Rein rechtlich kann natürlich sog. Bruchteilseigentum belastet werden. Seriöse Banken werden aber in der Regel dies nicht als Kreditsicherheit akzeptieren. Muss nämlich vollstreckt werden aus der z. B. Grundschuld betrifft es ja auch die gesamte Immobilie (also auch in diesem Fall den nicht beteiligten Ehegatten) die verwertet wird. Und auch der Ehegatte verliert dann die Immobilie im schlimmsten Fall. Bitte unbedingt die Hände davon lassen. Entweder das gesamte Ehepaar oder keiner..

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Du machst es aber umständlich:-) Wenn Ihr Euch in der WEG einig seid, dass der derzeitige Verwalter abgesetzt werden soll, beruft einfach eine außerordentliche WEG-Versammlung ein. (durch die Beiräte). Mit einfacher Mehrheit wählt ihr den alten Verwalter einfach ab und wählt einen neuen Verwalter. Findet sich auf die Schnelle kein professioneller Verwalter, kann ersatzweise ja ein Mitglied der WEG oder der Beirat die Verwaltung übernehmen. Vergesst aber nicht, den alten Verwalter zu informieren und einzuladen. Natürlich dann auch die Verwalterunterlagen für die WEG sich dann geben lassen.

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Mein Rat: Finger weg!. Nicht beleihbar heißt, es hat keinen Wert. Somit kann es auch keinen Kaufpreis haben. Wenn sich das Haus in Deutschland befindet, ist es an sich gar nicht handelbar. Du kaufst gem. BGB nämlich das Grundstück UND alle darauf befindlichen immobile Gegenstände.

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Die Frage wurde ja schon beantwortet: Aber Tipp von mir. Ich würde trotzdem Deine Gattin bitten, mit der Heiratsurkunde und dem geänderten Ausweis bei der Bank die Berichtigung der Kontoinhaberbezeichnung durchzuführen. Die Bank wird im Rahmen einer regelmäßigen Datenaktualisierung auf sie sowieso zukommen und die aktuellen Daten erfragen. Dann hast das Thema auch gleich vom Tisch :-)

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Die Bank interessiert sich nicht, ob Du Hartz IV-Empfänger bist oder nicht. Das ist mit Sicherheit nicht der Grund, warum Sie danach fragt. Selbstverständlich muss sie aber prüfen, ob die Geldeingänge zum Beruf des Kunden passen. Im Rahmen der Know-Your-Customer-Prüfung (KYC) fällt dies dann auf und sie fragen regelmäßig nach, ob die bei der Bank gespeicherte Branche noch aktuell ist. (Weil ja Einzahlungen von einem Hartz-4-Empfänger in dieser Höhe wohl eher ungewöhnlich sind). Ungewöhnlich ist nur die engmaschige Überprüfung in Deinem speziellen Fall. Ggf. wurde eine Geldwäscheverdachtsmeldung oder ähnliches mal durchgeführt.

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Mal von den eher unsachlichen Vorantworten abgesehen: Selbstverständlich kaufen Banken und Sparkassen nach wie vor Gold von Kunden zurück, wenn es handelbar ist (Also Goldbarren oder gängige Münzen). Sie verkaufen die Dinger ja auch :-). ABER: Wie alles, was mit Arbeit zu tun hat, kostet das Ganze natürlich was für Dich und drückt sich in einem geringeren Verkaufspreis aus (also wenn Du verkaufst an die Bank). Kaufst Du hingegen Gold ist der Kaufpreis natürlich höher als der Ankaufpreis. Mein Tipp wenn Du aktiv mit Gold handeln willst: Wenn Du ein Wertpapierdepot hast, kaufe entsprechende Goldzertifikate, die leichter und billiger handelbar sind.

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Grundsätzlich ja, ABER: In der Realität wohl eher nicht. Aus folgenden Gründen: a) Das Gold wird ja nicht mit dem aktuellen Wert als Sicherheit in Ansatz gebracht sondern nur nach einem sog. "Hair-Cut". D. h. ein gewisser Prozentsatz wird als Sicherheitspuffer (z. B. 40 % - 50 % vom Kurswert) abgezogen und dann als Sicherheit bewertet. Du musst also entsprechend mehr Gold hinterlegen, als Sicherheit für das Darlehen. b) wer trägt die Kosten für die Verwahrung und Sicherungsübereignung der Goldbarren?. Mobilie Sicherheiten sind nur sehr schwer zu verwahren und Verwalten und kosten den Banken ein Haufen Geld, so dass die Banken dies in der Regel ablehnen. c) Wenn Du die Kosten für die Aufbewahrung mit in die Kreditzinsen einrechnest, errechnet sich für Dich ein so hoher Zinssatz, dass es eigentlich nicht mehr marktgerechte Kreditkonditionen sind. (also teuer). Mein Rat: Versuche den Kredit ohne Sicherheiten durchzubringen, wenn er nicht so hoch ist.

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Dann würden die Betriebe auf Dauer keine Waren mehr herstellen bzw. überhaupt kein Interesse mehr daran haben. (Bekommen ja sowieso Geld vom Staat). Man würde schnell in eine Mangelwirtschaft kommen. Und wie die endet, hat man am Beispiel der ehemaligen DDR gesehen. Jeder hatte Geld, aber keiner konnte sich was kaufen, weil nix mehr da war. Das System würde über kurz oder lang scheitern.

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Unabhängig von den mehr oder wenig sachlichen Antworten der Vorschreiber: Wenn man richtig Bankkaufmann gelernt hat (also sich nicht einfach Banker nennen, weil man in einer Bank arbeitet) hat man m. E. eine Berufung zu dieser Tätigkeit. Unabdingbare Voraussetzung ist u. a. auch die Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein gegenüber seinen Kunden und der Bank als Arbeitgeber. Sowas nennt man auch Charaktereigenschaft. Somit setzt der Beruf des Bankkaufmanns natürlich voraus, dass man verantwortungsbewusst mit Geld umgeht, wie halt mit anderen Sachen auch. Wer dies nicht macht, ist in meinen Augen weder ein Bankkaufmann noch ein "Banker", sondern nur einer, der in irgendeinem Job nur Geld machen will.

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Wenn Du schon am Automaten kein Geld mehr abheben kannst, hilt Dir es auch nicht, im Onlinebanking nachzusehen, ob Du noch einen Kreditrahmen hast. Hier hilft nur ein Anruf oder - wenn Du Zeit hast - ein persönlicher Termin für ein Gespräch mit der Bank.

Wenn Du über regelmäßige Einnahmen z. B. Lohn oder Gehalt verfügst und die Schufa in Ordnung ist, dürfte die Einräumung eines Dispo in Höhe von 2 oder 3 Monatsgehältern kein Problem sein.

Also: einfach mal mit der Bank sprechen.

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Noch eine Idee von mir: Ich gehe mal davon aus, dass Du und Dein Bruder in zwei getrennten Wohnungen im Haus wohnst. Eine etwas umständliche aber gute Möglichkeit wäre, das Haus in Wohnungseigentum aufzuteilen, die Darlehen auf die beiden Wohnungen aufzuteilen und nur Du Deinen Darlehensteil weiter bezahlst und Dein Bruder seine Wohnung verkauft und seine Darlehenshälfte (ggf. gegen Vorfälligkeitsentschädigung) zurückzahlt. ...nur so ein Gedankenspiel...

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Leider ist die Frage etwas ungenau formuliert. Ein "echtes" Kautionssparkonto lautet auf den Mieter, der dieses an den Vermieter in Höhe der vereinbarten Mietkaution verpfändet. D. h. der Kautionsanspruch entsteht nur in Höhe, die im Mietvertrag als Kaution vereinbart wurde.

In der Regel prüft die Bank bei Anlage des Kautionskontos die Höhe des Kaution durch Vorlage des Mietvertrages und bestätigt die Abtretung auch nur in dieser Höhe an den Vermieter.

Sind höhere Beträge auf dem Konto als die Kaution (was ich Dir nicht rate) kannst Du Dich mit der Bank und den Vermieter "rumschlagen", dass der nicht benötigte Teil für die Kaution freigegeben wird.

PS: eigentlich gibt es das Sparbuch als Urkunde gar nicht mehr. In der Regel wird ein Sparauszug erstellt als Ersatz für das Buch.

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Es gibt einen guten Spruch, den man beherzigen sollte an der Börse: "Never catch a falling knife" Niemals aus kurzfristigen Erwägungen (weil die Kurse an diesem Tag stark fallen) ein Aktienengagement eingehen. In der Regel a) fallen die Kurse in den nächsten Tagen weiter stark oder b) steigen meist so schwach an, so dass Du trotzdem noch günstig einsteigen kanns. So verlockend es ist.... bitte warten.

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Um den Bankmitarbeiter zumindest teilweise in Schutz zu nehmen: Pfändungsschutzkunden gehören nicht zu den beliebtesten Kunden einer Bank. (Um nicht zu sagen, die meisten Banken würden diese Kunden gerne loswerden). Der Gesetzgeber zwingt nämlich die Banken - meist gegen deren Willen - Pfändungsschutzkonten für Kunden zu führen, obwohl sie meist so arbeitsaufwendig sind, dass die Kosten nicht gedeckt werden. Die "normalen" Kunden dürfen dann diese Kosten über ihre Kontogebühren mitbezahlen.

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Normalerweise informieren die Banken die Kunden über die Änderung der Preise für die jeweiligen Kontomodelle. (Meist wird dies jedoch als Werbung angesehen und weggeworfen). Normalerweise hat Du eine Widerspruchsfrist, innerhalb der Du der Kontoumstellung widersprechen kannst. Die Bank behält sich aber dann das Recht vor, Dir das Konto zu kündigen. Tipp: Kontowechsel zu einer Bank (die aber dann auch wahrscheinlich Kontpreise einführen wird). Die Zeiten, in denen die Banken den Kunden ein kostenloses Konto geschenkt hat, sind wohl vorbei.

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Ungewöhnliche Idee, seine alten Schulden nicht zu zahlen (dshalb wohl auch das P-Konto) und dennoch selbständig zu bleiben. Mal davon abgesehen, dass ein P-Konto der Schufa gemeldet wird, musst Du ja für die Geschäfte die notwendige Liquidität auf dem Konto haben. Die hast Du nicht, da alle Beträge über den P.-Freibetrag ja an den Gläubiger ausgekehrt werden. (egal ob Privat- oder Geschäftsperson) In der Praxis m. E. gar nicht durchführbar.

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So eine allgemein gehaltene Frage ist nicht zu beantworten. Wenn Du genau wissen willst, was die Tausende von Dienstleistungen der Bank kosten,  dann schau mal ins Preis- und Leistungsverzeichnis der Banken (findest Du auf jeder Homepage der Bank) und liest es mal eine Woche lang durch.

Übrigens: mit den Privatkunden verdient die Bank selten genug Geld, um sich alleine mit diesen über Wasser zu halten. Sie arbeiten mit großen, institutionellen Kunden (Versicherungen/Fonds etc.) zusammen. Auch spielt der Wertpapierhandel etwas Geld in die Kasse. 

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Weniger eine Antwort als eine Frage von mir: Habt Ihr einen Darlehensvertrag mit der Bank unterzeichnet?. Wenn ja: Bitte unbedingt direkten Kontakt mit der Bank aufnehmen und nach dem Stand der Angelegenheit fragen.  Wenn nein, habt ihr jetzt ein riesen Problem. 

In diesem Fall müsst Ihr euch jetzt so schnell wie möglich um einen Finanzierung direkt bei einer Bank kümmern. (bitte aber ohne die Person, die einen negative Schufa-Auskunft hat). Bitte auch nicht über den Makler.  

Alles andere ist hier schon - mehr oder weniger sachlich - beantwortet worden. Viel Glück.

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