Ich gehe mal davon aus, dass wenn ein Bobby Clarke mit Typ-1 Diabetes den Stanley Cup gewinnen kann, dann schließt es auch nicht aus, dass man Wrestling erlernen kann.

Mir sind derzeit keine aktiven Wrestler bekannt welche mit Diabetes zu kämpfen hätten...

Ich würde sagen, einfach mal den Trainer fragen ob das ein Problem ist. Ich helfe dir gerne, die richtige Wrestlingschule für dich zu finden bzw. die geographisch dir näheste wo man auch was von seinem Handwerk versteht. :)

Dein Traum vom Wrestler sein geht dann in Erfüllung wenn DU gut umsetzt, was dir der/die Trainer sagt/sagen, deine Krankheit scheint kein Problem zu sein... also... was hält dich auf?

...zur Antwort

Kannte ihn bereits als Tyler Black im Indy Circuit, fand ihn gut aber das Potenzial das WWE aus ihm herausgeholt hat, habe ich damals nicht gesehen. Er hat sich hervorragend bei WWE entwickelt, hat auch Charisma mächtig aufgebaut (im Indy zündete er bei mir überhaupt nicht).

Sein Realname ist Colby Lopez, er ist seit 2005 im Wrestling aktiv und steht seit 2010 bei WWE unter Vertrag. Alles Andere hat bereits WWE in einem Video veröffentlicht ;-) https://www.youtube.com/watch?v=mme7YJsMyh4

...zur Antwort

Kommt auf die Aktion darauf an. Es gibt Moves, bei welchen der Einsteckende "mithelfen" muss, auf der anderen Seite gibt es auch Moves z. B. aus dem Deadlift, die nur mit gut ausgebildeter Muskulatur durchführbar sind.

Der Aufprall auf der Matte ist für Wrestler das Gefährliche, und: Jemand der nicht mindestens sein eigenes Gewicht anheben kann, gehört auch nicht in den Ring.

...zur Antwort

Stimmt, in der Hotel-Lobby möchten Wrestler eigentlich ihre Ruhe haben, aber vereinzelte Fans schaffen es dennoch das herauszufinden. Diese müsste man dann eher als "Insider" bezeichnen als irgendwas anderes... :D

...zur Antwort

Zunächst mal danke für diese Frage, du scheinst dich bereits mit dem Thema etwas auseinandergesetzt zu haben, das merke ich an der Art der Fragestellung. Vielen Dank auch dafür.

Wrestling ist, objektiv betrachtet, Performancekunst. Den Wrestlern wird der komplette Kampf i.d.R. nicht vorgegeben, sondern es ist viel Impro dabei. Ziel für jeden Wrestler ist es erstmal, die Zuschauer mitzureißen. Dies kann beim Wrestling über Gestik und Mimik im Match, durch deren Charakter der verkörpert wird, durch Interviews/Promos oder nicht zuletzt die Geschichten in den Shows geschehen. Man will als Zuschauer wissen wie es weitergeht. Und ein guter Wrestler weiß, wie man dies innerhalb seines Spektrums macht und rattert nicht permanent ein 0815-Standardprogramm herunter.

Vorab gesagt, es gibt auch Wrestling außerhalb der WWE, auf dem gesamten Globus gibt es tausende kleinerer Promotions und Wrestlingschulen, welche den Markt mit neuen Talenten versorgen und sie soweit ausbilden bzw. die Wrestler sich selbst zudem auch auf einen Level bringen, dass sie es wert sind, dass man Eintritt zahlt um sie zu sehen.

Diese kleineren Ligen werden übergreifend Indy Circuit genannt wird, es sind also quasi tausende freier (Independent/Indy)-Ligen, die unabhängig voneinander veranstalten, weitaus weniger als Shows von WWE kosten, und jede Liga hat ihr eigenes Konzept, ihre eigene Fanbase. Und theoretisch kann jede Indy Liga weltweit jeden Indy Wrestler weltweit buchen, das macht es wieder interessant. Denn es kommt darauf an, bei so vielen Ligen gleichzeitig wie möglich im Kader zu stehen, nur so kann man sich auch nach dem Debüt vor Publikum weiterentwickeln, indem man durch diese "neuen Universen" viel mehr lernen kann und sich auch verbessert. Wie wird man es also wert, dass eine Liga zum Beispiel sagt, ich nehme jetzt für dich das Geld in die Hand, zahle dir nicht nur Gage sondern sogar Flug innerhalb oder außerhalb des Kontinents plus Hotel usw., und es sich trotzdem hoffentlich für mich als Veranstalter auszahlt?

Nun ist es so, dass es Wrestler gibt, die entweder durch einen unverkennbaren In-Ring-Stil, gute Ringpsychologie, richtiges Lesen des Publikums, manchmal als Garant für spektakuläre oder hart ausgeführte Manöver, manchmal simpel durch einen guten Look, manchmal weil man einfach einen massentauglichen (oder zumindest für ein gewisses Fan-Klientel passenden) Charakter verkörpert, den man absolut authentisch durch persönliches Charisma darstellen kann und Reaktionen beim Publikum ziehen kann so dass es Leute gibt, die gerade für diese Wrestler zur Show kommen und so weiter und so weiter sich eine Reputation erarbeitet hat, so dass man nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland oder vielleicht sogar auf unterschiedlichen Kontinenten Bookings erhält und diese durch herausragende Leistungen bestätigt. So verschafft man sich einen guten Namen in der Szene und ist oft bei diesen Ligen Titel-Material und klettert in deren internen Rankings nach oben. Zudem muss natürlich der jeweilige Booker (derjenige der für die Matches und die entsprechende Erfolgskurve der einzelnen Wrestler verantwortlich ist bei jeder Liga) das auch erkennen wenn ein Wrestler beim Publikum besser ankommt als Andere und ihn ins entsprechende Spotlight stellen, dies ist jedoch nicht immer gegeben, aus unterschiedlichsten Gründen. Problem ist nämlich, als Champion trägst du die Liga auf deinen Schultern, deshalb sollte man niemals einem Wrestler den Titel geben, der die Fans nicht interessiert. Übrigens: Alleine dass man dauerhaft von vielen Ligen (und letztendlich auch den größeren der "Kleinen" dauerhaft) gebucht wird, ist normalerweise ein Qualitätsmerkmal.

Für mich selbst macht einen guten Wrestler aus, dass er mit jedem Gegner "dessen bestes Match" zeigen kann, egal wie gut oder schlecht, egal wie groß oder klein, egal wie schwer oder leicht, egal ob over (angenommen, egal ob als Held oder Bösewicht) beim Publikum oder ob dieser sonst nur kaum Reaktionen zieht.

Warum erzähle ich dir das jetzt mit den Indy-Ligen? Weil WWE, nachdem sie bis vor 10 Jahren das Kontraprodukt zum Indy waren und mit ihrer Bodybuilder-Standardoptik auch einen weitaus anderen Stil gingen als der Rest. Im Grunde müsste man sagen, der Indy Circuit konnte jahrelang wachsen und einen eigenen Stil für sich erfinden, weil WWE diese nicht anrührte weil die Leute "zu klein" waren... selbst ein Kevin Nash der damals noch als aktiver Wrestler bei WCW schon im Booking-Kommittee saß bezeichnete schon einen Chris Benoit als "Vanilla Midget" und redete diesen somit aus, dass dieser in höhere Regionen vorstoßen konnte. Verpflichtungen von Daniel Bryan (aka Bryan Danielson) oder CM Punk, beide zuvor entweder Aushängeschild des Indy oder Toptalent des Indy änderten dies. Ab diesem Moment wurden in immer schnelleren Rate die Topnamen des Indy von WWE verpflichtet und mittlerweile sind annähernd 70% des WWE-Kaders ehemalige Indy-Leute, was auch den In-Ring-Stil bei WWE veränderte den jetzt alle reinen WWE-Fans plötzlich so abfeiern. Was mir auch auffällt bei diesen ehemaligen Indy-Leuten bei WWE ist, dass ein Großteil derer ihren Charakter den sie im Indy hatten, teils nur minimal verändert auch bei WWE verkörpern.

Kommen wir nun zu WWE. Und wie auch die Indy-Ligen, hat auch WWE ihre eigene Fanbase, mit dem großen Unterschied, dass sie das Mainstream-Monopol besitzen. Und im Mainstream gelten wieder andere Voraussetzungen wie im Indy Circuit, da die Charaktere noch weitaus mehr Leuten gefallen müssen. Teilweise auch denen, die mit Indy aus was für Gründen auch immer nichts anzufangen wissen. Deshalb ist hier ein Stilbruch erkennen zu den Indy-Ligen. Während beim Indy oft die besten In-Ring-Performer auch in den höchsten Regionen stehen, setzt WWE bei ihrem Starpotenzial auf andere Faktoren. Während deren NXT-Kader fast schon noch als Indy-Liga mit höchstmöglichem Production Value durchgeht, werden die technisch höchstklassigen Wrestler (zumeist aus dem Indy-Bereich) zumeist nur als B+ Player angesehen. Leute wie Kurt Angle, Chris Jericho, Chris Benoit, Eddie Guerrero, Daniel Bryan, Bret Hart hatten zwar allesamt mal den höchsten Titel und waren auch in den höheren Regionen, "die Ära geprägt" haben jedoch Andere, wie zum Beispiel The Rock, Steve Austin, John Cena, Hulk Hogan, derzeit versucht man es mit Roman Reigns und Brock Lesnar, AJ Styles als herausragender Wrestler wird als Stilbruch in der bislang zweitwichtigsten Show SmackDown jedoch als Topstar und Dauerchampion eingesetzt. In den Hauptkadern der WWE spielt herausragendes Talent im Ring nicht die wichtigste Rolle, sondern mehr der Look, Fähigkeiten am Mikro, gutes Backstageverhalten sowie der passende Charakter zur passenden Zeit... und wie auch in den Indy-Ligen ein hinter dir stehendes Booking-Kommittee... gute Merchandise-Verkäufe können auch eine steigende Tendenz für einen Wrestler bedeuten...

Die Booker der WWE haben mit ihrem Produkt viel mehr Möglichkeiten als Indy-Ligen, weil man eine TV-Show mit einer Vielzahl mehr Facetten zum Charakteraufbau füllen kann als Matches, deshalb kommen die Wrestler dort anders over beim Publikum als im Indy.

Derzeit versucht man auch Fans von UFC wegzulocken mit Leuten wie Brock Lesnar oder Ronda Rousey in entscheidenden Rollen, zudem hat man die sogenannten Four Horsewomen des MMA verpflichtet, die nach und nach in den nächsten Jahren in die Hauptkader kommen werden. Dass man diese großen Namen aus dem MMA für ihre eigenen Werbezwecke nutzen will, verstehe ich, sie als Titelaspirant/-träger zu platzieren macht demnach für mich Sinn, auch wenn ich persönlich eher einen anderen In-Ring-Stil bevorzuge.

Als Wrestlingfan mit mehr als 25 Jahren auf dem Buckel muss ich sagen, dass ich WWE nicht mehr wirklich dauerhaft verfolge, da man mit ihren 7 Sendestunden pro Woche den Markt eher übersättigt, mit über 30 habe ich nicht mehr die Zeit das alles anzusehen, so lese ich zumeist nur noch die Ergebnisse und habe nur den Royal Rumble und WrestleMania als feste regelmäßige Shows die ich jedes Jahr schaue. Ich fühle mich aus Fansicht im Indy Circuit zuhause und fahre am liebsten zu Shows in Deutschland bzw. generell Europa, auch wenn immer mehr Leute von WWE angeheuert werden und diese dann nicht mehr im Indy antreten dürfen solange sie dort sind.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen. Falls du Rückfragen hast... hab ja jetzt auch viel geschrieben... so kannst du mir diese selbstverständlich stellen. :)

...zur Antwort

"Die meisten" wage ich zu bezweifeln, vor allem bei WWE, die eine harte Wellness-Policy fahren. Werden Wrestler beim Stoffen oder beim Einnehmen von Drogen erwischt, drohen derbe Strafen die bis zur Entlassung gehen können. WWE kennt da kein Erbarmen mehr, sogar Topleute aus den Hauptshows wurden schon gesperrt. Deshalb halten sich die Leute auch sehr zurück. Man sollte sich vor allem bei den Muskelpaketen, die vor und nach Einführung der Wellness Policy unter Vertrag waren die Unterschiede an den Körpern ansehen, dann sollte man verstehen, dass nur noch sehr selten gestofft wird und wenn man Pech hat, bekommt man unbezahlten Urlaub oder verliert seinen Job.

Ich sage mal: Früher war das gängigste Mittel eher im Painkiller als im Roid-Bereich. Dies lag daran, dass Wrestler nicht aufgrund von kleinerer Verletzungen ausfallen wollten, um damit nicht ihren Spot in den Shows zu verlieren, denn jeder ist austauschbar und wenn du nicht da bist, gibt es dutzende Jungs die deinen Spot locker einnehmen können.

...zur Antwort

Vorab gesagt Renee Young ist ihr Name bei WWE, eigentlich heißt die Dame Renee Paquette, ist Kanadierin und seit 2012 bei WWE unter Vertrag. Recherche hat ergeben dass sie bereits im Kindesalter gemodelt hat, dann studiert, und sie hat sogar lange Zeit Impro-Comedy gemacht. Als sie 19 wurde, zog sie nach LA, ihr Vorhaben als Comedy-Schauspielerin Karriere zu machen floppte jedoch, so ging sie zurück nach Kanada, wo sie sich für Filme, Musikvideos und TV-Werbung bewarb. 2009 bekam sie einen Job beim Score Television Network, wo sie den TV-Slot direkt nach einer WWE-Show hatten und Woche für Woche eine Talkrunde über Wrestling abhielten. Das ironische an der Sache ist, dass der komplette Cast dieser Show bei WWE Jobs erhielt. Sie präsentierte die Show zusammen mit Ex-WWE-Referee Jimmy Korderas, Mauro Ranallo und Arda Ocal, den man fürs WWE-TV den Namen Kyle Edwards verpasste.

Also eine Mischung aus Talent, gutem Aussehen und Glück verschaffte ihr den Job bei WWE. :)

...zur Antwort

Er wohnt in Tampa/Florida, also direkt in der Stadt wo auch das Performance Center der WWE steht. Er stammt jedoch tatsächlich aus Luzern/Schweiz und hat auch dort mit dem Training angefangen und durch viel weiteres Training in Deutschland sich immer weiter verbessert, ehe er ein paar Jahre bevor WWE auf ihn aufmerksam wurde, bereits in die USA ausgewandert ist. In der Zwischenzeit erarbeitete er sich im Indy Circuit einen herausragenden Ruf und war auch in der US-Indy-Promotion CHIKARA als Trainer neben Mike Quackenbush aktiv.

...zur Antwort

Ich glaube, das ist eine Frage für mich: Es gibt genau eine Wrestlingpromotion hierzulande, die zumindest zu 50% aus dem Saarland stammt, und das ist die cOw (steht für Championship of Wrestling... ich weiß... das Kürzel ist gewöhnungsbedürftig...). Diese hat als Standorte zum einen Birkenfeld in Rheinland/Pfalz, zum anderen wird an verschiedenen Standorten im Saarland veranstaltet (zum Beispiel Saarbrücken oder auch in ländlichen Gebieten wie Walpertshofen hieß es glaub ich). Deren Trainings-Dojo befindet sich jedoch in Birkenfeld soweit ich weiß. Hier der Link zum Training: https://www.cow-wrestling.com/training/

Deren Eigengewächse sind bislang noch nicht allzuweit rumgekommen in WrestlingDeutschland, die CoW hat jedoch dieses Jahr zusammen mit der GHW aus Hessen und der CWE aus Baden-Württemberg eine gemeinsame Tour abgehalten bzw. ist noch dabei.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen. Falls du Rückfragen hast, stehe ich dir selbstverständlich gerne zur Verfügung. :)

PS: Was du wissen musst ist, dass es in Deutschland nur ca. 11-13 Wrestlingschulen gibt, die auch was von ihrem Handwerk verstehen. Deshalb sind lange Distanzen alleine schon zum Training Normalität. Ich glaube es trainieren sogar ein paar Talente aus Luxemburg bei der cOw, weil es bei denen überhaupt keine Wrestlingschulen gibt. (hab diese noch nicht live im Ring gesehen und kann nicht sagen ob es sich um ein Gimmick oder um ihre tatsächliche Herkunft handelt)

...zur Antwort

Soweit ich weiß waren diese Turniere ja keine PPVs... könnte dir aus dem Stegreif nicht einmal sagen ob diese Turniere einmalig bei einer Weekly stattfanden oder sich über Wochen hingezogen haben... KOTR kam erst 1993 als eigener PPV auf mit Bret Hart als Sieger.

KOTR hatte im Grunde hauptsächlich einen Nachteil... dem Sieger wurde oft danach ein King-Gimmick gegeben, das sich im Laufe der Jahre ziemlich abgenutzt hat meiner Meinung nach...

...zur Antwort