Hund hört nicht auf "komm"!

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Das ist einfach eine Frage des Trainings! In trainieren kannst Du das schon in der Wohnung. Um zu verstehen, was "komm" bedeutet, muss Anton (übrigens kein idealer Hundename, weil er zwar zwei verschiedene Vokale aber weder einen Zisch- noch einen Knurrlaut enthält) erst einmal verstehen, was "sitz" und "bleib" bedeuten. Zeig ihm also, was Du von ihm willst, wenn Du "sitz" sagst und mit dem ausgesteckten Zeigefinger auf den Boden deutest (Sag bitte nicht "platz" - das kann und soll er nicht!); drück ihm den Hintern runter, bis er sitzt und lob ihn (Ganz weiche Stimme. fein gemacht). Dann gehst Du rückwärts ein paar Schritte von ihm weg (deh ihm nicht deinen Rücken zu!). Wenn er aufstehen und dir nachlaufen will, sagst Du "nein, pfui - bleib" - nicht laut, aber sehr bestimmt, gehst zurück und sagst wieder "sitz" (helfen wie vor.) Wenn er das kapiert hat und dir nicht mehr sofort nachläuft (maximal möglicher Abstand im Zimmer oder Flur) rufst Du ihn zu dir "Anton, komm", mach dich dabei klein (tief nach vorne beugen oder in die Hocke gehen) zeig auf den Boden neben dir oder klatsch dir leise auf die Oberschenkel oder in die Hände. Wenn er kommt, zeig ihm, das Du dich freust und belohn ihn durch kraulen (nicht mit Futter!) und ein ganz weiches, gurrendes "Ja, fein". Wenn das klappt, drehst Du ihm deinen Rücken zu, bevor Du ihn rufst. Wenn es in der guten Stube klappt, kannst Du die gleiche Übung im Freien erweitern. Such dir dazu einen ruhigen Platz ohne Fußgänger oder Autoverkehr und üb mit Anton, bis er bei dem Kommando "bleib" einen Abstand akzeptiert, der ca. 100 - 200 m umfaßt.

Wenn Du mit Anton spazieren gehst und er in fremde Gärten abbiegen will, sagst Du "nein, pfui - komm" (nicht schreien - der hört dich sehr gut). Falls er dich ignoriert, packst Du ihn am Nackenfell in trägst ihn hängend zu der Stelle, zu der er hätte kommen sollen. (Keine Sorge, das tut ihm nicht weh. Wenn er winselt oder quietscht, dann aus Protest.) Knurr ihn ruhig an. Er muss lernen, dass Du das Alphatier seines Rudels bist - wenn Du das nicht bist, sondern Deine Mutter/Dein Vater, wirst Du es ein bisschen schwerer haben. Aber wenn Du, und nur Du diejenige bist, die ihn füttert, dann klappt es trotzdem.

Schrei deinen Hund nie an, begleite deine Kommandos immer durch die selben Gesten, fuchtel nicht unnötig in der Luft herum. Achte darauf, dass deine Stimme bei Befehlen tiefer klingt, als beim Loben und sei sowohl beim Bestrafen wie beim Loben konsequent. Übertreib 's nicht mit den Übungen - mehrmals am Tag für 10 bis 15 Minuten bringt viel mehr, als nur einmal eine Stunde.

Wenn er seine "bleib"-Lektion richtig gelernt hat, wird er dir automatisch nachlaufen, sobald du ihm in einer größeren Distanz den Rücken zukehrst. Denk aber bitte daran, dass er dich auch sehen können muss. Chihuahuas haben eine verzerrte Optik (durch die angezüchteten Glubschaugen) und sind so klein, dass ihnen schon hohes Gras die Sicht versperrt. Außerdem ist ihr Geruchsinn nicht besonders gut ausgeprägt. Du kannst von einem so kleinen Hund nicht erwarten, was ein x-beliebiger kniehoher Hund mit Leichtigkeit schaffen würde.

Einmal rufen und so schnell wie möglich von der Bildfläche verschwinden oder in die andere Richtung davonrennen. Wenn du dich versteckst, musst ui dich darauf einstellen, auch mal 30 Minuten zu warten, bis der Hund dich gefunden hat. Wenn du ihn ständig rufst, hat er ja keinen Grund auf dich zu achten, du sendest ihm ja ständig Signale wo du dich befindest. Das heisst für den Hund er kann sich getrost verweilen, er weiss ja wo du bist. Natürlich macht man das nicht an einer Strasse wo es gefährlich werden kann.

Gib ihm ein Leckerchen, wenn er zufällig auf Dein Kommando wirklich angelaufen kommt. Lenke seine Aufmerksamkeit immer wieder auf Dich.

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