Du bist seit Deinem 18. Geburtstag für Dich selbst verantwortlich.

Wenn Du seit diesem Zeitpunkt weder zur Schule gegangen bist noch eine Ausbildung absolviert hast, waren Dir Deine Eltern nicht mehr unterhaltspflichtig - Du musstest Deinen Unterhalt (Essen, Kleidung, Wohnung, Freizeit...) durch eigene Arbeit verdienen.

Insofern hätte deine Mutter Dich schon früher "rausschmeißen" können. (Ausnahme: Deine Mutter selbst erhält ALGII - dann müsste sie Dir nach dem SGBII bis spätestens zu Deinem 25. Geburtstag "Unterkunft" gewähren - sonst nicht.)

Melde Dich arbeitsuchend beim Jobcenter, dann erhältst Du Unterstützung. Zwar müsstest Du dann auch jede zumutbare Arbeit annehmen, aber als 19jährige(r) besteht auch die Möglichkeit, eine Ausbildung zu beginnen....

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Zuständig für die Reinigung, Schneebeseitigung.... ist der Eigentümer bzw. Vermieter, falls im Mietvertrag keine andere Regelung getroffen wurde.

Entspricht das diesebzügliche "Schreiben" des Vermieters einer "Mietvertragsänderung", der die Mieter zugestimmt haben...., so könnten dadurch die Mieter für die bisherigen Hausmeisteraufgaben herangezogen werden...

Allerdings müssen die Mieter diese Änderung nicht unbedingt akzeptieren.....

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".... Unterhaltspflichten steht dem Freund nun ein Millionenschaden ins Haus...."

Das wird nicht der Fall sein, es sei denn, der Freund selbst ist Millionär....

Mit Anerkennung der Vaterschaft besteht für ihn Unterhaltspflicht. Allerdings kann dieser Unterhalt nur eingeklagt/ gepfändet werden, wenn dazu ein "Unterhaltstitel" erstellt wurde. Rückwirkend kann der Unterhalt durch die Kindsmutter nicht mehr eingefordert werden.

Eine "mündliche Absprache" bezüglich der Verhütung bzw. "Zusage der Mutter" ist nicht rechtsverbindlich, da ja das Kind einen Unterhaltsanspruch hat.

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Der Besitzerwechsel allein rechtfertigt keine Sonderkündigung.

Werden allerdings die Beiträge erhöht, muss das nicht akzeptiert werden. Ein neuer Vertrag müsste nicht unterzeichnet werden.

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Unterhalt einklagen im Alter von 22 Jahren.

Guten Morgen,

mich beschäftigt und belastet das Thema meinen Vater auf Unterhaltszahlungen zu verklagen seit einger Zeit schon sehr. Wenn ich mich denn dafür entscheiden würde, habe ich einige Fragen, bei denen ich mich über Hilfe freuen würde.

Also erstmal zur Situation:

Ich werde am 16.12. 22 Jahre alt. Gehe zur Zeit in die 13. Klasse eines Berufskollegs, werde also im Sommer 2013 die Fachhochschulreife erworben haben. Zusätzlich bin ich nach erfolgreichem Abschluss "Staatlich geprüfter elektrotechischer Assisten" (schulische Ausbildung). Danach möchte ich gerne Studieren. Allerdings habe ich auch mit 18 Jahren schoneinmal einen Bildungsgang abgebrochen, ich weiß nicht, ob das in irgend einer Weise relevant sein könnte.

Es ist schon seit Jahren so, dass meine Beziehung zu meinem Vater mich extrem Belastet und das, was mit mir macht manchmal regelrecht in Psycho-Terror ausartet. Er überweist mir den Unterhalt auch nicht, stattdessen muss ich jedes mal hinlaufen und rumbetteln, dass er mir das Geld gibt (ich bin wirklich drauf angewiesen, sonst wärs mir egal). Dann gibt er mir mal am 3. 25€, dann am 8. vllt nochmal 50€ usw. insgesamt bekomme ich pro Monat nur 125€. Und wie gesagt sehr sehr unregelmäßig, eine Zeitlang hab ich uach gar nichts mehr bekommen.

Wenn ich mich dafür entscheiden sollte, ihn auf den Unterhalt zu verklagen, würde sich der ganze "Stress" überhaupt lohnen? (Wie gesagt, mich belastet das ganze Psychisch schon sehr) Also hätte ich mit einer Klage "Erfolg", wenn man es denn so nennen kann?

Mein Vater ist Berufstätig, und verdient (geschätzt) 1400 Netto. Er hat ein eigenes Grundstück mit Haus. Nur falls sowas irgendwie relevant sein könnte.

Eine weitere Frage ist, müsste ich mich mit 22 Jahren immernoch beim Jugendamt melden, oder ist die Zuständigkeit da bereits bei einer anderen Institution?

Ich würde mich wirklich über hilfreiche Antworten freuen und möchte mich schonmal im voraus bedanken :) Einen schönen Tag wünsche ich noch :)

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Wenn Du nachweisen kannst, dass Du noch unterhaltsberechtigt bist, so kannst Du von Deinen Eltern - beiden! - Unterhalt einfordern. (Ab Volljährigkeit wären beide Elternteile barunterhaltspflichtig...)

Das Jugendamt ist für Dein Problem nicht mehr zuständig, Du müsstest Dir einen Anwalt suchen. Durch diesen könntest Du einen Unterhaltstitel erstellen lassen. Nur mit einem Unterhaltstitel könntest Du den Unterhalt einklagen/ pfänden lassen....

Deine Eltern wären Dir unterhaltspflichtig, wenn Du

  • noch in eine allgemeine Schule/ Gymnasium gehst oder
  • während der ersten Berufsausbildung
  • falls Dein eigenes Einkommen (Lehrgeld, Kindergeld) oder Vermögen (welches den Freibetrag übersteigt) dann nicht ausreicht, um Deinen Bedarf zu decken....
  • das jeweilige Einkommen eines Elternteils über seinem Selbstbehalt liegt (nachdem alle anderen möglichen Unterhaltsempfänger "bedient" wurden, die in der Unterhaltsreihenfolge vor Dir stehen.... minderjährige Kinder, Ehepartner...)
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Sollte Ihr den Eindruck haben, dass der Betreuer sich nicht ausreichend um die Tante kümmert...., könntet Ihr Euch an das Vormundschaftsgericht wenden.

Ein Anrecht auf Konteneinsicht o.ä.... habt Ihr nicht - das hättet Ihr ja auch nicht, wenn die Tante ihre Angelegenheiten noch selbst erledigen könnte.....

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Evt. könnte der Schaden von Deiner eigenen Privaten Haftpflichtversicherung gezahlt werden.... wenn nicht, musst Du selbst dafür aufkommen.

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