Ist der Austausch von Informationen zwischen Gehirnzellen schon Denken oder gehört mehr dazu?
Zu jedem Menschen gehört ein Gehirn als Schaltzentrale. Ein menschlicher Körper ohne Gehirn ist nicht vorstellbar. Umgekehrt gilt das inzwischen nicht mehr. Im Labor züchten Stammzellenforscher und Neurowissenschaftler immer bessere, kleine Gehirne.

Diese noch wenigen Gehirnzellen tauschen Infos aus. Also denken sie, oder?

https://www.deutschlandfunk.de/mini-gehirne-aus-stammzellen-was-denkt-ein-organoid-in-der.740.de.html?dram:article_id=436772

Endabsatz des obigen Artikels.

Wo hört der Gewebeklumpen auf und wo fängt das Gehirn an? Wo oder wann beginnt der Mensch? Und darf man Gehirngewebe einfach so verpflanzen wie eine Leber? Die Mediziner warten ab. Die Verpflanzung von Gehirn-Organoiden zur Behandlung von Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson ist bislang nicht geplant. Vielleicht müssen wir uns verabschieden von der Vorstellung, dass hinter einem Gehirn immer ein eigenes Bewusstsein steckt, ein Individuum. So wie Herztransplantationen das Bild vom „Herzen des Menschen“ verändert haben. Gehirnartige Strukturen oder Mini-Gehirne sind keine Menschen. Und dennoch bin ich überzeugt: Es gibt eine Grenze. Dinge, die wir mit Gehirnen nicht machen sollten.

Ich kann jedem nur empfehlen, seine dezidierte, kontroverse Meinung zu obiger Frage erst dann zu äußern, wenn er den Artikel vom DLF gelesen hat.

Im übrigen sieht man Mal hier wieder, wo es Qualitätsjournalismus gibt.

Informationen, Persönlichkeit, Gehirn, denken, Bewusstsein, Hirnforschung, Neuronen, Neurophysiologie, Stammzellen, Gehirnzellen, Individuum
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