Das wird in der Schule schon seit Jahrzehnten so gemacht. Vermutlich wollen die Lehrer das Verständnis fördern, dass die Polymerase den 3'-5'-Strang abgelesen hat. In der Praxis interessiert man sich aber sowieso für den 5'-3'-Strang (der parallel zur RNA ist) und lässt die Umrechnung in den 3'-5'-Strang weg.

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Kleines Experiment für zu Hause: nimm eine leere Plastikflasche und verschließe sie. Lege die Flasche auf den Boden und stelle dich mit einem Fuß drauf. Was passiert mit der Flasche?

Nun fülle die Flasche mit Wasser (randvoll), verschließe sie und stelle dich wieder mit dem Fuß drauf. Gibt es einen Unterschied?

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Das kommt sicherlich darauf an, was du machen willst.

Aus dem biologischen Bereich weiß ich, dass man für die Leitung eines Labors bestimmte Voraussetzungen wie ein abgeschlossenes Studium mit bestimmten Schwerpunkten oder mehrjährige Berufserfahrung benötigt (z. B. bei Tierversuchen).

Ich kann mir vorstellen, dass man im chemischen Bereich - schon wegen der Betriebssicherheit - ebenfalls gewisse Kenntnisse vorweisen muss. Wenn du eine Ausbildung hast hast du doch bestimmt noch Kontakt zu deinem Ausbilder oder deiner Berufsschule. Da muss sich ja einer mit den Grundlagen auskennen.

EDIT: Da du explizit nach Unis fragst: Ohne Doktortitel wird dir eine Uni nix geben. Aber du kannst Kontakt zu den Mitarbeitern aufbauen und fragen, ob sie dir Zugang zu ihren Laboren geben.

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Absolut unseriöser Coach.

Niemals einen Vertrag unter Druck unterschreiben. Wenn du im Coaching bist kann er gerne Druck machen (also so wie ein Mentor) aber niemals davor.

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"Was bedeuten die ganzen Buchstaben?"

Das sind Atome: H ist Wasserstoff, N ist Stickstoff, C Kohlenstoff, O Sauerstoff (siehe Periodensystem der Elemente).

R bedeutet Rest. Das könnte z. B. ein H-Atom sein oder eine lange Kohlenstoffkette oder wirgendwas beliebiges anderes. R schreibt man gerne, wenn es für die chemische Reaktion egal ist wie die Stoffgruppe aussieht. Die Zahlen bei R1 und R2 sind dann nur zum Durchnummerieren da.

"Jedoch finde ich, dass die Aminosäuren beide völlig unterschiedlich aussehen"

Aminosäuren zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl eine Aminogruppe (NH3+) und eine Carboxygruppe (COO-) haben. Das Grundgerüst ist immer identisch und sieht so aus wie die beiden oberen Bilder die du gezeigt hast.

Also Aminogruppe (NH3+), dann C-Atom mit einem H und einem Rest, dann Carboxygruppe (COO-).

Dass das R1 oben und das R2 unten eingezeichnet wurde kannst du getrost ignorieren. Eigentlich würde man R1 und R2 auf die gleiche Seite schreiben.

"Wie erkenne ich, dass dort 2 Aminosäuren verknüpft sind?"

Aminosäuren gehen Peptidbindungen ein. Eine Peptidbindung ist genau dieses

C mit Doopelbindung zu einem O, dann Einfachbindung zum N und am N hängt noch ein H-Atom. Also die Peptidbindung ist nicht das "-" sondern die Peptidbindung besteht aus diesen vier Atomen.

Das O-Atom und das H-Atom liegen dabei auf unterschiedlichen Seiten (also das O über dem C und das H unter dem N). Wenn du also das hier siehst

O

II

C - N

......I

.....H

dann ist es eine Peptidbindung, und dann wird das linke C und O zur linken Aminosäure und das rechte N und H zur rechten Aminosäure gehören.

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1) richtig. Man kann noch UV und IR dazuzählen (andere Lebewesen können bei diesen wellenlängen auch sehen), aber egal.

2) du hast recht - Pflanzen haben grüne Blätter, weil die Wellenlängen des roten und blauen Lichts absorbiert werden, aber grünes nicht. Auch die Reflexion ist Wellenlängenabhängig (steckt in den Formeln im Brechungsindex drin)

3) du hast recht

4) schlag bei Wikipedia die Wellenlänge nach. Gleich die erste Formel verrät die Antwort (merk dir am Besten gleich die Formel; die wirst du im Physikunterricht noch brauchen).

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Mit Elektronenlücke meint man sicherlich ein Elektronenloch. Das ist einfach das Fehlen eines Elektrons.

Wenn P680 von Photosystem II oder P700 von Photosystem I angeregt werden geben sie ein Elektron an einen Elektronenakzeptor ab. Dem P680 und dem P700 fehlt damit ein Elektron und somit haben sie ein Elektronenloch. Dieses Loch kann dann durch ein Elektron des Wassers (Photosystem II) oder durch ein Elektron des Plastocyanins (Photosystem I) gefüllt werden.

Der Begriff des Elektronenlochs wird gerne genutzt, um zu beschreiben, wie Elektronen weitergeleitet werden.

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Durch die Kantenlänge kennst du das Volumen der Einheitszelle. Jetzt musst du nur noch wissen wie viele Atome in einer Einheitszelle sitzen und wie viel sie wiegen, dann kannst du die Masse der Atome durch das Volumen teilen

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Ich sehe den Fehler auch nicht. Kannst du die gesamte Frage posten; vielleicht steckt da noch ein Detail drin.

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Generell solltest du gängige Einheiten (SI-Einheiten) immer abkürzen.

Zwischen die Zahl und die Einheit gehört ein geschütztes Leerzeichen (in Word die Shift-Taste gedrückt halten und dann das Leerzeichen eingeben) - Ausnahmen sind hochgestellte Symbole wie Winkel; diese schreibt man ohne Leerzeichen (40°). Aber vorsicht: 40 °C wird mit Leerzeichen geschrieben.

In manche Fällen kann man davon abweichen. Ein Beispiel: Ich persönlich finde einen Bindestrich zwischen Zahl und Einheit wiederlich und schreibe in solchen Fällen die Einheit lieber aus (also 40-Meter-Lauf statt 40-m-Lauf).

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Was genau ist denn dein Problem? Das 3'-Ende des Primers sollte sehr stabil und sehr spezifisch an die DNA binden, damit die Polymerase nicht an einer anderen Stelle mit der Synthese anfängt. Daher nutzt man C und G (und warum C und G dazu beitragen solltest du in Frage a lösen).

Warum hat der Pimer, den du eingezeichnet hast so ein komisches TTTCTG-Ende? Das passt gar nicht zur gezeigten DNA.

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Du könntest in der ersten Ableitung schauen, ob an diesem Punkt eine positive oder negative Steigung vorliegt.

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"Aber warum? Kann das Wasser nicht in die Cellulose eindringen?"

Ja, das Wasser kann nicht in die Fibrillen eindringen. Die Cellulosemoleküle wollen lieber an sich selbst binden als an das umgebende Wasser. Dabei bildet die Cellulose nicht einfach nur H-Brücken aus, sondern die Moleküle lagern sich geordnet aneinander; sie bilden eine semi-kristalline Struktur. Auf Wikipedia ist ein kristalliner Bereich bildlich dargestellt: Die ganzen OH-Gruppen der Cellulose sind bereits durch benachbarte Moleküle gesättigt.

https://en.wikipedia.org/wiki/File:Cellulose_strand.svg

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Bei solchen Fragen solltest du stets angeben wofür die jeweiligen Buchstaben stehen.

Ich nehme mal an, das z die Stöchiometrie ist? Also wenn du die Konzentration einer zweiwertigen Säure mit einer einwertigen Base bestimmen willst.

m und M stammen von einer Lösung (die deren Konzentration bekannt ist), während c und V von der anderen (die deren Konzentration du ermitteln willst) stammen.

f ist dimensionslos, daher muss auch mol/mol rauskommen

EDIT: hier ist es schön beschrieben:

https://de.wikibooks.org/wiki/Praktikum_Anorganische_Chemie/_Titerbestimmung

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Man kann davon ausgehen, dass die millionen Jahre alte DNA aus den Sauriern bereits in viele Stücke zerbrochen ist. Wenn man im Labor mit langen DNA-Strängen arbeitet muss man sehr behutsam vorgehen, da man die Stränge sonst zerreißt. Also muss man die DNA wieder zusammen setzen, was viele Arbeitsschritte benötigt und daher sehr aufwendig (oder gar unmöglich) ist. Selbst wenn die DNA intakt wäre könnte man mit der PCR nur wenige tausend Basenpaare verfielfältigen. Wenn die DNA zu lang ist fällt die Polymerase irgendwann ab. Außerdem baut die Polymerase immer wieder falsche Basen in die DNA ein. Man muss die DNA also in einem Organismus verfielfältigen, in dem die Polymerase stabiler ist (zuzügliche Proteine, die verhindern dass sie einfach abfällt) und weniger Fehler macht (jeder Organismus hat das Problem mit den falsch eingebauten Basen und verfügt daher über Reparaturmechanismen).

Du kannst ja mal nach Genom-Projekten von ausgestorbenen Arten schauen, z.B. das Neandertaler Genom-Projekt. Da hat man alte DNA sequenziert und musste dabei auf solche Feinheiten achten.

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Der linke Strang hat ebenfalls eine freie Photphatgruppe.

Welcher Strang der Leitstrang wäre kann man an dem Beispiel nicht erkennen. Das ist abhängig davon wo die Replikation beginnt, also ob der Replikationsursprung oben oder unten in dem Bild liegt.

"Die 5'-3'-Laufrichtung ist ja die schnellere"

Es gibt kein schnell oder langsam, da beide Stränge immer in der gleichen Richtung abgelesen werden müssen. Die Polyermase synthetisiert den neuen Strang immer in 5'->3' Richtung, beide Stränge werden also in 3'->5' Richtung abgelesen. Die Richtung kann man sich ganz gut merken wenn man daran denkt, dass ein Triphosphat des neuen Nukleotids (z.B. des dATP) gespalten werden muss um die Energie für die Bindung frei zu setzen. Dieses Triphosphat sitzt am 5'-Ende des neuen Nukleotids. Ein neues Nukleotid kann also immer nur an ein bestehendes 3'-Ende angefügt werden

3'-TCCATTTGATC-5'

5'-AGGT-3' + PPP-5'-Adenin-3' -->

\\

3'-TCCATTTGATC-5'

5'-AGGTA-3' + PP

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Die Säurekonstante ist eine Dissoziationskonstante.

https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4urekonstante#S%C3%A4ure-Base-Reaktion

Schau dir die Gleichung im Link an: Wenn die Ks groß ist, dann zerfällt die Säure HA zu H+ und A-. Wenn Ks klein ist, dann bleibt die Säure im nicht-dissoziierten zustand HA.

Also bei Salzsäure, HCl, ist dei Säurekonstante groß, daher zerfällt es in H+ und Cl-.

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Auf dem Blatt wird ja sicherlich die Gleichung

 stehen.

Wenn die Reaktion spontan abläuft mus Delta G0 negativ sein.

Wenn die Reaktion nur unter bestimmten Temperaturen abläuft kannst du mal zwei Temperaturen in die Formel einsetzen und überlegen wie Delta H0 und Delta S0 beschaffen sein müssen, damit Delta G0 positiv oder negativ sein kann.

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Trage die Werte die gemessen wurden gegen die Zeit auf und lege eine Gerade rein. Die Steigung der Geraden ist die Reaktionsgeschwindigkeit.



Falls die Werte keine Gerade ergeben (was in echten Messungen meist der Fall ist) darfst Du nur die ersten paar Werte nehmen, denn bei Michaelis-Menten nutzt man die Anfangsgeschwindigkeit.

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