Veränderte Umgangsformen zw. den Generationen?

Verändern sich Umgangsformen wirklich so schnell?

 

Zum alten Eisen gehöre ich mit meinen 25 Jahren noch lange nicht und ich gehöre auch eher zu den Rebellen (politisch, ökologisch), eine typische Frau bin ich zudem auch nicht, aber in letzter Zeit fällt mir vermehrt auf, wie sehr sich meine Generation und die noch jüngeren Leute von der Generation meiner Eltern und Großeltern unterscheidet.

Mein Großvater war ein echter Gentleman, mein Vater ist schon etwas rebellischer und freidenkender geworden, aber auch er ist ein richtiger Gentleman, hält seiner Frau die Tür auf, bringt mal Blumen mit nach Hause oder schenkt ihr Schmuck, richtet ihr den Stuhl hin, wenn sie essen gehen und wenn sie die sanitären Einrichtungen aufsucht, steht er mit auf.

Privat gebe ich mich als Nachhilfelehrer oft mit Teenagern zwischen 12 und 16 Jahren ab und ich sehe zwar, dass Mädchen und Frauen für sie inzwischen ziemlich gleichgestellt sind, aber die „Gentlemen-Nummer“ geht dabei echt verloren.

Mein Nachhilfeschüler (13 Jahre) kommt nicht mal auf die Idee, mich zu seiner eigenen Haustür zu begleiten und auch sein Umgangston mit seiner Mutter ist bei weitem drastischer, als ich mich das je getraut hätte.

Ich arbeite ehrenamtlich im Altersheim und da sind die Gentlemen noch extrem zu merken, wir haben da einen alten Mann, dessen Betragen ist regelrecht schmeichelhaft und er kann sich auch echt elegant kleiden.

Jetzt meine Frage an euch:

Bilde ich mir das jetzt ein, dass der Sprung zwischen den Generationen so extrem ist, oder ist es tatsächlich so, dass die „Jugend von heute“ die alten Tugenden gar nicht mehr kennen lernt und lebt?

Verhalten, Jugendliche
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Spazieren gehen mit Pferde Oma?

Hallo,

 

meine liebe Ponydame kommt jetzt schön langsam in ein Alter, in dem man merkt: Sie hat keine Lust mehr. Platzarbeiten sind nicht mehr ihre Welt, mehr als leicht genervter Schritt ist kaum noch drin, nur mit Mühe schaffen wir mal eine Bahn Trab am Stück. Seit ein paar Tagen merke ich auch die Arthrose immer mehr bei ihr und will sie natürlich nicht unnötig quälen. An der Longe läuft sie sich auch nicht mehr richtig ein (früher ging das lahmende Verhalten nach 20 Minuten an der Longe weg).

Daher habe ich jetzt beschlossen, ihren Sattel einzumotten und meinem kleinen Engel kein Reitergewicht mehr zuzumuten. Aber Bewegung ist bei Arthrose ja sehr wichtig. Deswegen werden wir beide jetzt eine neue Seite kennen lernen: Das gemeinsame nebenher laufen (spazieren gehen).

Ich vertraue ihr sehr und denke, wir kommen mit einem Halfter und Führstrick zurecht, dennoch habe ich ein paar Fragen an das „reitende Volk“:

Wie baut ihr eure Spaziergänge auf?

Geht ihr nur mit Halfter raus?

Wenn ihr mit Trense raus geht, lasst ihr eure Pferde grasen?

 

Meine Pony-Maus ist leider extrem verfressen und auch wenn wir früher ausgeritten sind, hat sie kleine Stehpausen sofort zum grasen genutzt und hatte dann natürlich keine Lust, weiter zu laufen, wo es hier doch so lecker schmeckt.

Ich will ihr keine extreme Kontrolle aufzwingen und ihr die Spaziergänge so angenehm wie möglich machen (hauptsächlich Waldgebiet, aber auch vor Traktoren und Straßen hat sie keine Angst). Dennoch möchte ich auch ein gewisses Maß an Sicherheit haben (auch weil im Wald oft Spaziergänger sind mit Hunden und Kindern und ein Pferd auch mal einen schlechten Tag haben kann…).

Gibt es noch irgendwas, das ich verwenden kann?

Tiere, Pferde, Pony, spazieren, spazieren-gehen
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Nach 2 Jahren wieder auf der linken Kieferseite kauen?

Ich hatte leider einen extrem langen Leidensweg...

Vor 2 Jahren hatte ich einen Unfall (nichts schlimmes, mit dem Fahrrad...) und man hatte alles untersucht, aber nicht meine Zähne. Ich bekam dann ein paar Tage später Zahnprobleme beim Kauen (hab das erst mal ignoriert da es nur gedrückt hat, keine großen Schmerzen und ich Knirsche Nachts sehr, hab aber eine Schiene). Dachte das geht wieder weg und bin aber trotzdem drei Tage nach dem Unfall zum Zahnarzt und der meinte: „Nö, alles in Ordnung, da ist nichts“.

Am Tag drauf konnte ich aber immer noch nicht auf dem Zahn kauen…

Bin zu einem anderen Zahnarzt und der meinte, mein Zahn sei zum einen etwas locker (wohl wegen dem Unfall), das sei aber nicht schlimm und heile wieder aus und zum anderen wäre er beschädigt (Riss) und hat den Riss behandelt mit Füllmaterial. Er riet mir an, eine Krone machen zu lassen.

Nach dem Kostenvoranschlag und dem Heilkostenplan bin ich zum Zahnarzt meines Freundes gegangen, weil der auf Angstpatienten spezialisiert ist und wollte da meine Krone machen lassen.

Alles so weit ganz gut gelaufen, nur beim festmachen der Krone hat sich der Zahnnerv entzündet. 2 Wochen nach der Kronensetzung also alles wieder auf gemacht, Nerv raus, fertig. Ist ohne Komplikationen verheilt.

Ich habe seither auch keine Schmerzen mehr (das war im Frühjahr/ Sommer 2017) und ich kann eigentlich alles machen (elektrische Zahnbürste geht schmerzfrei drüber, mit dem Finger oder der Zunge kann ich problemlos drauf drücken, die Schiene schmerzt nicht, alles super), nur essen kann ich nicht wirklich auf der Seite.

Der Zahnarzt hat alles noch mal überprüft, geröntgt und hat nichts gefunden (keine Reste einer Entzündung, keine Knochenhautentzündung, keine Zyste, keine fehlerhaften Stellen in der Füllung, nichts), er hat sich dafür echt mega viel Zeit genommen und alles gecheckt. Auch seine Frau hat alles noch mal angesehen und da ist wirklich nichts, das meine Probleme körperlich erklärt.

Ist das vielleicht psychosomatisch bei mir? Ich habe so lange schon nicht mehr auf der Seite gekaut und hatte so arge Schmerzen bis alles wieder gut war…

Falls ja: Habt ihr Tipps für mich?

Kaue schon ganz vorsichtig weiches Essen unter „Beobachtung“, also ich passe dann sehr genau auf, ob ich mir den Schmerz nur einbilde, etc.

Bananen und weicher Toast gehen schmerzfrei. Könnte ein Psychologe helfen? Finde das etwas…. Komisch, wegen sowas zum Psychologen zu gehen.

Schmerzen, Zähne, Einbildung, Gesundheit und Medizin, kauen
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Kniespiegelung - wie läuft das ab?

Bei mir steht wohl bald eine Kniespiegelung an. Mein Orthopäde sagte, wenn die Schmerzen weiterhin bestehen bleiben, wird eine Arthroskopie gemacht um zu sehen, was genau den Schmerz verursacht. Ich habe eine nach lateral verschobene, linke Kniescheibe, die inzwischen zu Dauerschmerzen führt. Ich habe eine Bandage, die ich aber nicht täglich tragen soll, sonst wird mein Knie „faul“ und die Muskeln bilden sich zurück.

Physiotherapie wollte er mir bisher nicht verschreiben (bin wegen meinem Kiefer bei der Physio und die ist auch sehr entsetzt darüber, dass ich nach 2 Jahren mit Beschwerden noch kein einziges Mal Physiotherapie verschrieben bekommen habe). Er meinte jetzt beim letzten Termin, dass er eine Kniespiegelung machen will, wenn der Schmerz weiterhin bestehen bleibt.

Inzwischen fühlt sich mein Knie total instabil an, es knackt und malmt bei jedem Schritt, ganz ausstrecken tut echt weh und abwinkeln (sitzen) ist sehr unangenehm, auch laufen (egal welche Schuhe, barfuß oder mit Einlagen, etc.) tut mir auch ziemlich weh und ist halt echt wackelig.

Dabei mache ich echt viel für mein Knie, gehe oft schwimmen, trage weiche Schuhe (Laufschuhe) und wechsele meine Schuhe oft, damit mein Knie alle möglichen Beanspruchungen hat, trage beim Sport immer die Bandage, mache daheim extra Übungen für die Innenmuskulatur und für die Stabilität im Knie…

Was wird bei einer Arthroskopie genau gemacht und wie lange bin ich „außer Gefecht“ danach? Ist ein Krankenhausaufhalt zwingend notwendig danach?

Ich überlege, ob ich es noch etwas rauszögern kann, da ich aktuell eine Fortbildung neben der Arbeit mache und da auch eine Prüfung schreibe und die ungern verpassen würde durch zu viele Ausfälle.

Gesundheit und Medizin, Knie, Operation, Sport und Fitness
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