Wenn dann K2Cl2 oder 2 KCl. Das verhältnis zwischen Kalium und Chlorid-Ionen ist somit 1:1. Somit kannst du K2Cl2 kürzen, übrig bleibt: KCl - selbes verhältnis!

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Es gibt unterschiedliche Arten von Dämpfern. Die einen klemmst du zwischen oder auf eine Saite zwischen Steg und Saitenhalter. Die machen deine Violine allerdings nicht wirklich leiser, sondern verändern nur den Ton - in manchen Stücken ist das erforderlich. Die anderen klemmst du auf den Steg, wodurch die Schwingungen der Saiten nun abgeschwächt auf den Korpus übertragen werden. Die gibt es entweder aus Gummi oder aus Metall. Die Aus Gummi sind selbstverständlich nicht so stark dämpfend, ich bezweifle, dass du damit den gewünschten Effekt bekommen wirst. Wirklich dämpfend sind nur die aus Metall, die auch Hoteldämpfer genannt werden, eben weil man mit denen auch Nachts in einem Hotel üben kann, ohne dass jemand an deiner Tür klopfen wird. Ein Hoteldämpfer wäre beispielsweise der sogenannte "Tonwolf".

Wobei, EMPFEHLEN würde ich dir eigentlich gar keinen Dämpfer. Du musst wissen, dass die Geige nicht einfach nur leiser klingt. Der gesamte Ton wird verfälscht und es klingt einfach nur grausig. "Nasal" ist vielleicht das beste Wort dafür. Auch das Ansprechverhalten ändert sich. Das ich für einen Fortgeschrittenen oder Berufsmusiker, der - aus welchen Gründen auch immer - Nachts seine Tonleiterübungen und Arpeggien üben muss kein Problem. Für einen "blutigen Anfänger" allerdings schon, ich sehe darin sogar eine Gefahr. Gerade am Anfang ist es wichtig, ein Gefühl für den Klang und die Bogenführung zu bekommen, damit später bspw. die Intonantion hinhaut.

Was ist denn, wenn du alles in piano oder gar pianissimo spielst? Weniger Druck auf den Bogen ausüben. ihne eher "gleiten" zu lassen und nicht so nahe am Steg spielst? Dabei würdest du gleichzeitig noch lernen, Piano spielenzu können, ;)

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Wichtig ist in erster Linie die stabile Haltung der Geige. Da sollte am besten nichts Wackeln. Um das zu gewährleisten, ist es sinnvoll , dich anfangs vor eine Wand zu stellen und die Schnecke gegen die Wand zu drücken, so dass die Geige Fixiert ist, jedoch nicht zu fest! Am besten noch ein weiches Tuch zwischen Schnecke und Wand anbringen, damit der Lack nicht beschädigt wird. Eine kleine "Anleitung" zum eigentlichen Vibrato kannst du hier einsehen:

http://www.sdmaus.com/geigenblog/das-vibrato-teil-3.html (bezieht sich auf das Armvibrato, die anderen Teile erläutern mehr)

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Also mein absolutes Lieblingsstück für Violine und Klavier ist Chaconne von Antonin Vitali. Es passt ziemlich gut in die Schublade der schönen, ruhigen und traurigen Lieder. Man muss schon sagen, dass das Stück sehr "schwer" ist. Sowohl im Sinne von anspruchsvoll, als auch "schwer" im Sinne von "dramatisch", "emotionals schwer". Jedoch spielt hier die Violine wirklich die Erste Rolle, das Klavier dient wirklich nur der Begleitung und tritt auch nicht sonderlich in den Vordergrund. Also beispielsweise nicht von Mozarts Violinsonaten, bei denen Klavier und Vilioline gleichwertig sind und sich wie im Dialog abwechseln.

Hör die mal Vitalis Chaconne an, es ist wirklich wunderschön und könnte dir sehr gut gefallen. Hier eine sehr gelungene Interpretation von Nathan Milstein :

http://www.youtube.com/watch?v=WhS75OIfFIg
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Moderne Stücke fallen mir gerade leider nicht ein.

Hast du dir schon einmal die Violinsonaten von Mozart angehört? Die sind auch für Fortgeschrittene geeignet, wobei die erste in G-Dur die einfachste von den vieren ist. Die Sonaten sind jedoch keine Stücke, die alleine bestehen können, da sie eine Art Dialog von Violine und Klavier sind. Aber genau das macht meiner Meinung nach den Reiz aus. Das Klavier ist eben nicht wie meistens die Begleitung, sondern wechselt sich mit der Violine ab, wodurch man auch mal als Geiger zum Begleiter wird. Deswegen werden sie Sonaten auch, entgegen der üblichen Regel, als "Violinsonaten für Klavier und Violine" beschrieben. Tut mir leid, ich kann es momentan leider nicht besser beschreiben. ^^ Aber genau durch diesen "Dialog" werden die Mozart so anspruchsvoll, da sie anpassung und kommunikation zwischen Pianist und Geiger erfordern. Du kannst dir mal einer m.M.n. sehr gelungene Interpretation der G-Dur Sonate anhören: http://www.youtube.com/watch?v=NOVVtzK3s6o

JE nach dem, wie "fortgeschritten" du bist, kannst du dir auch mal Chaconne von Antonin Vitali anhören. Mein Absolutes Lieblingsstück, jedoch auch sehr anspruchsvoll. Aber es ist auch ein "schweres" Stück im Sinne von: Dramatisch, also emotional "schwer".

Ich weiß ja nicht, wie "fortgeschritten" du bist. Schindlers Liste ist meiner Meinung nach recht einfach, Czardas Schwierigkeitsgrad ist von der Geschwindigkeit abhängig.

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Hi,

ich habe das komplette Notenbuch zum Film Schindlers Liste als PDF. In diesem sind sowohl Violinen, aber auch die dazugehörigen Klaviernoten enthalten, dazu noch zwei andere Lieder aus dem Film. Melde dich einfach bei mir, dann schicke ich dir die Datei via E-Mail.

LG

HendrikMue

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Ich würde dir gerne das Buch "Der SS-Staat" von Eugen Kogon ans Herz legen. Es steht sehr viel darin, wie das gesamte System der deutschen Konzentrationslager aufgebaut ist und basiert auf mehr als 150 Einzelprotokollen. Buchenwald findet darin auch öfter mal eine Erwähnung. Das Buch sollte es eigentlich in jeder guten Bücherei oder Bibliothek geben. So ist beispielsweise ein kompletter Lageplan von Buchenwald skizziert und beschriftet. Das Buch gibt es gebraucht bei Amazon für 99 Cent + Versand. Es eienet sich auch einfach für diejenige, die sich mit dem Thema auseinander setzten wollen. Er schildert die nackte Wahrheit, objektiv, ungeschönt und verändert. . Ein echt gutes Buch! Und wenn du dich bei deinem Vortrag auf dieses Buch beruhst und es evtl Vorstellst, wirft das immer ein positives Bild auf dich, da du dich wirklich damit auseinander gesetzt hast und nicht nur irgendwelche Internetseiten durchstöbert hast. Und du gewinnst etwas Zeit mit dem Vorstellen ;-) Ich suche mal in dem Buch nach einem Auszug...da war meine ich etwas.

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Heutzutage benutzt man kein Skallpell, um innerhalb des kötrper zu arbeiten. Das Skalpell ist nur dazu da, um die Oberhaut sauber aufzuschneiden, damit nachher eine saubere Narbe zurückbleibt. Der Rest wird einem sog. "Kauter", einem elektronischen Messer durchgeführt. An der Spitze des Kauters sitzen anstelle einer scharfen Klinge zwei Drähte bzw ein Draht. Durch diesen wird Strom geleitet. Dadurch kann man Gewebe zerteilen und es werden gleichzeitig Blutungen gestoppt. Man brennt sich sozusagen durch das Gewebe. Damit der Kauter "schneidet" muss man vorher den Fuß auf eine Art Pedal setzten, erst dann ist dieser einsatzbereit. Muss der Chirurg nießen, geht er einfach mit dem Fuß vom Pedal und es kann nichts passieren.

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