Die Entscheidung wird erst über Ostern getroffen. Die aktuelle Frist ist bis Ende der Osterferien, dieser Zeitraum wurde aber gewählt um danach genaueres sagen zu können. Anfang nächster Woche werden wir mehr wissen.

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Er bekommt Sauerstoff, wird aber nicht künstlich beatmet. Eine münstliche Beatmung ist ein sxhwerer medizinischer Eingriff und keine Vorsichtsmaßnahme. Die Ärzte behandeln ihre Patienten so, wie sie es aufgrund ihrer Krankheitslage für angemessen halten. Für Boris Johnson scheint eine künstliche Beatmung also aktuell nicht das richtige Mittel zu sein. Sollte er künstlich beatmet werden müssen, müssten die Ärzte bei einer Knappheit entscheiden wer das Beatmungsgerät bekommt. Das ist aber keine politische, sondern eine medizinische Entscheidung. Ich hoffe zwar auch, dass Boris Johnson bald wieder gesund wird, das Selbe wünsche ich aber auch jedem anderem Patienten.

Deutschland kann insgesamt helfen, indem wir für uns das Virus eindämmen. Das gibt Kapazitäten und medizinische Mittel für andere frei. Wie jeder einzelne das Virus eindämmen kann, wird ja seit Wochen in allen Medien wiederholt.

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Was du da präsentierst sind zahlen eines abgeschlossenen Jahres. Wir stehen jetzt erst am Anfang der Pandemie. Solche Vergleiche können wir am Ende der Krankheitswelle (oder des Jahres) ziehen, aber nicht nach ca 2 Monaten.

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Weniger Neuninfizierte, dafür aber länger

Über lange Zeit gibt es weniger Tote. Da ich generell dafür bin, dass so wenig Menschen wie möglich sterben oder bleibende Schäden behalten sollten und ich nicht weiß ob nicht ein Familienmitglied bei einem "Augen zu und durch" zu schaden kommt, würde ich den langen aber etwas sichereren Weg bevorzugen.

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Da du ja ein Passwort hinterlegst und dies zum Abgleich genutzt wird, kann ein Admin von Facebook theoretisch deine Daten einsehen. Praktisch wird das wohl kaum geschehen, da es Massen an hinterlegten Daten gibt, diese automatisiert verwaltet werden und Facebook in der Regel keinen Grund hat ausgerechnet deine Daten manuell auszulesen.

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Ich beobachte die Zahlen schon ein paar Tage. Die Chinesen versuchen, denke ich, das was sie von Anfang an wollten: Das Thema nicht nach außen tragen. Auf nachbohren der WHO hat China die Zahlen immer mal wieder um ca 2.000 Infizierte pro Tag erhöht. Aufgrund der Dunkelziffer durch fehlende Tests und durch Regierungen, die den Gesundheitsstand ihres Landes nicht verbreiten wollen, sind die aktuellen Zahlen eher ein Richtwert. In China und anderen Ländern werden bestimmt deutlich mehr infiziert sein als die Johns Hopkins University angibt.

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Ich weiß nicht, ob Deutschland weltweit auf Platz 1ist, aber wir haben im Verhältnis zu anderen Ländern bemerkenswert gut durchgehalten.

Das ist sicherlich auch dem Gesundheitssystem anzurechnen, zum Teil aber auch der schnellen Reaktion auf die Ausbrüche hier (also Glück das es so schnell entdeckt wurde) und dem guten Personal in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

Von der Ausbildung und der Struktur steht Deutschland also vergleichsweise sehr gut da, einige Verbesserungen gibt es sicherlich trotzdem noch (z.B. bessere Bezahlung der Pflegekräfte).

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Das wird noch richtig böse in den U.S.A.(Bei dem Präsidenten...!)

Auch wenn die USA jetzt wirklich konsequent handeln würden und alle Mittel nutzen würden um eine weitere Ansteckung zu verhindern, ist die wichtige Anfangsphase bereits gelaufen. Wer sich angesteckt hat, sei es beim Spring Break, öffentlichen Veranstaltungen oder auf den viel benutzten Straßen, hat das Virus bereits in sich.

Da die USA erst zu Anfang der Auswirkungen zu handeln begonnen haben, haben sie weder die Test- noch die Versorgungskapazitäten um alle Kranken zu versorgen. Alles was sie nun tun können ist so schnell es geht eigene Kapazitäten zu schaffen (Produktionen, Betten, Beatmungsgeräte).

Die Welt wird in ein paar Wochen nicht mehr für die USA produzieren, egal wie viel die Regierung bietet. Die Produktionsländer werden selbst mit dem Virus zutun haben und werden für kein Geld der Welt benötigtes Material abgeben wollen. Ich befürchte, dass in den USA und weltweit viele Hunderttausende, im schlimmsten Fall sogar Millionen sterben werden. Corona überfordert die Gesundheitssysteme, die Politik, die Gesellschaft und die Wirtschaft weltweit und die Pandemie fängt jetzt erst an.

Wir können nur unseren Teil beitragen, indem wir uns selbst und Andere schützen indem wir zuhause bleiben. Um vielleicht etwas Zuversicht zum Ende mit einzubringen: Die Menschheit hat auch schon andere Pandemien überstanden, wenn wir zusammen arbeiten und Rücksicht aufeinander nehmen, können wir das bei Corona auch schaffen.

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China stoppte die In- und Exporte weltweit. Grund war, dass sich das Coronavirus zu der Zeit schnell im Land verbreitet hat und noch niemand wusste, wie lange sich die Viren auf den unterschiedlichen Oberflächen halten. Aus Vorsicht das Virus nicht international zu verbreiten wurde der Warenverkehr gestoppt. Was das Virus dann später in die Welt getragen hat, waren die Menschen, die (meist geschäftlich) gereist sind.

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das ist wahrscheinlich, dann ...

Da auch der Tag "Wirtschaft und Finanzen" bei der Frage angegeben ist, nehme ich mal an die Wirtschaftskrise die folgen wird ist Teil der Coronakrise (als direkte Folge). In dem Fall werden wir die Folgen auf jeden Fall in zwei Jahren wenn nicht noch länger spühren.

Was die Pandemie selbst betrifft (und die Frage nur auf die Krankheit selbst bezogen ist). Es gibt einige Wissenschaftler, die bereits gesagt haben, dass uns das Virus noch länger beschäftigen wird. Diese Aussage hat allerdings einige Vorbedingungen: Zum einen wird dabei davon ausgegangen, dass bis 2021 noch kein Impfstoff gefunden wurde (wie die Chancen dafür stehen weiß ich nicht), zum anderen wird davon ausgegangen, dass sich die Krankheit in der Zeit durch unsere Maßnahmen so "kontrolliert" ausgebreitet hat, dass wir die Krankheitskurve flach aber nicht abbauend haben. Sollte die Kurve höher sein, werden in kürzerer Zeit mehr angesteckt und die Pandemie wäre schneller vorbei. Das Problem dabei ist, dass kein Gesundheitssystem der Welt das aushalten würde und es sehr viele Tote mehr geben würde. In der flachen Kurve verhält sich die Pandemie in Wellen. Sie wird mal abflachen, Regeln werden leicht gelockert, die Kurve steigt wieder, die Regeln werden wieder angezogen. Das geht so lange, bis ein gewisser Prozentsatz der Bevölkerung die Krankheit schon hatte und eine gewisse Grundimmunität (von der keiner weiß wie lange sie überhaupt anhält) besteht.

Um zu wissen wie lange es noch dauern wird, müssten wir also wissen wie hoch die Dunkelziffer an Coronaerkrankten ist um festzustellen wie viele möglicherweise schon immun sind. Einige Studien dazu haben diese Woche begonnen und werden wohl noch etwas brauchen um erste Prognosen abgeben zu können. Bis dahin müssen wir wohl noch etwas abwarten.

Ich bin mir aber sehr sicher, dass wir in zwei Jahren andere Lösungen als Kontaktverbote und Ausgangssperren haben werden. Möglich wären kontaktarme Alternativen auf geschäftlicher ebene und Verhaltensänderungen im Alltag (die Hand zu geben könnte zum Beispiel komplett gestrichen werden).

Auch die anderen Länder sehe ich als Gefahrenquelle. Selbst wenn wir es schaffen, haben wir auch Länder wie Italien oder Spanien (weitere werden wohl leider folgen), die noch härter getroffen sind und um Hilfe bitten und bitten werden. Auch in Ländern, wo die Zahlen aktuell zurück gehen, könnte Corona durch Unachtsamkeit wieder und stärker ausbrechen, wo wir wieder bei Pandemien verhalten sich in Wellen wären. Wenn wir in Deutschland den schwersten Teil hinter uns haben, werden wir uns bestimmt orientieren müssen, wo andere Länder stehen, von welchen eine medizinische Gefahr ausgeht, welche Hilfe brauchen damit die Wellen schwächer werden und in welcher Verfassung die allgemeine Weltwirtschaft ist.

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Glaube als Placeboeffekt halte ich für durchaus möglich. Ob ein solcher Effekt wirklich schwerwiegende Erkrankungen wie eine Erblindung heilen kann, würde ich aber bezweifeln. Religiöse Schriften neigen aber gerne zu übertreibungen, anders wären Diese sicherlich auch recht langweilig und wenig überzeugend für die Menschen damals.

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Zu sehen ist als Patient zum einen Marianne, die Symbolfigur für Frankreich (zu erkennen an der Jakobinermütze). Sie trägt die französische Flagge bei sich, die etwas wie ein Kriegsbanner aussieht. Um den Patient herum sind viele Ärzte zu sehen. Die Kriegssymbole decken sich auch mit dem Tonfall, den der französiche Präsident Macron genutzt hat. Frankreich stünde im Krieg gegen einen unsichtbaren Feind: Das Coronavirus.

Ich würde die Karikatur so interpretieren, dass die Ärzte versuchen um Frankreich als ganzes zu kämpfen und das Land am Leben zu halten. In der Sprache von Macron, die Ärzte sind die Soldaten in diesem Krieg.

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Ja wird es und es wird wohl auch so lange weiter gehen, bis die Politik sich um das Thema auch wirklich ernsthaft kümmert. Auch wenn das Virus vieles ausfallen lässt, lässt es nicht den Klimawandel ausfallen.

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Der Betrieb wird es bestimmt positiv aufnehmen, da du damit echtes Interesse zeigst. Wenn du eine Bewerbung schreibst, gib am besten auch das Telefongespräch als Referenz an. So hast du vielleicht sogar noch ein klein wenig bessere Chancen.

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Nein, bei einem Verbot wird die Notwendigkeit einer richtigen Lösung nur auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Das Verbot selbst hinterlässt nur Verunsicherung und lässt den Bedarf nach dem Verbotenem unbefriedigt zurück.

Was Deutschland und die Welt braucht sind sinnvolle Alternativen für das was verboten werden sollte. Das Finden solcher Alternativen ist zwar sehr schwer, doch nur so können die Probleme nachhaltig gelöst werden.

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Es herrscht Notstand, da das Gesundheitssystem an seine Grenzen kommt. Aufgrund der Maßnahmen merken wir die Auswirkungen in den Krankenhäusern nur weniger als in anderen Ländern.

Das die Politik uns Grundrechte entziehen möchte ist eine von vielen Verschwörungstheorien und ebenso quatsch wie eine flache Erde, Umvolkung oder Echsenmenschen.

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