Hallo kaluma, Manuka Honig ist sozusagen die "Vorstufe" des medizinischen Honigs. Also medizinischer Honig wird aus Manuka Honig gemacht. Leider ist der original Manuka relativ teuer. Bei Wundheilungsstörungen oder grundsätzlichen Hautproblemen kann der Manuka sehr gut eingesetzt werden. Im Human- wie auch Veterinärbereich wird diese Therapieform mittlerweile recht gerne eingesetzt. Mit einer Werbekampagne hat es absolut nichts zu tun. Z.B. die Charite in Berlin oder auch die Uniklinik Münster setzen die Therapie mit Honig ein. Ich selber habe auch schon einige Therapien in dieser Form durchgeführt und habe immer schöne Erfolge damit gehabt. Pauschale Empfehlungen ohne das Problem zu kennen kann man natürlich nicht geben. Wenn Du Interesse an der Apitherapie hast suchst Du am besten einen Heilpraktiker der sich damit beschäftigt. Apitherapie ist übrigens der Oberbegriff für Therapieformen deren Ursprung im Bienenreich zu suchen sind. Dazu zählen auch Therapien mit z.B. Propolis oder z.B. Gelee Royal. Ein Grund warum Honig ein gutes Therapiemittel ist liegt darin das Honig grundsätzlich kein bzw. kaum Bakterienwachstum zulässt. Die technische Universität Dresden hat übrigens im Rahmen einer Promotionsarbeit die Wirkung von Manuka Honig bestätigt. Mittlerweile bekommst man in Apotheken auch schon fertige Honig-Wundauflagen und kleine Einmaldosen mit medizinischen Honig. Wenn Du nach Apitherapie und Heilpraktiker googlest findest Du entsprechende Ansprechpartner. Eine gute Bezugsquelle für Manuka ist das Neuseelandhaus

Liebe Grüße

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Hallo petersdarling, grundsätzlich sollte man homöopathische Mittel nicht auf blauen Dunst nehmen. Wie kommst Du auf Aconitum? Natürlich gibt es Kopfschmerzen bei denen dieses Mittel indiziert ist. Es gibt aber eben auch Kopfschmerzen bei denen andere homöopathische Mittel angezeigt sind. Eine gute Wirkung homöopathischer Mittel bekommst Du nur wenn Du das wirklich für Dich richtige Mittel nimmst. Pauschal kann man nicht sagen ob Du jetzt ein homöopathisches Mittel in Deiner Therapie nehmen kannst. Dazu müßte man den Fall beurteilen. In vielen Fällen werden die schulmedizinischen und homöopathischen Therapien kombiniert. Viele Kliniken kombinieren z.B. die Chemotherapie mit der Homöopathie um die Nebenwirkungen der Chemo abzudämpfen. Man kann also nicht grundsätzlich sagen das man es darf oder nicht darf. Da könnten sich jetzt auch klassische und "moderne" Homöopathen an die Köppe kriegen. Ich persönlich würde auf jeden Fall ein homöopathischen Mittel für die bekämpfung eines auftretenden Akutgeschehens nehmen, werde hier aber keine generelle Empfehlung aussprechen. Sollten die Kopfschmerzen tatsächlich eine Nebenwirkung Deines Medikamentes sein und dies öfters vorkommen mußt Du unbedingt mit dem behandelden Arzt sprechen. Vielleicht muß auch eine Dosisanpassung erfolgen. Da Du das Medikament evtl. als Dauermedikation nimmst kannst Du vielleicht auch einen Homöopathen oder Heilpraktiker hinzuziehen um die laufende Therapie zu unterstützen bzw. um für etwaige Nebenwirkungen unterstützung zu haben.

Liebe Grüße und alles Gute

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Hallo Zebra123456789, IN den Globuli ist nichts drin. Die Kügelchen sind mit einer potenzierten Flüssigkeit benetzt. Das heißt das eine zuvor aus dem Ursprungsstoff hergestellte Flüssigkeit AUF die Globuli aufgebracht wird. Die Flüssigkeit die auf die Globuli aufgebracht wird wird in verschiedenen Potenzen (Verdünnungen) hergestellt. Die Globuli selbst tragen das homöopathische Mittel also nur und sind es nicht selbst. Das homöopathische Mittel bzw. der Ursprungsstoff besteht aus Stoffen die Du bekommst wenn Du ein Symptombild zeigst das bei einer Einnahme des Rohstoffes das gleiche Bild erzeugen würde. Daher kommt auch der Leitspruch der Homöopathie "Simila similibus curentur - Ähnliches werde durch ähnliches geheilt". Dazu muß man sagen das Stoff das falsche Wort ist. Eine stoffliche Substanz im eigentliche Sinne, wie bei einem schulmedizinischen Medikament, ist nach den einzelnen Verdünnungsschritten nicht mehr vorhanden. Dennoch zeigt das Mittel die gewünschte Wirkung ohne die Nebenwirkungen zu verursachen die eine Einnahme des "richtigen" Stoffes hätte.

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Hallo Nestade,

eine homöopathische Therapie kann Dir in diesem Fall tatsächlich sehr gut helfen. Sehr viele Psychotherapeuten setzen die Homöopathie gerne und erfolgreich unterstützend ein. Einen Therapeuten in dieser Richtung findest Du unter der Arztsuche beim Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte. Dort sind Ärzte zu finden die eine zusätzliche Ausbildung durchlaufen haben um die Zusatzbezeichung "Homöopathie" offiziell führen zu dürfen. Gerade bei psychischen Störungen ist es wichtig das ein Therapiepaket geschnürt wird. Nur die Homöopathie wird Dir nur gemindert helfen. Ob THC als homöopathisches Mittel hier für Dich angezeigt ist kann nur eine ausführliche Anamnese eines Homöopathen zeigen. Es kann durchaus auch ein anderes Mittel sein. Die Potenz und Häufigkeit solltest Du genauso wie die Mittelwahl einem Fachmann überlassen. Gerade dieser Bereich ist für eine Selbstmedikation nicht geeignet. Alternativ zu einem Psychotherapeuten kann Du Dich wegen der homöopathischen Therapie auch an einen Heilpraktiker mit Schwerpunkt klassischer Homöopathie und Psychotherapie wenden. Da solltest Du über die Therepeutenlisten der verschiedenen Berufsverbände gehen.

Homöopathische Mittel an sich fallen nicht unter das Betäubungsmittelgesetz, aber bestimmte Mittel sind in bestimmten Potenzen verschreibungspflichtig.

Was Deine Angst bezüglich Psychosen angeht muß man sagen tatsächlich, bei falscher Anwendung, ein homöopathisches Mittel eine sogenannte Erstverschlimmerung verursachen kann. Das heißt das kurzzeitig eine verschlimmerung Deines Zustandes zu beobachten sein könnte. Ebenso könnte, z.b. bei unangemessener Häufigkeit, eine sogenannte Arzneimittelprüfung ausgelöst werden. Alles gute Gründe um die Behandlung einem Fachmann zu überlassen. Ich kenne auf jeden Fall mehrere Personen die Ihre Psychotherapie schon lange und erfolgreich homöopathisch begleiten lassen statt die üblichen Medikamente zu nehmen.

Liebe Grüße

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Hallo kleinundfrech73,

über die Ursache kann man hier natürlich nur spekulieren. Es kann Streß, aber auch eine Futtermittelunverträglichkeit sein. Du schreibst zwar das diese ausgeschlossen wurde, aber darauf würde ich mich nicht verlassen. Diese ganzen Fertigfutter haben so Unmengen an Beimischungen das es in einem kurzen Zeitraum nicht gesagt werden kann. Dazu müßtest Du über einen gewissen Zeitraum regelrechte Ausschlußdiäten fahren. Die beste Art der Ernährung ist natürlich ohne Zweifel das barfen. Zudem gebarfte Tiere grundsätzlich ein besseres Immunsystem und einen robusteren Darm haben. Wenn man nicht barfen will gibt es jedoch auch einige sehr gute Fertigfuttersorten die man versuchen kann. Leider sind diese nicht wirklich billig. Gutes Futter kann leider wirklich nicht billig sein. "Billig" ist im Vergleich mit den übllichen Futtersorten beim Discounter oder Freßnapf zu sehen. Wir konnten schon vielen Patienten mit den von Dir geschilderten Symptomen durch eine einfache Futterumstellung helfen.

Homöopathische Mittel können Dir hier natürlich sehr gut helfen. Für eine Mittelnennung sind das hier aber viel zu wenig Informationen. Gewisse Mittel nach bewährter Indikation wie sie hier schon genannt wurden können natürlcih auch etwas helfen, da es bei Deinem Hund aber so ist dass das Geschehen sich schon seit einiger Zeit immer wieder zeigt wäre zumindest eine Akutanamnese erforderlich um langfristig zu helfen. Wobei ganz klar ist das eine Therapie nur dann nachhaltig greifen kann wenn auch die Causa, also die Ursache, beseitigt wurde. Schon aus diesem Grund kann hier keine klare Aussage getroffen werden.

Wurden denn auch tatsächlich alle möglichen Ursachen ausgeschlossen, oder nur die häufigsten Standards abgefragt? Ein wiederkehrendes Durchfallgeschehen kann sehr viele Ursachen haben.

Liebe Grüße

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Hallo musicmaker8,

natürlich gibt es homöopathische Mittel die Dir da helfen können. Sehr viele Menschen vertrauen auf homöopatische Mittel wenn sie erkältet sind, bzw. eine Grippe haben. Das Problem ist nur das, genauso wie bei jedem schulmedizinischen Medikament auch, bei Erkältungen und Grippe keine Wunder zu erwarten sind. Die meisten Forscher sind ja der Meinung das man eher die schwersten Erkrankungen der Menscheit heilen kann bevor man das Kraut gegen Erkältung und Grippe findet. ;-) Aber homöopathisch kannst Du sehr gut und zuverlässig die Symptome lindern. Allerdings kann Dir hier niemand ein Mittel nennen. Dazu sind mehr Informationen nötig. Zudem sollte man denjenigen persönlich sehen. Normalerweise wäre der richtige Weg zu einem Heilpraktiker oder einem Homöopathen zu gehen. Ärzte die auch homöopathisch arbeiten und darin ausgebildet sind findest Du beim Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte. Über die Arztsuche findest Du auch Allgemeinmediziner. Der Vorteil wenn man einen solchen Arzt als Hausarzt hat ist halt das man nicht immer gleich pauschal die üblichen Medikamente bekommt.

Gute Besserung

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Hallo Gambas80, es gibt natürlich Homöopathen die nicht klassisch homöopathisch arbeiten die mehrere MIttel kombinieren bzw. gleichteitig geben. Dann gibt es noch die Mittel die in Kombi verkauft werden, die sogenannten Komplexmittel. Als klassischer Homöopath muß ich Dir natürlich sagen das man homöopathische Mittel nicht kombiniert. Man nimmt immer nur ein Mittel. Das liegt daran das man ja grundsätzlich den Fallverlauf sehen und beurteilen will. Wenn mehrere Mittel gleichzeitig genommen werden verschwimmt das Bild grundsätzlich und eine Beurteilung welches Mittel welche Wirkung verursacht hat ist schwerlich möglich. Was Du machst ist die sogenannte bewährte Indikation. D.h. dass Du ein Mittel aufgrund einer Krankheit bzw. einem bestimmten Grund und nicht aufgrund einer Repertorisation die das für Dich gerade passende Mittel herausgefunden hat. Wenn Du mehrere Baustellen gleichzeitig hast wäre es vielleicht angebracht doch einmal zu einem Homöopathen zu gehen der ein Mittel bestimmt das für Dich jetzt gerade angezeigt ist. In der richtigen Homöopathie gibt es eigentlich kein Mittel das man nimmt wenn man z.B. sagt das man sein Immunsystem aufbauen will. Es gibt immer DEIN Mittel. Also grundsätzlich nur ein Mittel. Die Haufigkeit ist eigentlich auch vom Verlauf abhängig. Um richtige, wirkungsvolle Homöopathie zu erfahren sollte man zum Fachmann gehen. Ich finde es aber sehr schön das Du überhaupt zur Homöopathie neigst. Man muß aber auch noch ergänzend sagen das auch Mittel nach der bewährten Indikation eine für den Moment zufriedenstellende Lösung sein können um Sympome los zu werden. Allerdings ist dies keine tiefgreifende und langfristige Lösung.

Liebe Grüße

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