Naja, Ammoniak hat ein freies Elektronpaar, das es donieren kann. Salen enthält 2 Stickstoffe die ein paar donieren können und zwei Sauerstoffe, die donieren, (meist deprotoniert) auch eins. Also ist hat es vier Koordinationsstellen (tetradentat). Die Struktur hängt vom Metallion ab, bzw. dessen Elektronenkonfiguration und ob es sich um einen low oder high spin-Komplex handelt, bei Nickel(II) und Kupfer(II), bilden sich meist quadratisch planare Komplexe. Bei Nickel mit einer d8.Konfiguration ist das im allgemeinen üblich, bei Kupfer mit einer d9-Konfiguration würde sich normalerweise eine oktaedrischer Komplex bilden. Allerdings existiert der Jahn-Teller-Effekt. Soll heißen, Kupfer bildet den oktaedrischen Komplex, die beiden Liganden die aus der quadratischen planaren Ebene herausstehen, sind allerdings sehr schwach gebunden, sodass diese eine große Entfernung zum Zentralatom haben und damit schnell weg sind. Was zurückbleibt ist der quadratisch planare Komplex. Daher würde ich meinen beide sind quadratishc planar.

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Octan lösts sich vollständig in Hexan, sind beide vollständig mischbar. Octan löst sich in überkritischen CO2, je nach Umständen, generell ist Octan in überkritischen CO2 löslich aber je nach Konzentration, Temperatur, Druck und Dichte, kristallisiert es mitunter schnell aus. Grundsätzlich gilt, je kürzer das n-Alkan oder je höher der Druck oder je höher die Fähigkeit etwas zu umfließen (geringere Viskosität), desto löslicher das Alkan bzw. desto lösender wird überkritisches CO2

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Ich würde behauptet, dass alles was da drin ist in 60%iger Salpetersäure gelöst wurde. Kann mir aber auch nur schwer vorstellen, dass einfach irgendwas wild zusammen mit Salpetersäure gelagert wird: Was genau ist denn da noch drin?

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Atome liegen in einem Metall in der Form des Metallgitters vor. Damit ein Metall sich verformen lässt (duktil ist), müssen die einzelnen Gitterebenen im Metall so verformbar sein, dass sie eine Bewegung mitmachen können sich also mit der aufgebrachten Kraft mit biegen, anstatt, dass sich die Gitterebenen voneinander lösen (denn das würde den Bruch des Materials verursachen). Um diese Bewegung durch eine Kraft mitmachen zu können müssen die Atome innerhalb ihrer Gitterebene verschoben werden, damit sie das aber können müssen sie die Preierls-Spannung überwinden. Die Preierls-Spannung ist aber von der Nahordnung im Gitter und der Bindungsstärke der Atome untereinander abhängig, welche beide bei steigender Temperatur abnehmen und damit auch die Preierls-Spannung.

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Redoxreaktion von was? Die Reaktion von Kalium mit Brom wo Kalium oxidiert und Brom reduziert wird kann auf beide Weisen angegeben werden:

2 K + Br2 -> 2 KBr

oder

K + 1/2 Br2 -> KBr

das gleiche gilt für Rubidiumhalogenide

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Wer denkt sich solche Fragen aus?

  1. Ethanol ist Weingeist, was der Rest mit den Mitspielern bedeutet bedeutet keine Ahnung, Ethanol ist relativ unreaktiv.
  2. Recht wahrscheinlich H2S, wenn es in der Schule gefragt wird, ansonsten passt es noch besser auf Tellan (oder Tellurwasserstoff) H2Te, da ist der Bindungswinkel bei 90° und die Te-H Bindung ist wesentlich schwächer als S-H. Ist aber ein eher exotisches Molekül.
  3. Die Frage ist mir komplett unverständlich, habt ihr irgendwelche Katalysatoren behandelt?
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Mineralwässer haben einen pH-Wert von 5,5 bis 6,5, das heißt es liegen Oxonium-Ionen vor, deren hohe Leitfähigkeit durch den Grotthus-Mechanismus beschrieben werden. Das Proton ist also der Ladungsträger. Dieser Mechanismus hat den größten Einfluss auf die Leitfähigkeit. Allerdings enthält Mineralwasser natürlich auch einige andere Ionen, die als Ladungsträger fungieren.

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7. Als Licht wird wohl der sichtbare Bereich von elektromagnetischer Strahlung gemeint sein wollen? Beides ist elektromagnetische Strahlung, aber die Wellenlänge ist verschieden und damit auch die Energie (Frequenz, Wellenzahl, etc.)

  1. Da ein Heliumatom und ein Gamma-Quant angegeben werden, wird es Alpha und Gamma-Strahlung sein.
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Ich halte das für praktisch unmöglich. Also in der Anwendung wird es zur Vermischung kommen, alleine schon durch den Aufbau bzw. die Bewegung des Aufbaus. Das man alles mischt und es sich spontan entmischt halte ich für komplett ausgeschlossen. Ein dreiphasiges System könnte eventuell für einige Zeit bestehen: Chloriertes Lösungsmittel (höhere Dichte als Wasser), Wasser, Ether (geringere Dichte als Wasser) aufeinander aufgesetzt oder sowas könnte einige Zeit halten.

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Hm, meines Erachtens lässt sich der Dampfdruck nur durch Integrieren der Clausius-Clapeyron-Gleichung und einsetzen der Werte berechnen, aber dafür fehlt wirklich die Verdampfungsenthalpie deines Stoffs bzw. die Veränderung also delta H.

Für solche Aufgaben ist im Regelfall folgendes gefragt:

Die freie Enthalpie (Gibbs Energie) G ist definiert als G = H -T*S

Dementsprechend gilt für die Änderung der freien Energie deltaG = deltaH - T*delta S

Bei der Siedetemperatur ist das System im Gleichgewicht und delta G ist dann gleich 0. Stellt man die Gleichung 0 = delta - T*delta S um, erhält man die Verdampfungsentropie.

In der Regel findet sich in der Aufgabenstellung dann der Hinweis, dass es sich um eine unpolare Flüssigkeit handelt oder, dass starke attraktive intermolekulare Wechselwirkungen vernachlässigt werden sollen, denn dann gilt die Troutonsche Regel, die besagt, dass die meisten Verdampfungsentropien (bzw. molaren Verdampfungsenthalpien folgenden Zahlenwert annehmen: 88 J/K (bzw. J/K*mol).

Damit ließe sich dann die Verdampungsenthalpie berechnen. Und diese dann in die Clausisu-Clapyeron Gleichung einsetzen.

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Alle betrieblichen Ausbildungen sind aussichtsreich. Chemielaborant, Labortechniker, etc.

Vom Studium ist eher abzuraten, wenn du lediglich wegen der Jobsaussichten studierst. Es ist ein Studium für Leute die an der Thematik interessiert sind und sich nicht grämen später in Berufen zu arbeite, für die das Studium nicht notwendig gewesen wäre.

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Du redest von Carboxylgruppen, wenn du Säuregruppe meinst? Dann ist genau das Gegenteil der Fall, Carboxylgruppen, weisen einen -I-Effekt und -M-Effekt auf, die Elektronendichte wird also stark auf die Carboxylgruppe konzentriert und das Carbenium-Ion wird destabilisiert. Große Alkylketten oder eine Guanidino-Gruppe würde das Carbenium-Ion stabilisieren.

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Spontan fällt mir die Peroxyoxalat-Lumineszenz ein, die hervorragend in Lösung funktioniert und bspw. aus Knicklichtern bekannt ist. Ob das als Sprühlack klappt, womöglich wenn du eine passende Formulierung findest, die Wasserstoffperoxid erst beim Trocknen freisetzt, oder Wasserstoffperoxid und Oxalat getrennt sprühst, oder deine Oberfläche vorher mit den Oxalaten modifizierst.

Das ganze finde ich allerdings nur wenig sinnvoll, überhaupt würde ich Chemilumineszenz nicht für solche Anwendungen anwenden, wieso reicht kein Fluorophor oder Phosphor, das bei Beleuchtung emittiert?

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Gängig sind Lithium (dunkelrot) und Natrium (gelborange) oder evtl. Calcium (roteres orange als Natrium), du kannst da selber sehr leicht herausfinden, indem du dir einfach die Flammenfärbungen ansiehst. Auch einige Lanthanoide emittieren Licht im rotgelborgangen Bereich, aber ob die in handelsüblichen Feuerwerk eingesetzt werden, weiß ich nicht. Die Elemente wäre grundsätzlich besser einzusetzen, da die Farbe stärker sichtbar ist, aber einerseits sind die reinen Alkalimetalle reaktiv andererseits müssten für eine sinnvolle Färbung die Metalle selbst als Pulver vorliegen, was auch unreaktive Metalle unter Umständen zu reaktiv für eine längere Lagerung macht, da Metallpulver sich auch selbst entzünden können.

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Wie meinst du das? 3 Synthesen für Malonsäure oder wirklich drei Reaktionen bei denen Calciummalonat entsteht, denn das wäre irgendwie eine seltsame Frage?

  1. Reaktion von Malonsäure und Cacliumhydroxid.
  2. Reaktion von Natriummalonat und irgendeinem löslichem Calciumsalz (Calciummalonat, wird unslöslicher sein, als Natriummalonat, im Wasser. Also böte sich wohl einfach Cacliumchlorid an.)
  3. Verseifung von Diethyl- oder Dimethylmalonat mit Calciumhydroxid.
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