Wie steht ihr zu Menschen, die ihre in Angst, Wut und Selbsthass gründenden Unterstellungen für die Wirklichkeit halten?

Jeder kennt es: Jemand redet von der einen oder anderen Sache, und schon schwingt sich der nächstbeste Mensch mit gewaltiger Schräglage zum rechtschaffenden Streiter der Gerechtigkeit auf, und inzeniert seinen inneren Saustall einmal wieder als höchst dramatische Wendung und aktuelle Not der ganzen Welt.

Ja, wir reden von Kampfveganern, Streitfeministinnen, Grenzenlose Übermütter, Moralapostel, und Narzissten im allgemeinen.

Sie stören sich an allem und jedem, und nur 100% Konformität sind genug um ihren uneingeschränkten Anspruch auf Recht zu befriedigen. Sie machen aus einer Mücke einen Elefanten, aus einem Anmachspruch eine Vergewaltigung, aus einem Steak Massenmord. Was, du hast dein Kind nicht bis zum 2 Lebensjahr gestillt, und kochst jeden tag Bio? Tja, leider verloren, nun sind sie Blitzableiter für die Supermutter die alles perfekt kann und weiß.

Du nimmst dich selbst nicht ganz so ernst, und lässt anderen gerne ihren Spaß? Tja, Erzmoralapostel von Staubhusten findet das nun kindisch, und hält dir eine 15 DINA4 Seiten lange Predigt darüber wie viel Entwicklung du nötig hättest, und dass man ja sowas nicht dürfe.

Letztlich frage ich mich- wann haben wir bitte aufgehört solche leute vorzuführen, und stattdessen ihrer Salamischeibentaktik zur zerstörung unserer Menschlichkeit und Lebensfreude nachgegeben?

Menschen, Psychologie, Gesellschaft
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