Hallo Max,

die Tätigkeit als "Türsteher" ist eine von drei Tätigkeitsfeldern im Bewachungsgewerbe, für deren Ausübung nach Bewachungsordnung und §34a Gewerbeordnung eine erfolgreich abgelegte Sachkundeprüfung Voraussetzung ist.

Eine solche Sachkundeprüfung wird von der Industrie- und Handelskammer (IHK) angeboten. Wenn die für Deinen Wohnort zuständige IHK eine solche Prüfung nicht anbietet, kann sie Dich an eine andere IHK verweisen. Sie kann Dir auch mögliche Vorbereitungsveranstaltungen nennen. Auch große Bewachungsunternehmen führen interne Vorbereitungslehrgänge an.

Leute mit ähnlichen Voraussetzungen, wie Du sie für Dich beschreibst, haben in unseren Prüfungsausschüssen die Prüfung immer auf Anhieb bestanden.

Viel Erfolg!

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Hallo moh96,

seit über 25 Jahren studiere ich Shotokan-Karate (ja, "studiere" - denn eine Kampfkunst beinhaltet deutlich mehr als nur "ein paar Techniken trainieren").

Als Anfänger kannst Du nicht ernsthaft erwarten, dass Du sofort mit "Kämpfen" loslegst, was auch immer Du darunter verstehen magst. Insofern bin ich ganz bei der Meinung von Sempai PaSan. Übe das Gehen, dann das Laufen, bevor Du mit Rennen anfängst. Auch was PaSan über Selbstbewusstsein sagt - das schließt übrigens auch "Selbstbeherrschung" ein- , kann ich nur ganz dick unterstreichen und bekräftigen.

Man mag von den "Karate Kid" Filmen halten, was man will, wer genau hinschaut und hinhört, wird aber ein paar wichtige Grundprinzipien erkennen:

1. "Die beste Verteidigung gegen einen Angriff ist, Nicht Dasein"! - Ein Kampf ist meistens die schlechteste Alternative und nur die allerletzte.

2. Der junge Schüler von Meister Miyagi stellt die gleiche Frage wie Du im Hinblick auf Kämpfen und was die Dinge für einen Sinn haben sollen, die sein Lehrer ihn tun lässt (Wagen waschen und polieren, Zaun streichen - in Deinem Fall wahrscheinlich auch das Basetballspiel). Der Sinn eröffnet sich ihm später. Ich wünsche Dir, dass es Dir genauso ergeht.

Wenn Du einigermaßen gut englisch verstehen kannst, dann versuche mal das Taschenbuch von C.W.Nicol "Moving Zen" zu bekommen. Der Autor beschreibt seine drei Jahre bei der JKA in Tokio Anfang der 60er Jahre, wo er Karate gelernt hat. Das ist höchst aufschlussreich!

Os!

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Selbstverteidigung durch Bücher, Film oder Internet lernen zu wollen, funktioniert nicht. Direkter, persönlicher Unterricht lässt sich nicht wirksam ersetzen.

Wer auch immer etwas Anderes sagt, hat von Kampfkunst, Kampfsport, Sellbstbehauptung und Selbstverteidigung mit Allem, was dazu hehört, keine Ahnung!

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Jede Kampfkunst hat Elemente, die für eine Selbstverteidigung nützlich sind.

Viel wichtiger ist mir zunächst der Aspekt der Prävention. Wie verhalte ich mich, damit ich gar nicht erst in eine Situation gerate, in der ich mich verteidigen müsste? Das hat einerseits mit Selbstbehauptung zu tun, was Webaholic schon angesprochen hat, aber auch viel mit dem sprichwörtlichen "gesunden Menschenverstand", der in der Selbstverteidigung bzw. "Kursen" hierfür viel zu häufig vernachlässigt wird.

Warum ich "Kurse" in Anführungszeichen gesetzt habe? Nun: Ein Kurs kann vielleicht eine dünne Grundlage legen und Denkanstöße vermitteln. Damit ein Reaktionsmuster sozusagen automatisch ablaufen kann, muss ich ständig üben. Welche Kampfkunst jeweils am geeignesten erscheint, muss jeder für sich selbst herausfinden. Schnuppertraining in verschiedenen Kampfkünsten werden häufig angeboten und sind dafür gut geeignet.

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Hallo Smart7, am 21.August des letzten Jahres hat "Naddelfinni" eine sehr ähnliche Frage gestellt. Meine Antwort ist immer noch die gleiche:

Es ist ein VORURTEIL, dass Männer Tanzmuffel seien; da Tanzen zumeist paarweise passiert, gibt es genau so viele Tänzer wie Tänzerinnen. Anscheinend hast Du "den Richtigen" noch nicht gefunden.

Viele Grüße HaRoLu (Zwei Mal ADTV "Gold Star 5" mit verschiedenen Tanzpartnerinnen)

P.S. Apropos "unmännlich", "affig" etc: meine zweite große Passion ist Kampfkunst (Sho-Dan Shotokan-Karate, Ni-Kyu Judo), wofür "man" aber - ebenso wie beim Gesellschaftstanz ein Gefühl für Zeit und Rhythmus braucht ("Barbarinchen" hat es in Ihrer Antwort "Taktgefühl" genannt) ...

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Hallo toscanella, soweit ich weiß, kannst Du ihn behalten, wenn Du ihn "entwerten" (durchlöchern bzw. ungültig stempeln) lässt. Ich habe meinen noch - er ist ja nach wie vor gültig. Dennoch habe ich ihn vorsorglich eingescannt; eine JPG- oder PDF-Farbkopie ist doch auch schon was ... Viele Grüße, HaRoLu.

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Vor gut 35 Jahren - während meiner Wehrdienstzeit - hat mir ein alter böhmischer Schumacher geraten, es gäbe nichts Besseres als Schuhfett. Es sollte reichlich aufgetragen werden (insbesondere auch auf die Nähte), lange einziehen und die Schuhe danach mit einem weichen Lappen ausgiebig blankgerieben werden. Haarspray soll angeblich das Leder angreifen. Für die Farben schwarz und braun gibt es auch farbiges Schuhfett.

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Ich habe mindestens zwei verschiedene Deutungen gefunden. Ausführliches findet sich auf diesen Websites (die ich übrigens alle über eine Suchmaschine gefunden habe):

wer-weiss-was.de/theme143/article1313526.html

kirchenweb.at/kochRezepte/ddr/strammermax/strammermax.htm

de.wikipedia.org/wiki/Strammer_Max

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