Wichtig ist, dass du die Grundrechenarten beherrscht. Also Plus, Minus, Mal, Geteilt, Bruchrechnen und Prozentrechnen. Ebenso sollte es kein Problem für dich sein, eine einfache Gleichung nach x aufzulösen. Grundkenntnisse in der Geometrie sollten ebenfalls nicht fehlen (Winkel- und Kreisberechnungen z.B.).

Kurz: wiederhole all den Stoff, den du bis Klasse 10 hattest. Im Buchhandel kann man für wenig Geld viele Bücher kaufen, die einem das Zeug verständlich erklären. Kauf dir eins und ackere es durch.

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Anwalt -> Abmahnung (natürlich kostenpflichtig). Du hast das sogenannte "Recht am eigenen Bild". Sprich: niemand darf dich unerlaubt so fotografieren, dass du im Mittelpunkt des Bildes bist und das dann auch noch veröffentlichen/weiterleiten. Ein Anwalt kann vielleicht auch gleich noch ein paar Tatbestände mehr aus der Sache herausholen (sowas wie Rufschädigung o.ä.).

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Du musst dir nur die richtige Arbeit suchen. Bei mir in der Softwareentwicklung ist es z.B. so, dass es immer wieder Strecken gibt, wo es heißt "da und da ist Deadline, bis dahin musst du fertig sein". Das kann man dann teilweise auch im Home Office machen. Da gilt bei vielen Firmen Vertrauensarbeitszeit. Sprich: so lange dein Zeug zur Deadline fertig ist, ist es deinem Chef egal, ob du wirklich alle 8 Arbeitsstunden dran gesessen bist oder (weil du überdurchschnittlich bist) nur 5 und den Rest hast du nebenher gezockt.

Bei mir in der Firma gibt es auch Leute, da weiß jeder, dass hie und da mal eine Stunde mehr eingetragen als gearbeitet wurde. Als Praktikant oder Neuling bringst du das besser nicht. Aber bei den wirklich guten Leuten wäre der Chef halt blöd, die deswegen abzumahnen. Weil die würden dann einfach die Firma wechseln. Der Chef müsste sie dann durch Leute ersetzen, die zwar brav ihre 8 Stunden absitzen, aber weniger leisten als die Schummler in ihren 7 Stunden oder was sie tatsächlich gearbeitet haben. Dann lieber so tun, als würden die daheim noch was machen (tun sie in Form von Hobbyprojekten oft ja tatsächlich). Du musst also nur gut genug sein...

Zumal es manchmal auch echt Sinn macht. Stell dir mal vor, du stehst im Aldi und musst eine halbe Stunde an der Kasse anstehen, weil 3 von 5 Verkäufern beschlossen haben, heute mal früher zu gehen und der 4. krank ist.

Und auch im Büro ist es sinnvoll, feste Arbeitszeiten zu haben. Wir haben z.B. eine Kernarbeitszeit, zu der man gefälligst erreichbar ist (auch im Home Office). Denn eventuell haben Kunden Rückfragen und die wollen dann nicht 10mal anrufen müssen, weil der Zuständige gerade wieder keine Lust auf arbeiten hat. In der Kernarbeitszeit können wir ihnen dann zusichern, dass sie da anrufen können.

Für "ich will aber wirklich nicht arbeiten" gibt es dann Urlaub.

Und es ist ja auch ein Schutz. Sonst ergeht es dir noch wie manch Putzfrau, wo es heißt, dass sie für Lohn xy so und so viele Böden, Tische und Waschbecken zu putzen haben. Nur, dass die geforderte Leistung in der genannten Arbeitszeit kaum schaffbar ist und sie manchmal länger putzen als sie bezahlt werden. Mit einem festen 8-Stunden-Tag kann dein Chef dir Arbeit aufhalsen wie er will. Nach 8 Stunden fährst du deinen Rechner herunter und gehst. Anstatt 12 Stunden daran zu sitzen.

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Diskriminierung zählt nun mal nur bei Menschen. In Geschäften zählt das Hausrecht. D.h. der Ladenbesitzer darf entscheiden, wer oder was hineindarf. Es gibt nur ein paar Ausnahmen wie dass man nicht aufgrund Rasse oder Geschlecht nicht hereingelassen darf. Da muss man dann andere Gründe aufführen ("so wie der sich kleidet, verscheucht er unsere Hauptkundschaft").

Es ist nun mal so, dass Tiere nichts kaufen. Obendrein sind viele Hunde nicht gut erzogen. Nicht jeder Hund trottet brav neben seinem Herrchen her, ohne etwas anzurühren. Viele würden irgendwo hinpinkeln bzw. Ware aus dem Regal räumen oder gar ankauen. Und dann bring mal den Besitzer dazu, die beschädigte Ware zu zahlen (und wenn es nur der vollgehaarte Wollpulli ist).

Dass manche andere Kunden womöglich allergisch auf die Haare reagieren, kommt nur hinzu. Es wäre schlicht geschäftsschädigend, Hunde in den Laden zu lassen, weil sie Dinge beschädigen könnte oder Nicht-Tierbesitzer den Laden daraufhin womöglich meiden.

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In den Läden machen die oft auch Aktionen zu Black Friday und Co. Man muss aber sehr aufpassen. Denn Rabatt, das lass dir sagen, der wird vorher draufgeschlagen. Media Markt und Co machen das z.B. gern. Zur "keine Mehrwertsteuer" Aktion wollte ich mir z.B. mal eine externe Festplatte kaufen, die 3 Wochen vorher 50€ gekostet hatte. Jetzt wollte ich sie mit 19% weniger holen. Nur dass sie jetzt mit 60€ im Regal stand, also hätte ich gar nichts gespart...

Also pass bei sowas auf. Hier in Deutschland gibt es da - abgesehen von Ramsch, der raus muss - ohnehin kaum wirklich gute Rabatte. Für die muss man schon in die USA fliegen...

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Kommt darauf an. Wenn du 200kg wiegst und kurz vorm Herzzusammenbruch bist, ist es schon gesund, möglichst schnell viel abzunehmen.

Ich nehme aber mal an, dass du nicht derartig übergewichtig bist. Und da ist das definitiv ungesund. Und auch für die Optik nicht gut. Denn wenn man schnell abnimmt, kann sich die Haut nicht schnell genug zurückbilden. Am Ende bist du zwar dünn, hast aber überall Hautlappen herunterhängen. Das sieht dann schlimmer aus, als durch langsame Abnahme 20kg zu viel auf den Rippen zu haben...

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Heilt mein Helix-Piercing schlecht? (unbedingt Beschreibung ganz lesen)! ?

Hallo!

Im Februar (etwa vor 5 Monaten) hat mir ein Bekannter ein Helix-Piercing gestochen.

Leider habe ich keinen Kontakt mehr zu dieser Person, deswegen kann ich meine Fragen nicht an ihn stellen. (Normalerweise ist ja der Piercer für so etwas zuständig ..) Bei meinem Arzt war ich auch schon, dort wurde ich jedoch auf die Zuständigkeit des Piercers verwiesen und mir wurde die "Tyrosur-Salbe" empfohlen.

Ich habe nach etwa einem Monat von einem Stab auf einen Ring gewechselt. Zwar wurde mir im Vorfeld gesagt, dass ich damit mindestens 2 Monate warten sollte, doch das war mir zu diesem Zeitpunkt leider egal.

Zwar desinfeziere ich das Piercing(-loch) regelmäfig spätestens alle 2 Tage mit Octenisept, doch habe ich das Gefühl, dass es schlecht heilt. Denn immer wieder wird der Bereich um das Piercing rot und eitert auch mal. Mit mehrfachem Desinfizieren und Auftragen der Tyrosur-Salbe am Tag bekomme ich das dann innerhalb einer Woche wieder in den Griff. Aber es ist noch immer ein deutlicher Huckel neben dem Piercing an meinem Ohr zu sehen, der bei leichtem Drücken schmerzt.

Ich spiele halt auch, grade wenn ich am Zocken bin, immer wieder daran herum, meint das ich es hin und her drehe. Ich kann auch nicht ausschließen, dass mein Kater, wenn ich am Schlafen bin, immer mal daran herumschleckt, da er macht sowas gerne macht um mich zu wecken. (Ich desinfiziere es dann ja auch fast immer nach dem Aufstehen).

Mir ist bekannt, dass besonders Piercings im Knorpelbereich sehr langsam verheilen. Dennoch habe ich folgende Fragen:

Liegt die Dauer des Heilungsprozesses bei mir deutlich über dem Durchschnitt oder ist das noch im Rahmen des Normalen? + Habt ihr vielleicht irgendwelche Tipps für mich?

Danke schonmal im Voraus. :)

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Erst mal: Octenisept soll man nicht länger als 2 Wochen verwenden. Das trocknet die Haut aus. Für Piercings gibt es dafür ProntoLind, was man von einem anständigen Piercer auch mitbekommt. Das benutzt man übrigens 2mal täglich (morgens nach dem Aufstehen und abends vorm Schlafen). Dann sollte natürlich die Katze nicht dran rumschlecken. Im Zweifel musst du es über Nacht mit Pflaster abkleben, dass sie nicht drankommt.

Auch beim Zocken darfst du nicht daran rumspielen. So wächst der Stichkanal ja nie zu. Beim Drehen reißt du die dünne Hautschicht, die sich um das Piercing herum bildet, jedes Mal wieder auf. Auch beim Reinigen solltest du darauf achten, das Ding nicht zu arg zu drehen.

Womöglich verträgst du auch den Schmuck nicht. Frisch gepiercte Ohren sind deutlich empfindlicher als solche, die schon verheilt sind. Nicht ohne Grund verwendet mein Piercer grundsätzlich nur Titan von soliden Herstellern.

Der Huckel ist wohl Wildfleisch. Mit dem freundest du dich am besten gleich an. Denn wenn Hausmittel nicht anschlagen, musst du die Entfernung selber zahlen.

Ich würde mir schnell einen ordentlichen Piercer in deiner Nähe suchen. Der soll da mal drüber schauen. Womöglich behandelt er dich nicht gratis, aber das ist dann halt Lehrgeld. Nächstes Mal bist du schlauer und gehst gleich zu einem ordentlichen Piercer. Vielleicht schaut er ja drüber, wenn du dafür deinen Schmuck bei ihm kaufst. Er könnte dann auch schauen, ob es überhaupt richtig gestochen wurde, denn falsch gestochene Löcher führen auch zu Problemen beim Heilen.

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Kann schon sein, dass es geht. Falls ja, werden die aber saftige Gebühren verlangen. Sowas wie "5€ Grundgebühr und nochmals 3% von der Summe, die eingezahlt wurde". Von 10€ bleibt da also weniger als die Hälfte.

Geh zur Sparkasse an den Schalter und sage da, dass du einzahlen willst. Die haben oft in einem Hinterraum ein entsprechendes Zählgerät.

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Klar, eine Putzfrau putzt die digitalen 1en und 0en nochmals, ehe sie auf den Server der anderen Bank geschoben werden.

Spaß beiseite. SEPA ist nur die Art, wie es überwiesen wird. Früher brauchte man eine Kontonummer und Bankleitzahl, um Geld (überwiegend innerhalb Deutschlands) zu überweisen. Sollte das Geld ins Ausland, war das teils aufwändiger, weil jedes Land in puncto Überweisungen sein eigenes Süppchen kochte, weshalb die deutschen Systeme mit jenen der Zielländer mal mehr, mal weniger kompatibel waren.

Das war der EU irgendwann zu blöd und sie hat beschlossen, dass alle Länder künftig ein System verwenden. So sind auch alle IT-Systeme darauf ausgelegt und Überweisungen gehen - aus technischer Sicht- einfacher. Auch wenn uns die ellenlangen IBANs manchmal beim Eintippen stören.

"Sauber", im Sinne von legal ist es damit nicht. Wenn ich dir Drogengeld überweise, ist das immer noch Drogengeld und der Staat (vor allem das Finanzamt) wird irgendwann wissen wollen, woher das Geld eigentlich stammt. Überweist dir dein Arbeitgeber jedoch dein Gehalt oder mein Bruder überweist mir was zum Geburtstag, bleibt das Geld legal und damit "sauber" (sofern Chef und Bruder es legal erwirtschaftet haben).

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Ganz so einfach ist das auch wieder nicht. Es ist nur so, dass man bisher nachweisen musste, dass man versucht hat, sich gegen die Vergewaltigung zu wehren. Motto "woher sollte der das auch wissen, dass du das nicht wolltest".

Beispiel: eine 18jährige wird vom 50jährigen Freund der Mutter vergewaltigt. Als er anfängt, sie zu begrapschen, verfällt sie in Schockstarre. Oder er droht ihr, der Mutter zu erzählen, dass sie ihn verführt hätte, wenn sie nicht kuscht. Ich denke, dass jeder hier ebenso der Meinung ist, dass der Typ nicht einfach über sie rüberrutschen darf, weil sie sich aus Angst oder Scham nicht wehrt. Dass ihm klar sein müsse, dass das Mädel mit ihm alten Sack keinen Sex will.

Nun ist es aber so, dass aufgrund des Alters kein "Sex mit Minderjährigen" mehr greift. Der Typ wird - falls sie die Sache anzeigt - freigesprochen, da ihm laut alter Gesetzgebung womöglich nicht klar war, dass sie einfach nicht will (Motto "ich hab halt keine Sensoren für sowas, hätte sie sich halt gewehrt, dann hätte ich es gewusst"). Dieser Freispruch gilt auch, wenn z.B. ein Frauenarzt aufgrund von Verletzungen in der Vagina sogar nachweisen kann, dass der Sex wohl eher nicht einvernehmlich war. Weil der Mann einfach behaupten kann, dass es in seinen Augen einvernehmlich war.

Nach neuer Regelung muss der alte Sack jetzt explizit fragen, ob sie das will. Das neue Motto heißt jetzt "solange sie nicht explizit sagt, dass du ihr an die Wäsche darfst, hast du deine Hände und Geschlechtsteile bei dir zu behalten, erst recht wenn sie sogar ein direktes Nein sagt".

Es ist auch nicht so, dass jetzt wahllos Männer verurteilt werden, weil eine Frau sauer ist und ihnen das anhängt. Ich muss immer noch nachweisen, dass a) überhaupt Sex mit dem Mann zustande kam und b) ich das auch nicht wollte. Man muss also zum Arzt, der einen auf Spuren untersucht. Gab es keine Vergewaltigung, dürften aber auch vergewaltigungsartige Spuren (z.B. Risse, die bei normalen Geschlechtsverkehr eher nicht entstehen) nicht nachweisbar sein.

Die Richter werden schon so viel Schmalz im Hirn haben, dass sie die Hintergründe (Eifersuchtsbehauptungen) prüfen werden. Im Fall Gina Lisa Lohfink wäre die neue Regelung sogar gut gewesen. Die Männer wären mit der nämlich bestimmt auf die Idee gekommen, nochmal genauer nachzufragen (und hätten bei Gezicke der Dame die Finger von ihr gelassen).

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Ich war in Mathe ebenfalls grottenschlecht und habe das Studium geschafft. Ich musste eben mehr für Mathe lernen wie andere.

An der FH hast du Mathe eh nur in den ersten 3 Semestern. Danach stehen eher Algorithmen, Datenbanken, Programmieren und vor allem viel Systemarchitektur und die Anwendung von aktuellen Technologien im Vordergrund.

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Also erst mal: deine Eltern können dein Geld jetzt noch fest anlegen, schließlich bist du minderjährig.

Theoretisch könntest du versuchen, dieses Festgeld mit 18 wieder zu kündigen. Allerdings ist es so, dass du den Vertrag vor Ablauf dieser 5 Jahre nur mit Einverständnis der Bank kündigen kannst. Und die werden dir ihre Kündigungsbedingungen diktieren. Im Idealfall verzichtest du nur auf die Zinsen. Wenn es dumm läuft, wollen sie irgendwelche Kündigungsgebühren und du hast am Ende weniger, als ursprünglich angelegt wurde. Was im Falle einer vorzeitigen Kündigung verlangt wird, steht dann in dem Vertrag zum fest anlegen.

Ich kann deine Eltern aber verstehen. Sie wollen doch nur nicht, dass du das Geld im Übermut der Volljährigkeit verprasst. Ein 5-stelliger Betrag ist viel Geld. Wenn es sinnvolle Dinge gibt, die du mit 18 brauchst (z.B. den Führerschein) lassen deine Eltern doch bestimmt mit sich reden. Dass sie dir das Geld vorstrecken oder den Lappen sogar schenken.

Mit 22 wärst du dann reifer. Außerdem könnte es sein, dass du das Geld dann dringend brauchst. Z.B., um Kaution und Möbel zu zahlen, wenn du mit deiner Freundin zusammenziehst. Du glaubst gar nicht, wie teuer das Erwachsenenleben manchmal sein kann...

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Das hat verschiedene Gründe. Als erstes sollte man einsehen, dass die Polen sich auf gültiges Recht berufen. Die meisten Flüchtlinge sind entweder Wirtschaftsflüchtlinge (haben nirgendwo ein Recht auf Asyl) oder solche, die vor Krieg flüchten. Sie genießen subsidiären Schutz. Für diese Art von Flüchtlingen gilt das Dublin II-Abkommen (bzw. Dublin III, in welchem aber eigentlich nur mehr Länder aufgezählt werden). Dieses Abkommen erklärt, dass jenes sichere Drittland für die Aufnahme von Flüchtlingen (und damit auch den mit ihnen verbundenen Kosten) zuständig ist, welches der Flüchtling zuerst betritt.

Polen ist - wie eigentlich auch Deutschland - in der Situation, ringsum von solchen sicheren Drittländern umgeben zu sein. Sofern der Flüchtling also nicht per Flugzeug anreist, war er bereits in einem sicheren Drittland. Z.B. Syrien: die Türkei, in welche Syrer meist zuerst fliehen, gehört zu Dublin II, also müssten rein rechtlich die Türken all die Flüchtlinge behalten. Wollen sie natürlich nicht.

Aufgrund der großen Not rund um den IS hatten einige betuchtere europäische Länder - darunter und vor allem auch Deutschland - gesagt, dass Dublin II außer Kraft gesetzt wird und sie einen Teil dieser Kriegsflüchtlinge aufnehmen. Das ist an und für sich auch okay zu sagen, welche freiwillig aufzunehmen.

Die Aussicht, in das reiche Deutschland zu können, hat natürlich nur noch mehr Flüchtlinge auf die Idee gebracht, in Richtung Europa zu ziehen. Und die deutsche Politik steht jetzt da und denkt "so viele wollten wir eigentlich auch wieder nicht haben". Gerne würden wir sie wieder in die laut Dublin II zuständigen Länder zurückschicken. Die winken aber (verständlicherweise) dankend ab und sagen "ihr habt sie hergelockt, ihr kümmert euch auch darum".

Nun würde Deutschland die zu vielen Flüchtlinge gerne in der ganzen EU verteilen. Nur: dazu gibt es kein Gesetz. Kein Gesetz verpflichtet z.B. Polen, Deutschland Flüchtlinge abzunehmen. Länder wie Italien oder Griechenland - welche traditionsgemäß schon länger von Flüchtlingen erreicht wurden - wollten schon lange, dass Dublin II um eine entsprechende Umverteilungsregelung ergänzt wird. Die deutsche Politik fand es aber immer sehr bequem, selbst nicht für Flüchtlinge zuständig zu sein und diese Länder mit der Problematik alleine zu lassen. Das rächt sich jetzt, denn VOR der großen Flüchtlingswelle wären auch Länder wie Polen offener für solche Regelungen gewesen.

Da Polen ohnehin deutlich ärmer als Deutschland ist, ist es auch kein Wunder, wenn die Politiker die eingenommenen Steuergelder lieber in die eigene Infrastruktur (z.B. Schulen, Straßen oder Sozialgelder für Inländer) stecken als in irgendwelche dazugekommenen Migranten. Zumal besagte Migranten ohnehin nicht nach Polen wollen.

Um "unsere" Flüchtlinge also wieder loszuwerden, gibt es nur 2 Möglichkeiten:

  1. Alle abschieben, die nicht wirklich Schutz brauchen und Dublin II versuchen, wieder anzuwenden, dass gar nicht mehr erst so viele kommen. Dauert aber ewig, weil fast jeder Abgelehnte erst noch gegen die Abschiebung klagt
  2. Dafür sorgen, dass überhaupt eine Rechtsgrundlage für eine solche Umverteilung geschrieben wird. Wenn die Polen zur Aufnahme verpflichtet sind, kann man sie auch sanktionieren. Bis dahin kann man nur akzeptieren, dass sie nicht einfach so Flüchtlinge abnehmen.
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Das kommt ganz auf die Tönung und die Ausgangshaarfarbe an. Ich hatte auf hellbraunen Haaren schon alles. Bei einer Freundin hatte sich ein gewisser Grünstich einer Stufe 2 Tönung gar nicht mehr rausgewaschen. Ich kenne viele, die z.B. mit Directions färben (soll eigentlich nur wenige Wochen halten), wo ein gewisser Stich übrig bleibt. Das ist bei allen Mitteln so, die mehr als ein paar Tage färben und je heller die Haare, umso schlimmer.

Ich würde es also nur dann machen, wenn du im Zweifel mit einem Stich (bei schwarz meist grün, selten auch lila) leben könntest oder dir Geld zur Seite legst, um sie gegebenenfalls wieder zu überfärben.

Zum rauswaschen: kommt halt auf die Farbe an. Das meiste wäschst sich aber immer an den ersten paar Wäschen raus. Danach immer weniger. Je nach Farbe könntest du also recht früh "gescheckt" sein. Wobei Directions schon die eine oder andere Woche halten (manchmal auch Monate und der Stich dann bis man ihn rausschneidet)...

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Jein. Du hast keinen Anspruch und müsstest eigentlich einen Studienkredit aufnehmen (oder nebenher jobben gehen). In "Härtefällen" (wenn beides nicht klappt und du auch keinen Unterhalt von den Eltern eintreiben kannst) könntest du aber HartzIV als Darlehen bekommen. Du müsstest es später aber wieder zurückzahlen.

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Mit genügend Zeit und Fleiß schon. Nach der Hauptschule musst du den Realschulabschluss machen und wenn der halbwegs gut ist, kannst du Fachabi machen oder auch ein allgemeines Abi. Wenn es dir nur ums Studieren geht, könntest du alternativ auch nach der Haupt-/Realschule raus, eine Ausbildung in dem Bereich machen, da etwas aufsteigen und nach ein paar Jahren Berufserfahrung auch ohne Abi an einer FH studieren. Kommt halt darauf an, was du mit dem Fachabi machen willst. Aber generell sind die Bildungssysteme in Deutschland schon sehr durchlässig und man kann mit Fleiß auch von der Hauptschule aus weit kommen.

Ein bissel was zum Mut machen: der Jahrgangsbeste in meinem Studium hatte einst die Hauptschulbank gedrückt. Und viele andere, die ich persönlich kenne und die es zu guten Jobs brachten ebenfalls. Man muss es nur wollen und den Allerwertesten hochkriegen, anstatt nur zu zocken o.ä..

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Sobald du die Bücher ersetzt hast, musst sie dir dein Zeugnis geben. Also bezahle sie und gut ist.

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Jein. Es kann ein wenig was bringen, wenn man im Laptop nur eine integrierte Grafikkarte hat (meist Intel) , die mit am RAM nagt. Wenn man von besagtem RAM nur wenig hat (z.B. 4GB), kann es der Grafikkarte ein BISSCHEN was bringen. Aber dein Spiel wird immer noch ruckeln wie blöde. Bei dedizierten Grafikkarten (z.B. NVIDIA) bringt das aber absolut nichts. Und auch bei einer integrierten Karte ist der Leistungsgewinn so niedrig, dass du das Geld besser auf einen neuen Laptop sparst (und das nächste mal auf die dedizierte GraKa achtest).

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"Umgehend" heißt, dass du am besten sofort überweist. Das ist z.B. bei Onlinebestellungen mit Vorkasse so üblich. Dass alles reibungslos abläuft, sollte der Kunde am besten gleich, also "umgehend" bezahlen. An und für sich bist du also schon in Zahlungsverzug. Ich würde schon schauen, die binnen 3 Tagen zu zahlen. Falls das aus welchem Grund auch immer nicht klappt, würde ich dort anrufen und bitten, die Frist zu verlängern. So lange du dabei nicht unverschämt bist und das gut erklären kannst, lassen die sicher mit sich reden. Haben ja auch Besseres zu tun, als Mahnungen zu verschicken.

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Das kommt alles darauf an, was man im Pflichtenheft so stehen hat. Bei IT-Aufträgen entstehen bei vielen Firmen oft ganze Bücher über den Auftrag. Da steht dann drin, was genau programmiert werden soll (was die Software also können muss), ggf. wie sie das können muss, was sie kosten soll und eben auch, bis wann sie fertig sein soll. In meiner Firma stehen dann noch Klauseln in Richtung "Vertragsstrafe" drin, also was meine Firma an den Auftraggeber zurückzahlen muss, wenn wir nicht fristgerecht liefern können.

Dass ihr keinen solchen Vertrag habt, ist blöd. Da könnte höchstens noch zählen, ob ihr per Mail eine feste Frist abgemacht habt. Sobald die abgelaufen ist, kannst du ihm Mahnungen schreiben. Erst wenn er wiederholt nicht bzw. falsch/fehlerhaft liefert, kannst du vom Vertrag zurücktreten. Wobei sich auch da die Frage stellt, ob du das Geld zurückbekommst. Denn die Anzahlung ist ja dafür gedacht, dass er schonmal anfangen kann. Das hat er gemacht. Also wird er das Geld wohl auch behalten dürfen.

Wenn ihr gar keine Frist abgemacht habt, ist das natürlich blöd. Dann hat er quasi bis zum Sanktnimmerleinstag zeit, sofern er den Eindruck erweckt, noch dran zu arbeiten.

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