Kann ich trotz eher schlechter Kindheit als Erwachsener noch eine gute Beziehung zu meinen Eltern pflegen?

Ich kann hier leider nicht alles wiedergeben, was in meiner Kindheit passiert ist, dafür bräuchte ich wohl ein komplettes Buch, aber versuche hier mal einige Aspekte wiederzugeben.

Meine Mutter stammt nicht aus Deutschland und ist für europäische Verhältnisse sehr arm unter schwierigen Bedingungen aufgewachsen. Ihre Mutter war allein erziehend und die Kinder mussten schon früh arbeiten.

Mein Vater kommt aus der deutschen Mittelschicht und hatte nach seinen Aussagen auch keine gute Kindheit, da er und seine Schwester oft alleine waren, da meine Großeltern viel arbeiten mussten. Auch bei seinen Eltern soll es Konflikte gegeben haben, wo Alkohol eine Rolle spielte.

Zu meiner Kindheit kann ich sagen. Sie hatte zwei Seiten. Die eine Seite nenne ich einfach die Terror-Seite. Wo ich 3 Jahre alt war kann ich mich an einen sehr heftigen Streit meiner Eltern erinnern, wo meine Cousine mich in den Arm nehmen musste, da ich extrem angst bekam.

Mein Vater hatte ein starkes Alkohol Problem und es gab viele Nächte voller Streit. Dies ging teilweise die halbe Nacht so und wir als Kinder waren immer sehr hilflos. Es wurde keine Rücksicht genommen auf uns. Auch handgreiflich wurden beide. Wir bekamen auch Schläge, aber war selten.

Ich kann mich an eine Nacht erinnern, wo mein Vater auf meine Mutter einschlug, bis sie ein blaues Auge hatte und wir Kinder sollten lügen, dass meine Mutter die Treppe runtergefallen ist.

Dann gab es die andere Seite. Wir bekamen Geschenke und sehr viel Aufmerksamkeit und wurde sehr gefördert mit Geduld. Wir haben viel unternommen und bekamen auch Haustiere. Das was wir uns wünschten bekamen wir fast immer zum Geburtstag oder Weihnachten. Zu Freunden wurde ich immer hin gefahren und in meiner Jugend durften auch Freunde immer zu mir. Meine Eltern haben eingesehen, dass sie überfordert sind und Hilfe von Betreuern angenommen, wodurch sich einiges verbessert hat.

Einer meiner Geschwister ist in einer Psychiatrischen Einrichtung und einer hatte ein Drogenproblem. Der Rest ist unauffällig, aber hat wenig Kontakt. Fast alle haben einen Gewisse Abneigung entwickelt. Ich nehme es Ihnen nicht mehr übel, habe damit abgeschlossen und habe es geschafft eine positive Beziehung aufzubauen und lange Gespräche zu führen. Das finden manche Geschwister nicht so gut oder können es nicht nachvollziehen. Manche geben ihnen für ihre psychischen Probleme die Schuld. Da einer wohl für immer psychiatrische Hilfe braucht, wird auch gerne meinen Eltern dafür die Schuld in die Schuhe geschoben.

Sollte ich das positive beibehalten? Inzwischen sind sie auch sehr alt und hart gesagt könnten sie morgen nicht mehr leben.

Familie, Beziehung, Eltern, Psychologie, Kinder und Erziehung, Kindheit, Liebe und Beziehung
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Sollte man von dieser Wohnung abraten (Miethöhe/Einkommen)?

Ich habe einen Cousin, der mit seiner Ehefrau eine Wohnung mieten möchte, die über deren Verhältnisse liegt. Habe eigentlich ein sehr gutes Verhältnis zu Ihm, aber in dieser Hinsicht, sehe ich wie sie sich finanziell ins Unglück stürzen.

Hier mal die Zahlen und ich persönlich finde es zu viel. Natürlich muss es jeder selbst entscheiden, aber denke es würde auf jeden Fall für den Anfang günstigere Alternativen geben!

Die Miete für diese Wohnung beträgt 1300€ (Alles drinnen Strom/Wasser komplett warm). Er ist noch Student und bekommt Bafög von ca. 850€. Sie ist ca 2 Jahre mit der Ausbildung fertig und hat ein Einkommen von ca. 1600€ Netto.

Dazu haben sie noch zwei Hunde und ein Auto. Rechne ich das so zusammen, dann kommt im Monat für jeden ca. 575€ raus. Klar das ist über Hartz4, aber ist das nicht ein bisschen viel Miete im Verhältnis. Versicherungen/Urlaube/Reparaturen muss ja auch bezahlt werden?

Es geht mich ja nichts an, aber denke in dieser Situation würde auch eine 900€ teure Wohnung reichen, die es in dieser Gegend auf jeden Fall auch gibt. Nach meiner Einschätzung haben die es nicht so mit Zahlen und entscheiden sehr nach Gefühl und das kann auch nach hinten los gehen.

Gerade versuche ich beide zu überzeugen eine günstigere Alternative zu suchen, aber sie finden die Wohnung so toll, dass sie gar nicht mehr auf die Zahlen schauen. Soll ich einfach zuschauen, weil es ja ihr leben ist?

Finanzen, Wohnung, Miete, Geld
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Macht so eine Beziehung noch Sinn?

Folgende Situation:

Bin 2015 zu meiner Freundin gezogen und von da an fingen nach und nach meine Beschwerden an. Allergische Symptome und Magen Darm schmerzen sowie Entzündungen.

Leider kannte ich mich in der Stadt kaum aus und bin Anfang 2016 mit ihr in eine größere Wohnung gezogen, was leider ein sozialer Brennpunkt ist. (Sie kommt ursprünglich aus dieser Ecke)

2019 habe ich es nicht mehr ausgehalten und bin wieder ausgezogen. Müllberge, viele Kriminelle, Drogen teilweise verfallene Gebäude. Vieles sehr eklig und drücke es leider so aus. Nachbarn, die man keinen zumuten kann! Möbel fliegen von den Balkonen und Elektroschrott landet in der Biotonne.

Nun haben wir oft Konflikte, weil ich sie nicht mehr besuchen kommen kann. Immer wenn ich das Gebäude betrete habe ich starke Bauchschmerzen. Ich Vermute schimmel und Giftstoffe im Putz zum Teil ist es wohl auch psychosomatisch.

Ein ekliger Alkohol und Zigarettengeruch im Fahrstuhl ungepflegte Menschen, die nach schweiß stinken.

Jetzt bestand sie darauf, weil sie einen wichtigen Anlass feierte und ich kam für ca. 2 Stunden, musste mich sehr überwinden. Heute habe ich es ihr versprochen und konnte es einfach nicht. Ich saß schon im Auto und schrieb ihr, dass ich nicht mehr kommen kann, weil ich nicht weiß ob ich dann wieder Bauchschmerzen bekomme.

Nun ist sie beleidigt, weil sie alles vorbereitet hat, kann es natürlich verstehen, habe vorgeschlagen, dass ich sie abhole und wir etwas raus gehe, aber das möchte sie nicht.

Bin total in der Zwickmühle, da die Beziehung ansonsten gut läuft, nur unsere Ansichten zum Thema wohnen sind total verschieden

Liebe, Beziehung, Partnerschaft
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Wie gehe ich mit dieser Person bloß um?

Es geht hier um den Bruder meiner Freundin. Er hat eine seelische Behinderung und wohl auch eine Lernschwäche. Körperlich ist er sehr stark und fast 2m groß Sein größtes Problem ist einfach seine extreme Aggressivität und seine Wahnvorstellungen, dass alle Ihm was böses wollen. Nach dem Tod der Mutter hat er mir zb. unterstellt ich hätte sein Erbe geklaut und sein Konto leer geräumt und wollte daraufhin körperlich auf mich los gehen. Er schrie und wollte ausholen und ich solle sein Geld raus rücken. Ich konnte noch flüchten. Bin eigentlich sehr geduldig, aber trotz seelischer Einschränkung braucht er Grenzen. Zeitweise konnte ich ein relativ gutes Verhältnis aufbauen als ich ihn mehrere Gefallen getan habe. Als er dann nichts mehr von mir wollte, fiel er in alte Muster zurück. Ich bekomme Drohungen und auch gegenüber meiner Freundin wird er zeitweise auch sehr aggressiv verbal.

Die letzte Situation hat mir nun den Rest gegeben. Es geht hier um Coupons für einen Park, den er hat, aber für uns alle einlösen könnte, da man 4 Personen Rabatt gewährt. Da ich umsonst fahre, hat meine Freundin versucht ihn zu erklären, dass man den eh nur einmal einlösen kann und das dann gleich für 4 Leute, ohne dass er einen Nachteil davon hat.

Er weigert sich strikt und sagt, er wolle diesen nur für sich selbst einlösen statt 4 mitzunehmen. Darauf hin habe ich dann gesagt ich kann auch Spritgeld nehmen oder man bläst es ganz ab, wenn es da schon Ärger gibt.

Wie gesagt versuche ich immer 2 Schritte zurückzutreten, weil ich weiß er hat eine Behinderung, die man nicht sieht. Reden ist bei ihm schwer, da er auch gleich auf 180 geht, wenn es nicht ach seiner Nase geht und auch körperlich ist er dann eine Gefahr in dem Moment.

Bin mit meinem Latein am Ende und so kleine Ausflüge, die ja eig was gutes sind, sind nur wegen ihm kaum möglich. Sein Kumpel, der auch mit einer Einschränkung lebt, ist komplett anders, der versteht alles.

Psychologie, Behinderung, Erzieher, Soziales
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Sollte man in dieser Situation kündigen?

Es sind einige Dinge, die mich an dem Unternehmen stören, in dem ich arbeite. Gibt aber auch einige positive Dinge:

Contra:

  • Das unternehmen hat eine extreme Gewinnabsicht und dies geschieht zum Teil sehr auf Kosten der Mitarbeiter weiter unten in der Hierarchie, zum dem ich mich mitzähle. Dividenden und Aktiensteigerung ist das, was die Führung ausschließlich im Fokus hat.
  • Durch meinen Beruf, bin ich schon zweimal in für mich heikle Situation geraten. Autounfall und Zeugenbefragung vor einem Richter. (Der Autounfall war höchstwahrscheinlich Ergebnis des Zeitdrucks)
  • Stress ist in diesem Unternehmen gang und gebe, durch wie oben erwähnt den immensen Zeitdruck, kommt es zeitweise zu hohen Belastungen Psychisch, sowie körperlich.
  • Das Unternehmen findet kaum noch Leute, die es langfristig einstellen kann. 80-90% springen nach dem 1. Jahr ab. Viele alte werden bald in Rente gehen, was die Situation noch zuspitzt. Außerdem denkt das Unternehmen noch an Stellenabbau, um Geld zu sparen.

Pro:

  • Man hat eine Gewisse Freiheit und ist sein eigener Herr.
  • Der Lohn ist im mittleren Bereich.
  • Durch die Personallage für einen Persönlich ziemlich sicher, da ja man kaum noch Leute findet. Maschinen werden diese Arbeit nicht ersetzen können.

Rein Emotional schwanke ich noch, aber durch den Aspekt Stress tendiere ich eher langfristig zur Kündigung. Bisher haben mir alle Menschen gesagt, ich solle bleiben, aber die können nur davon reden, wie das Unternehmen von Außen wirkt.

Arbeit, Beruf, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Nicht eingeladen vom nahen Verwandten zur Hochzeit, Kontakt nun abbrechen?

Mich hat die Nachricht überrascht und habe über Facebook erfahren, dass ein Bruder geheiratet hat. Ich weiß ein Paar Dinge, die mein Misstrauen über seine jetzige Frau nur stärken. Ich habe von sicheren Quellen erfahren, dass seine Frau vor Jahren im Alkohol suff fremdgegangen ist. (Wenn manche knutschen als fremdgehen bezeichnen). Der Kumpel meines Bruders hat mir es leicht angetrunken mal gebeichtet. Um nachher nicht als Lügner oder Jemand der andere auseinander bringt da zu stehen, habe ich es immer für mich behalten. Sie hat es meinen Bruder nie gesagt, weil ich weiß, dass er zusammenbrechen würde und es wahrscheinlich zur Trennung kommen würde.

Nun die zweite Aktion mit der Hochzeit hat mir den Rest gegeben. Niemand aus meiner Familie, außer ein paar Freunde wurden zur Hochzeit eingeladen. Finde es ein absolutes Unding und habe danach den Kontakt, der ohnehin schon rar war komplett abgebrochen und ich habe bei ihr ein sehr schlechtes Gefühl und dieses Gefühl lässt mich zu 99% nicht im Stich. Sie spielt falsche Spiele und ich glaube auch, dass er am Ende psychisch fertig aus der Sache gehen wird.

Die Familie ihrerseits hat null Interesse daran meine Eltern kennen zulernen. Auch auf ihren Geburtstag hat sie meinen Eltern verboten zu kommen. Das sind alles Aspekte, die mein Misstrauen extrem stärken. Er gehorcht ihr so aufs Wort, dass ich Ihn inzwischen auch als eine Art Verräter sehe. Wie kann man seine eigene Familie so hintergehen? Ich bin fassungslos und enttäuscht zugleich.

Familie, Freundschaft, Hochzeit, Psychologie, Liebe und Beziehung
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Warum immer so ein Drama? Hat so eine Beziehung noch Sinn?

Folgende Situation ich habe in der Woche in einer Anzeige nach einem Tisch gesucht. Nun arbeite ich auch Samstags und habe einen Termin für Sonntag vorgeschlagen. Ja es gab wohl Missverständnisse. Die Person in der Anzeige hat ohne mein Verlangen den Tisch auf reservieren gesetzt. Als ich dort dann ankam, habe ich bemerkt der Tisch ist leider zu groß. Dann kamen gleich Vorwürfe ''Sie hätten nicht sagen sollen, dass sie Ihn nehmen'' (Habe ich nie geschrieben) und zwei Leuten musste sie schon absagen und ich hätte nach den Maßen fragen können. Den Fehler mit den Maßen habe ich eingestanden und mich entschuldigt und dazu gesagt, dass ich den Tisch dann auch schlecht transportieren könne mit meinem Auto.

Habe danach auch gesagt, dass sich bestimmt Jemand finden wird und sie fing an ihr Telefon wieder auf den Tisch zu platzieren mit dem Hinweis, sie habe extra alles weg geräumt.

Im Auto gingen die Vorwürfe dann mit meiner Partnerin weiter. Ich habe versucht es wieder zu beschwichtigen, aber es hat nicht funktioniert. Man gesteht seinen Fehler ein dann, entschuldigt sich und bekommt noch eins drauf? Das wurde mir alles zu viel, sodass ich meine Verlobte nach Hause fahren musste und nun über den Sinn der Beziehung nachdenke, wenn die Partnerin eher zu Fremden steht als zu einem selbst und dort Drama erzeugt, wo sie nicht nötig ist.

Beziehung, Psychologie, Liebe und Beziehung
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Wie sollte man mit psychisch auffälligen Verwandten umgehen?

Auf der einen Seite ist es bei mir Trauer, aber auf der anderen Seite auch ein wenig Wut. Warum ich so denke versuche ich hier zu erläutern. Bitte sagt eure Meinung, aber greift mich nicht wegen meiner Ansichten an. Jeder hat seine eigene Ansicht zu einem Thema. Es geht hier um einen nahe stehenden Verwandten, der laut einem Arzt an einer Schizophrenie erkrankt ist.

Diese Person bekommt eine Therapie mit sehr starken Medikamenten, diese haben extrem starke Nebenwirkungen. Zb. zerstören sie schleichend die Leber und erhöhen den Herzschlag auf teilweise 120 im Ruhepuls.

Wenn man mich jetzt ehrlich fragt halte ich von diesen Medikamenten nichts. Auch den Ansatz, dass nur ein Arzt eine Diagnose gemacht hat ist fragwürdig. Der Nutzen dieser Medikamente ist gleich null. Eher verschlechtern sie schleichend die Gesundheit.

So jetzt kommt der springende Punkt auf den ich hinaus will. Diese Klinik ist privatisiert und der Landkreis zahlt immer schön die Therapie. Die verdienen also daran, deswegen haben die wohl kaum Interesse daran jemanden vollständig zu heilen!?

Wenn ich mit diesem Verwandten Spreche, geht subtil immer hervor, dass seine Eltern an allen Schuld sein sollen. Ja Vater war alkoholkrank, viel Stress und leider auch Gewalt. Wenn diese Person in der Klinik ist heißt es immer wieder, ist stark verunsichert und zu den Eltern wird immer gesagt, ist schwer krank.

Die Person ist einfach extrem Stur in der Hinsicht und will wohl auch einfach nicht einsehen, dass jeder selbst seines Glückes schmiedes ist. Auch für schwer erkrankte sehe ich immer Möglichkeiten etwas zu verbessern. Keiner sagt es soll von heute auf morgen sein, aber immer in einer Klinik zu sein und sozusagen in der Opferrolle gefangen zu sein, macht nichts besser. Es ist jetzt nicht schön, was ich sage, aber innerlich ist die Person für mich schon Tod und wenn es so weiter geht ist diese Person durch die starken Medikamente in 15-20 Jahren tod. Alle sagen man muss nun handeln und die Klinik verlassen, aber diese Person will in meinen Augen nicht gesund werden, sondern fühlt sich in dieser Opferolle wohler.

Psychologie, Gesundheit und Medizin, Naturheilkunde
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Ist mit 200€ im Monat leben realitätsfremd?

Es ist eine schwierige Situation. Meine Verlobte, vielleicht auch leider bald Ex sieht einige Dinge einfach nicht ein und es kommt immer wieder dazu, dass ich sie finanziell unterstützen muss.

Im Mai ist leider ihre Mutter verstorben, die von meiner Verlobten gepflegt wurde. Demnach fällt auch das Pflegegeld von 300€ weg. Das war natürlich ein Schock für alle und ich habe mich bereit erklärt ihr 300€ für die Miete zu geben. Nun gab es im Monat Juni einige Rechnungen und ihre Katzen mussten versorgt werden, sodass ich ihr dann nochmal 200€ für Lebensmittel gegeben habe. Ich habe alles aus eigenem Antrieb gemacht, weil es mir alles einfach so leid tat.

Nun versuche ich ihr natürlich klar zu machen, dass sie alleine die 3 Zimmer Wohnung nicht mehr halten kann und nach meinen Berechnungen knapp unter 200€ im Monat zur Verfügung hat.

Ich bin im April ausgezogen, da es in dieser Stadt ein Problembezirk ist (Müllberge, Einkaufswagen, Ratten) und weil ich in dem Gebäude gesundheitliche Probleme bekam. (Allergische Symptome und Magen Darm Beschwerden)

Sie bekommt Wohngeld zurzeit, aber es reicht ja trotzdem hinten und vorne nicht, da die Wohnung zu teuer ist und ihr Lohn zu gering (Zwei geringfügige Beschäftigungen). Außerdem hat sie den Tick alle Möbel der Mutter bei sich in der Wohnung zu horten und nichts weg zu werfen. Also die 3 Zimmer Wohnung ist komplett zugestellt. Ich habe es erst auf sanfte Art versucht, aber nun ist mir im Streit alles heraus geplatzt und ich habe ihr alles ins Gesicht gesagt und war und bin drauf und dran mich zu trennen, auch wenn es für sie alles extrem schwierig ist. Ich kann sie ja nicht immer unterstützen und sie spielt gerne das Opfer, nach dem Motto ''Ich habe nur noch 20€ für diesen Monat, kann mir nichts zu Essen holen''

Finanzen, Miete, Geld, Beziehung, Psychologie, Liebe und Beziehung
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Wo kann ich mich über Betreuer beschweren?

Folgende Situation:

Die Mutter meiner Verlobten ist im Mai verstorben. Die Mutter war auch die Betreuerin, des Bruders meiner Verlobten. Da die Mutter mit ihrem Sohn gemeinsam in ihrere Wohnung gewohnt haben und der Sohn die Wohnung alleine nicht bezahlen kann, muss er bis ende Oktober aus der Wohnung raus. Solange zahlt der Landkreis noch die Miete.

Nun hat er jetzt eine Betreuerin vom Amtsgericht, die aber kaum zu erreichen ist sowie ihren Verpflichtungen kaum nachgeht. Der ganze Papierkram kommt kaum voran zb...

Der Bruder kann selbst nicht unterschreiben, da er eine seelische Behinderung hat. Sprechen kann er ganz normal. Ich würde schätzen er ist von der Entwicklung wie ein 12 Jähriger.

Jetzt hat die Betreuerin sich zb. NICHT darum gekümmert, dass sie in Vertretung ihres Betreuten etwas unterschreibt, wo es um Geld von einer Versicherung ging. Dieses Geld wird auf jeden Fall für die Bestattungskosten benötigt!

Meine Verlobte hat ihr 7 Tage Frist gegeben und sich fast jeden Tag gemeldet, aber sie war kaum zu erreichen und hat auch per Whatsapp nur kurze Antworten gegeben und es versprochen, dann aber nicht gemacht.

Das andere was ich nicht gut fand ist, dass sie darauf bestanden hat, den Bruder die Kontokarte auszuhändigen.

Meine Verlobte hat die Kontokarte gehabt, um alle wichtigen Dinge wie Miete und laufende Kosten für ihn überweisen zu können, da er es nicht kann. Das letzte was ich gehört habe ist, dass er für ein Fest gleich 400€ abgehoben hat. Er kann das mit dem Geld kaum einschätzen und da ist die Gefahr natürlich groß, dass er auch die Miete ausgibt. Besser wäre jemand anderes würde ihn sein Geld als Taschengeld geben und es einteilen.

So die Betreuerin versagt auf ganzer Linie und ist kaum zu erreichen. Beim Amtsgericht war meine Verlobte auch schon. Die haben gesagt. Sie soll das mit der Betreuerin regeln!?

Habe recherchiert und fand heraus, dass die Betreuerin es gar nicht Hauptberuflich macht, sondern Hauptberuflich Rechtsanwältin ist. Wir wollen uns auf jeden Fall über die Betreuerin beschweren, weil es geht einfach nicht, dass sie sich kaum um ihren Schützling kümmert.

Familie, Recht, Betreuer
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Ist es richtig sauer zu werden, wenn Leute einfach nicht nach Hause wollen?

Hatte schon öfter mal Situation, wo andere mich ignoriert haben und ihren Willen einfach durchsetzen wollten. Zuerst war es nur bei Freunden. War beispielsweise mit zwei Freunden in eine 50km entfernte Stadt. Einer wollte Abends noch in einer Bar. Gut man fuhr um 19 Uhr los und hielt sich dann paar Stunden dort auf. So gegen 22 Uhr erwähnte ich, dass ich um 5 Uhr ja wieder raus muss. Da kamen halt nur dumme Sprüche wie ''Stell dich nicht so an''. Zum einen fand ich das extrem Rücksichtslos zum anderen war ich etwas verunsichert, da ich nachts nicht gern so weit fahre. Nun ist mir aufgefallen, dass meine Verlobte sich inzwischen ähnlich verhält und mich einfach übergeht. (wohnen nicht zusammen) Verstehe nicht, wie man nachts immer noch woanders sitzen kann, wenn man am nächsten Tag früh raus muss. Habe anfangs behutsam auf ihr eingeredet, aber es kam immer nur ''Ja gleich''. Das ging ca. eine halbe Stunde, bis ich einfach aufgestanden bin und Schuhe angezogen und etwas launisch wurde.

Diese Verhaltensweise entdecke ich immer wieder, wo meine Bedürfnisse umgangen werden und einfach was anderes beschlossen wird. Mir wird sozusagen was aufgezwungen.

Nun denke ich darüber nach, ob es noch Sinn macht, mich mit anderen zu treffen. Bin ein Mensch, der oft nachgibt und sich selbst hinten anstellt und habe wohl die blöde Angewohnheit eher an durchsetzungstarke Personen zu geraten. Hasse diese Verhaltensweise bei anderen inzwischen. Wenn Jemand mir sagt, er/sie will Ruhe haben, bin ich der letzte, der dann dagegen angeht und es verweigert zu gehen.

Freundschaft, Psychologie, Liebe und Beziehung, Psyche
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