Der Psychiater verlangt ein Versprechen von mir, dass ich keinen Suizid begehe?

Heute war ich beim Psychiater und er wollte wissen, wie es mir geht.

Da habe ich gesagt, dass meine Suizidgedanken stärker sind. Und er hat mich gefragt ob ich schon was geplant habe. Und das habe ich, ich habe monatelang überlegt, wie ich es am besten mache ohne dass jmd damit direkt konfrontiert wird, also sowas wie vorm Zug springen, das würde ich nie machen, da ich dadurch andere Menschen traumatisieren kann. Ich würde es so machen, dass kaum jmd etwas davon mitbekommt.

Ich habe ihm erklärt, dass ich mir das Leben nehmen möchte, weil ich meinen Zustand nicht mehr ertrage und mir nicht vorstellen kann dauerhaft so zu leben.

Er wollte dann wissen was ich geplant habe, da habe ich gesagt, dass ich das nicht sagen möchte, ich habe alles in meinem Kopf schon fest durchgeplant, sogar die Abschiedsbriefe.

Aufeinmal wollte er dass ich verspreche, dass ich das nicht tue, ich habe dann gesagt ich glaube nicht, dass ich das tue. Daraufhin wollte er ein weiteres Versprechen und ich habe nein (also, dass ich es nicht tue) gesagt, aber dabei aufm Boden geguckt. Aber die Sache ist die, dass ich nicht lügen möchte, ich kann nicht mal mir selbst versprechen es nicht zu tun, wieso sollte ich es dann versprechen.

Mein Gedanke ist, dass ich versuche gesund zu werden, aber sollte ich es nicht schaffen, dann möchte ich nicht mehr leben. Ich glaube niemand würde in so einem Zustand leben wollen.

Was denkt der Psychiater nun über mich durch meine Antworten?

Sollte ich es einfach beim nächsten Mal versprechen, auch wenn es dann eben nicht stimmen würde, er möchte das ja unbedingt und nicht dass die mich sonst da rausschmeißen.

Freundschaft, Psychologie, Liebe und Beziehung, Psychiater
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Angsstörung - Warum kann ich nur noch wenn ich alleine bin ohne Angst raus?

Hallo,

Bei mir ist vor einiger Zeit plötzlich eine Angsstörung ausgebrochen. Ich konnte von einem auf den andren Tag meine Wohnung nicht mehr verlassen, sogar in meiner Wohnung selbst hatte ich Angst und starke Panikattacken. Es ging so weit, dass ich manchmal den weg zur Küche nicht geschafft habe, aufgrund meiner Angst.

Da ihr bestimmt wisst wie ist mit der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen aussieht, muss ich da nicht näher drauf eingehen. Monatelang war ich schließlich ohne Hilfe, bis ich den festen Willen hatte, mir irgendwie selbst zu helfen, weil ich nicht in diesem Zustand verweilen wollte bis man mir hilft.

Mit aller Kraft habe ich mich dazu gebracht, dass ich wieder rausgehen kann. Ich bin immer noch sehr stolz darauf, weil das ein sehr mühsamer Weg war.

Was mich belastet ist aber, dass ich weder mit Freunden noch mit Geschwistern rauskann. Das kostet mich unheimlich viel Kraft und Überwindung. Da ist dann plötzlich eine starke Angst, ich Weiss aber nicht wieso die da ist. Heute habe ich nach langem mal meinen Bruder gefragt ob wir zsm. spazieren gehen, sonst möchte ich immer alleine sein, ihr könnt euch nicht vorstellen wie ich mit mir gekämpft habe, weil da wieder diese Angst war, ich wäre schon fast den Weg wieder zurück gegangen und habe mich aber gezwungen, weil ich es schaffen muss, früher war ich ständig mit andern unterwegs. Ich will es unbedingt schaffen.

Es ist einfach eine starke Angst, die sehr sehr viel Kraft einnimmt. Das macht mich traurig, dass ich das alles nicht mehr kann. Meint ihr ich werde das jemals wieder schaffen, so zu werden wie ich vorher war, dass ich mit Freunden und so wieder rauskann ohne Angst?

Freundschaft, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Angsstörung
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Was ist das was ich habe - ist es eine generalisierte Angststörung?

Hallo ihr Lieben,

  • Zunächst einmal ich gehöre zu den Menschen, die sehr sehr empathisch sind. Ich empfinde sogar teilweise die Gefühle anderer Menschen nach, also wenn sich z. B. Jmd. Vor mir übergibt, dann habe ich automatisch dieses Elends Gefühl in mir aber irgendwie auch immer ne Angst, dass was schlimmeres passieren könnte. Und erst wenn es der Person wieder besser geht, geht es mir auch besser und ich bin erleichtert.
  • Darüber hinaus helfe ich anderen Menschen gerne und setzte mich für Menschen ein die ungerecht behandelt werden.
  • Aber vor einigen Monaten ist eine Ptbs mit Depression und Angststörung bei mir ausgebrochen. Am Anfang begleitet durch Zwangsgedanken.
  • Das Problem was ich habe ist, das klingt jetzt wahrscheinlich sehr irre, aber ich hab Angst verrückt zu werden. Und z. B. MEINEN liebsten schaden zuzufügen, das geht sogar so weit, dass ich mir denke, nicht dass ich später mal meinen Kindern was tue, daher möchte ich vor lauter Angst keine Kinder mehr haben und auch keine Beziehung. Ich Weiss ich würde sowas niemals tun, aber trotzdem habe ich Angst.
  • Ich fühle mich so schlecht, ich Weiss nicht was das ist und das macht mir Angst. Ich bin sogar bereit mir deswegen das Leben zu nehmen...
  • Ich bin im Grunde genommen überhaupt nicht so ein Mensch, aber da ist diese ständige Angst.
  • Weiss jmd von euch ob das eventuell zur Angststörung gehört? Meiner Therapeutin konnte ich es noch nicht erzählen, das ist alles leider sehr heftig für mich. Zumal alles so plötzlich kam.
Therapie, Psychologie, Gesundheit und Medizin
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Meine Mutter setzt mich unter Druck - Stress in der Familie - Depression?

Bisher bin ich immer ruhig gewesen und sage auch nie was. Aber solange nervt mich das Verhalten meiner Mutter.

Seitdem sie von meiner Depression Weiß, beobachtet sie mich den ganzen Tag, also sie starrt mich regelrecht an. Wenn ich schlafe, kommt sie zwanzig mal in mein Zimmer rein. Dann meckert sie mich an, dass andere Leute die Krankheit auch hatten und sich zusammen gerissen haben. Sie versucht mir Job aufzudrängen und sagt mir wenn du nicht wieder arbeitest wirst du nicht gesund. Jedes Mal. Dann sagt sie die Kinder von anderen die Versager waren haben Ausbildungen abgeschlossen und mein Kind, habe übrigens studiert, aber das sieht sie nicht mehr.

Was sie noch macht ist mich zu fragen wo hast du denn Schmerzen, du sagst ja du seist krank, obwohl sie genau weiß dass es die psyche ist. Und sie lässt mir keinen Freiraum mehr jedesmal platzt sie rein oder lässt kommentare raus, was mich einfach nervt, denn ich habe ihr schon oft gesagt, dass ich meine ruhe möchte und nicht will, dass die von mir und mein leben reden. Aber sie macht es immer und immer wieder.

Heute bin ich dann etwas lauter geworden, denn wenn man einen Menschen etwas so oft sagt und die Person nicht hört, dann wird man auch sauer. Ich brauche momentan einfach nur Ruhe und nicht so doofe Sprüche ständig. Aufeinmal fängt sie an zu weinen, sie denkt glaube ich sie hätte mich jetzt komplett verloren wegen der Krankheit. Sie sagt auch immer du wärst mal so schlau und hübsch. Hä bin doch kein anderer Mensch, nur weil ich diese Erkrankung habe. Dann denkt sie auch immer verhalte mich so wegen der Krankheit und versteht nicht, dass mich ihr Verhalten einfach so nervt.

Wie soll ich damit umgehen? Ich wünsche mir einfach Ruhe und möchte meinen Weg alleine gehen. Sie soll einfach nicht von mir und meiner Krankheit reden.

Familie, Freundschaft, Stress, Psychologie, Depression, Liebe und Beziehung
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Soll ich die Tagesklinik abbrechen - fühle mich nicht wohl?

Bin vor einigen Monaten durch meine schwere Kindheit nun an einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung mit Depression und einer Angstörung erkrankt.

Monatelang habe ich nach Hilfe gesucht, nun sollte meine tagesklinische Behandlung beginnen, allerdings wurde die Tagesklinik aufgrund von covid-19 geschlossen.

Ich durfte mir aber an einem Tag alles angucken und die Leute kennenlernen. Dass ich meine Krankheit alleine nicht bewältigen kann weiß ich, aber ich schäme mich so sehr dahin zu gehen, zumal ich vor einpaar Monaten noch ganz normal war. Ausserdem habe ich Angst es könnte mich jmd sehen. Darüber hinaus frage ich mich was mir das malen und die Ergotherapie bringen sollen... Ich kann mir nicht vorstellen, dass das wirklich hilft.

Einmal die Woche ist auch walking, d.h. man geht in kleinen Gruppen spazieren, aber ich möchte das auf keinen Fall, weil ich nicht gesehen werden möchte, kann ich denen das so sagen? Ich schäme mich sowieso schon dafür, dass ich krank bin und möchte ungern, dass jmd. mich sieht. Ausserdem habe ich die Leute da schon kennengelernt und fühle mich sehr sehr unwohl, da sind sehr extreme Fälle dabei, da ich sowieso sehr ängstlich bin, führt das dazu dass ich Angst habe und mich nicht wohl fühle.

Was ratet ihr mir? Abbrechen aber was kann ich dann als Alternative wählen?

Oder die 5 Wochen durchziehen?

Schule, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Psychiater, Psychiatrieaufenthalt
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