Unabhängig von den mehr oder wenig sachlichen Antworten der Vorschreiber: Wenn man richtig Bankkaufmann gelernt hat (also sich nicht einfach Banker nennen, weil man in einer Bank arbeitet) hat man m. E. eine Berufung zu dieser Tätigkeit. Unabdingbare Voraussetzung ist u. a. auch die Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein gegenüber seinen Kunden und der Bank als Arbeitgeber. Sowas nennt man auch Charaktereigenschaft. Somit setzt der Beruf des Bankkaufmanns natürlich voraus, dass man verantwortungsbewusst mit Geld umgeht, wie halt mit anderen Sachen auch. Wer dies nicht macht, ist in meinen Augen weder ein Bankkaufmann noch ein "Banker", sondern nur einer, der in irgendeinem Job nur Geld machen will.

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Wenn Du schon am Automaten kein Geld mehr abheben kannst, hilt Dir es auch nicht, im Onlinebanking nachzusehen, ob Du noch einen Kreditrahmen hast. Hier hilft nur ein Anruf oder - wenn Du Zeit hast - ein persönlicher Termin für ein Gespräch mit der Bank.

Wenn Du über regelmäßige Einnahmen z. B. Lohn oder Gehalt verfügst und die Schufa in Ordnung ist, dürfte die Einräumung eines Dispo in Höhe von 2 oder 3 Monatsgehältern kein Problem sein.

Also: einfach mal mit der Bank sprechen.

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Noch eine Idee von mir: Ich gehe mal davon aus, dass Du und Dein Bruder in zwei getrennten Wohnungen im Haus wohnst. Eine etwas umständliche aber gute Möglichkeit wäre, das Haus in Wohnungseigentum aufzuteilen, die Darlehen auf die beiden Wohnungen aufzuteilen und nur Du Deinen Darlehensteil weiter bezahlst und Dein Bruder seine Wohnung verkauft und seine Darlehenshälfte (ggf. gegen Vorfälligkeitsentschädigung) zurückzahlt. ...nur so ein Gedankenspiel...

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Leider ist die Frage etwas ungenau formuliert. Ein "echtes" Kautionssparkonto lautet auf den Mieter, der dieses an den Vermieter in Höhe der vereinbarten Mietkaution verpfändet. D. h. der Kautionsanspruch entsteht nur in Höhe, die im Mietvertrag als Kaution vereinbart wurde.

In der Regel prüft die Bank bei Anlage des Kautionskontos die Höhe des Kaution durch Vorlage des Mietvertrages und bestätigt die Abtretung auch nur in dieser Höhe an den Vermieter.

Sind höhere Beträge auf dem Konto als die Kaution (was ich Dir nicht rate) kannst Du Dich mit der Bank und den Vermieter "rumschlagen", dass der nicht benötigte Teil für die Kaution freigegeben wird.

PS: eigentlich gibt es das Sparbuch als Urkunde gar nicht mehr. In der Regel wird ein Sparauszug erstellt als Ersatz für das Buch.

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Es gibt einen guten Spruch, den man beherzigen sollte an der Börse: "Never catch a falling knife" Niemals aus kurzfristigen Erwägungen (weil die Kurse an diesem Tag stark fallen) ein Aktienengagement eingehen. In der Regel a) fallen die Kurse in den nächsten Tagen weiter stark oder b) steigen meist so schwach an, so dass Du trotzdem noch günstig einsteigen kanns. So verlockend es ist.... bitte warten.

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Um den Bankmitarbeiter zumindest teilweise in Schutz zu nehmen: Pfändungsschutzkunden gehören nicht zu den beliebtesten Kunden einer Bank. (Um nicht zu sagen, die meisten Banken würden diese Kunden gerne loswerden). Der Gesetzgeber zwingt nämlich die Banken - meist gegen deren Willen - Pfändungsschutzkonten für Kunden zu führen, obwohl sie meist so arbeitsaufwendig sind, dass die Kosten nicht gedeckt werden. Die "normalen" Kunden dürfen dann diese Kosten über ihre Kontogebühren mitbezahlen.

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Normalerweise informieren die Banken die Kunden über die Änderung der Preise für die jeweiligen Kontomodelle. (Meist wird dies jedoch als Werbung angesehen und weggeworfen). Normalerweise hat Du eine Widerspruchsfrist, innerhalb der Du der Kontoumstellung widersprechen kannst. Die Bank behält sich aber dann das Recht vor, Dir das Konto zu kündigen. Tipp: Kontowechsel zu einer Bank (die aber dann auch wahrscheinlich Kontpreise einführen wird). Die Zeiten, in denen die Banken den Kunden ein kostenloses Konto geschenkt hat, sind wohl vorbei.

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Ungewöhnliche Idee, seine alten Schulden nicht zu zahlen (dshalb wohl auch das P-Konto) und dennoch selbständig zu bleiben. Mal davon abgesehen, dass ein P-Konto der Schufa gemeldet wird, musst Du ja für die Geschäfte die notwendige Liquidität auf dem Konto haben. Die hast Du nicht, da alle Beträge über den P.-Freibetrag ja an den Gläubiger ausgekehrt werden. (egal ob Privat- oder Geschäftsperson) In der Praxis m. E. gar nicht durchführbar.

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So eine allgemein gehaltene Frage ist nicht zu beantworten. Wenn Du genau wissen willst, was die Tausende von Dienstleistungen der Bank kosten,  dann schau mal ins Preis- und Leistungsverzeichnis der Banken (findest Du auf jeder Homepage der Bank) und liest es mal eine Woche lang durch.

Übrigens: mit den Privatkunden verdient die Bank selten genug Geld, um sich alleine mit diesen über Wasser zu halten. Sie arbeiten mit großen, institutionellen Kunden (Versicherungen/Fonds etc.) zusammen. Auch spielt der Wertpapierhandel etwas Geld in die Kasse. 

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Mein Vorschlag: Frag erst mal bei der bestehenden Finanzierung bei Eurer Bank an, ob sie Deinen Lebenspartner aus der Schuldhaft entlässt. Hierzu musst Du Deine üblichen Bonitätsunterlagen vorlegen. Wenn die Antwort negativ ausfällt, weißt Du zumindest, dass Du alleine kein Darlehen aufnehmen kannst.

Sollte die Bank der Schuldhaftentlassung zustimmen, würde ich die Trennungsvereinbarung mit dem Partner treffen und dann auch so durchziehen.

Als nächsten Schritt stellt sich die Frage, warum überhaupt das Darlehen zurückbezahlt und dann ein neues Darlehen aufgenommen werden soll.

Schon im Hinblick auf die entstehenden Kosten wäre es doch zu überlegen, ob das Darlehen nicht auf das neue Kaufobjekt übertragen werden kann. Äuch in diesem Fall würde ich mich mit der Bank in Verbindung setzen, wenn Du schon die Objektunterlagen hast.

War jetzt so ein Gedankengang aus meiner täglichen Praxis.

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Weniger eine Antwort als eine Frage von mir: Habt Ihr einen Darlehensvertrag mit der Bank unterzeichnet?. Wenn ja: Bitte unbedingt direkten Kontakt mit der Bank aufnehmen und nach dem Stand der Angelegenheit fragen.  Wenn nein, habt ihr jetzt ein riesen Problem. 

In diesem Fall müsst Ihr euch jetzt so schnell wie möglich um einen Finanzierung direkt bei einer Bank kümmern. (bitte aber ohne die Person, die einen negative Schufa-Auskunft hat). Bitte auch nicht über den Makler.  

Alles andere ist hier schon - mehr oder weniger sachlich - beantwortet worden. Viel Glück.

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Aus meiner Erfahrung: Gehe mal davon aus, dass der falsche Empfänger der Zahlung meist sehr spät oder schlimmstenfalls gar nicht reagiert. Es kann ja auch eine Firma sein, die in Konkurs geraten ist. Dann ist das Geld in der Regel weg! Wenn es ins Ausland gegangen ist, ist es ebenfalls sehr schwierig.

Bitte gehe so schnell wie möglich zu Deiner Bank und beantrage dort einen Überweisungsrückruf. Kostet in der Regel im Inland zwischen 10 - 20 EUR und im Ausland teilweise wesentlich mehr. 

In der Regel geben die Banken die Empfängerangaben (also den Kontoinhaber) nicht an Dritte weiter. (wegen Phishing).

Chancen auf Erfolg: 50/50 (leider). Viele Glück

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Wenn jeman den Kontoauszug mit IBAN/BIC und Kontoinhaber findet, kann natürlich ein Schaden entstehen.

a) er kann eine Überweisung von diesem Konto in den Briefkasten Deiner Bank werfen und hoffen, dass die Bank die Unterschrift nicht so genau prüft. (in der Regel bei kleinen Beträgen). Vorzugsweise gehen dann diese Überweisungen in das Ausland. (im Moment sind England und Belgien bei den Gangsterbanken sehr beliebt) 

b) jemand kann eine Lastschrift zu Lasten Deines Kontos ziehen. Der Betrag wird - wenn die Deckung vorhanden ist - von Deinem Konto abgebucht. Wenn Du nicht bis acht Wochen nach Belastung widersprichts, ist es nur sehr schwer, den Betrag wieder zurückzuholen.

Tipp zu a) Deine Bank soll die Sperre wegen beleghafter Überweisungen eingeben. D. h. diese werden dann nicht oder nur nach Rücksprache mit Dir ausgeführt.

Tipp zu b) überwache regelmäßig Dein Konto auf nicht nachvollziehbare Belastungen und gebe diese ggf. wg. Widerspruch zurück.

Letzer Tipp: Kontoauszüge kann man in der Regel im Onlinebanking nachträglich noch ausdrucken. Nacherstellung durch die Bank sind ebenfalls möglich, kosten aber in der Regel Geld.

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Nur ein Tipp am Rande: Ich habe als ich mit 15 Jahren das erste Geld als Ferienarbeiter verdient mir einen Goldbarren gekauft. Der hat mir finanziell zumindest über die letzten 30 Jahre viel Glück gebracht.

ich würde zu einer Bank gehen - am besten die der Eltern - und mir einen Goldbarren für 1 Gramm kaufen. (z.Zt. ca. EUR 35,00).

PS: meinen Barren habe ich immer noch. :-)

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Rechtlich kannst Du natürlich andere Angebote einholen. Noch eine Anmerkung:

Die sogenannten "Konditionenhoppser" sind bei den Banken nicht gerne gesehen. Sie wollen nicht als Steigbügelhalter für bessere Konditionen benutzt werden, zumal sie ja die Arbeit haben, den gesamten Kreditvorgang zu prüfung und ggf. auch noch eine Wertermittlung des Objektes vornehmen müssen. Ich empfehle hier immer, bei der Hausbank zu bleiben, die die komplette Bankverbindung hat.

Diese hat auch einen besseren Einblick in die finanziellen Verhältnisse und kann, wenn dieses gut sind, bestimmt auch an den Konditionen etwas machen :-).

Vermittler sind zwar gut und nehmen einen die Arbeit ab. Aber auch diese leben nicht von Luft und Liebe sondern müssen bezahlt werden. In der Regel durch schlechtere Konditionen für die Kunden. Die Provision wird in der Regel in die Konditionen mit eingearbeitet. Ich betone: kann, muss nicht aber nicht.

Mein ehrlicher Tipp: wegen ein paar Punkte in der zweiten Nachkommastelle ist es die Arbeit und den Aufwand nicht wert, hier lange zu suchen und ggf. von der Haus- zu einer Fremdbank zu wechseln.  


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Ich möchte mal einen komplett anderen Lösungsansatz einbringen: Ich gehe davon aus, dass die Immobilienpreise, (kommt natürlich auf die Lage Deines Wunschobjektes an) wesentlich stärker steigen werden, als die Sparbeiträge, die Du als Eigenkapital hier zur Seite legen willst. Du rennst also durch Dein Sparen der Immobilien-Inflation ständig hinterher.   Ein zugegebenermaßen gefährlicher Tipp von mir: Was hindert Dich daran, das Objekt bereits jetzt durch eine 100 %-Finanzierung bei geeigneter Bonität  zu finanzieren?. (ggf. durch Verwandendarlehen als Eigenkapital für die Nebenkosten). Brauchst natürlich eine Bank, die da mitmacht. 

Durch Vereinbarung einer optionalen Sondertilgung von z. B. 5 - 10 % kannst Du dann in Ruhe das Darlehen über die planmäßige Tilgung abzahlen und Du hast jetzt bereit die Preissicherheit gegenüber weiteren Immobilienpreissteigerungen.

Wie schon geschrieben: Risikoreich und geht nur auf, wenn die Preise für Immobilien weiter steigen (in Stadtlagen in Boom-Regionen).

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Subjektive Frage, die wohl jeder anders (je nach finanzieller Situation) beantwortet. Gefühlt sind EUR 5.000,00 nicht viel. Kommt halt drauf an, was Du mit dem Geld machen willst und ob noch weitere Vermögensgegenstände vorhanden sind.

Blank in den Raum gestellt sind EUR 5.000,00 meines Erachtens nicht viel.

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