MIDI ist die Abkürzung für Musical Instrument Digital Interface und in dem Sinne der Standart für die Übertragung von Noten zu einem anderen Gerät. Wichtig ist dabei nur, es werden keine Töne oder Geräusche übertragen, sondern nur die Information, welche Note es ist und welches Instrument es sein sollte (plus noch haufenweise Parameter dazu). Wenn das Keyboard dabei noch die alten, runden Anschlüsse hat und kein USB, dann musst Du dir für den Computer auf jeden Fall noch einen USB-to-MIDI-Konverter kaufen. Mitunter hast Du dann aber eine Verzögerung von einigen Millisekunden, wenn Du "live" spielen willst.

Ich empfehle daher ein Keyboard, dass einen USB-Anschluss hat und darüber die MIDI-Kommunikation läuft. Dort ist die Verzögerung quasi Null.

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Das ist egal, welche App er verwendet. Die Apps sind ja nur eine Art Interface zu einem Wallet. Die meisten Wallets speichern dabei gar keine Blockchains ab, sondern verbinden nur zu einem Dienst, der für Dich die Blockchains vorhält.

Aber wie dem auch sei: Es ist egal, welche App er für sein Wallet verwendet. Die Bitcoins kommen trotzdem an.

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Das liegt an deiner Deklaration von gradient() und der Tatsache, dass Du in deinem Aufruf offensichtlich keine passende Funktion übergibst, sondern wohl nur den Rückgabewert der Funktion.

Die Frage ist nur eher, warum Du soetwas tust. Mit solchen Dingen zerschießt man sich schnell seinen Code oder macht ihn schwer zu interpretieren.

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Also...

Ein Hobbyfotograf ohne Referenzen? Wo gibt es in der heutigen Zeit denn sowas! Ne eigene Homepage kriegt man ab 99 Cent pro Monat. Und wem das noch zu viel ist, für den gibts immer noch Seiten wie flickr oder 500px.

Und des Weiteren: Er ist in einer Community unterwegs? Jeder halbwegs "normale" Hobbyfotograph zeigt dann wenigstens dort seine Fotos! Facebook? Dort kann man Seiten für sein Hobby erstellen. Ich kenne wer weiß wieviele Hobbyfotographen, die das machen.

Um es kurz zu fassen: Wenn er keinerlei Referenzen zeigen kann, nachdem das Internet schon etwa ein viertel Jahrhundert existiert, dann hat das defintiv nichts mit ordentlicher Hobbyfotografie zu tun. Dann werden das definitiv Bilder nach dem Motto "Zieh dich aus und mach die Beine breit".

Sorry, anders lässt sich das nicht ausdrücken. Ich bin IT-Admin, Vater von drei Kindern und Hobbyfotograf. Die Sachlage wie Du sie schilderst, lässt keine anderen Rückschlüsse zu, als dass Du hier, wie auch immer, ausgenutzt wirst! Zu solchen dubiosen Typen würde ich den Kontakt am besten sofort abbrechen, wenn nicht sogar im Forum melden oder bei der Polizei.

PS: Frage am Rande: Wie alt bist Du? Wenn Du das nicht beantworten willst: Weiß ER, wie alt Du bist?


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Ich versteh das Problem jetzt gerade nicht so ganz. :)
Du drehst die Achse für die Deklination (die mit dem Gewicht dran), bis das Loch entsprechend so steht, dass Du durch den Polsucher etwas siehst (also wie in Bild Nr 2). Anschließend drehst Du die Rektaszension-Achse entsprechend, dass das Sternenbild im Polsucher genauso aussieht (gedreht ist), wie Du es am Himmel siehst. Danach bringst Du dann den Polarstern in den kleinen Kreis, der auf dem etwas größeren Kreis liegt.
Voraussetzung ist, dass Du das Teleskop vorher mit Hilfe der Libelle gerade aufgestellt hast und es schon sehr gut richtung Norden zeigt. Sonst kannst Du mit Hilfe der Schrauben am Polblock nicht weit genug drehen um den Polarstern richtig in den Polsucher zu kriegen.

Wichtig ist auch, dass Du den Polsucher vorher justiert hast. Wenn Du z.B. mit dem Polsucher auf einen entfernten Turm schaust (während er im in der RA-Achse sitzt), und diese dan drehst, darf das Kreuz in der Mitte nicht eiern. Hast Du es z.B. auf eine Turmspitze gerichtet, dann muss das Kreuz auch während einer ganzen Drehung auf diese Spitze zeigen. Dazu gibt aber es recht viele Anleitungen im Netz. Ebenso natürlich auch für das Ausrichten via Polsucher.

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Das liegt in der Natur der Katzen. Katzen sollten eigentlich Freigänger sein, schon allein, da sie viel Bewegung brauchen. Die kann man den Tieren nicht ausreichend geben, auch wenn man viel mit ihnen spielt. Dass er Langeweile hat, merkt man, wenn er sich oft aufdrängt oder irgendwie bemerkbar macht. Essen ist da natürlich eine Ablenkung, aber sorgt auch schnell dafür, dass das Tier zu dick wird.

Wenn man dem Tier keinen Freigang bieten kann, dann sollte man Katzen unbedingt mindestens zu zweit halten. Darunter kann zwar gerne dann auch mal die Wohnungseinrichtung leiden, aber die Katzen haben Beschäftigung, viel Bewegung und vorallem sozialen Kontakt.

Wenn Du also wirklich das Miauen in den Griff bekommen willst, dann gibt's nur folgendes: Gefährde für die Katze anschaffen und die Tier raus ins Freie lassen.

Wir haben hier auch drei Katzen. Sind allesamt Freigänger. In den wärmeren Monaten sieht man die eigentlich nur abends wenn es Futter gibt. Die bekommen dann auch nur einmal Nassfutter von uns und gelegentlich ein paar Krümel Trockenfutter. Den Rest jagen sie sich draußen, auch wenn wir dadurch schon Mäuse, Ratten, Vögel, Eidechsen, Maulwürfe und kleine Hasen im Haus liegen hatten.
Der Vorteil ist aber, dass wir im Sommer kein Katzenklo aufstellen brauchen. :)

Natürlich kommt jetzt das Argument mit Klauen, Überfahrenwerden, etc., aber da fällt mir nur der Standardsatz ein: "So ist das nunmal, wenn man Katzen hat." Wir hatten dadurch auch schon angefahrene Katzen oder einen Beinbruch, inkl. Tierarztrechnungen, die mittlerweile die 3000-Euro-Grenze geknackt haben müssten, aber dafür hat man dann glückliche Katzen, die Fit sind, kein Übergewicht haben und einem nicht die ganze Zeit die Ohren vollmiauen. :)

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Für meine NEQ-5 SynScan habe ich ein 12V Netzteil mit 2A (2000mA) in Verwendung. Hatte ich noch zu Hause rumliegen und funktioniert wunderbar ohne zu warm zu werden.

In den einschlägigen Teleskop-Shops findet man aber notfalls auch immer das passende Netzteil.

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Ich habe hier mal gerade die andere Antwort überflogen und denke mir nur: "Dann sind wir mal gespannt, wann die 6000-Euro-Investition in der Bucht zu finden ist."

Zurück zum Thema:

Erstens: Es gibt keine beste Montierung. Ich kenne auch Leute, die schon über eine 10.000-Euro-Montierung geflucht haben. Es gibt hier und da immer mal Probleme. Die gibt's bei ner EQ-5 genauso wie bei einer EQ-8.

Zweitens: Das beste Teleskop ist immer das, was man besitzt.

Drittens: Mit Teleskop und Montierung ist es nicht getan. Für zukunftsorientierte Astrofotografie benötige man ebenfalls ein Guiding-Rohr, oder man betreibt Off-Axis-Guiding. Dazu natürlich die entsprechende Kamera fürs Guiding. Ferner findet man in Deutschland keinen ausreichend dunklen Himmel, sodass man ebenso einen Filter benötigt, der der Lichtverschmutzung entgegenwirkt. Fernerhin will ein Newton korrigiert werden. Dazu brauchts einen Koma-Korrektor. Uuuund man vergesse nicht die Software für die Bildbearbeitung. Die bekommt man auch nicht für einen Zehner.

Im Ganzen heißt das: Ich weiß nicht, was das da für ein Fachhändler ist, aber er ist wohl eher auf das schnelle Geld aus als auf einen zufriedenen Kunden.

Problem an deinem 12"-Bomber: Hast Du schon mal einen 10"er aufgebaut? Das geht noch geradeso alleine. Bei nem 12" stößt man da schon an seine Grenzen. Wenn Du also keine feste Betonsäule samt Sternenwarte für dein Aggregat hast, wird dir schnell die Lust vergehen, das Teil nach draußen zu wuchten. Ich hab hier nen 6"-Teleskop mit knapp 6kg Eigengewicht und ein 10"-Teleskop. Das hat schon ca. 15 kg Eigengewicht. - Nur um mal zu verdeutlichen, wie schnell hier das Gewicht ansteigt. Die Montierung ist hier noch nicht mit drin. Die musst Du noch dazurechnen.
Die EQ-8, nur der Kopf, wiegt schon 25 KG. Dazu kommen nochmal knapp 30kg für das Säulenstativ. Und dann fehlt noch das Teleskop: Der 300er PDS (evtl. hat Dir der Händler den sogar vorgeschlagen) wiegt 26kg. Das heißt, Du würdest jedes Mal über 80kg nach draußen wuchten müssen.

Das nächste Problem, was Du haben wirst, sind die 1500mm Brennweite. Die erfordern nämlich schon eine verdammt genaue Nachführung im Bereich von weniger als einer Winkelsekunde. Andernfalls bringen dir die 1500mm nicht mehr als die 750mm meines kleinen 6-Zöller. Denn dein Bild ist dann nicht schärfer als das eines 150mm-Spiegels. Die Belichtungszeit bleibt aber bei beiden Teleskopen gleich, da die Öffnung f/5 beträgt. Dazu kommt noch die generelle Luftunruhe, die dir sowieso nur 1 bis 2 mal im Jahr erlaubt, bei 1500mm perfekte Ergebisse zu erzielen. Ebenfalls hat man bei der Brennweite bei größeren Objekten wie M31, M81 oder NGC6960 Probleme, sie auf ein Bild zu bannen und muss stattdessen Mosaike anfangen.

Ich persönlich rate Dir daher eher zu einer AZ-EQ5 oder AZ-EQ6. Die haben einen Riemenantrieb und sind damit für die Astrofotografie wärmstens zu empfehlen. Dabei kosten sie haben noch nicht einmal die Hälfte einer EQ-8. Die AZ-EQ6 trägt dabei aber problemlos noch Teleskope bis 10". Man sollte halt nur einen vernünftigen Tubus haben.

Bedenke, dass Du Geld für einen Autoguider (Nachführkamera) ausgeben musst. Die fangen ab etwa 250 Euro an. Bedenke, dass Du meist einen Koma-Korrektor brauchst. der GPU ist hier wärmstens zu Empfehlen, liegt aber auch bei etwa 250 Euro. Bedenke, dass Du einen Filter gegen Lichtverschmutzung brauchst. Der IDAS LP2 ist hier zu empfehlen, kostet aber auch in diesem dreh. Vernünftige Astro-Software brauchst Du auch. Rechnen wir das mit ein, dann bist Du auch noch einmal 1000 Euro los.

Und vorallem bedenke: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Astrofotografie beherrscht man nicht in 10 Minuten. Man wird am Anfang sehr viel lernen müssen. Wie richte ich das Teleskop richtig aus. Wie plane ich meine Aufnahmen, wie führe ich richtig nach (oder wie führe ich überhaupt nach!), wie muss ich mit der Kamera aufnehmen, was muss ich aufnehmen - und wie bastele ich die ganzen Aufnahmen dann überhaupt zusammen!

Ein großtes Teleskop macht das nicht einfacher. Es stellt dir eher die Frage: Willst Du mich nach den letzt Fehlschlägen überhaupt bei -10°C nach draußen schleppen und vier Stunden später durchgefroren bei -15°C wieder nach drinnen schleppen?

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Das sind Hotpixel sowie normales Rauschen. Die hat eigentlich jede Kamera. Bei normalen Aufnahmen fallen die aber kaum ins gewicht. Zum einen betrachtet kaum einer die Fotos bei 100% Zoom, zum anderen sind die umgebenden Pixel auch wesentlich heller.

Diese Hotpixel sind sogar so normal, dass man dafür bei Astro-Aufnahmen eigentlich immer eine gewisse Aufnahmetechnik verwendet um diese Farbkleckse zu reduzieren. Das Ganze nennt sich Darkframe-Subtraktion.

Im Grunde macht man folgendes: Man macht mehrere Bilder mit dem selben ISO und der selben Belichtungszeit wie die Sternaufnahmen, legt diese Bilder übereinander um so den Durchschnittswert zu erhalten und zieht dieses Endergebis anschließend vom normalen Bild ab. Damit werden die meisten dieser Punkte beseitigt.

Meine Astroaufnahmen haben auch immer diese hellen Pixel, die man dann eben bei der Bildbearbeitung beseitigen muss (eben via Darkframes und Biasframes).

Dass das bei dir Kreuze ergibt, liegt im übrigen an der Bayer-Matrix, die eine Kamera verwendet um Farbbilder zu generieren. Es gibt pro Pixel nicht drei "Sensoren" (sprich rot, grün und blau), sonder es sind jeweils 2x2 Pixel mit unterschiedlichen Farben versehen, was dann intern beim sogenannten Demosaicing oder debayern entsprechend der Helligkeit der benachbarten Pixel in die richtige Farbe umgewandelt wird.

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Wenn dir ein normales Koordinatensystem mit zwei Achsen (x- und y-Achse) bekannt ist, sowie ein dreidimensionales mit eben drei Achsen, dann gilt folgendes:

Alle Achsen stehen zueinander in einem Winkel von 90°. Das gilt auch für die vierte Dimension, oder eben ein Koordinatensystem mit vier Achsen. Es lässt sich natürlich auch um beliebig viele weitere Achsen erweitern. Aber das lässt sich für uns Menschen nur noch mathematisch ausdrücken. Uns vorstellen können wir das nicht mehr.

Es sei hier nur angemerkt, dass die vierte Dimension nicht die Zeit darstellt, denn die Zeit ist einfach keine Dimension. Zeit ist lediglich die wahrgenommene Abfolge von Ereignissen oder physikalisch ganz salopp ausgedrückt, die Zunahme der Entropie (Unordnung) in einem System.

Ein Raum kann durchaus mehr als drei Dimensionen aufweisen. Es sind die Freiheitsgrade, in denen sich ein Objekt innerhalb dieses Raumes bewegen kann. Hier bei uns gibt es dabei vereinfacht gesagt links und rechts, oben und unten sowie vor und zurück. Bei fünf Dimensionen gäbe es noch zwei weitere Richtungen.

Wie bereits gesagt mangelt es hier uns an der Vorstellung dessen, da wir in einem dreidimensionalen Raum leben, der alles beinhaltet was wir wahrnehmen und kennen. Gleichzeitig beschränkt dieser Raum aber auch unsere denkweise.

Man kan sich hier aber behelfen, indem man nicht "nach oben" schaut, sondern "nach unten". Wir schauen auf einen zweidimensionalen Raum. Ein Leben auf einem Blatt Papier. Wir schauen von oben darauf und können in einem Blick alles erfassen. Als dreidimensionale Wesen falten wir nun dieses Papier, bis es übereinander liegt. Die Wesen auf diesem Blatt merken davon nichts, denn sie kennen nur zwei Dimensionen. Das Gebogene sehen sie nicht. Aber als dreidimensionales Wesen könnte man nun von der einen Blattseite auf die andere "gehen", ohne einen Weg zurückzulegen.

Als nächstes lassen wir eine Kugel durch dieses Blatt hindurchfallen. Was passiert? Die 2D-Wesen sehen zuerst einen Punkt, der zu einem immer größeren Kreis anwächst, bis er irgendwann wieder kleiner wird und verschwindet.

Wenden wir dies nun auf unseren Raum an und werfen hier eine vierdimensionale Kugel durch, was passiert? Irgendwo erscheint eine ganz kleine Kugel, welche immer größer wird, bis sich dies irgendwann umdreht und die Kugel wieder schrumpft, bis sie ganz verschwunden ist. Bögen wir unseren Raum, so könnten wir auch an verschiedene Orte gelangen ohne uns wirklich zu bewegen.

Aber leider sind wir dreidimensional. Man kann sich höhere Räume mathematisch darstellen, aber wirklich nutzen oder begreifen kann man sie nicht.

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