Depressionen, Angstzustände, durch leben gewisser Szenarien und Stimmen im Kopf dank der Schule?

Ich leide unter enormer Prüfungsangst, mit Erbrechen, Zittern, totale Blackouts sogar Stimmen in meinem Kopf. Darum kiffe ich vor jedem Test in der Schule. Es hilft mir einfach enorm.

Mittlerweile ist es aber so, das ich gar nicht mehr aufhören kann ans Lernen zu denken, ich höre dann Stimmen von Lehrer/innen durch lebe Szenarien in denen ich schlechte Noten bekomme. Eigentlich bin ich gut in der Schule, das weiß auch jeder meiner Mitschüler. Ich bin mit Abstand Klassenbesser. Ich habe einfach Angst davor meinen Abschluß nicht zu schaffen und mein Gesicht vor den anderen zu verlieren. Eine 2 ist noch gerade so okay, bei einer 3 würde ich das Fach wohl 5 Stunden am Tag üben um wieder klar zu kommen. Gestern habe ich zum Beispiel knapp 13 Stunden durch gehend gelernt, ohne was gegessen oder getrunken zu haben. Ich war wie in einem Wahn. Immer wenn ich aufhören wollte durch lebte ich wieder diese Szenarien, hörte diese Stimmen und ein hämisches Lachen das mich vor der ganzen Klasse bloß stellte. Ich kann den Stoff, das weiß ich selber. Aber diese Angst ist eben da zu versagen. Ich hab Ferien und denke trotzdem nur an die Schule. Ich mache sogar mehr als ich müsste. Trotzdem geht das nicht weg.

Erst wenn ich gekifft habe hört das wenigstens etwas auf, dann ist zwar diese innere Unruhe und Angst noch da aber diese Stimmen und die Szenarien sind komplett weg.

Das ist seit ca einer Woche so extrem. Ich bin eh schon der Versager der Familie, das schwarze Schaaf. Ich möchte nur einmal meine Sache ordentlich machen. Ich funktioniere einfach. Ich bin innerlich quasi tot.

Was soll ich tun? Geht das von alleine weg? Können mir Medikamente weiterhelfen?

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Wie beschütze ich mich vor Burnout oder so was (Schule, Leistungsdruck)?

Ich versuche mich momentan richtig in die Schule reinzuhängen. Nach dem ich letztes Schuljahr meinen 9. Klasse Hauptschulabschluss mit Qualifikation gemacht habe gehe ich jetzt auf eine Realschule. Ich komme tatsächlich überraschend gut mit. Die schlechteste Note bislang war eine 3, und dass in einem Fach das kein Hauptfach ist.

Ich versuche so ca 2 Stunden am Tag zu lernen wenn ich weiß das ein Test geschrieben wird auf den ich mich nicht gut vorbereitet fühle auch gerne mal mehr (selbst wenn ich das Thema verinnerlicht habe, ist da immer noch die Angst vor einem absoluten Blackout). Der Tag hat aber viel zu wenig Stunden für mich, ich will Sport, meine Freunde und die Schule unter einem Hut bringen. Es kommt nicht selten vor das ich gegen 22-12 Uhr nachhause komme und dann noch 2-4 Stunden lerne. Was wiederum kontraproduktiv ist da ich dann absolut übermüdet in die Schule muss. Hinzu kommt noch der Druck von außen, gerade Verwandte die überwiegend Akademiker sind und sich plötzlich wieder für mich interessieren sagen mir ständig das ich ohne Abitur ja nicht leben könnte.

Ich möchte nicht wieder absacken, aber auch nicht nur für die Schule funktionieren müssen. Ich möchte mich und meine Verwandten aber auch nicht enttäuschen. Ich weiß nicht ob ich die 2 1/2 Jahre noch durch stehe. Gerade dann beim Wechsel auf das Berufskolleg wird es kritisch.

Dazu kommt nach das absolute Prüfungsangst habe, was bis zum Erbrechen führt. Schlaflosigkeit, Magenschmerzen, Appetitlosigkeit, Zittern plötzliche Selbstzweifel. Alles Dinge die mit dieser Angst einhergehen, und das schin Tage vor dem anstehenden Test.

Wie kriege ich es hin an dieser Belastung nicht zu zerbrechen? Gibt es irgendwelche Medikamente die diesen Druck ausblenden und den Fokus auf die Schule schärfen können? Ich bin übrigens 16.

Leben, Medizin, Gesundheit, Schule, Angst, Psychologie, Abitur, Depression, Gesundheit und Medizin, Jugend, Psyche
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Körperliche Auseinandersetzung mit dem neue Freund meiner Mutter?

Ich bin 16. Ich habe von Anfang an gesagt dass ich den nicht in meiner Nähe sehen, hören oder riechen will. Meine Mutter hat es einfach enorm provoziert! Ich zockte, ging kurz runter um einen kalten Eistee zu trinken und sah den Typen da sitzen, ich sah wirklich rot! Ich sagte das sie doch bitte ihren Typen nehmen soll und unsere Wohnung verlassen solle, sie sagte das sie das nicht einsehen würde und so setzte ich dann meinen Willen durch. Ich bittete ihn freundlich und höflich zu gehen, er kam dem nicht nach, stand auf und schubste mich! Meine Mutter tat nichts, sue stand da nur und sagte zu ihrem Stecher (nicht der genaue Wortlaut) "pass auf er ist im Boxverein" ich dachte ich spinne! Da hofft die doch ernsthaft das ich kassiere!

Ich schubste ihn erst in Richtung Haustür, er griff mir Richtung Hals und ich reagierte reflexartig. Ich setzte gezielte Schläge auf Kinn, Niere, Schläfe, Magengegend und Jochbein.

Ich bin irgendwie von mir selber geschockt und weiß nicht so wirklich wie ich das meinem Trainer erklären soll. Aber andererseits war und ist es auch ein gutes Gefühl (ein Freund meiner Mutter hat uns mal geschlagen, sie tat nichts. Da war ich aber noch zu klein um körperlich zu reagieren) zu sehen wie sie dabei zu sehen muss wie ich einen Menschen den sie gerne mag relativ heftig schlage. Sie hat es meiner Meinung nach verdient. Ich sagte 100 bring den nicht nach hier, wenn sie unsere Sprache nicht versteht muss sie es eben so erfahren. Ich würde es wohl immer wieder tun. Der Typ fuhr nachhause.

Die rechtlichen Konsequenzen sind mir relativ egal, mein Leben ist ehe gef**kt. :D

Der Typ ist an die 50, und verhält sich wie 14. Warum schubst er mich denn auch einfach?

Falls es jemanden interessiert wie meine Mutter reagiert hat, sie hat versucht mich zurück zu halten, hat wohl nicht so gut geklappt. 😅

Kinder, Mutter, Freundschaft, Kampfsport, Eltern, Gewalt, Psychologie, Liebe und Beziehung
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