Ist der Buddhismus im Kern nicht eine extrem pessimistische Weltdeutung (mit kleinem Notausstieg)?

10 Antworten

Auch glaube du hast dich mit dem Buddismus nicht sehr aus! Zu der ersten aussage, dass das leben leid voll ist! ich glaube dass das stimmt, aber es schließt nicht aus dass das leben auch schön ist! So außerdem ist es im buddismus nicht das ziel nicht die wiedergeburt, sie findet sozusagen automatisch statt. Sondern das Ziel ist das "Nirvana" zu erreichen. vllt vergleichbar mit der christlichen vorstelllung vom reichgottes. der buddismus ist ehr eine philosphie und ihre grundgedanke (der achtteilige pfad sind sehr edel) und entsprchen den christlich vorstellungen( wie auch allen anderen religion) man soll niemandem schaden,möglichst nicht lügen etc...

im buddhismus erreicht man das nirvana, wenn man absolut keine ich-qualitäten mehr hat.

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buddhismus heißt: ENTINDIVIDUALISIERUNG. er ist nicht für die menschen geeignet, die eine starke individualität ausbilden wollen.

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Hallo,

ich denke hier haben einige Menschen eine falsche Ansicht. Nirvana bedeutet Erleuchtung und kann schon zu Lebzeiten erreicht werden. Dies hat ja auch der Buddha geschafft und danach noch 40 Jahre gelebt. Er hatte sicherlich auch mal Schmerzen und Hunger usw.. Das ist aber auch nicht mit Leiden gemeint. Was wir von den Dingen erwarten erzeugt Leiden. Wenn ich erwarte, dass mein Körper immer jung und gesund bleibt werde ich Leiden sobald er altert oder krank wird. Das ist mit Leiden gemeint. Des Weiteren zielt der Buddhismus nich nur auf das Pari-Nirvana ab, dem vollständigen Erlöschen der menschlichen Hülle. Wäre dem so, gäbe es keine Bodhisathvas, die auf das Parinirvana verzichten um in diese Welt solange zurück zu kehren bis alle Wesen aus dem Leidvollen rad des Lebens befreit sind. Einer der berühmtesten ist der Dalai Lama, der die Wiedergeburt des Bodhisathva Avalokiteshvara sein soll.

Zu den Christen mag ich nur sagen. Wenn Gott den Menschen nach seinem Abbild geschaffen hat, hat er den Menschen auch mit allen seinen schlechten Seiten geschaffen. Warum soll ich also bei diesem Wesen für etwas um Entschuldigung bitten, was dieses Wesen mir angetan hat?

das wesen hat dir nichts angetan. du sollst auf der erde lernen, das richtige aus freiheit zu tun.

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deshalb wurde dir die möglichkeit des irrtums mitgegeben. folgst du ihm (und das tun heute alle menschen), so lernst du aus den sich einstellenden konsequenzen, wie du es nicht machen solltest.

das böse hat eben einen tiefen sinn.

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Die interessantesten Diskussionen kommen immer durch Unwissenheit zustande :-)). Und Sokrates, der vor allem Fragen stelle, sagte am Ende: Das Einzige, was ich weiss ist, dass ich nichts weiss. Manches hier Geschriebene würde Buddha akzeptieren (bes. Zenni), anderes basiert - wie beim Christentum und im Islam (Mohammed konnte gar nichts aufschreiben, er war Analphabet) - auf den Legenden und Notizen der Nachfahren. Diese schufen dann DIE RELIGION, mit deren Vorschriften, Mythen und Riten man Macht ausüben und Geld sammeln konnte. - Buddha hat selbst keine Religiopn gewollt. - Buddha hat von keinem Gott gesprochen, vor allem nicht in seinem Zusammenhang. - Buddha hat sich vor allem für das diesseitige Leben interessiert, das Jenseits ist von anderen gemacht, wie die Unbefleckte Empfängnis...

Nein, der fundamentale Buddhismus ist nicht pessimistisch sondern realistisch. Die Gier und das Streben nach immer mehr und mehr verursacht tatsächlich Leiden dadurch, dass man ja nie genug bekommt. Seht euch doch mal die Differenz zwischen der Werbewirklichkeit und der jämmerlichen Realität des eigenen Lebens an. Und wer sich dauernd selbst ´was vormacht, endet auch irgendwann im Suff oder in der Klapsmühle. Die meisten enden allerdings pleite, weil der Konsum als Ersatzglück gegen das Leiden benutzt wird. Vor allem Frust und Unterdrückung treiben den Konsum an. Buddha hat viel probiert, auch den totalen Verzicht auf Lust beim Essen, Trinken und beim Sex. Er hat eingesehen, dass Askese kein Weg zum Glück ist. Das ist vernünftig und nicht pessimistisch. Wie verlogen und oberflächlich heute mit dem Buddhismus umgegangen wird, macht jeden nachdenkenden, aufgeklärten, d.h. fundamentalistischen Buddhisten traurig oder wütend. Ich sehe das z.B. in meiner zweiten Heimat Thailand, wo 95% der Bevölkerung Buddhisten sind. Sie beten und opfern AUSSCHIESSLICH für ihren Erfolg im Beriuf, in der Liebe und im Lotto. Sie konsumieren hysterischer als die Amis. Sie sind extrem oberflächlich und legen viel mehr Wert auf Äußerlichkeiten als auf innere Werte. Auch der Buddhismus braucht einen Luther... Fred

Frage an Buddhisten: Wieso leben wir?

Ich frage jetzt nicht nach nem Schöpfungsmythos, die Thematik ist ja im Buddhismus schon ausgewertet worden. Nein, mich Beschäftigt etwas anderes: Buddha sagte: Leben ist Leiden. Und das Ziel ist es sich aus dem Samsara zu befreien. Soweit so gut. Aber wieso Leben wir, wenn wir uns eh nur davon lösen wollen? Ich hoffe ihr versteht meine Frage. Und noch eine persönliche Frage: Wenn ihr euch vom Leben lösen wollt, sind euch die schönen Dinge des Lebens da unbedeutend? Die wunderbare Vielfalt der Natur zum Beispiel. Bitte net falsch verstehen, ich will euch net hinters Licht führen oder mich über euren Glauben lustig machen. Das sind Fragen, die mich wirklich beschäftigen. Antworten wären Spitze :)

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Und würdet ihr auch Gott anschreien?

Und wie beschwert ihr euch?

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Wessen Karma muss ich abtragen, wenn es laut Buddhismus keine Wiedergeburt gibt?

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Karma ohne Wiedergeburt macht doch gar keinen Sinn!
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Ist das nicht ungerecht?
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4 edlen Wahrheiten im Buddhismus?

Was bedeutet "alles bedingte ist Leid" Und könnt ihr mir auch noch zu der Ursache des Leiden also "Durst" Beispiele geben die das erläutern. Ich verstehe das nicht

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Mir fällt auf, dass z.b viele Gläubige dir weismachen wollen, die Wahrheit zu kennen und dabei immer nur eine einzige Quelle angeben: Die Bibel.

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