Prinzipiell kann wirklich jeder sagen, ich mache Krav Maga - "Krav Maga" bedeutet in Israel nämlich nichts anderes als "Kontaktkampf". Es ist dort völlig üblich zu fragen: "Welches Krav Maga machst du?" Aber hierzulande zählt die Bezeichnung Krav Maga ja schon direkt in eine bestimmte Stilrichtung, daher würde ich sagen: achte darauf, wo jemand gelernt hat. Mein Ausbilder ist der Chefausbilder der israelischen Grenzpolizei, Amnon Maor, daher würde ich von mir schon bezeichnen, ich habe wirklich Krav Maga gelernt. Meist steht das in den Lebensläufen, die Trainer gerne (und reichlich ausgeschmückt) auf deren Webseiten veröffentlichen. In meinem Fall plane ich aller Wahrscheinlichkeit für nächstes Jahr Lehrgänge mit Amnon Maor - und der würde sich wohl nicht einfach mit jemandem einlassen, der eigentlich etwas ganz anderes betreibt, oder gar keine Ahnung hat. Also achte als nächstes darauf, ob ein Trainer auch Lehrgänge mit namenhaften Instruktoren bietet ("Meister" ist eher asiatisch angesiedelt - ich würde mich erschrecken, wenn mich jemand Meister nennt).

Allerdings auch ein Wort zur Warnung: oftmals betreiben manche Krav Maga, nutzen aber den Namen, um letztendlich ihr eigenes Ding umzusetzen, was mit dem Ursprung gar nichts mehr zu tun hat.

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Ganz einfach:

Du brauchst: - ein kleines Hunde-Geschirr - eine ca. 5m-lange Schleppleine (für den simulierten Freilauf) - ein paar Leckerchen, auf die er total abfährt, und die ca. so groß wie dein halber Nagel des kleinen Fingers (du willst ihn ja damit belohnen - nicht füttern!!! Ganz wichtig!!!)

Wenn du mit ihm übst, zieh ihm das kleine Geschirr an, welches ihn nicht verletzt, wenn er mal zu schnell an die Genze der Leine stößt. Dann nimmst du ein Leckerchen, welches ihm besonders gut schmeckt (meiner fährt total auf BARF-Leckerchen ab).

  1. Jetzt gehst du mit ihm in den Park oder sonst wohin, wo er irgendwann mal voraus geht (auch wenn das nicht die Regel sein soll)

  2. sobald er voraus geht, und die Schleppleine ca 1 Sekunde Zeit hat, bis er ans Ende kommt, sagst du dein Wort - "Komm!!" - und kurz darauf ist die Schleppleine stramm.

  3. Du gehst umgehend, aber vorsichtig!!, rückwärts in die Hocke, bis er auf dich zu läuft, und belohnst ihn mit dem Mini-Leckerchen. Er muss aber auf dich zu laufen, wenn er links oder rechts vorbei will, schneide ihm den Weg ab - immer noch leicht in den Knien, und leicht zur Seite abgewandt, da sonst Drohhaltung - und belohne ihn dann, wenn er bei dir ist.

Nie länger, als 10 Minuten am Stück üben, dann wieder spielen usw. und halbe Stunde später noch mal üben.

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Du machst es genau richtig!! Immer mitnehmen. Und wenn du es zur Selbstverteidigung einsetzt, hat dein Angreifer eben geknurrt... ;-))

Entweder BGB § 228 oder § 928 erlauben den Einsatz von solchen Fremdmitteln in diesem Fall.

Du weißt ja nicht sicher, was dein Angreifer im Schilde führt. Und dein Leben steht über dessen körperliche Unversehrtheit. Also, im Ernstfall:

  1. rennen
  2. wenn 1. nicht möglich, Pfefferpray
  3. Wenn wirkungslos, nicht dabei oder sonstiges, Selbstvereidigung

Grüße, Loner

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Strittig, würde sagen, solange du dich nicht in den letzten drei Monaten befindest, ja. Bis drei Monate vor Ablauf des Vertrages muss dich nämlich der Arbeitgeber darüber informieren, ob er dich weiterbeschäftigt oder nicht. Bis zu diesem Zeitpunkt wäre das m.E. ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis.

Grüße, Loner

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