Wie kommt ein Vereinswechsel nach jahrelanger Vereinszugehörigkeit bei den Fans an?

5 Antworten

Wenn du mit 33 nach 18 Jahren den Verein in Frieden verlässt, hat wohl niemand was dagegen haben. Wenn du 18 Jahre bei dem Verein warst, ist das in der heutigen Zeit schon was besonderes und dann kann man eigentlich auch nur Fanliebling werden. Man wird dir den letzten großen Vertrag bei einem anderen Verein dann schon gönnen. Wenn es nicht gerade Werder Bremen ist oder du dich krankschreiben lässt und sagst du nur wieder gesund wirst, wenn du nach Leverkusen wechseln darfst. ;) Unfassbar der Typ, Calanoglu. Naja, nun lacht er ja wieder...

Beleidigungen und Beschimpfungen und mordrohungen auf persönlicher, privater und sportlicher Basis. Nach Möglichkeiten auch Handgreiflichkeiten (Neuer hat sich ja ne Ohrfeige gefangen).

Kann man ja alles auf sozialen Netzwerken lesen. Noch nie die Facebook Seite von Götze und Lewandowski oder sonstigen Fanseiten gesehen ? Was da so gegen die Menschen gehetzt wird ist schon verachtend.

Ich verstehe ja, dass man sich emotional an den Verein bindet, aber warum muss man dann alles aus tiefsten Herzen hassen ? Die Spieler selbst sind großteils untereinander schließlich befreundet und wünschen einander alles gute.

Und was haben die Freundschaften der Spieler damit zutun?

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Wenn sich die Spieler professionell verhalten können, sollte man meinen, dass Fans nicht mit so geballten Hass damit umgehen ... Es ist immer noch die Entscheidung des jeweiligen Spielers wo und warum er spielen möchte.

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Profifußball ist heute zum großenteil ein Wirtschaftsunternehmen. Spieler sind Angestellte der Vereine um ihr Geld zubekommen. Es gibt zwar auch Spieler bei denen das Geld nicht das wichtigste ist. Die lieber auf einige Euros verzichten um zuspielen. Aber jeder von uns würde den Arbeitgeber wechseln wenn er bei einem anderen mehr verdient.

Aber es kommt immer darauf an wie ein Spieler geht. Ivica Olic z.B. ging zu Bayern München und spielt jetzt in Wolfsburg. Trotzdem wird er bei seinen Auftritten gegen den HSV gefeiert mit Sprechchöre. Grund dafür ist sein Verhalten beim Wechsel. Er hat nie nachgetretten oder schlecht über seine EX Vereine gesprochen. Hasan Calhanoglu hat gezeigt wie man es nicht machen sollte. Das er nach Leverkusen wollte kann man verstehen oder nicht. Aber einen auf Depression zumachen und damit Millionen wirklich kranken Menschen ins Gesicht zuschlagen ist unter aller Sau. Und welchen Charakter dieser Spieler hat sieht man ja jetzt auch in Leverkusen. Ein Fünfjahresvertrag unterschreiben, noch kein Pflichtspiel für Leverkusen gemacht aber schon verkünden das er nach spätestens Jahren gehen möchte. Ich wünsche ihm ein schnelles Kariereende!

Ab wann ist man ein eingefleischter Fan bzw. was zeichnet einen eingefleischten Fan aus?

Am 5. Dezember 2015 erfüllte sich für mich ein Traum. Ich bin Fan des Hamburger SV und an jenem Tag habe ich während eines Heimspiels erstmals das Volksparkstadion von innen gesehen. An jenem Tag oder auf jeden Fall einen Tag später hatte mein Betreuer, als er mit anderen sprach, mich als "eingefleischten [HSV-]Fan" bezeichnet. Das Wort "eingefleischt" störte mich, weil ich keiner bin und hatte es richtiggestellt.

Ab wann ist man eigentlich ein eingefleischter beziehungsweise: Was macht einen eingefleischten Fan aus?

Duden meint hierzu folgendes:

1. die der angesprochenen Lebensweise, Eigenschaft o. Ä. entsprechende innere Einstellung durch und durch verkörpernd 2. zu nicht mehr änderbarer Gewohnheit, zur zweiten Natur geworden

Allerdings ist der Duden-Eintrag mir zu schwammig. Ich hoffe auf viele Antworten bezüglich eines eingefleischten Fans.

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"Wie kann man Fußballfan sein"?

Ein Fußballfan ist ja Fan von einem Verein, aber von was genau ist man Fan?

Von einzelnen Spielern, die nach einer so Zeit den Verein wechseln?

Von Trainern, die die meistbietenden Vereine trainieren?

Von der Stadt des Vereins, weil es seine Heimat ist? Aber was ist mit den z.B Real Fans hier in Deutschland, warum seid ihr Fans einer spanischen Mannschaft?

Ich meine ich kann das irgendwie nicht verstehen, dass manche als Lebensziel haben "ihren Verein" zu präsentieren, verteidigen usw., wozu, es ist nicht die Leistung der Fans, die über Sieg und Niederlage bestimmt, nicht die Fans gewinnen oder verlieren, wie kann man da so emotional werden?

Die meisten Vereine haben doch nicht mal mehr "heimische" Spieler.

Warum also Fan sein, wenn Spieler also kommen und gehen wie Söldner und mal ehrlich, die spielen, um davon zu leben und nicht (nur) für die Fans.

Warum also diese Begeisterung?

Erklärt mir das bitte mal!

(Um Missverständnisse zu vermeiden, uch spielte sebst eine Zeit lang Fußball und war auch Fan von einzelnen Spielern, bin auch aktiv im Teamsport tätig, nur verstehe uch den Hype nicht...)

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Trikot anziehen nach Vereinswechsel?

An die Fußballfans. Wenn ihr ein Trikot von einem Spieler eurer Lieblingsmannschaft habt und dieser den Verein gewechselt hat bzw nicht mehr so lange bei dem Verein unter Vertrag steht. Würdet ihr dann trotzdem mit dem Trikot dieses Spielers ins Stadion?

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HSV / Werder Bremen - Feindschaft

Hi! Mich würde mal interessieren was die HSV Fans gegen die Bremer haben und anders rum. Ist vielleicht eine ziemlich blöde Frage, aber ist das wirklich nur weil beide im Norden zu Hause sind? Oder hat irgendjemand mal damit angefangen und die Gesellschaft hat einfach mit gemacht wie bei so vielen anderen Dingen auch? Ich als HSV Fan habe nichts gegen Bremen und als ich letztens mit einem Werder Fan darüber gesprochen habe, warum er den HSV denn nicht mag war die Antwort "Ja das gehört sich als Bremen Fan eben so..". Ist das nicht etwas...dumm? Ich versteh's gerade wirklich nicht.

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Ab wann ist man ein Erfolgsfan?

Ich bin Bayern Fan seit ich 5 oder 6 Jahre alt bin. Und nein, ich bin kein Erfolgsfan, wie das so gerne dargestellt wird. Bayern wird ja allgemein gehasst. Z.B., weil sie angeblich allen Vereinen die Spieler wegkaufen und keine Jugendarbeit haben. Da ist teilweise was dran, aber das machen alle anderen Vereine auch. Mir kann keiner erzählen, dass Ramos und Ginter, die bei ihren Vereinen zu den wichtigsten Spielern gehörten, bei Dortmund unumstrittene Stammspieler sind. Und was die Jugendarbeit angeht: Lahm, Schweinsteiger, Müller, Badstuber, Alaba, Hummels,... Und bei Dortmund: Götze und Reus...mehr auch nicht. Aber ich will weder Bayern in den Himmel loben, noch Dortmund schlecht machen. Ich finde es klasse, was der Verein mit wenig Geld gemacht hat. Mich stören die Leute, die erst Hoffenheim, dann Wolfsburg, und seit 2011 Dortmund Fan sind, und dann ausnahmslos ALLE Bayern Fans als Erfolgsfans abstempeln. Wenn dies ein eingefleischter, seit 30 Jahren aktiver HSV Fan macht, könnte ich es noch eher verstehen, aber nicht bei diesen Möchtegern "Für immer BvB" Plastikfans. Das heißt natürlich nicht, dass es nicht auch echte Fans gibt. Sehr viele sogar. Was ich noch schlimmer finde sind die meist unter 14 jährigen Real Madrid "Fans", die zu dem Verein gekommen sind, als dieser die Champions League gewonnen hat, bzw. "Hashtag CR7" gewechselt ist. Ich weiß nicht warum es besser ist, einen extrem erfolgreichen, ausländischen Verein zu unterstützen, als einen deutschen. Jetzt würde ich gern mal wissen, wie eure Meinung ist, und ob ich allein darstehe:)

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Mein Sohn möchte nach langer Vereinszugehörigkeit, den Fußballverein wechseln, weil di Jugendarbeit in seinem Verein mittlerweile unter aller Kanone ist. (Kein regelmäßiges Training, keine Spiele etc.). Mir ist bekannt, dass es vom DFB Sperren gibt, wenn der Verein einem Vereinswechsel nicht zustimmt. Ich frage mich nur, warum stimmt der Verein nicht zu, gerade bei den Jugendmannschaften? So wirklich hat der Verein davon ja nichts, der Spieler ist weg.

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