Interessante Boebachtung. Die Pflanzen sehen für mich aus wie weiße Callas. Diese gelten wohl als symbolische Totenblume. In den USA der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts war dies bestimmt stärker in der Gesellschaft verankert und wurde von mehr Menschen verstanden als bei uns heute.

http://www.trauerfloristik.org/Weisse-Callas-die-typische-Trauerblumen.html

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Die gängigen Tulpensorten lassen sich gut antreiben, kann mir schon vorstellen, dass es bei einer reinen Art, die nicht zu ausgefallen ist, auch funktioniert. Ich wäre auf jeden Fall gespannt auf das Ergebnis.

Nur aus Interesse: Was für eine Wildtulpe ist es denn? In Deutschland gibt es da ja wild nur Tulipa sylvestris und auch das nur örtlich stark begrenzt. Oder ist eine Art, die anderswo heimisch ist?

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Thripse gehören je nach Art leider zu den hartnäckigeren Schädlingen. Lass dir im Gartencenter ein passendes Pflanzenschutzmittel geben und vergeude keine wertvolle Zeit mit nicht zugelassenen Hausmitteln, die im ungünstigsten Fall noch mehr Schaden anrichten. Spruzit Schädlingsfrei wäre jetzt mal ein Beispiel. Da manche Arten schwer zu treffen sind, wäre auch über ein systemisches Mittel nachzudenken. Anwendung natürich nach Packungsbeilage.

Da PSM immer die letzte Lösung sein sollten, rate ich dir zu überlegen, ob du nicht lieber die Pflanze entsorgen willst. Wenn nur ein Exemplar befallen ist, ist das u.U. die nachhaltigere und deutlich stressfreiere Lösung.

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Ich habe den Test 2014 in RLP gemacht, ich weiss nicht ob der bundesweit einheitlich ist. Jedenfalls kann ich mich an Matheaufgaben und eine Art Diktat erinnern. Vielleicht gab es noch weitere Inhalte, die ich vergessen habe, aber das war der größte Teil.

Man musste die Grundrechenarten schriftlich, Dreisatz und einfache Aufaben zu Flächen und Volumenberechnung beherrschen, darunter auch kleine Textaufgaben glaube ich. Den Prüfern war ganz wichtig, dass auch die Einheit hingeschrieben wird bei der Antwort. (Da hatte ich meine erste Diskussion, weil meiner Meinung nach die Mengeneinheit für eine Anzahl von irgendwas Stück und nicht bspw. Ziegelsteine war :D )

Beim Diktat mussten einzelne Wörter richtig geschrieben werden. Athlet und Elektriker waren dabei.

Bereite dich so gut wie möglich auf den Matheteil vor aber mach dich keineswegs wegen des Tests verrückt. Wenn du sonst einen guten Eindruck gemacht hast, kann dir das Ergebnis meistens nicht viel. Etliche Azubis haben da voll abgeloost und wurden trotzdem genommen, die Chefs waren ja auch nicht gerade alle Granaten in der Schule und haben es trotzdem zu etwas gebracht.

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Absolut ja. Die Vielfalt an Düngern ist auch eine Folge davon, dass die Kunden "Spezial"-Dünger verlangen und dann auch mehr dafür zahlen. Dabei tut es solch ein 7+3+6 NPK-Dünger für die meisten Pflanzen.

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Man liest öfters von dieser Schwimmprobe und ich habe es auch schon im Bezug auf Nordmanntanne und Koreatanne gesehen. Die schwimmenden seien nicht keimfähig. Doch Versuch macht kluch, wäre doch interessant dies einmal praktisch zu überprüfen :)

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Du hast eine Haworthia und damit eine Sukkulente und keinen Kaktus, aber egal :)

Pauschale Angaben zum Gießen kann man nie machen, das hängt von Wetter, Topf etc. ab. Aber es ist schon schwierig diese Pflanze vertrocknen zu lassen. Man kann gießen, sobald die Erde angetrocknet und der Topf deutlich leichter ist. Im Winter fast gar nicht gießen, da kaum Licht vorhanden ist. Wird auch im Sommer seltener gegossen, wächst die Pflanze halt langsamer aber krepiert nicht gleich. Wenn die Blätter an Volumen verlieren und weicher werden, ist es wirklich Zeit. Staunässe kann tödlich sein, in diesen Übertopfen muss immer kontrolliert werden, dass dort kein Wasser steht.

Regenwasser ist natürlich immer ideal, aber Leitunsgwasser tut es auch. Nur spärlich düngen. So hell wie möglich stellen.

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Hängt ganz von der Gärtnerei ab. Die Spanne reicht ja vom kleinen Betrieb mit 2 Mitarbeitern bis zur Großgärtnerei. Chefs von kleinen bis mittleren Betrieben sind oft sehr bodenständig, die persönliche Vorstellung kommt bestimmt oftmals gut an. Umso größer, desto schwieriger auch die verantwortliche Person anzutreffen, die dann auch Zeit haben muss.

Anrufen ist bestimmt ein guter Kompromiss. Da kannst du ja nachfragen, ob generell Hilfe gebraucht wird und dann anbieten, dich einfach mal persönlich vorzustellen.

Falls es ein Verkaufsbetrieb ist, kannst du auch einfach hingehen, kaufst eine Kleinigkeit und kannst bei der Gelegenheit ganz nebenbei einen Mitarbeiter fragen, ob sie Hilfe gebrauchen können und wenn ja an wen du dich richten kannst. Das entspannt die Situation ziemlich.

Mach die über Nervosität keine Gedanken. Ich mache so etwas auch nicht gerne bzw. habe fast Angst davor, aber das macht gar nichts. Du bewirbst dich als Helfer und nicht als CEO :) Und in deinem Alter ist es noch viel weniger ein Problem.

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Welcher Fluoreszensfarbstoff genau zum EInsatz kommt, müsste man wohl beim Hersteller erfragen. Die Chancen stehen dann aber gut, dass er dies nicht so gerne preisgibt. Jedenfalls wäre solch ein Farbstoff geeignet um PMMA zu färben, mit extrem sauberer Schnittkante (Laserschnitt?) lässt sich vielleicht ein vergleichbares Ergebnis erzielen. Aber ich bin auf dem dem Gebiet nur Laie.

https://www.kremer-pigmente.com/de/shop/farbstoffe-pflanzenfarben/94700-fluoreszenzgelb.html

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Hier gibt es ein Lied der Schädlinge und ein Lied der Nützlinge:

https://www.musik-sammler.de/release/angela-lenz-wissen-f%C3%BCr-kinder-pflanzen-cd-842033/

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Stell dir eine schwere Überschwemmung vor, tagelang Wasser auf den Flächen. Das dürfte den meisten Pflanzen den Rest geben. Nicht aber schon vorhandenen Samen, sie überstehen und können danach die Art erhalten. Viele Samen sind Überlieger, sie keinem erst im zweiten Jahr. Andere keimen sehr ungleichmäßig, nicht alle im ersten Jahr. So sind immer lückenlos Samen zu Arterhaltung vorhanden. Hinzu kommt noch, dass das Wasser die Samen verteilt und der Verbreitung der Art hilft.

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Ich habe gerade an verschiedenen Stellen darüber gelesen und öfters taucht auf, dass er durchaus auf seine Außenwirkung und eine angemessene Würdigung seiner Erfolge bedacht war. Aus einem Stern-Interview mit der Historikerin Andrea Wulf:
"Stern: Humboldt war Anfang 30 als er durch Südamerika reiste. Wenn er jetzt hier durch die Tür kommen würde, was für einen Mann würden wir erleben?

Wulf: Wir drei würden nicht zu Wort kommen. Mit seiner sanften Stimme redete Humboldt in einem fort. Er war ambitioniert und eitel. Er sprang von Thema zu Thema."

Aus einem seiner Briefe, was aber aberbestimmt auch mit etwas Humor zu verstehen ist:

"Ich eile, liebster innigst verehrter S. Ihren Wunsch zu erfüllen. Ich bin ein eitler Mensch u am eitelsten darauf in Ihrer vortreflichen Schrift eingeführt zu werden."

Insofern vielleicht schon etwas eitel, aber immerhin steckte auch ordentlich etwas dahinter. Über Unehrlichkeit habe ich nichts gelesen.

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Wenn dir eher der pflanzliche Teil als das Bauliche zusagt, ist Staudengärtnerei eine schöne Fachrichtung, die ich nur sehr empfehlen kann. Aber das hängt von deinen Vorlieben ab, ob du lieber produzierst, pflegst usw.

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Ich tippe auf die Sortenneuheit ‘SunSeekers Apple Green’.

"Die SunSeekers-Gruppe zeichnet sich durch einen für Echinacea kompakten Wuchs und starke, dicke, reich verzweigte Stängel aus. Eine Besonderheit sind die doppelten Blüten, denn in der Regel trägt die Echinacea einfache Blüten. Die Blüte ähnelt einer Gerbera. Die apfelgrüne Echinacea blüht von Juli bis Oktober und sticht als Schnittblume besonders in gemischten Blumensträußen hervor. "

https://www.florall.be/de/awards

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Für eine Aussaat ist neben Licht, Wärme und Feuchtigkeit ein geeignetes Aussaatsubstrat entscheidend. Ich kann nicht recht identifizieren, was sich in dem Topf befindet aber Aussaaterde sieht in der Regel anders aus :)

Versuch es mal mit passender Erde, gibt es in jedem Gartencenter oft als Kräuter- und Aussaaterde. Die anderen Faktoren sind aus der Ferne schwer zu beurteilen. Jedenfalls ist auch nicht gerade die beste Jahreszeit für Aussaaten.

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Solche Angaben sind Richtwerte und die tatsächlichen Anforderungen einer Art sehr individuell und von mehreren Faktoren abhängig. Es kann funktionieren, aber vielleicht kümmert die Pflanze auch vor sich hin, ist nicht blühfreudig und geht kurz oder lang ein.

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Eine Studie hat Christusdorn (Euphorbia milii) bezüglich der wasserabweisenden Eigenschaften der Blätter untersucht, um Erkenntnisse für die Materialkunde zu gewinnen.

"Water repellency, exemplified in nature, has fascinated the materials community. This behaviour is utilised to biomimic self-cleaning effects for technological applications. Tropical leaves of three species, namely Moringa oleifera, Euphorbia milii and Caesalpinia ferrea, are investigated in this study. Wettability measurements show that C. ferrea leaf was superhydrophobic with a contact angle greater than 150°, while the other two leaves were hydrophobic with contact angles greater than 140° but less than 150°. Surface morphological studies reveal a structure with irregular wax structures on all the three leaves, unlike the regular wax structures such as tubules or platelets typically observed in most of the superhydrophobic leaves."

https://www.researchgate.net/publication/306172447_Nature%27s_design_for_superhydrophobicity_in_tropical_leaves

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Hallo, eine wirklich gute Frage und keine von denen, die nur auf dem Unvermögen oder Faulheit eine Suchmaschine zu bedienen basiert.

Calcium ist immobil im phloem und kann nicht über dieses vergelagert werden. Der Transport findet über den Saftstrom im xylem statt. Dieser ist naturgemäß gerichtet von der Wurzel über den Spross bis hin zu den Blattspitzen.

Bei ausreichender Versorgung über die Bodenlösung und ausreichend Transpiration, um den Saftstrom aufrecht zu erhalten, lagert sich Calcium sogar vestärkt an den Blatträndern an, da dort am meisten Flüssigkeit mit ihren enthaltenen Nährstoffen am Ende ihrer Reise durch die Pflanze verdunstet.

Ist die Transpiration jedoch etwa durch hohe Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus gestört, ist der Transport stark eingeschränkt und findet fast nur noch über den Wurzeldruck statt. Dieser langsam fließende Saft kommt ganz zum Schluss am Blattrand an. Zuvor haben sich die inneren Bereiche des Blattes redlich bedient, darum sinkt die Konzentration der Calcium-Ionen unter krititische Werte. Folgendes Bild zeigt die Konzentrationen von Ca in mg/g trockenen Blattes bei Blättern, die nicht transpirieren konnten (oben) und bei solchen, deren Transpiration ungehindert möglich war (unten). Das Gefälle ist umgekehrt. Die Anatomie verschiedener Blätter mit unterschiedlichen Xylem-Netzwerken hat dann auch Einfluss auf das Auftreten der Mangekerscheinungen.

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Der gemauerte Schornstein ist ja wohl sehr viel älter und nur rein vom Bild her hätte ich gedacht, dass das Edelstahlrohr runter bis zur Feuerstätte und Reinigungsöffnung gezogen wurde. Dann müsste auch die Versottung älter sein. Besonders am oberen Ziegelstein sieht es danach aus. Oder stellt sich die bauliche Situation anders dar?

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Eidechsenwurz

"Der Kolben produziert einen durchdringenden Geruch nach Aas und Dung, den die Insekten über weite Distanzen wahrnehmen können. Zusätzlich imitiert die rotbraun gefleckte Spatha das Aussehen von verwesendem Fleisch, was zusätzlich attraktiv auf die Insekten wirkt."

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