Wieviele Kalorien nach Magersucht zu sich nehmen?

Hallo liebe Community,

ich (weiblich, 13 Jahre) hatte vor mehreren Monaten eine ernstzunehmende Essstörung, die sich auf lange Zeit verteilt hat, überwunden. Zu Zeiten meiner Magersucht habe ich mich an schlimmen Tagen von nur 90 kcal bis garkeinen ernährt. Ich bin 165 cm groß und wog vor meiner Essstörung 52 Kilo. Ich nahm 10 Kilo ab und wog nun 42 Kilo (und war gerade dabei auf die 40 zu kommen). Ich entschied mich gegen die Krankheit und versuchte wieder normal zu essen. Ich fing mit ein bisschen mehr an, jedoch steigerte ich meine Kalorienanzahl wöchentlich. Mittlerweile esse ich 1750 - 1850 kcal am Tag. Ich habe auch schon 2 Kilo zugenommen, wovor ich anfangs Angst hatte, jedoch jetzt mich damit abfinden kann. Meine Frage wäre jedoch, wieviele Kalorien ich am Tag zu mir nehmen sollte, um gesund zuzunehmen/mein Gewicht zu halten, jedoch keinen Jo-Jo Effekt zu haben. Ich habe meinen Kalorienbedarf schon bei einigen Rechnern und Webseiten berechnet, doch manchmal unterscheiden diese sich um teils 600 Kalorien! (teils 1600, manchmal aber auch 2200?) Ich weiß, dass es nicht richtig ist nach einer Essstörung Kalorien zu zählen oder generell in meinem Alter, jedoch möchte ich auf meine Ernährung achten und keine unnötigen Kalorien zu mir nehmen, die mich auf Dauer viel zu schnell und auch ungesund zunehmen lassen. Habt ihr eine ungefähre Vorstellung, wieviel Kalorien ich bei normaler Bewegung zu mir nehmen muss? Kurz nach meiner Essstörung hatte ich auch 1-2 Fressattacken, die mein Körper aber brauchte, da er für lange Zeit nicht genug Nahrung bekommen hatte. Mich würde es freuen, wenn ihr mir eine ungefähre Einschätzung geben könntet :)

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Du klingst für dein Alter sehr reflektiert und du hast gerade noch rechtzeitig die Reissleine gezogen.

Ich möchte dir aber trotzdem raten, dich mit deinem Arzt zu besprechen.

Das Problem ist einfach bei ES, dass sie immer psychische Ursachen haben.

Ich wünsche dir, dass du es ohne Therapie schaffst aber besprich dich auf jeden Fall mit deinem Arzt. Du kannst alleine zu ihm gehen, wenn dir das lieber ist.

Sollte eine Therapie doch notwendig sein, dann nimm sie als Hilfsangebot an.

Gute Besserung.

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Besprich doch deine Sorgen mal mit dem Vertrauenslehrer. Entweder kann er dem nachgehen oder dich beruhigen.

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Aber wenn du die Windpocken hattest, trägst du das Herpesvirus ohnehin in dir. Es verbleibt im Körper und bricht als Lippenherpes (oder sogar schlimmer als Gürtelrose) wieder aus, wenn man ein geschwächtes Immunsystem hat.

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Frei: Don't let them walk all over you.

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Spermienfernübertragung gibt es nicht.

Wenn ihr keinen wirklichen Kontakt hattet, so dass die Spermien in dich hätten eindringen können, kannst du auch nicht schwanger sein.

Komm also runter und beruhige dich. Wenn deine Periode eh noch nicht so regelmäßig kommt, wird es eben einfach noch ein paar Tage dauern.

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Da passiert überhaupt nichts. Mach dir keine Sorgen. das sollte halt nicht die Regel sein. Aber einmal ist völlig wurscht.

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Grundsätzlich sehe ich da gar kein Problem. Die jüngere ist mit 15 kein Kleinkind mehr, die Ältere ist erwachsen.

Ob es aber tatsächlich problemlos funktioniert hängt letztendlich sehr von der Persönlichkeit deiner Kinder ab. Ist die Kleinere schwierig, hält sich nicht an Absprachen und/oder lässt die Ältere Herrgotts Wasser über Herrgotts Weg laufen und kümmert sich ansonsten um nichts - würde ich das nicht riskieren.

Du kennst deine KInder am besten und wirst das beurteilen können.

Mein Sohn blieb mit 16 J. (Oma/Opa/Onkel nebenan) 14 Tage lang alleine. Völlig problemfrei. Ich wusste aber auch, dass ich mich auf ihn verlassen kann und er mit seinen Kumpels nicht die Hütte abreißt. Ich kenne die Jungs und es gab keine Schwierigkeiten. Klar haben die gefeiert aber nicht exzessiv und anschließend wurde auch wieder aufgeräumt. So what?

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Sie kann das Jahr auch mit einem FSJ überbrücken. Das macht sich immer noch gut im Lebenslauf und man kann daran wachsen.

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Welche Form von Rheuma hast du denn? Wenn es die verbreiteste, die rheumatoide Arthritis ist, gehörst du in die Behandlung eines guten Rheumatologen. Das ist eine Autoimmunerkrankung, welche ohne Behandlung große Schäden verursachen kann.

Ein Eckpfeilder kann die Ernährung sein. Sie umzustellen reicht alleine aber nicht aus.

https://www.rheuma-liga.de/ernaehrung/

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Es wird ihre Wohnung sein. Da dürfen sie Räume auch abschließen. Aber sie dürfen dich nicht hungern lassen.

Solche Machtkämpfe um irgendein Thema sind aber auch nur mega anstrengend und selten hilfreich.

Gemeinsames Essen soll ja vor allem der gemeinsamen Zeit und Kommunikation dienen. Gerade ihr Kinders in der Pubertät, redet kaum noch - mit Eltern. Gesenkter Kopf aufs Handy, ein genuscheltes "Tschö", mehr Gespräch ist dann meistens gar nicht mehr.

Sitzt man zusammen am Tisch, kommt man aber vielleicht doch ins Gespräch. Das ist ja nun auch nicht wirklich etwas schlimmes. Vielleicht versuchst du mal deine Eltern zu verstehen?

Findet doch einen Kompromiss? Zwei oder drei mal die Woche esst ihr gemeinsam ohne deinen Widerstand und ansonsten isst du wo du willst oder wo es eben toleriert wird.

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Biete ihr doch Gegenleistungen an? Du erledigst XY zusätzlich im Haushalt und dafür bekommst du dieses oder jenes.

Sofern sich deine Mutter darauf einlässt.

Und sofern du "die Sachen" auch wirklich benötigst. (20-30 € sind nicht wenig und wenn du bereits einen überquellenden Klamottenschrank hast, ist es fraglich obs noch immer mehr sein muss.)

Wenn sie gegen Netflix ist, wirst du nicht viel daran ändern können.

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Warum musst du auf deine Frau aufpassen - mit einem geprellten Knie? Was macht ihr denn, wenn jemand von euch wirklich bettlägrig krank ist, mit Fieber o.ä.?

Sie ist erwachsen wird zurechtkommen müssen bis du von der Arbeit zurück bist.

Es steht dir aber natürlich frei, dir Urlaub zu nehmen. Besprich das in dem Fall mit deinem Arbeitgeber.

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Ganz ehrlich macht mich dein Post ziemlich wütend. Du bist psychisch krank. OK. Warum lehnst du eine stationäre Therapie so vehement ab?

Wenn du mich fragst - du hast gar keine Wahl! Wovon willst du leben? Du hast keinen Schulabschluß und keine Ausbildung. Du fragst nach Unterstützung und betreutem Wohnen. Willst du auf Kosten der Allgemeinheit dein Leben leben? Das kann es nicht sein!

Es MUSS dein erstes Bestreben sein gesund zu werden und dafür musst du alles was möglich ist tun.

Eine stationäre Therapie hat zudem noch den Vorteil, dass du A aus deinem Umfeld herauskommst und das dort B ein Plan für deine weitere Zukunft auf eigenen Füßen erstellt wird. Du bekommst Beratung und Hilfestellung.

DAS ist der einzig mögliche Weg für dich.

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Ich kann mir für mich nicht vorstellen, wie ich damit umgehen würde und ob ich überhaupt weiterleben könnte.

Aber ich empfehle dir das Buch von Barbara Pachl-Eberhart, der genau das passiert ist. Ihr Mann ist mit den beiden gemeinsamen kleinen Kindern auf einem Bahnübergang ums Leben gekommen.

Ihre Art mit diesem Albtraum umzugehen polarisiert und ist sehr speziell. Ich habe dennoch große Hochachtung vor ihr. Sei hat sich zurückgekämpft und geht mit ihrer Trauer und deren Bewältigung nach außen.

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID30571232.html?ProvID=11000522&gclid=EAIaIQobChMIqti2o9PG3QIV4bDtCh2qkgX1EAYYBCABEgKe0PD_BwE

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Sie soll sich einen Termin bei einem Kieferorthopäden holen. Sie kommt da auch nicht drum herum. Wenn sie die weiter wachsen lässt, verschiebt sich ihr ganzer Kiefer.

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Um gut schlafen und durchschlafen zu können ist Schlafhygiene wichtig. Am besten checkst du mal die Liste hier und schaust, was du bei dir verändern kannst:

https://www.mediclin.de/Zielgruppen/P-A/Patienten-und-Angehoerige/Im-Fokus/Schlafstoerungen/Schlafhygiene.aspx

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Unter guter Erziehung verstehe ich ein Verhältnis, das auf gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Wertschätzung aufbaut.

Wenige, sinnvolle Regeln und diese dann auch vorleben. Mein Mann und ich beschimpfen uns nicht gegenseitig und auch nicht unsere Kinder. Wir begrüßen uns gegenseitig und auch die Nachbarn. Bekommt die Frau mit Kinderwagen die Türe nicht auf, helfe ich ihr. Unsere Kinder sehen und übenehmen das.

Strafen gibt es bei uns nicht, wohl aber Konsequenzen aus dem eigenen Verhalten. Wer seine Wäsche nicht in den Wäschekorb räumt, hat eben keine gewaschene Wäsche.

Ich halte Verabredungen ein. Immer. Das erwarte ich genauso von meinen Kindern. Möchte jemand länger bleiben, kann er mich fragen. Paßt es in den Ablauf - warum nicht? Ansonsten gilt die Vereinbarung.

Wir sind in unserer Erziehung berechenbar. Das ist es, was unseren Kindern Halt und Stabilität gibt. (Psychische) Gewalt, Gängelei und Machtspiele halte ich für ganz schlechte Erziehungsmaßnahmen. Das hat beinahe immer Folgen in Form von mangelndem Selbstwertgefühl bis hin zu SVV, Ess- oder Angststörungen.

Maßgeblich wichtig finde ich außerdem das Übernehmen von Eigenverantworung für sich selbst und das eigene Leben. Dazu brauchen Kinder Anleitung und den Halt der Eltern aber auch ein Loslassen zur rechten Zeit, um dieses im geschützten Rahmen üben zu können. Dazu gehört es auch Fehleintscheidungen treffen zu dürfen.

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