Wie oft bin ich gesetzlich dazu verpflichtet meinem Ex-Freund sein Eigentum versuchen zuzuschicken?

Ein Ex-Freund von vor 8 Jahren meldet sich immer wieder sporadisch für eine Weile sehr vehement und verlangt zwei Gegenstände. Ich vereinbarte eine Zeit und fahre dorthin (350 km) weit weg um es ihm auszuhändigen und stehe vor verschlossener Türe (ohne Ankündigung bleibt die Türe auch zu, er ist wohl mittlerweile ein hoch verschuldeter Hartz-4 Empfänger und öffnet generell seine Türe nicht mehr. Beim letzten mal vor 2 Wochen meldete er sich und drohte mir eine Klage an wenn ich es nicht verschicke und meldete sich täglich. Ab dem Tag als ich ihm die Sendungsnummer gab hörte ich nichts mehr, er nimmt dann weder das Paket an noch holt er es auf der Post ab, nach 1 Woche kommt es wieder zu mir zurück. Mehrmals nun bereits. Etwa ein halbes Jahr später meldet er sich wieder und möchte die Sachen, selbes Spiel.

Was er damit verfolgt, er denkt dass ich diese 2 Dinge eines Tages entsorge und es ihm nicht mehr zuschicken kann sodass er dann Klage einreichen kann für das Geld.
Beim letzten Mal reichte er Klage ein und behauptete einer der Gegenstände hätte 1000€ gekostet und wäre von einer bestimmten Marke, das ging vor Gericht, er selbst war nicht anwesend nur sein Anwalt, ich konnte über Bilder nachweisen dass es sich um einen Gegenstand von 30€ handelt, nicht 1000€. Ich solle diesen herausgeben, er verlor die Klage. Auch das habe ich ihm mehrmals vorbeigefahren, er macht die Tür nicht auf und das Paket nimmt er nicht an. Vor die Tür stellen geht auch nicht, denn dann würde er behaupten es sei geklaut worden und würde wieder eine Schadenersatzklage einreichen (er kriegt ja Anwalt vom Staat bezahlt und sollte er verlieren muss er auch keine Kosten zahlen weil bei ihm nichts zu holen ist)
Und dann lagert das Zeug wieder bei mir bis zum nächsten Mal wenn er wieder meint er müsste es anfordern. Mir wird das zu Blöd, auch weil die Paketgebühren längst den Wert der Sachen übersteigen und ich sie jedesmal zahle, und weil ich früher von der Arbeit gehen muss um zur Post zu kommen oder abends nochmal los muss zur Paketbox. Ich bin seit langer Zeit verheiratet, habe Kinder, ich hab einfach keine Zeit für diesen scheiß.

Recht, Eigentum, ex Freund, Herausgabe
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Urlaub während Probezeit abgelehnt?

Ich wollte mal fragen wie das rein erfahrungsgemäß bei euch aussieht.

Mein Mann arbeitete vorher in einem Unternehmen welches die Abteilung geschlossen hat, er verlor seinen Job, ließ sich den Resturlaub dann zum Teil auszahlen und den anderen nahm er für Vorstellungsgespräche.

Neuer Arbeitgeber ging nach 5 Monaten insolvent, sprich wieder Jobverlust, und wieder den erarbeiteten Urlaub für Vorstellungsgespräche genutzt. Also jetzt nicht unbedingt das was man unter "Urlaub" versteht, das ist ja keine Erholung wenn man nur Bewerbungen macht, den finanziellen Druck im Rücken hat und zu Vorstellungsgesprächen geht. Kein netter freier Sommertag wo man mal zum See fährt und die Beine baumeln lässt. Zwischendrin war er nie arbeitslos das haben wir zum Glück immer geschafft ihn in Arbeit zu bekommen. Jetzt ist er seit 5 Monaten in einem neuen Unternehmen und da sieht es jetzt zwar gut aus, aber er hatte bisher 1 Tag Urlaub. Normalerweise hat er sich im letzten Jahr 5 Tage Urlaub erarbeitet die Ende März (also noch die 4 freien Tage) verfallen würden.

Jetzt hat er diese Tage seit Januar für verschiedenen Zeitpunkte eingereicht und bisher wurden die alle abgelehnt, entweder ist ein wichtiger Termin/Sitzung/Besprechung etc pp.

Probezeit hat er noch 1 Monat und wir haben natürlich keine Lust dass er wieder rausfliegt, aber wie gesagt den Urlaub verfallen lassen ist auch eine enttäuschende Option.

Und ich persönlich kann langsam nicht mehr, ich kümmere mich um unser Kind, bringe es in die Kita, gehe arbeiten, hole Kind ab, mach Essen und das meiste vom Haushalt und das geht jetzt seit 1,5 Jahren so ohne dass er Urlaub hat, und unser Kind ist 20 Monate alt, seit 18 Monaten geht das so, also seit kurz nach Geburt.

Mir wird das zu viel, ich würde gerne mal irgendwo hinfahren ich brauche dringend Urlaub und zwar nicht alleine mit Kind sondern mal mit Ehemann zur Abwechslung. Letztens hatte er 1 Tag Urlaub immerhin 2 Wochen vorher eingetragen bzw keinen Urlaub sondern Überstundenabbau, sprich dieser darf verschoben werden (ein genehmigter Urlaub nicht) und prompt wurde er verschoben und zwar nur 1 Tag davor erst. Wir hätten einen Termin beim Notar und Bank gehabt den konnte ich dann wieder absagen.

Das geht doch so nicht weiter.

Urlaub kriegt er nur noch von September-Dezember wurde ihm gestern gesagt weil davor geht nichts mehr. Aber das sind dann etwa 1,5 Monate in denen er fehlen würde. September hat nur 20 Arbeitstage und er hat noch 30 Tage Urlaub. Und genehmigt wurde noch nichts das wird bisher ignoriert. Aber drauf pochen und in der Probezeit wieder eine Kündigung kriegen, dann geht es ha wieder von vorne los, falls er dann überhaupt wieder was kriegt das schaut ja im Lebenslauf nicht grade toll aus.

Urlaub, Recht, Arbeitgeber
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Warum sind manche reiche Menschen unfähig Fakten über ihre Vermögensbildung zu erkennen?

Ich habe (leider unvermeidlicherweise) in meinem persönlichen Umfeld "reiche" Bekannte welche sich ständig in den Himmel hochjubeln wunder wie toll sie alles hinbekommen in ihrem Leben, wie viel besser sie doch sind wie alle anderen, und jeder wäre ja faul oder dumm oder hätte es nicht richtig gemacht wenn er kein Millionär sei. Und haben abwertende Bemerkungen übrig, gegen mein Haus da sei ja schäbig und ich solle doch mein Leben in den Griff kriegen.
Das hört sich grad so abwertend an als wäre ich ein drogenabhängiger Hartz-4 Empfänger. Überspitzt ausgedrückt.

Der Fakt ist, sie haben ihr Studium von den Eltern finanziert bekommen, sie haben zwei Autos im Wert von je 25.000€ geschenkt bekommen (sie erzählen das frei heraus), haben ein Haus im Wert von 1,2 Mio. hingestellt bekommen in welchem sie kostenfrei wohnen ohne jemals Miete gezahlt zu haben oder sich das selbst mit einem Kredit finanzieren haben zu müssen. Und das wäre nicht das Problem wenn sie nicht so hochnäsig wären als wäre das alles ihr eigener Verdienst. Hatten zwei Gehälter welches sie verpulvern können und fliegen andauernd in den Urlaub, aber finden es sehr komisch dass das andere nicht können. Diese "anderen" hätten nichts drauf. Ich könnte ihnen an die Gurgel hüpfen diese verwöhnten Schnösel. Haben noch ein Geschäftsgebäude hingestellt bekommen aus welchem sie 14.000€ Mieteinnahmen haben, und ihre Jobs gekündigt (Arbeitende Menschen seien doch blöd sagten sie grinsend).

So, und ich hab mir mein Studium selbst finanziert neben der Vollzeitarbeit, Miete gezahlt, mein Mann ebenso, wir haben unsere Autos selbst gekauft und den Kredit abgezahlt, wir haben uns ein Haus gekauft, welches wir die nächsten Jahrzehnte mühselig abbezahlen müssen, und zwar nicht weil wir dumm sind, sondern weil wir nicht mit einem Millionenvermögen gestartet haben sondern mit rein gar nichts.

Reiche Celebs treffen ähnlich abwertende Bemerkungen, oder Trump als Beispiel, welcher sich brüstet ein Milliardenimperium aufgebaut zu haben (zu recht teilweise), aber gegen Arme Menschen wettert und dabei die Tatsache vergisst dass er von Papa ein paar Millionen zum starten hatte.

Warum kapieren diese Leute nicht, dass sich nicht dort stünden wo sie stehen wenn sie diese Unsummen nicht von den Eltern bekommen hätten? Wenn man mir mein Studium gezahlt hätte, ein Haus für 1,2 Mio und Autos und ein Geschäftsgebäude mit 14.000€ Einnahmen monatlich einfach so überlassen hätte, dann stünde ich auch woanders. Jeder stünde woanders, weil mit dem Start kann man ja fast nur das Geld vermehren es seidenn man ist ganz blöd, aber das dürfte vielleicht auf 3% der Bevölkerung zutreffen.

Recht, Arroganz, reiche Menschen, Überheblichkeit, Wirtschaft und Finanzen
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Schufa Eintrag Löschung, jemand der sich sehr gut auskennt?

Ich habe mich durch viele Seiten im Internet gelesen und habe verschiedene Informationen und weiß nun nicht welche stimmen. Vielleicht ist hier ein Profi der sich mit der Thematik gut auskennt.

Auf einigen Seiten steht ein negativer Schufaeintrag der unter 1000€ ist kann sofort nach Bezahlung gelöscht werden.

Auf wieder anderen steht ein negativer Schufaeintrag unter 1000€ kann sofort gelöscht werden, WENN der Betrag innerhalb von 6 Wochen nach Entstehung des Schufaeintrags bezahlt wurde.

1. Frage, welcher der beiden Aussagen ist korrekt?

Auf einigen Seiten steht ein negativer Schufaeintrag wird nach 3 Jahren gelöscht.

Auf anderen Seiten steht ein negativer Schufaeintrag wird nach 3 Jahren gelöscht, ABER die Frist beginnt erst im darauffolgenden Jahr nach Bezahlung.

Das würde bedeuten, wenn ich eine Forderung im Januar 2016 bezahlt habe, würde die 3-Jahres-Frist erst ab 1.1.2017 anfangen zu zählen, und wäre dann erst am 1.1.2020 gelöscht. Das gesamte Jahr 2016 würde also nicht mitzählen. Bei einer Begleichung im Dezember 2015 würde das Jahr 2016 mitzählen.

Bei mir persönlich ist es nämlich doof gelaufen, ich bestellte etwas für 85€ und zog kurz darauf um und hatte mit Sanierung zu tun und vergaß die Rechnung zu überweisen. Ich hatte einen Postnachsendeauftrag erteilt aber einiges kam nicht an, unter anderem keine Mahnung davon, ein Inkasso wurde eingeschaltet und auch diese Schreiben kamen nicht an, ich stellte es erst 3 Monate später fest bei einer Schufaauskunft im neuen Jahr (Januar 2016) hatte auch das Pech dass diese recht schnell agierten und mir innerhalb 3 Monaten einen Eintrag machten, wahrscheinlich bekamen sie irgendwas mit "Empfänger verzogen" und bekamen dann Panik dass der böse Schuldner sich sonstwohin abgeseilt hätte und sie kein Geld bekommen, anders kann ich es mir nicht erklären dass das so schnell ging. Jedenfalls bezahlte ich, die etwa 350€ (Inkassogebühren erhöhten den Betrag) im Januar 2016. Und nun frage ich mich schon eine gewisse Zeit was denn nun stimmt, wird es monatsgenau nach 3 Jahren gelöscht, sprich zählt mir das Jahr 2016 mit bei der Frist, oder erst ab dem Jahr 2017? Und kann ich diesen Eintrag vorzeitig löschen lassen, weil er unter 1000€ liegt oder geht es nur innerhalb 6 Wochen Bezahlung? Denn er bestand seit 7 Wochen als ich feststellte dass es einen gibt und nach 8 Wochen kam der Vermerk "bezahlt" hinein.

Der Schufa Eintrag nervt einfach bei vielerlei Geschäften, ich zahle mein Zeugs immer pünktlich, normalerweise eh im Voraus mit PayPal, nur das war ein Onlinehändler (H&M) der nur Sofortüberweisung, Nachnahme oder auf Rechnung anbietet. Ich kaufe seither auch nichts mehr dort ein weil diese Bearbeitung völlig überzogen war.

Rechnung, Recht, Schufa
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Leistungsbescheid mit Minus obwohl gar keine Leistung bezogen wurde und man nicht beim Arbeitsamt gemeldet war?

Folgender Sachverhalt:

Im Jahre 2016 wurde ich schwanger, mein Mann und ich heirateten und wir zogen zusammen, weshalb ich meine Arbeit kündigte weil wir 300 km weiter weg zogen. Soweit so gut.

Ich meldete mich NICHT beim Arbeitsamt an, weil ich 4 Monate vor Geburt unseres Kindes stand, im 5. Monat brauch ich mich ja nicht mehr beim Arbeitsamt anmelden wo sollte ich mich schon bewerben. Bis hier hin war das auch unsere Entscheidung die eigentlich mit der Sache hier nur zur Erklärung etwas zu tun hat.

Jetzt (also heute im Briefkasten gewesen), bekomme ich einen Leistungsbescheid der Bundesagentur für Arbeit für das Jahr 2016 o.O und zwar mit einem Minussaldo von 799€, dem Vermerk "kein Leistungszeitraum" und "Forderungsmanagement".

Ich hab natürlich bei der AA angerufen, weshalb ich einen Leistungsbescheid bekomme für das Jahr 2016 obwohl ich keine Leistungen erhalten habe und auch gar keine wollte und nicht angemeldet war. Das einzige Mal dass ich arbeitslos war innerhalb der letzten 15 Jahre, war im Jahr 2015 und zwar für 2 Monate und da erhielt ich keine Leistung weil ich selbst kündigte und nach 2 Monaten schon wieder was neues hatte (das war mir auch bewusst vor meiner Kündigung darum geht es auch nicht)

Und jetzt ist Anfang 2018, Kind ist ein bisschen über 1 Jahr alt, ich beziehe keine Leistung, bin noch in Elternzeit, Kind geht bald in die Kita und Mann arbeitet ganz normal. Wenn Kind in der Kita ist arbeite ich wieder, aber auch hierbei werde ich mich nicht beim AA anmelden, denn die brauche ich dazu nicht.

Also was wollen die denn von mir?

Die Dame am Telefon von der Hotline war auch verwirrt und sagte "Ja waren sie denn irgendwann mal arbeitslos gemeldet?" Sagte ich "ja, vor 3 Jahren für 2 Monate ohne Leistungsbezug, und vor Arbeitsantritt auch abgemeldet mit der Änderungsmitteilung, wurde ja auch registriert ansonsten hätten sie ja Leistung bezahlt trotz Gehalt, haben sie ja NICHT, es lief also eigentlich alles richtig. Dann meinte sie zu mir "Ja das wäre das Geld was sie bekommen hätten wenn sie sich arbeitslos gemeldet hätten".

Und diese Aussage ist meiner Meinung nach Blödsinn, denn ich glaube nicht dass man Leuten eine Info zuschickt wieviel Arbeitslosengeld sie erhalten hätten wenn sie sich arbeitslos gemeldet hätten o.O Mal abgesehen davon, dass dann der Betrag nicht gestimmt hätte, denn mein Arbeitslosengeld wäre monatlich etwa 1100€ gewesen und nicht 799€ für mehrere Monate. Ich hänge das Dokument mit ausgeschwärzten Personendaten an, vielleicht kennt sich hier jemand damit aus.

Recht, Arbeitsamt, daemliche, leistungsbescheid
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