Wenn du nach strikten Kanon-Regeln gehen willst, gilt, was im Film gezeigt wird, d.h. Lichtschwert und Hand gehen auf Reise im freien Fall. Ein mögliches Szenario wäre es, dass jemand das Lichtschwert in der Unterwelt Coruscants findet - und so arg viele lilafarbene (oder, wenn man es ganz korrekt haben möchte, amethystfarbene) Lichtschwerter gibt es zur Zeit der Alten Republik (bzw. direkt danach) nicht.

Bezüglich Windus Schicksal meine ich mich zu erinnern, dass George Lucas sich mal geäußert hätte und gesagt, er wäre tot. Finde auf Anhieb aber keine Quelle, insofern mit Vorsicht genießen oder selber nochmal etwas graben.

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Zur Klarstellung (auch wenn die Frage schon ein paar Tage alt ist):

JK Rowling hatte in einer Question&Answer-Session zum Verkaufsstart des 4. Buches gesagt, dass James Potter Jäger war. (Das habe ich auch vor kurzem gelesen.) Entgegen der hier vorherrschenden Meinung wird im ersten Band nie erwähnt, welche Position James gespielt hat. McGonagall sagt Harry nur, dass er "ein hervorragender Quidditch-Spieler" war. Die Info, dass er Sucher war, bekommen wir nur im Film, als Harry, Ron und Hermine auf seine Medaille stoßen. Der 1. Film kam allerdings ein Jahr nach besagtem Buch-Verkaufsstart heraus, d.h. JK hat es sich offensichtlich nochmal anders überlegt. Die ganzen Hintergründe und James' Vorliebe für deinen geklauten Schnatz kommen dann erst in den folgenden Büchern hinzu.

(Fürs Protokoll: Obwohl inzwischen eindeutig klar ist, dass James Sucher war - auch Jäger können Spaß am Schnatz haben...)

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Wenn du sie vorher noch nie gesehen hast, schau sie dir in der Reihenfolge an, in der sie in die Kinos kamen, d.h. IV - V - VI - I - II - III. Sonst nimmst du dir die eine oder andere Info vorweg, die dich dann nicht mehr überraschen kann. Außerdem ist der Einstieg ins Star-Wars-Universum mit Episode IV wesentlich einfacher als mit Episode I, die dich im Prinzip direkt ins kalte Wasser wirft und in den ersten Minuten mit mächtig vielen DIngen bombardiert, von denen keiner erwarten kann, dass du sie bereits verstehst.

Falls du ein Wiederholungstäter bist, spricht in meinen Augen absolut nichts dagegen, sie der numerischen Reihenfolge nach I - II - III - IV - V - VI zu schauen. Immerhin kommt das Beste ja bekanntlich zum Schluss.

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Sehr gute Entscheidung. Aus dem, was du bisher so verraten hast, würde ich ganz klar die Trilogie um Darth Bane von Drew Karpyshyn empfehlen. Darth Bane ist einer der Sith-Lords der Geschichte, neben denen die Sith, die wir aus den Filmen kennen, durchaus mal im Schatten der Zeit verschwinden. Obwohl er etwa tausend Jahre vor den Trilogien gelebt hat, ziehen sich seine Sith-Lehren durch die Filme, besonders die Prequels - deutliches Indiz für das Gewicht der Ereignisse, von denen Karpyshyn da erzählt. Solltest du jemals mit den "Knights of the Old Republic"-Videospielen aneinander geraten sein, darfst du dich außerdem auf das eine oder andere bekannte Detail freuen, Vorkenntnisse in dem Sinne sind aber nicht nötig.

Lies dich einfach mal in den ersten Band, "Schöpfer der Dunkelheit" rein.(*) Solltest du dich mit dem Schreibstil Karpyshyns nicht anfreunden können (kann ich mir schwer vorstellen, soll ja aber vorkommen), würde ich dir allerdings raten, dir eine neue Epoche der Star-Wars-Timeline zu suchen. Um Drew kommst du bei allem, was weiter vor den Kinofilmen spielt als Jar Jar Binks unglückselige Geburt, kaum herum.

(*) Weiter ginge es dann mit "Die Regel der Zwei" und "Dynastie des Bösen".

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So arg viele Informationen gibt es da tatsächlich nicht. Aus der Jedipedia bekommt man folgendes:

Die Position Amidalas im nunmehr imperialen Senat, der durch die Neuordnung Palpatines entstanden war, wurde darauf Binks zugesprochen, der von da an den gesamten Chommell-Sektor als Senator vertrat. Binks galt nach der Gründung des Imperiums als ein Verbündeter des neu ausgerufenen Imperators Palpatine, der den Gungan schließlich wenig später auf eine geheime Mission schickte. Während des Galaktischen Bürgerkriegs war Jar Jar Binks kein Vorsitzender Naboos mehr, sodass Pooja Naberrie seinen Posten übernahm. Zwei Jahre nach dem Tod Palpatines und Darth Vaders befand sich Binks abermals auf dem Planeten Coruscant und erlebte die Befreiung der Welt durch die Neue Republik mit. (http://www.jedipedia.net/wiki/Jar_Jar_Binks#Kriegsende)

Offenbar will man sich die Möglichkeit offen halten, ihn doch noch unter großem Jubel der Fans umzubringen. Hoffentlich... ;-)

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Es wird keine Neuverfilmungen geben. Zwar wurde bereits mehrfach die Bild- und Tonqualität überarbeitet und einige Szenen leicht verändert / hinzugefügt, aber die Filme werden nicht noch einmal gedreht. (Das wäre auch ziemlich sinnfrei, man müsste aus Altersgründen andere Schauspieler nehmen, und die wären nicht glaubhaft - man stelle sich bloß mal jemand anderen als Harrison Ford als Han Solo vor...)

Momentan konzentriert sich alle Arbeit auf die kommende Trilogie, besonders natürlich auf Episode VII, die 2015 in die Kinos kommen wird, und auf die neue Serie "Star Wars Rebels".

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Die "normalen" Aufnahmen wurden entsprechend auch mit ganz "normalen" Kameras gemacht (zugegeben, ich bin nicht ganz fit bei Kameras, aber das wird eben die Technik gewesen sein, die gerade State of the Art war). Wesentlich interessanter sind die Special Effects und Miniaturaufnahmen. Hierfür haben John Dykstra und Richard Edlund, beide Special-Effects- Designer und -Photographer, eigene Kameras und Kamerasysteme entwickelt. Schau zum Beispiel mal rein bei der Dykstraflex (http://de.wikipedia.org/wiki/Dykstraflex).

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Padawan-Schüler werden nicht zwangsläufig von einem Jedi-Meister ausgebildet. Es gibt auch Padawane, die einem Ritter zugeteilt werden, so auch Ahsoka. Die Anrede als "Meister", die ein Padawan gegenüber seinem Lehrmeister verwendet, muss nicht heißen, dass es sich bei diesem dem Rang nach um einen Meister handelt.

Während der Klonkriege konnte Anakin in zahlreichen Missionen beweisen, dass er die Zeit des Lernens als Padawan-Schüler abgeschlossen hat, und wurde daher zum Ritter ernannt. In Episode III ist er also nicht mehr Obi-Wans Padawan-Schüler, das bedeutet aber nicht, dass er seinem (ehemaligen) Meister nicht mehr den gebührenden Respekt entgegenbringt oder gemeinsam mit ihm eingesetzt wird (die meiste Zeit des Films über sind die beiden ja auch unabhängig voneinander unterwegs). Anakin gehört dem Rat entsprechend als Ritter an (und ist damit übrigens nicht der erste, auch Ki-Adi Mundi ist kein Jedi-Meister).

Soweit zumindest die offizielle / kanonische Erklärung. Davon abgesehen: "The Clone Wars" passt in vielerlei Hinsicht nicht ganz mit der übrigen Saga zusammen, es sind leider sehr viele Fehler passiert oder gezielt gemacht worden um die Serie ansprechender für die jüngeren Zuschauer zu machen. Lass dich also von Ungereimtheiten in TCW nicht allzu sehr verwirren, im Zweifelsfall halte dich an alles andere, das ergibt in der Regel wesentlich mehr Sinn.

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Anfangen solltest du wie von Colonel bereits vorgeschlagen mit der "Republic Commando"-Reihe ("Feindkontakt", "Triple Zero", "True Colors", "Order 66"). Nirgendwo wirst du mehr über die Mandalorianer lernen als in diesen Büchern von Karen Traviss. Karen ist gewissermaßen die Mutter der Mandalorianischen Kultur, sie hat nicht nur die recht militärische Gesellschaft, sondern auch ihre Sprache, Mando'a, ausgearbeitet. Im Anschluss an RC empfiehlt sich dann die Fortsetzung, "Imperial Commando - Die 501.", nicht unbedingt ein Lehrbuch über Mandalorianer, aber man will ja doch wissen, wie es mit allen weiter geht. Hier gibt es leider nur dieses eine Buch, die angestrebte Romanreihe wurde ausgesetzt als sich Diskrepanzen zwischen den Mandalorianern, wie sie in den Büchern beschrieben sind, und den sogenannten Mandalorianern aus der Clone-Wars-Serie ergaben. Karen Traviss hätte für IC 2 alles über den Haufen werfen und auf den Clone-Wars-Mandalorianern aufbauen müssen. Sie ist aus dem LucasFilm-Franchise ausgestiegen.

Ebenfalls viel über die Mandalorianer erfährst du den der Reihe "Wächter der Macht", die ca. 40 Jahre nach Episode VI spielt. Hier ist allerdings einiges an Vorwissen über die neue Generation Jedi nötig, wenn man wirklich durchblicken will. Die drei von Karen Traviss geschriebenen Bücher der Reihe (Band 2 "Blutlinien", Band 5 "Opfer", Band 8 "Enthüllungen") führen uns immer wieder auf den Weg von Boba Fett, der endlich sein gesellschaftliches Erbe als Mand'alor antritt. Vorher muss er allerdings erstmal lernen, wie es auf Mandalore so zugeht.

Oya manda!

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Kostüme funktionieren als Figur, wenn du sie einer Schaufensterpuppe anziehst (einfach mal in größeren Kaufhäusern nachfragen, ob sie irgendwo noch ausrangierte, weil z.B. zerkratzte, Puppen haben, du bräuchtest eine Kinderpuppe), das ist durchaus die gängige Praxis. Im Normalfall werden dafür wesentlich originalgetreuere Kostüme verwendet, die sind allerdings ungleich teurer.

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In den Filmen gibt es keine hinreichende Erklärung, woher Vader wusste, wen genau er sucht. Hier schafft ein Roman Abhilfe, in "Treueschwur" von Timothy Zahn (ein tolles Buch!) wird unter anderem erzählt, wie Vader Stunden und Tage lang nach Informationen über diesen unbekannten, machtbegabten Rebellenpiloten sucht, der den Todesstern auf dem Gewissen hat. Irgendwann stolpert er tatsächlich über den Namen Luke Skywalker, und stellt auch so seine Vermutungen auf (eigentlich ist sein Informationsstand ja, dass sowohl Padmé als auch das Kind gestorben sind / versehentlich von ihm umbegracht wurden, aber der Name Skywalker in Verbindung mit Machtsensitivität ist eine Hausnummer, die man nicht übersehen kann).

Auch Luke war in der Zwischenzeit nicht gänzlich untätig und hat ein bisschen mit der Macht herumprobiert. Es nicht nicht zwangsläufig ein Lehrer nötig, um den Umgang mit der Macht zu lernen, wie bei so vielen sehr realen Fähigkeiten klappt das hier durchaus auch mit Try&Error. Natürlich ist ein erfahrener Lehrer grundsätzlich vorzuziehen, aber soweit Luke zu diesem Zeitpunkt weiß, gibt es niemanden mehr, der ihm etwas beibringen könnte. In seiner Vorstellung war Obi-Wan der letzte Jedi, von Yoda weiß er zu dem Zeitpunkt ja noch nichts. Also bleibt ihm vorerst nichts anderes übrig, als die Geheimnisse der Macht alleine zu ergründen. So super gut hat das ja allerdings auch nicht funktioniert, er muss sich enorm konzentrieren, um das Lichtschwert über diese kurze Distanz in seine Hand zu rufen, außerdem misslingt es im ersten Versuch.

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Ich hab mich mal noch ein bisschen weiter durch die Wikis & Co. gegraben... Da R2-D2s Konstruktionsdatum nicht bekannt ist, wird sich deine Frage auch nicht mit Genauigkeit beantworten lassen. Wie CrazySusa schon bemerkt hat, ist Anakin in Episode I neun Jahre alt, geboren also 41 VSY. Dieses Jahr müsste R2 also schlagen. In deiner anderen Frage habe ich darauf hingewiesen, dass irgendein dubioser Wookiepedia-Autor R2s ersten Energieverbrauch auf 33 VSY datiert - demnach wäre Anakin acht Jahre älter -, allerdings ohne Quellenangabe, also nicht verlässlich.

Trotzdem sind ein paar Dinge rund um R2-D2 im Speziellen und die R2-Serie von Industrial Automaton im allgemeinen bekannt, durch die wir es vielleicht ein kleines bisschen eingrenzen können. Im Endeffekt wird uns das im Hinblick auf die Chronologie der neun Jahre, die Anakin bis zum ersten Aufeinandertreffen mit R2 schon in der Galaxis verbracht hat, wohl eher nicht weiterhelfen. Aber dafür kommen vielleicht noch ein paar andere Erkenntnisse ans Licht, wer weiß.

Industrial Automaton wurde um 870 VSY gegründet. Über Jahrhunderte hinweg hat man sich hauptsächlich auf Dienerdroiden konzentriert, die einen Großteil der Produktpalette ausgemacht haben. Dadurch konnte IA bereits ordentlich wachsen und zu einem der Big Player werden. Als solcher waren sie an der Gründung des Korporationssektors beteiligt, das war um 500 VSY. Der ganz große Wurf kam aber erst danach: die Astomechs. Es ging los mit der P2-Serie, aufgrund des bahnbrechenden Erfolgs folgte Jahre später der Start der R-Serie. Leider sind hier keine (mehr oder weniger konkreten) Jahreszahlen mehr vorhanden.

Eine andere Möglichkeit wäre es, zurück zu rechnen. Die R-Serie besteht aus neun Modellen, bei einigen davon lässt sich der Entwicklungszeitraum ungefähr zurückverfolgen. Die R9er kamen in den letzten Zügen der Yuuzhan-Vong-Kriege auf den Markt, 29 NSY. Erste Prototypen der R7er gab es offenbar bereits in den Klonkriegen*, so richtig zum Einsatz kamen R7er aber erst ab ca. 10 NSY. Auch ein R6-H5 kommt bereits in den Klonkriegen vor*, die R6-Serie wurde allerdings ebenfalls erst Jahre später eingeführt. Richtig in den Klonkriegen sind wir mit der R5-Serie, die dort als ziemliches Astromech-Kanonenfutter gedient hat. Tatsächlich wurden die R5er sogar nur bis kurz vor den Klonkriegen produziert, danach hatte man bei IA wohl erstmal anderes zu tun. Während der Herrschaft durch das Imperium scheint die Astromech-Produktion auch eher etwas eingeschlafen zu sein, da man zwar eine unabhängige Firma blieb, aber trotzdem die eine oder andere Gefälligkeit für das Imperium entwickelte. Alle vorherigen R-Serien (1-4) müssen also ganz augenscheinlich auch vor den Klonkriegen entwickelt und produziert worden sein. Legen wir also eine Entwicklungsspanne von etwa 10 Jahren zugrunde (siehe Entwicklung der Serien R7 bis R9), die es dauert, bis eine neue Serie auf den Markt kommt, und nehmen wir der an, dass der R5 25 VSY auf den Markt kam (22 VSY begannen die Klonkriege, etwas davor wurde der R5 wegen jahrelanger schlechter Verkaufszahlen vom Markt genommen). Dann wären die R4er um 35 VSY auf den Markt gekommen, das ist drei Jahre vor Episode I, die R3er 45 VSY und die R2er 55 VSY. Und ausgehend davon, dass R2-D2 keine spät folgende Sonderanfertigung war, sondern mit vielen anderen R2-Astromechs von der Stange lief, könnte er tatsächlich gute Chancen (bzw. 14 Jahre Zeit) haben, ein paar Jahre älter als Anakin zu sein. Das ist natürlich reine Spekulation, aber zumindest mal der eine oder andere Anhaltspunkt.

bzgl. *: Über die Droiden in "The Clone Wars" lässt sich streiten. Hier wurde vermutlich nur mal wieder mit den Nummern geschlampt.

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