Also die Überlegung, dass gegen euch eine Verschwörung laufe, bedeutet doch, dass ihr Verschwörungstheoretiker seid. Zumindest im Wortsinne und nicht wertend. Ich habe Dein journalistisches Netzwerk leider im Internet nicht finden können, um mir selbst ein Bild zu machen. Ist da vielleicht in Tippfehler drin? Ohne genauere Infos darüber, was ihr macht, wird sich das schwer beurteilen lassen, wie es zu diesen Vorwürfen kommt.

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Ich persönlich sehe das nicht kommen, halte aber auch diese Vergleich zwischen NS-Zeit und rezenten rechtskonservativen und nationalistischen Bewegungen für nicht zielführend. Der Erfolg der NSDAP ist maßgeblich auf den verlorenen Ersten Weltkrieg und die damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen in der Weimarer Republik zurückzuführen. Antisemitismus war in den 1920er Jahren deutlich verbreiteter. Dieser sowie Rassismus einschließlich der Vorstellung einer überlegenen 'arischen' Rasse konnte auf eine lange Diskursgeschichte zurückblicken, die bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückreichte. Kurzum: Die NSDAP konnte Denkmuster ansprechen, die in der breiten Öffentlichkeit anschlussfähig waren.

Heute ist das einfach nicht mehr so. Das bedeutet aber nicht, dass man die Hände in den Schoß legen sollte. Der Erhalt von Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit, Toleranz, Humanität, Freiheit und einer pluralen Gesellschaft ist die Aufgabe von uns allen. Heute werden vielleicht keine KZ mehr gebaut, aber Flüchtenden aus Kriegsgebieten die Aufnahme zu verweigern, sie abzuschieben oder im Mittelmeer ertrinken zu lassen, ist auch nichts anderes als Mord. Ich fürchte mich nicht vor einer faschistischen Regierung, sondern vor einer faschistischen Gesellschaft. Dass die Menschen Rassismus und Antiliberalismus nicht mehr erkennen, weil er nicht mehr so plakativ daher kommt wie es früher der Fall war. Deswegen sollte sich jede_r gefordert fühlen, dagegen das Wort zu erheben. Und z. B. gegen die AfD wird ja genau das gemacht. Das zeigen zahllose Gegendemonstrationen und die parteiübergreifende Ablehnung im Bundestag. Nur ausruhen sollte man sich darauf nicht.

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Mein Freund schränkt mich ein, ist sein Verhalten normal?

Also, wo soll ich anfangen...

Bevor ich mit meinem Freund zusammen gekommen bin, kannten wir uns ein gutes Jahr und waren gute Freunde. Wir hatten immer was zu reden, wir haben wirklich den ganzen Tag über alles mögliche geschrieben und jeden Abend telefoniert. Wir konnten uns alles sagen und ich war damals schon auf Wolke 7. Danach sind wir zusammen gekommen. Mittlerweile sind wir ein Jahr zusammen und wissen alles übereinander. Aber seit einigen Monaten bin ich nicht mehr besonders glücklich und ich fühle mit eingeschränkt, obwohl ich ihn liebe. Denke ich. Am Anfang unserer Beziehung hat er mich verleugnet vor seinen Freunden und gesagt, wir seien nicht zusammen. Dafür hat er sich entschuldigt und das macht er mittlerweile nicht mehr...

Zudem will er immer wissen, mit wem ich schreibe. Er ist in meinem Instagram-Account drin. Dort hat er anderen Jungs entfolgt - macht es heute auch noch aber nicht mehr ganz so häufig. Er antwortet dort auf meine DM’s und jeder andere Junge der mich anschreibt ist direkt ein Arsch und wird von meinem Account vertrieben. Alles was ich ihnen antworte ist, aus seiner Sicht, zu nett! Er entliket Bilder von anderen Typen und verbietet mit bei manchen Accounts Bilder zu liken, auch wenn ich auf ihnen markiert werde. Früher hat er auch hin und wieder jemand blockiert. Er entfernt regelmäßig Jungs aus meinen „engen Freunden“ und will nicht, dass ich manche Bilder hochlade, weil sie zu hübsch sind und er sie für sich haben will. Außerdem, darf ich nicht markieren wen ich möchte auf meinen Bildern. Das schlimme ist, das alles macht er hinter meinem Rücken und ich muss es selber herausfinden! Wir hatten/haben so oft deswegen Streit und jedes Mal habe ich ihm gesagt, dass ich das nicht will und das so nicht weiter geht. Wenn ich sage, dass ich mich eingeschränkt fühle, ist er direkt beleidigt etc. Das ist aber noch nicht alles... ich darf nicht mit anderen Jungs Flammen aufbauen (nicht, dass ich es nötig hätte) aber das schlimmste ist, er will nicht, dass ich ein Auslandsjahr mache. Er meint unsere Beziehung übersteht das nicht, ich könnte dort jemand anderen finden und würde zu lange weg sein. Eine Jugendweihe-Reise durfte ich auch nicht machen für eine Woche aus den gleichen Gründen. Es ist super nervig, so oft streiten wir wegen jedem bisschen. Bei allen Oberteilen meint er, es habe zu viel Ausschnitt und ich soll was anderes anziehen. Immer wenn ich online bin will er wissen, mit wem ich schreibe. Wir haben uns oft ausgesprochen aber ich bin nicht mehr glücklich und fühle mich nicht frei. Wir hätten bald Tanzstunde zusammen und ich kenne ihn schon so lange. Aber ich finde ihn nicht mehr so attraktiv und viele Eigenschaften nur noch nervig.
Ist es an der Zeit Schluss zu machen und die zwei Jahre mit ihm aufzugeben? Ich kann das nicht einfach alles hinschmeißen aber ich kann mit gerade keine Zukunft mit der Person vorstellen.
Ich bin auf eure ehrliche Meinung gespannt! Lg

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Also ich würde mir von einem Partner gar nichts verbieten oder in meiner Privatsphäre rumpfuschen lassen. Seine ganzen Aktionen zeigen nur, dass er Dir nicht ausreichend vertraut. Mit einer respektvollen Beziehung auf Augenhöhe hat das nichts zu tun. Und glaub mir - zwei Jahre sind nicht lang. Versuch nicht eine Beziehung am Leben zu halten, nur weil Du glaubst, dass die Zeit sonst verschwendet gewesen wäre. Eine Beziehung soll doch beide glücklich machen und wenn die Ansprüche nicht übereinstimmen, dann wird es eben nichts.

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Du kannst mit Textmarken arbeiten. Markiere dafür im Literaturverzeichnis eine Literaturangabe und geh auf Einfügen->Textmarke. Gib dann einen Namen für Deine Textmarke ein. Manche Sonderzeichen gehen hier nicht, aber den Textmarkenname sieht keiner außer Du. Dann gehst Du zurück in Deinen Fließtext. Dort markierst Du eine Literaturangabe, die verlinkt werden soll. Geh dann auf Einfügen->Hyperlink. Dort wählst Du die Schaltfläche 'Aktuelles Dokument' an. Dort werden Dir dann alle Textmarken aufgelistet, die Du im Dokument gesetzt hast. Wähl einfach die passende aus und bestätige mit 'ok'.

Habe das gerade bei mir getestet und es funktioniert. Ich verwende Word 2010, kann mir aber gut vorstellen, dass das auch bei späteren Versionen funktioniert. Im PDF bleibt die Funktion auch erhalten.

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Ganz ehrlich: Warum ist das so wichtig, die eigene Sexualität benennen zu können? Da gibt es mittlerweile zig Bezeichnungen für ein und die selbe Sache: man liebt, wen man liebt.

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Das sind doch sehr arg konstruierte Zusammenhänge. Wenn man jetzt mal außer Acht lässt, dass diese ganze Sache mit dem angeblich endenden Mayakalender völliger Humbug ist, stellt sich doch die Frage, warum die Maya den Beginn der Digitalisierung berechnet haben sollten - und dann auch noch falsch. In Sachen Digitalisierung sehe ich im Jahr 2012 nämlich keine Besonderheit. Warum haben sie nicht stattdessen die industrielle Revolution berechnet oder den Buchdruck?

Anstatt uns mit pseudowissenschaftlichen und esoterischen Weltuntergangsszenarien auseinanderzusetzen, sollten wir uns lieber auf die realen Katastrophen unseres Planeten konzentrieren. Kann doch nicht angehen, dass wir es bisher noch nicht geschafft haben, Armut, Krieg und Hunger zu besiegen. Erzähl doch mal Menschen in Kriegsgebieten, dass unsere schöne westliche Welt ihren Untergang erlebt hat und wir jetzt im digitalen Zeitalter leben müssen. Die würden Dich aber beneiden, wo ihre Welt doch jeden Tag untergeht.

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In der Regel braucht es für das Studium an einer Universität eine sog. fachgebundene Hochschulreife, worauf der User zeytinx33 ja bereits hingewiesen hat. Soweit ich weiß, gibt es diesbezüglich aber auch Ausnahmen, sodass z. B. ein BA-Studium auch mit einer normalen Fachhochschulreife möglich ist. Ich kenne mich da zugegebenermaßen zu wenig aus. Ich würde aber an Deiner Stelle, da das ja eine ziemlich wichtige Entscheidung ist, in den Zugangsvoraussetzungen verschiedener Universitäten nachsehen, notfalls Mails schreiben oder dort anrufen, um ganz sicher zu gehen. Ich rate Dir darüber hinaus, das Abitur zu versuchen. Dann kannst Du ganz sicher Jura studieren (ggf. wg. NC ein bisschen Wartezeit einrechnen) und hast eine freie Uniwahl. Außerdem: Das Lernen für's Abitur ist eine gute Vorbereitung auf ein Studium. Da lernt man in einem Semester das, was man sonst für eine ganze Abiturprüfung lernen muss.

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"Das Mehr an Mode" --> Alliteration

"Ein Bonner aus Berlin" --> Oxymoron (und Alliteration)

"Für alle, die dicht, Schicht und nicht arbeiten" --> Homoioteleuton

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Ich würde die zweite Variante wählen. Die Entscheidung obliegt ja Dir und nicht den Prüfenden. Wenn es nicht in Ordnung wäre, dann würde es Dir ja nicht angeboten werden. In so einem 'bürokratischen' Kontext würde ich mehr Wert auf eindeutige Willensäußerungen legen.

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Ich verstehe nicht ganz Dein Problem. Es geht um den_die Erzähler_in, der_die seinen_ihren Vater nach einem Schlaganfall im Pflegeheim besucht. Schlaganfälle können zu Gedächtnisverlust, Lähmung und Einbüßen des Sprachvermögens führen. Daher ist der_die Erzähler_in darauf angewiesen, nonverbal mit seinem_ihrem Vater zu kommunizieren, wie es ja auch durch die äußerst metaphorische Sprache des_der Erzähler_in zum Ausdruck kommt. Schwester Anne kann das nicht verstehen und bedauert den Vater, was ja automatisch zu einer Hierarchisierung führt, der der Titel der Kurzgeschichte entgegengesetzt ist.

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Ich hab das Video jetzt nicht angesehen, sondern nur die Beschreibung gelesen. Dort ist als erstes eine Datingapp verlinkt, etwas weiter unten steht "Dieses Video enthält von Badoo bezahlte Produktplatzierung". Daher würde ich mal davon ausgehen, dass es sich bei dem Video nicht um neutrale Information, sondern um Werbung handelt und die muss mit der Realität bekanntlich nichts zu tun haben.

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Kulturrelativistische Argumentationen neigen zu Homogenisierung und Stereotypisierung von Kulturen. Es gibt z. B. Kulturen, in denen Homosexuelle gesteinigt werden. Wenn ich das völlig in Ordnung finde, weil ich kulturrelativistisch da ran gehe, ignoriere ich, dass es innerhalb dieser Kultur vielleicht auch andersdenkende Menschen oder sogar Proteste dagegen gibt.

Ich verstehe die Argumentation hinter dem Prinzip 'Kulturrelativismus', kann aber doch nicht aus meiner Haut, die Menschenrechte für universal zu halten. Wenn es als kulturell übergriffig gilt, diese Werte in anderen Kulturen durchsetzen zu wollen, ist es das ebenso, wenn man es diesen Menschen kategorisch verweigert. Genauso wie es uns nicht obliegt, zu entscheiden, was Teil einer anderen Kultur ist und was nicht. Sexuelle Belästigung auf dem Oktoberfest ist ja auch kein Teil deutscher Kultur, sondern bleibt ein Verbrechen.

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Verboten ist das nicht - auch wenn's geschmacklos ist. Anderes sähe das sicherlich aus, wenn sich einer Deiner Arbeitskolleg_innen dadurch diskriminiert fühlen würde. Dann würde man sicherlich rechtlich dagegen vorgehen können.

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Wenn Du das alles richtig gemacht hast, dann fühl Dich doch einfach nicht angesprochen. Du kannst davon ausgehen, dass der Lehrer nicht auf Dich, sondern auf die Säumigen sauer ist. Da ist nichts in den Nachrichten, was darauf schließen ließe, dass er alle meint.

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Natürlich ist das möglich. Das setzt aber voraus, dass Du auch wirklich glaubst und es Deinem Partner nicht einfach vorheuchelst - das wäre ihm gegenüber sehr ungerecht. Lass Dir doch von Deinem Freund den Islam erklären, lies Bücher darüber, den Koran, die Hadithen und sprich mit anderen Menschen muslimischen Glaubens. Entweder überzeugt es Dich und Du möchtest konvertieren oder eben nicht.

Die wirksamste Lösung für Depressionen ist übrigens eine Psychotherapie und ggf. eine Medikamention.

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Die Frage ist ein bisschen schwammig formuliert, aber ich könnte mir vorstellen, dass es auf das zyklische Weltbild und das lineare Weltbild im Christentum abzielt. Im Christentum wird die Welt erschaffen, dauert ein paar Jahrtausende und führt dann nach dem Jüngsten Gericht in eine neue Welt. Im Hinduismus ist das anders. Dort wird die Welt erschaffen, dauert an, vergeht und entsteht dann wieder neu. Eine Vorstellung, die sich ja auch in der Reinkarnationslehre widerspiegelt. Ich empfehle Dir, mal die Begriffe 'kalpa', 'yuga' und 'samsara' zu recherchieren

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Auf keinen Fall! 🙅‍♂️ 🙅‍♀️

Zu Religiosität kann man sich nicht aktiv entscheiden. Entweder ist man davon überzeugt oder eben nicht. Ich könnte ab jetzt in die Moschee gehen und fünfmal täglich beten - ohne innere Überzeugung ist das aber nichts als Schauspiel. Und das möchte ich weder aus Respekt vor den richtig Gläubigen noch aus Achtung vor mir selbst.

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Lass sie doch anziehen, was sie will. Wenn es Dich stört, dann leg ihr Deine Probleme und Deine Kritik an ihrem Konsumverhalten ausführlich dar. Gerade wenn ihr befreundet seid, bist Du es ihr doch schuldig, mehr als nur ein Wort zu verwenden.

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