Das ist im Prinzip leicht zu berechnen: Glucose ist C6H12O6

Du suchst nach der Molaren Masse M von Kohlenstoff und Wasserstoff,

dann berechnest du die Stoffmenge von Wasserstoff aus der gesuchten Molaren Masse M und deiner gegebenen Masse m (die 2 g) wie folgt: n = m/M

Damit hast du die Stoffmenge, die 2 g Wasserstoff wären. Glucose enthält 12 Stoffmengenanteile Wasserstoff auf 6 Stoffmengenanteile Kohlenstoff, also teilst du deine erhaltene Stoffmenge des Wasserstoffs durch 2 (weil 12/6 = 2, anders gesagt; es sind halb so viele Stoffmgengenanteile Kohlenstoff enthalten wie Wasserstoff.). Wenn du die Stoffmenge des Wasserstoffs durch 2 teilst, erhältst du also die Stoffmenge des Kohlenstoff. Diese multiplizierst du mit der Molaren Masse des Kohlenstoff und kommst so auf 11,9xxx was aufgerundet dann 12 g wäre.

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Sauerstofffreie Säuren enthalten keinen Sauerstoff, Sauerstoffsäuren enthalten Sauerstoff, sonst gibt es da keine generellen Unterschiede, die auf alle zutreffen. Bei Sauerstoffsäuren ist es zumindest im Regelfall, so, dass ein Proton einer O-H Bindung am acidesten ist und daher dieses doniert wird.

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Vereinfacht gesagt: In einem Molekül wechselwirken die Magnetischen Dipolmomente der einzelnen Kerne miteinander. Egal was außen herum geschieht, das passiert immer. Wenn nun ein äußeres Feld angelegt wird, ein starkes Feld, also ein sogenanntes "high-field", sieht man auch Wechselwirkungen nur sind dieso so viel stärker als die ursprüngliche Wechselwirkung, die vorlag, als noch kein high field von außen vorlag. Um dann vereinfacht damit rechnen zu können, macht man es sich leicht und approximiert, dass dieser induzierte Wechselwirkung um ein vielfaches größer ist, sodass die, immer noch vorhandene eigentlichen Wechselwirkungen des Systems ohne externes Feld ignoriert werden können, da die Werte so gering sind.

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G-Proteine sind für Geschmackswahrnehmung verantwortlich, der süße Geschmack von Beryllium und Blei oder der bittere von Magnesium und Kupfer ließe sich sicher über Gustducinexpression erklären, aber salzige eher nicht. Außer der Ladung ist ja auch die Größe und Elektronenkonfiguration relevant, die einen, wichtigeren Anteil an der Koordinationsgeometrie einnimmt als die bloße Ladung. Ob der entsprechende Rezeptor überhaupt bekannt ist, weiß ich nicht.

Bernd Lindemann hat sich biologisch-medizinisch damit beschäftigt, du könntest seine Paper durchgehen, die aber alle etwas älter sind (80er-90er)

Ansonsten hat deine Uni vielleicht eine Ausgabe von "Encylopedia of signalling molecules", S. Choi vorliegen, da werden viele Paper zum Thema zitiert und vielleicht findest du dort Paper zur Metallkationenwahrnehmung

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Also sofern du da nicht irgendeinen Katalysator hast, der da was regeln könnte, würde ich behaupten, dass da gar nichts passiert. Und ich muss sogar zugeben, dass mir nicht mal ein Katalysator bekannt wäre, der eine Bindung zwischen CO2 und Methanol zu irgendwas konstruktiven (Ethanol) vermitteln würde.

Man könnte vielleicht Methanol verbrennen und die Gase in Wasser einleiten um H2CO3 in Form einer wässrigen Carbonat/Hydrogencarbonat-Lösung zu bekommen. Da wäre CO2 nicht als Edukt angebracht in der Gleichung, jedoch als Produkt.

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Nein eingesetzt werden Iodate und Fluoride. Die sind beide (also die Na-Salze davon) eher nicht dafür bekannt besonders gefährlich für die Leber zu sein. Eher für andere Organe. Aber die Konzentration ist sehr gering. Hin und wieder findet man auch Kaliumhexacyanoferrat(II) als Rieselhilfe im Salz, auch hier ist die Menge aber zu gering und der Komplex zu stabil um größere Schädigungen zu verursachen.

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andere Antwort

Natürlich Kunst, schließlich studiere ich nicht ohne Grund Kunsthistorik mit Spezialisierung auf angewandte Kunsthistorik der Straßenkunst des späten 20.Jahrhunderts. Allerdings auch etwas Geschichte, da ich auch nebenbei Mythologie studiere mit Spezialisierung auf der Darstellung von Naturkräften in der nordischen Mythologie.

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Wasser (sogar 95%) und das einzige was dann noch sauer sein könnte wäre vielleicht alpha-Linolensäure, die als Ausgangsstoff für Non-2-enal und Nonadienale dienen kann (das sind die Stoffe die den allgemeinen Gurkengeruch verursachen). Dazu dann noch irgendwelche Polyphenole und Phenolderivate (vor allem in der Schale), die ggf. sauer reagieren.

Aber so richtig sauer ist die Gurke halt nicht, Was viel vorkommt sind gesättigte und ungesättigte Aldehyde und Alkohole mit C6 bis C9 und auch nicht terminale Alkine und Alkinole findet man. Allerdings, wenn man die Gurke öffnet und Luft an die Gurke gelangt, sind die Aldehyde natürlich von Autooxidation betroffen und bilden dann die jeweiligen Säuren.

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Kommt drauf an, bifunktionelle Alkylanzien können durchaus nucleophile Eigenschaften besitzen. Bei Alkylanzien ist jedoch der Hauptaugenmerk auf die alkylierende Wirkung zu legen, und dafür ist zunächst mal eine elektrophile Funktionalität notwendig. Als Beispiel sei hier der Vergleich von Busulfan und des N-Lost HN-3 genannt. Bei Busulfan haben wir einfach ein Ester, mit dem Mesylat als sehr gute Abgangsgruppe, da ist nichts nucleophil. Aber die nucleophilen Basen können hier gut angreifen. Beim N-Lost ist das vollkommen anders, zwar könnten die Basen der DNA auch hier am Chlortragenden Kohlenstoff angreifen, aber was tatsächlich passiert ist, dass der Stickstoff des N-Lost selbst als Nuceophil reagiert und eine Cyclisierung stattfindet. Die nucleophile Eigenschaft ist hier also essentiell für den Wirkmechanismus.

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a) Dazu muss man sich das Nucleophil und das Substrat ansehen: Tert-butanolat ist ein sterisch einigermaßen anspruchsvolles Nucleophil, je anspruchsvoller und basischer (gleichzeitig am besten so wenig nucleophil wie möglich), desto eher ist es eine E2-Eliminierung. Dann sehen wir uns das Substrat an, hier eine Verbindung, die ein Chlor-Atom in primärer Position besitzt (primäres Halogenalkan), damit ist die Geschwindigkeit einer Eliminierung extrem erniedrigt im Vergleich zur Substitution, also könnte es auch Sn2 sein. Jetzt ist es an der Sache zu gewichten. Im Regelfall würde man sagen, tert-Butanolat ist nicht nucleophil genug im Vergleich zu seiner starken Basizität, weshalb hier eigentlich nur E2 in Frage käme. (In der Tat: Kalium-tert-butanolat ist sogar ein ausgesprochen gutes Reagenz um E2-Eliminierungen zu forcieren, während Methanolate und Ethanolate häufig Sn2 forcieren, da ebenfalls sehr basisch, aber im gleichen Maße nucleophil.)

b) Wasser ist ein schwaches Nucleophil und eine schwache Base. Zudem ist es nicht sterisch anspruchsvoll, das Substrat ist jedoch ein tertiäres Halogenalkan. Hier würde die E1 und Sn1 gleich schnell erfolgen. Sn2 könnte natürlich ebenfalls erfolgen, wäre aber aufgrund des tertiären Halogenalkans als Substrat sehr langsam, vor allem im Vergleich zu E1 und Sn1. E2 kann nicht erfolgen, da Wasser nicht basisch genug ist. Wahrscheinlich erfolgt beides und du müsstest die Temperatur wissen, zudem kann man wahrscheinlich bereits durch NaHCO3 -Zugabe eine Sn1 begünstigen.

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Ja

In der Schule arbeitet man doch noch mit NaOH-Lösungen? Latex ist zum arbeiten mit NaOH-Lösungen gut geeignet, dafür sollte man sie also verwenden können. Denn auch eine gering prozentige NaOH ist schon unangenehm auf der Haut, vor allem jetzt im Winter, wenn die Hände durch die Kälte ausgetrocknet sind.

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Hm, meines Erachtens lässt sich der Dampfdruck nur durch Integrieren der Clausius-Clapeyron-Gleichung und einsetzen der Werte berechnen, aber dafür fehlt wirklich die Verdampfungsenthalpie deines Stoffs bzw. die Veränderung also delta H.

Für solche Aufgaben ist im Regelfall folgendes gefragt:

Die freie Enthalpie (Gibbs Energie) G ist definiert als G = H -T*S

Dementsprechend gilt für die Änderung der freien Energie deltaG = deltaH - T*delta S

Bei der Siedetemperatur ist das System im Gleichgewicht und delta G ist dann gleich 0. Stellt man die Gleichung 0 = delta - T*delta S um, erhält man die Verdampfungsentropie.

In der Regel findet sich in der Aufgabenstellung dann der Hinweis, dass es sich um eine unpolare Flüssigkeit handelt oder, dass starke attraktive intermolekulare Wechselwirkungen vernachlässigt werden sollen, denn dann gilt die Troutonsche Regel, die besagt, dass die meisten Verdampfungsentropien (bzw. molaren Verdampfungsenthalpien folgenden Zahlenwert annehmen: 88 J/K (bzw. J/K*mol).

Damit ließe sich dann die Verdampungsenthalpie berechnen. Und diese dann in die Clausisu-Clapyeron Gleichung einsetzen.

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Chromatographie ist ein weiter und weicher Begriff. Grundsätzlich beinhaltet jede Chromatografische Methode eine stationäre Phase, also meistens eine feste Phase, auf die oder durch die eine mobile Phase läuft. (Dies ist meistens eine Flüssigkeit oder Gas). Die mobile Phase enthält dabei meist ein Stoffgemisch, mit Stoffen, die verschiedenen Eigenschaften aufweisen, je nach Eigenschaft interagieren die verschiedenen Stoffe in der mobilen Phase auf unterschiedliche Weise mit der stationären Phase und werden dadurch getrennt. Ein klassisches Beispiel wäre die Dünnschichtchromatographie (DC), dessen Trennprinzip die Polarität der verschiedenen Moleküle nutzt. Dabei wird eine DC-Platte, meist eine mit Silica beschichtete Platte mit einem Stoffgemisch versehen. Wir nehmen mal an: Zimtsäure und Zimtaldehyd. Zimtsäure ist sehr polar, da es eine Carboxygruppe enthält, Zimtaldehyd nur eine Carbonylgruppe, die wesentlich weniger polar ist. Die mobile Phase löst nun die Stoffe auf der DC-Platte und schleppt sie in Fließrichtung mit, dabei werden die Moleküle entlang des Flusses der mobilen Phasen mitgenommen. Das Silica auf der DC-Platte ist jedoch auch polar und polares wechselwirkt mit polaren. Deshalb wird die polare Zimtsäure wesentlich länger am Silica gehalten und wird schwere mitgenommen als das Zimtaldehyd.

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Iso kann als Präfix für Verbindungen genutzt werden, die genau eine Abzweigung in der Kette enthalten. Bspw. in Isobutan.

Bei 2-Ethyl-4-methylheptan ist das nicht der Fall. 4-Methylheptan hingegen könnte als Isoheptan bezeichnet werden. Generell ist sowas aber nicht zielführend, weil es durch die Nomenklatur mehrere iso-Heptane gibt.

Bei Isopropyl wird eine Isopropangruppe angezeigt, also eine Gruppe, die genau eine Abzweigung in der Kette enthält. Isopropan selbst kann es ja nicht geben, stattdessen ist es halt die Angabe, dass die Bindung zum zweiten Kohlenstoff in der Kette erfolgt.

Zu guter Letzt kann iso auch für Isomere Verbindungen genutzt werden, bei denen das isomer keinen Trivialnamen hat oder sowieso unbedeutend ist, wie bspw. bei Ascorbinsäure und Erythorbinsäure, die langläufig als Isoascorbinsäure bezeichnet wird.

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Um welche stationäre Phase handelt es sich denn? Ausgehend, davon, dass Butylparaben zuletzt kommt, muss es sich um eine unpolare stationäre Phase wie, reversed Phase Kiesegel handeln oder?

Parabene sind die Ester der der para-Hydroxybenzoesäure und damit Ester, Ester sind so mittel polar. Die Carbonylgruppe ist leicht polar, die Alkylreste am Sauerstoff nicht. Die Polarität des Ester nimmt also immer weiter ab, je länger der Alkylrest wird: Je länger die Kette, desto unpolarer der Ester. Jetzt kommt das Butylparaben, also das unpolarste zuletzt. Die unpolarste Verbindung bleibt also am längsten auf der Säule. Das Trennprinzip beruht darauf, dass die Verbindung am längsten auf der Säule verweilt, die mit der stationären Phase am meisten wechselwirkt. Bei "reversed phase"-Phasen existieren viele lange Alkylketten auf der Phase, die mit anderen Molekülen über van der Waals-Wechselwirkung, attraktiv Wechselwirken können. Diese wechselwirken mit den Parabenen, vor allem mit den Alkylresten der Parabene. Je länge die Kette am Paraben, desto größer der Teil des Moleküls, das mit der stationären Phase wechselwirkt. Also: Je länger der Alkylrest, desto stärker die attraktiven van der Waals-Wechselwirkungen mit der stationären Phase.

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Ja das ist schwer zu sagen, ohne zu Wissen, welche Bedingungen vorliegen. Aber an Luft ist FeO nur bei hohen Temperaturen stabil, bei Rt. zersetzt es sich und dann wird es mitunter kompliziert, da Magnetit (Eisen(II,III)oxid; Fe3O4) und elementares Eisen gebildet werden.

Deine Gleichung ist aber richtig für die Bildung von FeO und ich denke, dass diese Gleichung hier gesucht sein wird, da es wohl um das Verständnis für Redoxreaktionen geht.

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Also bei der Flammenfärbung wird ja recht hohe Energie aufgebracht und es können auch Elektronen aus inneren Schalen auf höher energetische Schalen gehoben werden. Wenn du eine Flammen mit einem Handspektroskop beobachtest wirst du sehen, dass die Flamme in mehrere Spektrallinien aufgeteilt ist. Es treten also verschiedene Übergänge auf. Allerdings: Beim Natrium ist es nicht so, hier existieren zwei charakteristische Linien, die D-Linien, die bei wenig auflösenden Spektrometern als eine Linie angezeigt werden. Die für Natrium charakteristische D-Linie ist durch den Übergang von 3s auf 3p angeregte und auf 3s zurückfallende Elektronen zu schieben, weshalb du Recht hast und Na-Kationen eigentlich eine andere Flammenfarbe (zumindest aber ein anderes Flammenspektrum) aufweisen müssten. Dennoch sieht man bei der Verbrennung die D-Linie von elementaren Natrium. Dies ist damit zu Erklären, dass Natrium-Kationen bei der zugeführten Energie auch temporär zu Natrium reduziert werden können. Und das ist auch für viele andere Elemente der Fall, sodass die Verbindungen die gleiche Flammenfarbe, bzw. das gleiche Flammenspektrum aufweisen wie die Elemente. Dafür notwendig ist aber ein Gegenion, dass diesen Vorgang nicht inhibiert. Deshalb gibt es auch einige Verbindungen, die nicht die klassische Flammenfärbung des Elements zeigen. Anorganische Zinnverbindungen zeigen fast nie die blaue Färbung, die zum Beispiel bei der Verbrennung von Stannan sichtbar ist. Ein besseres Beispiel sind wahrscheinlich Bariumverbindungen, wo das Chlorid eine grüne Färbung erzielt, das Sulfat nur noch eine schwache und Phosphate keine Flammenfärbung mehr erzeugen.

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Ja genau. Schwefel ist schon ein ganzer Batzen, der Orbitalüberlapp ist begrenzt und die Bindung ist nahezu ausschließlich als Einfachbindung aufzufassen. Die geringere Bindungslänge bei C-O ist ein Indiz dafür, dass der Doppelbindungscharakter bei dieser Bindung höher ist als bei der C-S-Bindung. Die C-S Bindung ist also leichter zu trennen.

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Alles was du suchst findest du in der Pharmazie: gute Jobaussichten in der Industrie, aber notfalls eine Apotheke zu betreiben ist auch möglich, keine Pflicht zur Promotion und trotzdem die Möglichkeit gute Jobs zu bekommen. Du solltest Pharmazie als Staatsexamensstudiengang studieren.

Pharmazeutische Chemie und Chemietechnik sind faule Kompromisse. Wenn du die für Technik in der chemischen Industrie interessierst, dann studiere Verfahrenstechnik oder Chem.ing, aber über die Aussichten dort, kann ich nichts sagen.

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