Hund und neue Katze aneinander gewöhnen sowie Eingewöhnungstipps

Liebe Community, ich arbeite seit langer Zeit ehrenamtlich im Tierheim. Letztes Jahr im März ist unser geliebter Kater gestorben. Mein Hund ist mit dem Kater aufgewachsen, kennt also prinzipiell Katzen. Allerdings war unser Kater auch sehr selbstbewusst, er wäre nie vor einem Hund weggelaufen. Dadurch waren die Rollen klar verteilt ;)

Im Tierheim betreue ich seit ein paar Monaten einen relativ scheuen Kater. Ich habe zuerst viele Stunden damit verbracht, einfach im Raum zu sitzen und mit ihm zu reden und ihn nie bedrängt. Mittlerweile kommt er auch schon zur Hand und ist sehr neugierig, wenn man z.B. den Raum sauber macht oder die Katzenklos leert. Auch wenn ich Zweitpersonen mitnehme, schockt ihn das nicht mehr :) Da seine Chancen auf Vermittlung recht gering sind, er fällt einfach zwischen den zutraulichen Schmusebacken nicht auf, würde ich ihn sehr gerne bei mir aufnehmen, er ist wirklich toll.

Nun bin ich am überlegen, wie ich das alles mit der Eingewöhnung reibungslos und stressfrei umsetzten kann. Im Internet habe ich nur Seiten zur Eingewöhung "zutraulicher" und "abolut scheuer" Katzen gefunden, mein Katerchen ist aber so ein Mittelding. Meine Idee war, ihn zunächst in einen ruhigen Raum zu setzen, mit Klo und Napf usw. natürlich, wo er sich vom Schock der Reise erholen kann und ihm zunächst Ruhe gönne und dann mit ihm im Raum bin. Wenn er das gut verarbeitet hat, würde ich meinen Hund an die Leine nehmen und den Kater zeitweise mit dem Hund "besuchen". Leine, damit der Hund gar nicht erst auf die Idee kommt, den Kater zu scheuchen. Der Hund ist natürlich neugierig und wenn Katerchen abhaut, wäre das ja ein denkbar schlechter Start, wenn der Hund dann auch noch hinterherrennt. Dann würde ich die beiden nach und nach unter Aufsicht zusammen im Haus laufen lassen.

Ich habe auch extra einen Monat frei, damit für die Eingewöhnung viel Zeit ist. Auch danach sind sie nur 3 Tage/Woche allein und max. 6 Stunden, das aber auch nicht am Stück, sondern zwischendurch kommt noch jemand um sie 1-2 Stunden zu betreuen. Später soll der Kater übrigens Freigang haben, wie seine Vorgänger, wir wohnen in einer sehr ruhigen Straße, gegenüber des Hauses beginnen Wald, Wiesen und Felder und es gibt Nachbarskatzen. Sonst käme eine einzelne Katze für mich nie in Frage. Wann ist dafür der richtige Zeitpunkt? Ich dachte an eine Freigangsperre von ca. 6 -8 Wochen, er muss ja erstmal einen Bezug zu dem Haus und den Personen aufbauen. Falls ich jedoch merke, er benötigt mehr Zeit, ist der Zeitraum natürlich variabel.

Wie geht ihr denn ersten Freigang an? Vorher hatten wir immer ein Kätzchen von Anfang an und haben mit Leine zunächst den Garten erkundet. Der neue Kater ist allerdings ein Jahr als (kastriert) und sitzt mindestens seit 7 Monaten im Tierheim. Soll man das da genauso machen?

Wie ihr merkt, habe ich viele Fragen!

Nun hoffe ich auf Tipps, Erfahrungen und Tricks von euch, ich möchte einfach alles berücksichtigen.

Tiere, Hund, Kater, Katze, Tierheim, hund und katze, Eingewöhnung, freigang
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Husky Haltung: Alles nur Panikmache?

Liebe Community, gleich vorweg, um Irritationen vorzubeugen, ich plane NICHT, mir eine Husky zuzulegen. Es geht, aufgrund einer Situation, nur um eine Grundlegende Haltungsfrage. Huskys gelten ja als Powerhunde, viel Beschäftigung, Bewegung, kaum ohne Leine laufen möglich (da Jagdtrieb) etc. Ganz abgesehen davon höre ich auch oft Zweifel, ob diese Hunde hier überhaupt leben sollten, da sie für völlig andere Temperaturen ausgelegt sind. Aber auch darum soll es hier nicht gehen, solch eine Diskussion möchte ich nicht entfachen. Es geht darum, dass ich gestern einen Husky getroffen habe, ohne Leine, völlig entspannt, der ausgeglichenste Husky, den ich je gesehen habe, und mit einer der entspanntesten Hunde generell. Und jetzt kommt, was mich überrascht hat: Die Besitzerin, powert mit ihm gar nicht groß! Ganz normal, wie mit jedem Hund auch, hier mal Radfahren, da mal ne gemütliche Runde. Sie meinte, die ganzen Huskys, die nur Action wollen, werden einfach so erzogen. Die Leute kaufen sich den Hund mit der Einstellung, der MUSS, und demnach wird er dazu erzogen. Dann kennt der Hund ja nichts anderes und es ist klar, dass er anders unglücklich und unausgelastet ist. Sie meint, der Husky ist wie jeder Hund, wie man ihn erzieht, so wird er. Mit dem einzigen Unterschied, dass er mehr konsequenz braucht und die Prägungsphase extrem wichtig ist, bei diesen ganzen Nordischen Rassen. Also meine Frage: Ist das alles zu hochgepusht mit der Haltung? Wie gesagt, dass ist die Aussage der Besitzerin, was irgendwie durch die Art ihres Hundes ja bestätigt wird. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen und Gedanken mitteilen könntet. Das Geschriebene spiegelt nicht meine Meinung wieder, dafür kenne ich mich mit Huskys nicht genug aus. Und nun her mit euren Überlegungen, die durch die Frge ausgelöst wurden und Erfahrungen etc. pp. ;)

Hund, Erziehung, Hundeerziehung, Husky
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Hund dreht durch wenn ich nach hause komme!

Hallo! Ich habe einen gut 1-jährigen,kastrierten Mopsrüden, der sehr fixiert auf mich ist. Wenn ich nun nach hause komme, rastet ervollkommen aus. Er schlabbert mich an, grunzt, quiekt und was nicht alles. Außerdem tobt er vor mir, mach kreise, sobald ich mich in Bewegung setze tobt er vor mir her, dreht sich aber immer um und schaut ob ich folge. Das klingt alles für manch vielleicht ganz nett. Es ist für mich ja auszuhalten, mein Problem ist nur, dass ich denke, dass er doch extremen Stress hat in dieser Situation. Und dass möchte ich ihm nehmen. Ich habe als er noch ein Welpe war ganz schonend mit dem Allein lassen angefangen. Immer ein bisschen verlängert, ignoriert wenn er lault, gelobt wenn er ruhig war. Zudem ist er seltenst ganz allein, da ich noch einen zweiten, älteren Hund habe. Aber es ist egal, ob er komplett alleine ist, oder mit seinem Kumpel, er dreht auf die gleiche Weise am Rad. Es ist ihm auch schnuppe, wenn noch andere Menschen bei ihm sind, er jault mir nicht nach, der Affentanz zur Begrüßung bleibt. Ich habe es auch schon damit versucht, ihn zu ignoerieren oder ins Körbchen zu schicken, bis er sich beruhigt hat. Im Körbchen saß er dann zwar, war aber gespannt wie ein Flitzebogen. Sobald ich ihn dann loben und streicheln wollte, ging das Getobe wieder los... Ich kann damit leben, möchte nur wissen, wie ich meinem Hund den Stress nehmen kann. Hoffe, jemand kann mir helfen.

Hund dreht durch wenn ich nach hause komme!
Hund, Stress, Hundeerziehung, Mops, alleine bleiben, Durchdrehen
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