Nein, das was dein Arbeitgeber tut ist nicht korrekt. Bei der Festlegung des Urlaubs ist auf die Wünsche des Arbeitnehmers (Dir) einzugehen und grundsätzlich so auch zu gewähren, es sei denn es gibt betriebliche Hindernisse (§ 7 Abs.1 BUrlG).

Dies bedeuet, dass du den Urlaub festlegst und dein Arbeitgeber nur sagen, dass diesem dringendende betriebliche Gründe im Weg stehen oder eine andere Person aus dem Betrieb vorrang hat. Diese Begründung muss dann aber auch schon substantiel und ordentlich sein und nicht durch normale, betriebliche Abläufe begründet werden ("Da könnten wir aber viel zu tun haben") oder ähnliches.

Der Arbeitsgeber kann aber verlangen, dass du deinen Urlaub für das Jahr komplett planst und im Wünsche übermittelst, auf deren Basis er dann planen und entscheiden kann.

Festlegen darf er ihn für dich nicht!

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Wie schon richtig geschildert, müsstest du eine UG gründen. Diese kann mit 1 € Stammkapital gegründet werden und kann bis auf 5 TEUR augefstockt werden.

Bei der Einzahlung des mind. Kapitals einer GmbH von 25 TEUR kann man zunächst nur 12,5 TEUR einbezahlen (§ 7 Abs. 2 GmbHG). Für den übersteigenden Rest, also ebenfalls 12,5 TEUR, haftest du dann bis zur vollständigen Einzahlung persönlich gegenüber Gläubigern.

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https://www.p-konto-info.de/pfaendungstabelle.html

Das kannst du dieser Tabelle ganz genau entnehmen.

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Grundsätzlich ist dies richtig, die reguläre Verjährung setzt nach Ablauf von 3 Jahren ein (§ 195 BGB). Diese 3 Jahre sind am Abschluss des Jahres zu rechnen, in dem die Forderung entstanden ist (§ 199 BGB).

Nach Ihrer zeitlichen Schilderung wäre Ihr Sohn aufgrund der eingetretenen Verjährung nicht mehr zu belangen.

Sie Schreiben allerdings von einem Mahnbescheid. Handelte es sich hierbei um ein gerichtliches Mahnverfahren, hierbei ergeht ein einfacher Mahnbescheid vom Gericht an Ihren Sohn und auch nur einmalig, dann hätte Ihr Sohn binnen einer Frist von 14 Tagen diesem Mahnbescheid ordentlich widersprechen müssen (§ 692 ff. BGB).

Hat Ihr Sohn nicht ordentlich widersprochen so wird ein Vollstreckungsbescheid erstellt und die Forderung gegen Ihren Sohn inkl. der bisherigen Kosten tituliert. Damit verjährt diese dann erst nach 30 Jahren (§ 197 BGB). Demnach wäre Ihr Sohn weiter verpflichtet.

Eine klarere Auskunft kann man Ihnen, ohne Detailkenntnisse, nicht geben.

Ob jemand aufgrund der Forderung und der Höhe wirklich vollstreckt gegen Ihren Sohn, kann man Ihnen ebenfalls so nicht sagen.

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Ihnen als Mieter kann in dem Fall gar nichts geschene, also bitte die Miete weiterzahlen. Das Mietverhältnis geht einfach über auf den neuen Eigentümer.

Eine Kündigung des Vermieters kann nur aufgrund einer
Pflichtverletzung aus Mietverhältniss, der Nichtzahlung der Mieten, oder
aus Eigenbedarf erfolgen, siehe § 573 BGB.

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__573.html

Die Kündigung zum Zwecke der wirtschaftlichen Verbesserung, auch durch Verkauf der Wohnung, ist per Gesetzt ausgeschlossen.

Bei
einem Verkauf und bei regelmäßiger Zahlung der Miete kann demnach keine
Kündigung erfolgen. Das Mietverhältnis geht auf den nächsten Eigentümer
(Vermieter) über. Dagegen kann dieser auch nichts tun. Der neue
Vermieter kann lediglich, gemäß gesetzlichem Tonus, Mieterhöhungen
geltend machen.

Dem Mieter und Fragesteller droht hier gar nichts!
Bitte keine Mieten einbehalten etc., denn erst dadurch werden die
Probleme verursacht. Außerdem besteht hierzu eine vertragliche Pflicht
und es gibt keinen Grund.

Also bitte auch nicht zu einem Anwalt rennen und unnötig Geld ausgeben.

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Das bedeutet, dass deine Bewerbung in dem Prozess für diese Stelle (auf die du dich beworben) hast nicht weiter berücksichtig wird. Du hast also eine Absage erhalten.

Der Grund dafür wird nicht genannt. Wahrscheinlich gab es einfach jemand der besser war. Du kannst dich trotzdem überall sonst bewerben

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Vor Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gibt es keinen Insolvenzverwalter. Dieser wird mit Eröffnung festgesetzt durch das zuständige Amtsgericht.

Es gibt, als Vorverfahren, das sogenannte Insolvenzeröffnungsverfahren welches vordergründig bei Selbstänidgen oder Unternehmensinsolvenzen angewandt wird. Bei Privatinsolvenzverfahren ist das nicht der Fall.

In diesem Verfahren wird ein Sachverständiger, häufig zugleich der spätere Insolvenzverwalter, eingesetzt. Dieser kann bei Banken Auskunft verlangen gemäß seiner Bemächtigung durch das Gericht. Kennt er das Konto nicht, so kann er nur auf gut Glück bei allen naheliegenden Banken anfragen.

Als Schuldner im Insolvenzverfahren und im Insolvenzeröffnungsverfahren besteht aber eine Mitwirkungspflicht, d.h. alles Vermögen ist zu benennen. Das Verschweigen wäre ein Verstoß gegen die Pflichten der InsO und würde zur Versagung der Restschuldbefreiung führen.

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Was soll das denn genau sein?

Das Insolvenzverfahren ist ein gerichtlich angeordnetes Verfahren und der Insolvenzverwalter wird vom Gericht bestimmt. Sollte dieser gegen Vorschriften der InsO oder der ZPO verstossen, dann kann man das entsprechend bei Gericht melden.

Man würde es also erkennen, wenn er klar gegen die Verpflichtungen seines gerichtlichen Auftrags verstösst.

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Wahrscheinlich wird der Fuhrpark auch von einem der großen Erwerbe übernommen. Da die Namensrechte aber nicht übernommen werden, werden die Fahrzeuge neu beschriftet und gut.

Bei der Größe des Verfahrens werden niemals einzelne Fahrzeuge verkauft. Theoretisch erfolgt sowas aber in einem Insolvenzverfahren, das stimmt.

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Zunächst eine ganz wichtige Frage. Handelt es sich um eine Forderung aus der Zeit vor deinem Insolvenzverfahren? Falls dem so ist, dann verstößt du durch die Bezahlung gegen den Grundsatz der Gläubigergleichbehandlung in der Wohlverhaltensperiode. Dies kann zur Versagung der Restschuldbefreiung führen, welche ja das Ziel deines Insolvenzverfahrens ist.

Im anderen Fall, sprich die Forderung ist legitim im Zeitraum nach der Insolvenzeröffnung entstanden, dann kannst du diese natürlich begleichen in Raten oder wie auch immer geartet. Deine Ratenzahlungsvereinbarung ist ein Art Schuldanerkenntnis und eine Verpflichtung, von der du im Einvernehmen sicherlich abweichen kannst. Je nach Vereinbarung könnte bei einfacher Einstellung die gesamte Vereinbarung ungültig sind und der volle Betrag fällig.

Am Besten wäre doch anrufen und auf dein Schreibem verweisen (Name, Datum etc. aufschreiben). Du bist doch hier in der Schuld, das einfache Warten hilft doch nicht.

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Grundsätzlich hat er den Auftrag dein Vermögen zu verwerten und zu verwalten. Auf deine 13.000 € Schulden kommen noch die Kosten des Verfahrens (Gericht und Treuhänder). Der Treuhänder hat grundsätzlich alles zu verwerten und würde sich ein Übererlös ergeben, d. h. alle 13.000 € sind bezahlt, dann geht der Rest an dich zurück.

Da er grundsätzlich alles verwerten muss gibt die ZPO, § 811 ZPO, Ausnahmen was nicht zu pfänden ist. Das betrifft im Grunde alle Dinge des täglichen Lebens, wozu auch nach herrschender Meinung ein Fernseher gehört etc. Auch das Ipad sollte kein Drama sein. In aller Regel interessieren den Treuhänder diese Dinge nicht.

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Hallo,

ja, es ist richtig gedanklich dass sich das Finanzamt einen Vorteil verschafft. Aber es darf dies aufgrund seiner Sicherheitenlage aus dem Steuerverhältniss heraus.

Das gilt auch für jeden anderen Gläubiger, der ein Sicherungsrecht (Grundschuld, Abtretung etc.) hat.

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