Mir ist nach Deinen Ausführungen in der Frage und den Kommentaren nicht klar, ob dieser Fremde Erbe Deines Onkels Alleinerbe ist oder ob er nur 5.000 € erbte. Wenn er Alleinerbe ist, dann steht ihm der Anteil am Haus zu, der Deinem Onkel gehörte.

"Nur" im Grundbuch - wie Du formulierst - ist ein schöner Irrtum. Wenn im Testament dazu nichts verfügt wurde, GILT das Grundbuch. Nach dem Tod des Onkels ist die Umschreibung des Grundbuchs auf den Erben offensichtlich versäumt worden. So etwas kommt immer wieder einmal vor.

Es muss dann eine Grundbuchberichtigung erfolgen. Und Deine Mutter hat dann einen Miteigentümer.


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Es wäre gut zu erfahren, wer wie viel Anteil hatte und seit wann. Dass können die Kinder aus 1. Ehe ersehen, wenn sie einen Grundbuchauszug beim Amtsgericht holen. Dazu benötigen sie den Erbschein, denn für einen Grundbuchauszug bedarf es eines berechtigten Interesses.

Grundsätzlich erben alle Kinder der Mutter zu gleichen Teilen von dem, was der Mutter gehörte (also ihr Anteil war).

Ein Fachanwalt für Erbrecht kann da helfen. Aber auch der Weg zum Nachlassgericht sollte bereits einige Klärung bringen.

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Du kannst der Hausverwaltung freundlich schreiben, dass Du den Sperrmüll nicht verursacht hast und auch nicht weißt, von wem er stammt, und dass Du selbstverständlich nicht für die Kosten der Entsorgung aufkommst. Sie wissen selbst, dass sie die Kosten nicht umlegen dürfen, aber sie versuchen es.

Mehr musst Du nicht machen.

Wir hatten einmal eine ähnliche Situation im Hof eines Objekt, in dem ich im EG Gewerberäume gemietet hatte. Dabei ging es um ein ausgeschlachtetes Motorrad. Ich habe der Verwaltung einen sehr deutlichen Brief geschrieben und angesichts des Tons des Schreibens zuerst gefragt, ob ihnen normalmenschliche Umgangsformen abhanden gekommen sind. Schließlich betreibe ich keinen Schrotthandel. Und für die Kosten der Entsorgung würde ich selbstverständlich nicht aufkommen. Binnen 24 h war eine Entschuldigung da.

Allerdings habe ich der Verwaltung auch mitgeteilt, wem die Motorräder auf dem Grundstück gehören.

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Sofern es nur um Dein Zweitfahrzeug geht, sehe ich keine Einschränkung, warum Du es nicht auf Deinem Grundstück abstellen können solltest.

Wenn sich drum herum allerdings eine kleine "Werkstatt" entwickelt und Handel und Wandel entsteht, dann kann man damit rechnen, dass jemand zweckentfremdete Nutzung des Grundstücks vermutet.

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Das hängt von der Farbe ab, die benutzt wurde. Mach ein Foto und geh damit in einen Baumarkt. Dort wirst Du fachgerecht beraten.

Wir hatten in diesem Jahr einen großen Vandalismusschaden an einem denkmalgeschützten Objekt. Da konnten selbst Spezialfirmen, die das den ganzen Tag machen, nichts erreichen, weil es sich um Lackfarben handelte.

Letztlich mussten Maler dreimal anrücken, außerem Elektriker, um die Leuchtwerbung zu demontieren. Zu aller Letzt noch ein Fensterbauer, um das Oberlicht auszutauschen, das hinter der Leuchtwerbung zerstört war, so dass Farbe zwischen die Fester gelaufen war.

Wenn es sich bei Euch lediglich um Farbe aus Sprühflaschen handelt, bekommt Ihr es mit Chance runter. Sonst hilft nur überstreichen.

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Kaltmiete und NK sind die bessere Lösung. Dazu Hinweis auf richtiges Lüften und Heizen der Räume zur Vermeidung von Schimmelbildung mietvertraglich festhalten.

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Da Du in einem Kommentar den Nachtrag "z. B. in München" gemacht hast, ist die Antwort: ca. 1000-3000 € / m², ganz exklusive Lagen und bei MFH-Bebaubarkeit ggfs. noch mehr.

Ansonsten hätte ich Dir eine Gegenfrage gestellt: Was kostet ein Auto in Deutschland? Nur qualifizierte Fragen können zu qualifizierten Antworten führen.

Was willst Du wo in München erwerben? Konkret bitte!

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- Prüfe die Bebauungsrichtlinie für das Grundstück.

- Gibt es einen Bebauungsplan, überprüfe, ob ein Holzhaus dort gebaut werden kann. Wenn ja, lass über eine Baufirma oder einen Architekten planen.

- Stelle eine Bauvoranfrage, bevor Du das Grundstück kaufst.

Und dann viel Spaß und starke Nerven als Bauherr.

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Die Probezeit ist mit Sicherheit ein erschwerender Faktor. Es bleibt aber eine Einzelfallentscheidung. Wenn Du z. B. um die 40 bist, durchweg gearbeitet hast, gutes Eigenkapital hast und die neue Anstellung möglicherweise wegen besserer Konditionen angetreten hast, vielleicht sogar abgeworben wurdest, dann hast Du Chancen.


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Wieviele Tausend Male möchtest Du denn mit Deinem Firmenwagen um den Block Deiner Wohnung fahren, um ihn als Firmenwagen deklarieren zu können?

Na ja, ich weiß nicht, wo die Gewinnerzielungsabsicht Deiner Firma dann stecken soll, aber ich finde, Du solltest Dich allmählich auf den Börsengang vorbereiten.

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