Gewählt werden kann wer mindestens 12 Monate Mitglied der Gewerkschaft ist. Wählen darf wer mindestens seit drei Monaten Mitglied der Gewerkschaft ist.

Die Delegiertenversammlung wählt dann z.B. den Ortsvorstand der Verwaltungsstelle, die Bezirkskonferenz oder die Tarifkommission. Die Delegiertenversammlung ist das höchste beschlussfassende Gremium der Gewerkschaft vor Ort.

Der Betriebsrat und das BetrVG haben mit dem Thema nichts zutun.

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Die Frage ist nicht ganz so einfach zu beantworten. Es ist zulässig das du an den Werktagen ( Mo bis Sa ) arbeiten musst. Auch die Anzahl der Stunden kann in Ordnung sein, wenn du in einem Zeitraum von 6 Monaten oder 24 Wochen auf Durchschnittlich 48 Stunden ( 6x 8 Stunden pro Tag) pro Woche kommst. Die ist aber nur die gesetzliche Regelung, ein Tarifvertrag kann auch etwas anderes aussagen. Also unterm Strich lässt sich sagen: Wenn es kein Tarifvertrag gibt darfst du bis 48 Stunden pro Woche arbeiten. Zeiten die darüber hinaus gehen müssen ausgeglichen werden.

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Minusstunden entstehen dann, wenn der Arbeitnehmer seine Pflichten aus dem Arbeitsvertrag nicht erfüllt.

Du hast die Pflicht deine Arbeitskraft 180 Stunden im Monat dem Arbeitgeber zur Verfügung stellen. Diese Pflicht besteht völlig unabhängig ob es Arbeit gibt oder nicht. Für Arbeit muss der Arbeitgeber sorgen den das ist seine Pflicht aus diesem Arbeitsvertrag.

Der Jahresurlaub darf nicht zum Ausgleich von Arbeitszeitkonten genutzt werden. Er dient allein der Erholung.

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Viele Spitzenpolitiker sind auch gleich zeitig im Aufsichtsrat von großen Firmen. Sie bekommen also z.B. für ihre Zeit im Aufsichtsrat eine Aufwandsentschädigung in 6 Stelliger Höhe. Gleichzeitig sollen sie aber im Parlament vielleicht ein Gesetz verabschieden die dieser Firma nicht gefällt. Es seiden sie können die Parteifreunde davon überzeugen dieses Gesetz nicht zu verabschieden. Auch werden gezielt Gesetze eingebracht um die Interessen von großen Firmen zu vertreten. Die bekanntesten sind die Harz Gesetze die das Sozialnetz in Deutschland schwächte. Auch die neuen Ideen zur Begrenzung des Streikrechts wird auf Investigative von großen Unternehmen und ehemaligen Staat unternehmen eingebracht.

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Profifußball ist heute zum großenteil ein Wirtschaftsunternehmen. Spieler sind Angestellte der Vereine um ihr Geld zubekommen. Es gibt zwar auch Spieler bei denen das Geld nicht das wichtigste ist. Die lieber auf einige Euros verzichten um zuspielen. Aber jeder von uns würde den Arbeitgeber wechseln wenn er bei einem anderen mehr verdient.

Aber es kommt immer darauf an wie ein Spieler geht. Ivica Olic z.B. ging zu Bayern München und spielt jetzt in Wolfsburg. Trotzdem wird er bei seinen Auftritten gegen den HSV gefeiert mit Sprechchöre. Grund dafür ist sein Verhalten beim Wechsel. Er hat nie nachgetretten oder schlecht über seine EX Vereine gesprochen. Hasan Calhanoglu hat gezeigt wie man es nicht machen sollte. Das er nach Leverkusen wollte kann man verstehen oder nicht. Aber einen auf Depression zumachen und damit Millionen wirklich kranken Menschen ins Gesicht zuschlagen ist unter aller Sau. Und welchen Charakter dieser Spieler hat sieht man ja jetzt auch in Leverkusen. Ein Fünfjahresvertrag unterschreiben, noch kein Pflichtspiel für Leverkusen gemacht aber schon verkünden das er nach spätestens Jahren gehen möchte. Ich wünsche ihm ein schnelles Kariereende!

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Ich als Arbeitgeber würde dich auch nicht kündigen. Ist doch alles super: Nach 6 Wochen bist du aus der Lohnfortzahlung raus. Also keine Kosten mehr. Und nach drei Jahren würde ich dich sogar zur Prüfung anmelden und eine Feier veranstallten wenn du durch fällst. Den dann ist auch das Kindergeld gestrichen.

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Welche Fahrten du mit deinem privaten PKW machst ist ganz alleine deine Entscheidung. Selbst wenn dir die Kosten für Benzin ersetzt werden. Einen Dienstwagen muß dir dein Chef aber nicht stellen, wenn es andere und preisgünstigere Möglichkeiten gibt. Der Arbeitgeber könnte z.B. eine Bahnfahrkarte zahlen, selbst längere Reisezeit und Umsteigen wären kein Hinderungsgrund. Die Reisezeit in der Bahn gilt übrigens nicht automatisch als Arbeitszeit,

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Da es in Deutschland keinen Straftatbestand " Mobbing" gibt, ist ein Mobbingtagebuch kein Beweis. Aber du solltest trotzdem genau Buchführen. Schreib auf was vorgefallen ist, mit Datum und Uhrzeit. Schreib auch mögliche Zeugen auf. Selbst wenn diese nicht aussagen würden wenn es hart auf hart kommt.

Ein Tagebuch hilft dir dich gegen Mobbing zustärken, weil du Gewissheiten hast und dir nicht selber einredest du würdest spinnen. Sprich mit Freunden, Familie oder Kolegen ( so weit du ihnen vertraust ) über deine Wahrnehmungen.


Du solltest in deinem Tagebuch aber nicht nur negertive Punkte aufschreiben. Wer sich nur mit dem negertiven Punkte beschäftigt verliert die Freude am Leben. Du solltest jeden Tag mit einem positiven Eintrag in deinem Tagebuch beenden. Schreib auf über was du dich an diesem Tag gefreut hast. Belohn dich selber, den du hast eine Belohnung verdient.

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Du hast alles in deiner Macht stehende zu tun um dein Arbeitsplatz zuerhalten. Dazu gehört neben den Pflichten wie Pünklichkeit, Respekt, Sorgfallspflicht usw. auch das du bei einer Kündigung deren Wirksamkeit prüfen lässt. Stellt das Amt also fest das dir nicht hätte gekündigt werden dürfen und du aber auf die Möglichkeit einer Klage verzichtet hast können sie dir eine Sperre auflegen.

Es ist in den letzten Jahren in Mode gekommen Mitarbeiter " betriebsbedingt " zukündigen und ihnen die Möglichkeit einer Klage beim Arbeitsgericht ab zukaufen. Hier schauen die Arbeitagenturen jetzt genauer hin.

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Die Frage kann dir keiner hier zu 100% beantworten.

Gibt es ein TV der allgemein gültig ist z.B. durch Erklärung des Arbeitgebers? Dann steht dir auch als nich Mitglied die Zahlungen aus dem TV zu. Wenn dein Arbeitgeber aber nur den Gewerkschaftsmitglieder nach TV bezahlt steht dir weder die Sonderzahlungen als auch alle anderen Punkte ( Gehalt, Urlaub, Arbeitszeit oder Prämien ) zu.

Vier Minuten pro Tag arbeitet man für die Leistungen ( z.B. Rechtschutzversicherung ) der Gewerkschaft.

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