Ich musste es noch lernen. Das war in den 90ern. Inzwischen haben wir 2019.

Es erfordert schon einiges an Übung. Gebraucht habe ich es NIE. Selbst die Lehrer konnten als Argumentation damals nur noch den Gerichtsschreiber vorschieben, der während des Prozesses ja mitschreiben muss. Überzeugt klangen sie aber selbst nicht. Inzwischen stenopraphiert da keiner mehr. Da sitzt eine Dame mit Laptop und hackt das Gesprochene in die Tasten. Oder der Richter spricht auf ein Diktiergerät.

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Das liegt vermutlich daran, dass es keine Standard-Formatierung gibt, die für alle Schreibprogramme dasselbe Ergebnis liefert. Wenn du mit Word schreibst, musst du andere Formatierungen einstellen als mit Open Office, mit Times New Roman andere als mit Courier New, um auf die gewünschten 30 Zeilen pro Seite a 60 Zeichen zu kommen.

Es steht im Internet aber meistens dabei, für welches Programm und welche Schriftart die jeweilige Einstellung passt.

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Ich habe mich von der Belletristik schon länger verabschiedet und lese nur noch Sachbücher. Früher las ich sehr gerne Romane. Aber die Qualität hat inzwischen leider doch sehr nachgelassen.

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Füllfederhalter

Vom Schriftbild nicht zu vergleichen mit einem Kugelschreiber.

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Der Tross ist der dem Heer nachgelagerte Teil zur Versorgung der Truppen und zum Transport. Er umfasst also z.B. die Zelte, Feldbäckerei, Vieh, Ersatzkleidung, Munition, aber auch die Feldartillerie und allerhand Zivilpersonal und Soldatenehefrauen, die ihre Männer häufig während der Feldzüge begleiteten. Das Problem beim Tross war, dass man - wie man sich sicher denken kann - eine enorme Anzahl von Wagen mit sich herumschleppen musste und obendrauf das Vieh, das dazu benötigt wurde, ja auch verpflegt werden musste. Die Versorgung der Truppen war übrigens generell ein Problem und zwang zum Anlegen von Magazinen auf der Marschroute, da durch Fouragieren aus der Umgebung nicht genug Nahrung zu beschaffen war.

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Du bist nicht unfähig. Du weißt bloß nicht, worauf es beim Schreiben ankommt. :)

Du erzählst mir etwas, das abseits der Bühne passiert. Ich sitze hier in den Reihen der Zuschauer und blicke auf einen geschlossenen Vorhang. Es fehlt die HANDLUNG und es fehlen die Bilder (show-don't-tell). Dein Text ist reine Narration. Das ist das Kernproblem.

Zum Glück gibts im Zeitalter des Internets kaum etwas, das sich nicht finden ließe. Und so gibt es viele Seiten, die sich mit dem Schreiben befassen. Wenn du nach Stichworten wie "Konflikt", "show-don't-tell", "Spannung" oder "Narration/Beschreibung/Handlung" suchst, wird du sicher fündig und findest heraus, warum dein Text scheitert.

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Der Siebenjährige Krieg verursachte im Mutterland einen Schuldenberg. Um den abzutragen, brauchte es mehr Steuereinnahmen. Nun ächzte die englische Bevölkerung bereits unter der Abgabenlast, während die Kolonisten so gut wie keine Steuern zahlten. Ausserdem hatten die Briten im Krieg sowohl den Reichtum in den Kolonien gesehen, als auch die ausgeprägte Schmuggelmentalität. Man sah es also also legitim (und ferner war es unausweichlich), die Staatskasse durch Steuererhebung in den Kolonien zu sanieren. Schließlich war ja der Krieg dort auch die Ursache für die hohe Verschuldung. Leider sahen die Kolonisten das anders. Und so nahmen die Differenzen ihren Anlauf, die ihr Ende in der Unabhängigkeit Amerikas fanden.

Interessierst du dich sehr für das Thema? Ich habe hier so einiges dazu.

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"Freiheit für alle" ist an der Stelle Quatsch. Erstens ging es den Amerikanern ursprünglich gar nicht darum, unabhängig zu werden oder nach "Freiheit" zu streben. Andererseits ist der Freiheitsbegriff anders zu definieren, als heute. Man muss ihn ummünzen auf die "Rechte freier Engländer". Und das ist NICHT "Freiheit für alle". Sondern es geht um politische Partizipation im Londoner Unterhaus und um eine Freiheit vom "unterdrückerischen Absolutismus" - ein Schreckgespenst, dessen Vorreiter die Franzosen waren. Wer den Zeitgeist nicht versteht, sollte mit dem Begriff "Freiheit" also sehr, sehr vorsichtig umgehen.

Man verstand sich sehr wohl als Brite und als loyaler Untertan seiner Majestät George III. Da war man stolz darauf und wollte es auch bleiben. Doch aus historischen Gründen stand man dem (Tory-)Parlament kritisch gegenüber.

Zeitliche und räumliche Distanzen hatten zwei unterschiedliche Welten geschaffen. In Amerika verband man das Wort Tory noch immer mit den Jakobiteraufständen, in deren Verlauf französische Truppen an den britischen Küsten angelandet worden waren, um den Monarchen zu stürzen. Ein Tory-Parlament in England war eine Gefährung der Monarchie durch den Absolutiosmus und absolut nicht hinnehmbar. Ebenso wenig war hinnehmbar, dass dieses Parlament Steuern diktierte, ohne dass die Amerikaner die Möglichkeit hatten, dann deren Entstehung im Londoner Unterhaus mitzuwirken. (Stichwort: Keine Besteuerung ohne Mitbestimmung). Die Situation schaukelte sich über Jahre hinweg auf. Bis sie eskalierte. Die "Boston Tea Party" gilt hier allgemein als das Zünglein an der Waage. Und selbst zu dieser Zeit war an Unabhängigkeit noch gar nicht zu denken.

Bezeichnenderweise kämpften die meisten Kolonisten aus Unverständnis für die Sachlage FÜR das Mutterland, als sie sich gegen die Briten wandten. Man versuchte, England von den Einflüssen eines fehlgeleiteten Parlaments zu befreien. Denn das Land befand ich in den Händen des Bösen. ^^

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Schwierig, das pauschal zu sagen. Wie zu schon sagst: Das ist abhängig von der Tagesform. Und vom Stand der Überarbeitung. Manchmal sitze ich da und alles, was dabei herauskommt, ist EIN SATZ! Und manchmal fließen die Gedanken schneller, als ich schreiben kann. Da sind dann im Erstentwurf an einem Abend auch ein paar Seiten möglich. In der Feinarbeit brauche ich deutlich länger.

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Seine Bücher sind in Ordnung.

Ich mag den trockenen Humor. Aber davon bieten die Bücher insgesamt zu wenig. Der Rest plätschert eher so dahin.

Ganz nett, zu lesen. Aber überragend finde ich's jetzt auch nicht. Eher so lala.

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Was sich in Büchern so selbstverständlich liest, ist harte Arbeit. Dahinter verbinden sich viele Details rund um die Frage, wie man Wirkung erzielt, zu einem runden Ganzen. Das Gute ist: Das kann man lernen. :) Als Einstieg empfehle ich immer wieder Sol Stein "Über das Schreiben". Hat man das gelesen, wird einem schnell klar, woran die eigenen Texte scheitern und man kann gezielt daran arbeiten.

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Geschichtliche Ereignisse sind natürlich Fakt. Ihre Darstellung ist aber immer eine Frage der Perspektive. Denn Geschichte wird letztlich auch nur von Menschen geschrieben und Menschen neigen zu subjektiven Betrachtungsweisen. Entsprechend wird manches hochstilisiert, anderes bleibt in der Betrachtung gern unberücksichtigt. Zwar bleiben die Fakten unbestritten. Aber in Summe führt das zu einem verzerrten Realitätsbild, das tendenziell auch immer dazu neigt, den Sieger als Helden und den Verlierer als Bösen zu skizzieren. Wir kennen das im Kleinen, wenn man die Meinung zweier Personen zu ein und demselben Thema hört.

Aktuell beschäftige ich mich mit den Ursachen und Auslösern des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und hier zeigt es sich wiederum sehr deutlich, dass die Geschichtsschreibung lange Jahre allein aus amerikanischer Feder stammte. Entsprechend heroisch und großspurig kommt die Revolution daher und wird getragen von Idealen, die bei der Revolution wenig bis gar keine Rolle spielten. Vorrangig ging es um finanzielle Eigeninteressen.

Betrachtet man die Ereignisse neutral aus britischer und amerikanischer Sicht, erkennt man schnell, dass sich beide Seiten sehr intensiv, aber leider zu spät, um einen gütlichen Kompromiss bemüht haben, dass die Briten keine bösartigen Unterdrücker waren, die Gründerväter keine Heiligen, die Revolution nicht geschlossen und das Land voller innerer Spannungen und ohne jedwede Kontrolle und innere Stabilität. Auch waren die Whigs weit kriegerischer als die verteufelten Tories. Wenn Amerikaner heute auf die Straße gehen und die "Join or Die"-Symbolik schwenken, verdrehen sie nicht nur historische Fakten, sondern berufen sich auf Ideale, die aus dem Kontext gerissen werden und von denen sie so wenig verstehen wie die Kuh vom Eierlegen.

Betrachtet man geschichtliche Ereignisse ganz allgemein, fällt auch schnell auf, dass so mancher Held in Wahrheit kein Held war und dass der entscheidende Funke oft von anderen Personen kam, die namentlich völlig unerwähnt bleiben.

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Situps sind auch nichts für Leute OHNE Bauchmuskeln. Obendrauf kann man bei denen eine Menge falsch machen. Versuchs mal mit Cruches.

Diese hier sind auch gut:

https://www.youtube.com/watch?v=Nm0_NAMzY6Q

Es gibt noch weitere Übungen. Aber ohne Bilder sind die schwer zu beschreiben.

Wenn ich dir einen Rat geben darf: Da du bislang offenbar komplett falsch trainiert hast, würde ich mich vor dem Training beraten lassen. Denn natürlich ist dein Oberkörper im Verhältnis zum Rest zu schwer. Tragen muss das deine (nicht vorhandene) Bauch- und Rückenmuskulatur. Dass das auf Dauer nicht gut ist, weißt du wohl selbst. Für dein zukünftiges Training ist daher wichtig, dass du auf Ausgeglichenheit achtest.

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Indem man auf "gutefrage.de" die Fragen liest und Rückschlüsse auf die Fragesteller zieht.

Holmes ist eine fiktive Figur. Autoren sind Trickbetrüger, wenn es darum geht, die Genialität ihrer Figuren hervorzukehren. Das hat mit der Realität nichts zu tun.

Du kannst allerdings deine Beobachtungsgabe schärfen, indem du mit offenen Augen durchs Leben gehst. Beobachte deine Mitmenschen. Achte auf ihre Körpersprache, auf ihre Stimmlage und auf das, was sie sagen. Zwischen dem, was gesagt wird und dem, was gemeint ist, gibt es Diskrepanzen. Ebenso unterscheidet sich ein echtes Lächeln von einem Falschen daran, wie viele Gesichtsmuskeln dabei involviert sind. Darum sehen Zeugen Jehovas auch immer so gequält aus.

Rückschlüsse auf den Beruf aufgrund des Aussehens sind gefährlich. Es sei denn, vor dir steht ein Mann in verkleckster Malermontur. Beim geschniegelten Typen im Anzug wirds schon schwieriger. Banker? Autoverkäufer? Versicherungstyp? Unternehmer? Maurer scheidet wohl aus.

Die meisten Menschen sind aber eher unauffällige Alltagstypen. Die können beruflich alles Mögliche machen. Dem Programmierer sieht man den Nerd numal nicht zwangsläufig an und nicht alle Buchhalter sind langweilige Einsiedler mit buckligem Rücken und dicker Hornbrille.

Ausdrucksweise und Verhalten können aber durchaus helfen, auf Bildungsstand und Werdegang zu schließen. Ebenso erkennt man körperlich arbeitende Menschen an ihren Händen und an der Hautbräune und sportlich aktive Mnschen erkennt man an Figur und Haltung. Menschen, die gewohnt sind, zu reden, reden oft übermäßig viel. Menschen, die gewohnt sind, Entscheidungen zu treffen, treten bestimmt und selbstsicher auf. Ebenso gibt es Muster, die sich regelmäßig in einer Person kombinieren, was zu dem bekannten Schubladendenken führt. Oder wie man so schön sagt: da passt einfach alles zusammen.

Um Menschen wirklich einzuschätzen, brauchst du in erster Linie aber eins: Erfahrung. Es gibt Situationen im Leben, die wiederholen sich immer wieder. Das menschliche Hirn gleicht Situationen mit dem ab, was es bereits kennt und kommt dadurch zu einem Schluss, was es davon halten soll.

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Du darfst Bücher mitnehmen, solange der Lesestoff nicht hochexplosiv ist.

Es gibt einmal die Koffer und dann noch Handgepäck. Das ist ein Rucksack oder eben eine kleine Tasche. Die Koffer kommen in den Gepäckraum, das Handgepäck nimmst du mit ins Flugzeug.

Ich würde auf jeden Fall ein Buch im Handgepäck verstauen, falls dir im Flugzeug langweilig wird. Alle weiteren dann im Koffer.

Und noch ein kleiner Hinweis: Achte beim Packen der Koffer darauf, dass es ein maximal zulässiges Gewicht gibt. Sofern sich da nichts geändert hat, sind das je nach Flug 20 oder 40 Kilo. Für zu schwere Koffer musst du nämlich pro Kilo extra zahlen. :) Viel Spaß im Urlaub.

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Ich würds dir ja beantworten. Aber warum das Rad zweimal erfinden, wenns im Internet steht? Steht sogar auf Wikipedia recht schön.

https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantischer_Dreieckshandel

In der grafischen Darstellung wird mir der Baumwollanteil, der von Amerika rüber kam nach Europa aber zu sehr betont. Bis ins 19. Jahrhundert war das nur ein kleiner Teil. Der überwiegende Teil der Baumwolle kam aus Indien. Vor der Erfindung der Egreniermaschine war das Entkernen der Baumwolle nämlich zu zeitintensiv, so dass man die Sklaven lieber für die Zuckerernte einsetzte.

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Die einen früher, die anderen später. Hab meine beiden so um die 8 Monate herum kastrieren lassen. Mit einem Jahr sollten sie in jedem Fall kastriert sein.

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Vielleicht gefiel es ihm stilistisch nicht. Ich muss sagen, als ich den Satz gelesen habe, hatte ich auch erst mal Bauchweh. Bei "Ganzen" Schwärmen (halbe Schwärme gibt's ja nicht), die im Rauch "hängen" habe ich doch Probleme, mir das korrekt vorzustellen.

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