Die biologische Bedeutung des Geschmacks liegt vor allem in seinem Einfluss auf die Nahrungszufuhr. Die Geschmackswahrnehmung hat die Funktion, die Nahrungsaufnahme zu regulieren. Bei Menschen ist eine Präferenz für die Geschmacksqualitäten süß und umami bereits bei Neugeborenen vorhanden, während gleichzeitig eine angeborene Aversion gegen Bitteres und Saures besteht. Giftige Natursubstanzen schmecken häufig bitter und selten süß. Besonders hochkalorische natürliche Energielieferanten schmecken angenehm. Die bevorzugte Geschmacksqualität umami zeigt eine tierische oder pflanzliche Proteinquelle an. Außerdem wird durch die Geschmacksempfindung beim Essen die Produktion von Speichel und Magensaft reflektorisch angeregt. Als unangenehm empfundener Geschmack löst im Extremfall einen Würgreflex bis hin zum Erbrechen aus.Die Sensibilität für die Wahrnehmung von Geschmacksreizen ist bei Menschen genetisch bedingt und individuell unterschiedlich. Forscher unterscheiden Normal-, Super- und Nicht-Schmecker. Die Fähigkeit der Geschmackswahrnehmung nimmt im Alter generell ab, teilweise kommt es zu starken Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigungen, die zu einem Verlust des Appetits führen.Von der Geschmacksempfindung zu unterscheiden ist die Geschmacksbewertung, die durch Enkulturation und Sozialisation beeinflusst wird. So wird die angeborene Geschmacksaversion gegen Bitterstoffe in den meisten Kulturen nicht lebenslang absolut beibehalten, wie sich anhand des Konsums von Kaffee oder Bier belegen lässt. Die hedonistische Bewertung von Geschmack beeinflusst die Entstehung von Präferenzen und Aversionen, wobei individuelle Erfahrungen eine wichtige Rolle spielen. Welcher Geschmack als angenehm empfunden wird, „ist bis auf wenige Ausnahmen keine natürliche Eigenschaft der Lebensmittel oder Speisen, sondern eine kulturelle Zuschreibung, an der sich die Esser orientieren und die sie weitgehend übernehmen.Geschmack, Genuss und Küche sind Produkt eines langen Abstimmungsprozesses, bei dem die Küche die Geschmacks- und Genusserwartungen jeweils praktisch umsetzt“. Derzeit gelten sechs Geschmacksqualitäten als wissenschaftlich anerkannt: süß, sauer, salzig, bitter, umami und seit kurzem auch fettig. Für sie sind eigene Geschmacksrezeptoren auf der Zunge nachgewiesen.Von den Rezeptoren in den Geschmacksknospen können nur Geschmacksstoffe wahrgenommen werden, die wasserlöslich sind und sich somit bei Kontakt mit dem Speichel lösen. Mittlerweile ist bekannt, dass jeder Bereich der Zunge alle Geschmacksrichtungen wahrnimmt, jedoch mit unterschiedlicher Intensität, während man früher fälschlich von regelrechten Geschmackszonen auf der Zunge ausging. Süßgeschmack wird auf der Zunge am stärksten im Bereich der Zungenspitze wahrgenommen, Saures und Salziges an den Zungenrändern und Bitteres im hinteren Zungenbereich.Tatsächlich basiert aber nur ein kleiner Teil des Geschmacks auf den Wahrnehmungen der Geschmacksrezeptoren. Der überwiegende Teil basiert in Wirklichkeit auf flüchtigen Aromastoffen, die über die Nase aufgenommen werden. Beim Kauen und Hin- und Herbewegen einer Speise im Mund gelangen die flüchtigen Bestandteile über den Rachen in die Nasenhöhle, wo sie von den Riechsensoren registriert werden. Geruchs- und Geschmacksreize werden dann über Nervenfasern ins Gehirn geleitet, wo die Reize in der Großhirnrinde verarbeitet und in einen Geschmackseindruck umgewandelt werden. Der Geschmackseindruck entsteht somit wie bei jeder sensorischen Wahrnehmung im Gehirn. Die Geschmackswahrnehmung wird durch die Temperatur der Speisen beeinflusst. Alle Geschmacksreize sind bei Temperaturen zwischen 22 und 32 °C am stärksten wahrnehmbar. Süß und bitter werden bei einer Temperatur von 0 °C nur noch schwach geschmeckt. Hunger verringert die chemische Schmeckschwelle für Zucker und Chinin, während die Wahrnehmung der Geschmacksreize salzig und sauer dadurch nicht verändert wird.Geschmackliche Schärfe: Was als „Schärfe“ bei Speisen wahrgenommen wird, ist in Wirklichkeit gar kein Geschmack, sondern eine Schmerzempfindung auf der Zunge, ausgelöst durch bestimmte reizende Substanzen, in der Regel Capsaicinoide. Chili enthält die geschmacklose Substanz Capsaicin, die beim Essen biochemisch die Thermorezeptoren der Trigeminusnerven im Mund stimuliert, welche daraufhin ein Schmerzsignal an das Gehirn senden. Dieselben Rezeptoren reagieren auf Wärmereize über 43° C, also auf zu heiße Speisen, bei denen man sich die Zunge „verbrennt“. Auch Eukalyptus oder Menthol wird auf der Zunge als „scharf“ wahrgenommen, zum Beispiel als Zusatz in Bonbons. Auf diese Substanzen reagieren jedoch die Kälterezeptoren auf der Zunge.Menschen unterscheiden sich in der Zahl der Geschmackszellen auf der Zunge. Es wird unterschieden zwischen Superschmeckern mit im Mittel etwa 425, Normalschmeckern mit etwa 180 und Nichtschmeckern mit nur etwa 100 Geschmacksknospen pro cm². Die bei Untersuchungen gefundenen Werte streuen in einem Bereich von 11 bis 1000 Geschmacksknopsen pro cm². Für die Ausbildung der Geruchsrezeptoren sind insgesamt 51 Gene zuständig, von denen jedoch nie alle aktiv sind. Da das Riechvermögen für die Geschmacksempfindung sehr wichtig ist, ist im Grunde jeder Mensch nicht nur mit einer individuellen Geruchs-, sondern auch mit einer individuellen Geschmackswahrnehmung ausgestattet, weshalb der Geschmack einer Speise von verschiedenen Menschen nie völlig identisch empfunden wird.Nachgewiesen ist auch, dass durch regelmäßiges Rauchen die Geschmackswahrnehmung verändert und beeinträchtigt wird.Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass ein Zungenpiercing das Geschmacksempfinden beeinträchtigen kann. Die meisten Zungenpiercings werden in der Mitte der Zunge gestochen, wo sich nur sehr wenige bis gar keine Geschmacksnerven befinden. Nur in sehr seltenen Ausnahmefällen kann der Geschmackssinn des Zungenpiercingträgers beeinträchtigt werden.

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Kannst Du nicht oben in Deine Frage "Katze" schreiben? Ich mußte eben so lachen.

Katzen haben von Natur aus wie jedes Tier zwar einen Eigengeruch, diesen empfinden Menschen aber normalerweise als angenehm - also nach menschlicher Auffassung stinken Katzen normalerweise ganz und gar nicht, im Gegenteil.

Natürlich kann es viele verschiedene Ursachen haben, dass deine Katzen jetz plötzlich stinken. Es könnte schlicht und einfach sein, dass sie sich irgendwo herumtreiben, wo es stinkt (Kuhstall, Misthaufen, gegülltes Feld,...). Aber normalerweise erkennt man als Bewohner ländlicher Gegenden diesen Geruch ja... als ich noch auf dem Dorf gewohnt habe, habe ich zumindest gleich gemerkt, wenn meiner Katzen nach Kuhmist gerochen hat. Da wusste man dann gleich: OK es ist Kuhmist und nichts anderes, lass sie eine Weile draußen bis sie sich geputzt hat, dann ist es weg.

Da es Kater sind, kann es natürlich auch sein, dass sie gerade ihre Frühlingsgefühle ausleben, allerdings normalerweise nur, wenn sie unkastriert sind.

Wenn das Fell irgendwie verklebt und dreckig ist, kann es auch sein, dass die Katzen irgendwas übles aufs Fell bekommen haben, das sie von alleine nicht mehr wegbekommen. NUR in so einem Fall und NUR nach vorheriger Absprache mit dem Tierarzt (Telefonisch reicht in diesem Fall denke ich) die Katzen mit einem speziellen Shamoo waschen. Einfach so sollte man das auf keinen Fall machen! Erstens bedeutet es für ein extrem wasserscheues Tier, wie es eine Katze normalerweise ist, eine extreme Stresssituation, zweitens ist es auch noch schädlich, da es die natürliche Fettschicht auf dem Fell und der Haut zerstört, die zum Schutz des Tieres dient. Mit einem normalen Shampoo zu waschen kann sogar noch schlimmer ausgehen, da die Katzen sich nach dem Waschen putzen werden und in normalem Shampoo enthaltene Stoffe vielleicht nicht vertragen oder sich daran sogar eine Vergiftung holen. Fönen darf man auch auf keinen Fall, nur abtrocknen und in einem warmen Raum sperren, bis sie ganz trocken sind.

Falls deine Katzen zutraulich genug sind, nimm sie doch mal hoch und rieche an ihrem Fell. Wenn das ganze Fell durchgehend einen seltsamen, unangenehmen Geruch hat, und sie auch aus dem Mund schlecht riechen - und vor allem, wenn das schon über längere Zeit so ist - entweder irgendwie sofort zum Tierarzt, oder Tierarzt kommen lassen. Ich hatte schon 2 Kater, bei denen das der Fall war, beim einen wurde eine Nierenerkrankung festgestellt, beim zweiten war die Leber kaputt. Vor allem in dem Alter, in dem sich deine befinden, ist so etwas durchaus wahrscheinlich und muss unbedingt behandelt werden, sonst ist es garnicht unwahrscheinlich, dass die Katzen daran sterben. Ich habe meinen ebenso tierarzt-scheuen Kater damals immer auf ein Handtuch oder eine Decke gelockt, ihn mit Futter abgelenkt und dann schnell darin eingewickelt, einen Katzenkorb holen lassen und ihn mitsamt Handtuch "hineingestopft". Sehr hilfreich ist in diesem Fall auch eine Katzenbox, die sich nach oben hin öffnen lässt, bei der man also den gesamten Deckel aufklappen kann und nicht nur so eine kleine Türe vorne.

Wenn sie nur aus den Ohren riechen, fällt das natürlich nicht so extrem auf, nur bei engen Kuscheleinheiten. Auch in dem Fall wird ein Tierarztbesuch wahrscheinlich unumgänglich sein, wenn dir die Gesundheit der Tiere lieb ist, da es nicht unbedingt Milben sein müssen, sondern auch eine ernsthaftere Ohrenentzündung sein könnte.

Entzündete Wunden sind auch noch Dinge, die auffällig schlecht riechen. Falls du eine größere, eventuell verklebte, eitrige Wunde entdecken kannst, könnte dies auch der Grund sein. Der Schwanz meiner einen Katze war mal sehr verletzt und das hat wirklich eklig gestunken, letztenendes musste er dann auch amputiert werden.

Übrigens: Mann kann Krankheiten sehr wohl riechen, sehr gut sogar. Jeder meiner bisher sechs Katzen habe ich schon Krankheiten am Geruch angemerkt, bevor irgendwelche anderen Symptome auffielen. Und ich lag nie falsch damit, wenn ich mit einer "krank" riechenden Katze zum Tierarzt fuhr. Genauso war es mit den elf kleinen Igeln, die ich letzen Herbst gepflegt habe, man hat sofort gerochen, welche der Tiere krank und verletzt waren. Die rochen dann nicht nach Wald und Moos und Igel, sondern einfach irgendwie anders, einfach nicht gut. Es gab ja auch schon erfolgreiche Versuche mit Hunden, die darauf trainiert wurden Menschen innere Krankheiten wie Krebs etc rechtzeitig "anzuriechen", oder sogar am Geruch erkennen konnten, wenn einem Epileptiker ein Anfall kurz bevorstand.

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Wiener Würstchen dürften noch ok sein. Denn die sind ja geräuchert. Und die haben ja auch nicht bei 30 Grad und Sonnenschein draußen gelegen. Zu Gelbwurst: weiss ich nicht, kenne ich nicht.

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Das kann viele Gründe haben: Stress, zu wenig Schlaf, zu wenig getrunken, Sehschwäche. Versuch mal ggf. mehr zu trinken, achte darauf, dass das Klassenzimmer ausreichend gelüftet ist. Ansonsten geh mal zum Arzt und laß Dich durchchecken und einen Sehtest beim Augenarzt.

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Hallo, es ist: Stefan Gaugusch

Seit drei Jahren moderiert Robert Steiner gemeinsam mit der Studioratte Rolf Rüdiger erfolgreich auf Radio Wien jeden Sonntag Früh ab 8 Uhr die Rätselshow "WOW". Das Programm wurde von Robert Steiner entwickelt und richtet sich seither an alle Zielgruppen. Live mitspielen können die jüngsten Radio Wien Hörer, von 4-14 Jahren, sowie alle Erwachsenen in der finalen "Oldtimer-Runde". "WOW" ist eine Sendung die sich nicht nur im Raum Wien und Umgebung hoher Beliebtheit erfreut, sondern auch via Internet über Anrufe von Kindern und Erwachsenen aus den Bundesländern und dem Ausland. ROBERT STEINER ist Experte in Sachen Family-Entertainment. Seit 20 Jahren als Moderator aus dem ORF-Kinderprogramm und von zahlreichen Veranstaltungen bekannt, präsentiert er auch die tägliche TV-Sendung "Servus Kasperl" in ORF1. Er ist Ehrenbürger von Disneyland Paris sowie Wiener Kinderpolizeipräsident. Mit seiner erfolgreichen Eventagentur für Family Entertainment betreut er rund 300 Veranstaltungen pro Jahr und präsentiert sich heuer auch neu als österreichischer Kinderlieder-Sänger mit zwei CDs "Sing mit Robert Steiner". STEFAN GAUGUSCH ("Rolf Rüdiger") erkannte früh sein Talent für Puppenspiele und sammelte nach seinem Schulabschluss zwei Jahre lang Erfahrung im "Urania Puppentheater" von Prof. Hans und Marianne Kraus bei "Kasperl & Pezi". Mit den Puppenstars Confetti und Rolf Rüdiger bereicherte er von 1994-2008 im ORF das Kinderprogramm "Confetti TiVi" und auch der Wetterfrosch Quaxi und die lustigen Wuschel entstammen seiner Werkstatt. Neben dem Kasperl, der für Live-Aufführungen sein Zuhause mittlerweile im Wiener Volkstheater gefunden hat, ist Stefan Gaugusch ganz besonders Rolf Rüdiger, dessen Stimme er auch ist, ans Herz gewachsen.

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Würde es bestellen

Hallo, ich habe selbst schon mal bei Gefro bestellt. Alles OK!!! Neben verschiedenen Bratlingen, Suppen, Soßen kannst Du auch Vollkornnudeln bestellen. Gefro liefert relativ schnell und auch auf Rechnung. Bei Großbestellung bekommst Du sogar Rabatt oder Vergünstigungen. Damit meine ich, es gibt die Möglichkeit eine Großpackung zu einem günstigeren Preis zu bestellen. Die Produkte sind gut, schmecken und sind ihren Preis wert. Also es spricht nichts dagegen gratis zu testen.

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