Wenn ich wüßte, was Kunst ist, würde ich es nicht verraten (Pablo Picasso)

1976 gestaltete ich in Düsseldorf mein erstes Großplakat zur "art": KUNST KOMMT VON VERKAUFEN

Auf dem zweiten Plakat stand KUNST KOMMT VON KENNEN

Mit KÖNNEN hat heute Kunst nix zu tun, sondern nur mit Marketing. Wenn es euch Orientierungshilfe gibt hier noich weitere Aussagen:

Kunst ist Kunst und alles Andere ist alles Andere. (Ad Reinhardt)
Kunst ist, was man nicht begreift. (Markus Lüpertz)
Malen ist keine Kunst, aber Verkaufen ist eine Kunst. (Max Liebermann)
Für mich ist es keine Kunst, Geld zu machen. (Dagobert Duck)
Kunst ist gleich Kapital. (Joseph Beuys)
Alle Kunst ist völlig nutzlos. (Oscar Wilde)
Kunst ist ja ganz schön, macht aber viel Arbeit. (Karl Valentin)
Was ist Kunst? Prostitution! (Charles Baudelaire)
Ich bin eine Kunstnutte. (Jörg Immendorff)
Kunst ist das, was in Galerien und Museen hängt. (K.O.Götz)
Die wirkliche Kunst ist immer dort, wo man sie nicht erwartet. (Jean Dubuffet)
Kunst ist auch das, von dem man glaubt, es sei keine Kunst. (Mauricio Kagel)
Bevor man von der Kunst einen Begriff hatte, erweiterte man ihn. (Manfred Spies)

1376 weitere Definitionen habe ich gesammelt und auf einer pdf-Datei gespeichert. Kann man kostenlos haben.(siehe auch www.buymypix.de/Spies_Bilder/Politik/Politik.html)

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Die interessantesten Diskussionen kommen immer durch Unwissenheit zustande :-)). Und Sokrates, der vor allem Fragen stelle, sagte am Ende: Das Einzige, was ich weiss ist, dass ich nichts weiss. Manches hier Geschriebene würde Buddha akzeptieren (bes. Zenni), anderes basiert - wie beim Christentum und im Islam (Mohammed konnte gar nichts aufschreiben, er war Analphabet) - auf den Legenden und Notizen der Nachfahren. Diese schufen dann DIE RELIGION, mit deren Vorschriften, Mythen und Riten man Macht ausüben und Geld sammeln konnte. - Buddha hat selbst keine Religiopn gewollt. - Buddha hat von keinem Gott gesprochen, vor allem nicht in seinem Zusammenhang. - Buddha hat sich vor allem für das diesseitige Leben interessiert, das Jenseits ist von anderen gemacht, wie die Unbefleckte Empfängnis...

Nein, der fundamentale Buddhismus ist nicht pessimistisch sondern realistisch. Die Gier und das Streben nach immer mehr und mehr verursacht tatsächlich Leiden dadurch, dass man ja nie genug bekommt. Seht euch doch mal die Differenz zwischen der Werbewirklichkeit und der jämmerlichen Realität des eigenen Lebens an. Und wer sich dauernd selbst ´was vormacht, endet auch irgendwann im Suff oder in der Klapsmühle. Die meisten enden allerdings pleite, weil der Konsum als Ersatzglück gegen das Leiden benutzt wird. Vor allem Frust und Unterdrückung treiben den Konsum an. Buddha hat viel probiert, auch den totalen Verzicht auf Lust beim Essen, Trinken und beim Sex. Er hat eingesehen, dass Askese kein Weg zum Glück ist. Das ist vernünftig und nicht pessimistisch. Wie verlogen und oberflächlich heute mit dem Buddhismus umgegangen wird, macht jeden nachdenkenden, aufgeklärten, d.h. fundamentalistischen Buddhisten traurig oder wütend. Ich sehe das z.B. in meiner zweiten Heimat Thailand, wo 95% der Bevölkerung Buddhisten sind. Sie beten und opfern AUSSCHIESSLICH für ihren Erfolg im Beriuf, in der Liebe und im Lotto. Sie konsumieren hysterischer als die Amis. Sie sind extrem oberflächlich und legen viel mehr Wert auf Äußerlichkeiten als auf innere Werte. Auch der Buddhismus braucht einen Luther... Fred

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Der Buddhismus hat seinen Ursprung in Indien. Nach 2500 Jahren kann man sich vorstellen, dass es nicht nur in verschiedenen Ländern des asiatischen Raumes, sondern überall verschiedene Auslegungen und Richtungen gibt. In sehr vielen Ländern hat der heutige Buddhismus mit den "vier Weisheiten" und dem "achfachen Weg" nichts mehr zu tun. Wenn Buddha heute leben würde, wäre er sauer über das, was in seinem Namen geschieht. Er wollte auch keine "Heldenverehrung" oder als "Gott" angesehen werden, den es seiner meinung nach gar nicht gibt, ebenso wenig wie ein jenseits oder eine Wiedergeburt. Alles das Werk von seinen "Jüngern". So gibt es natürlich bei den Verehrungsformen auch unterschiedliche Ansichten und Ausformungen. Der dicke Buddha wird in China bevorzugt. Thailands Buddhisten bevorzugen schlanke Figuren. Fachwissen bekommst du - wenn du es wirklich willst und dir zum Lesen die zeit nimmst - überall im Internet, wenn du die entsprechenden Begriffe eingibst.

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Dieser Film existiert nicht im deutschsprachigen Handel. Ich könnte ihn mit meiner Karte aus dem Düsseldorfer Medienzentrum als französische VHS-Version entleihen, auf den Recorder überspielen und auf DVD brennen. Das ist zwar mühevoll aber die einzige Möglichkeit. Wenn du Interesse hast, schicke eine Mail an manfredspies@ish.de

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Ich löse gerade wegen meiner Auswanderung mein Plakatarchiv auf. Habe schon viel abgegeben. Es handelt sich allerdings ausschließlich um Film-Kunst-Plakate von atlas oder Walter Kirchner-Verleih. Das waren vor 40 Jahren die engagiertesten Verleihe, die Deutschland jemals hatte. Ich habe z.B. als Doppel-A0-Format (120x168cm) von Tati "Das Schützenfest." Ansonsten immer noch viele deutsche, polnische und CSSR-Plakate von Filmklassikern, also nix mit heutigen Fast-Design. Melde dich einfach mal bei manfredspies@ish.de, dann schicke ich dir eine Foto-Datei.

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