Also erstmal, wenn dir deine Psychologin Medikamente verschreibt, anstatt dir Psychisch zu helfen: renn. Gedanken mit Medizin bekämpfen zu wollen ist das absolut dümmste, was Du machen kannst.

Die Mechanismen wie Gedanken funktionieren, sind ganz simpel. Du steigst auf einen Gedanken ein, erachtest ihn als wahr und schon dreht er sich. Seine Natur ist per Definition die Wiederholung. Er muss solange er durch dein Bewusstsein Aufmerksamkeit bekommt, existieren. Sobald du dich da rausboxt, am einfachsten wenn du dich z.B. schockst. Dir selbst eine Art 'Realitätwatsche' gibst und du wieder auf den Boden der Tatsachen ankommst, gibt es gar keinen Grund mehr zu denken.

Außerdem, sorge dafür dass du ne klare Struktur übern Tag weg hast, was zu tun hast, deinen Körper aktivierst durch Bewegung und deinen Fokus auch vermehrt auf dich lenkst, anstatt auf irgendwelche fiktiven Szenarien in deinem Kopf. Das klingt vlt. nicht alles nett, aber ganz ehrlich kein Mensch ist hier um sein Leben zu erdenken, sondern um sein Leben zu er-leben. Es ist nur eine einfache Bewusstmachung und ein gewisser Mut die Alten Muster hinter sich zu lassen.

Wenn dein Psychologe dir da nicht mal Tipps geben kann, dich emotional nicht halten und supporten kann oder dir auch keine einfachen Übungen mitgeben kann, dann such dir bitte jemand kompetenten.

Und noch ein kleiner Hinweis: Ängste sind Vorstellungen im Kopf über die Zukunft, die wir uns machen. Gedankliche Bilder. Diese glauben wir seien Real, aber keine dieser Ängste ist jemals eingetroffen. Und selbst wenn, war es am Ende lediglich ein weiser Lehrer, um zu lernen oder nicht einmal halb so wild als die Situation tatsächlich dann da war. Glaub nicht alles was dein Verstand dir erzählen will. Viel Glück mein Freund🌌🙏🏼

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Wenn die Körpersprache was anderes verrät, als das Gesagte?

Ich schreib noch mal, wegen dem Arbeitskollegen in den ich über ein Jahr verliebt bin. Hab ihm ziemlich schnell meine Gefühle gestanden, er sagte, dass er keine Beziehung möchte. Es hat sich aber eine Freundschaft entwickelt.

Irgendwie kann ich nicht so recht glauben, dass er nichts von mir will, weil er oft langen Blickkontakt mit mir hält, seine Körperhaltung ist stark zu mir gewandt, wenn wir nebeneinander sitzen und er merkt sich viele Dinge, die ich ihm erzähle. Er antwortet oft schnell auf meine Nachrichten und wir unternehmen in letzter Zeit oft was gemeinsam.

Muss dazu erwähnen, dass er eine Sozialphobie hat, vllt hat er auch Bindungsangst. Kann es vllt sein, dass er seine Gefühle nicht preis geben möchte, weil er zu sehr Angst hat, oder sollte ich dem, was er sagt, mehr Glauben schenken?

Mein Verstand sagt, ich sollte mir keine Hoffnungen machen, aber mein Gefühl sagt was anderes.

Ich akzeptiere, das was er gesagt hat und ich bin sehr gerne mit ihm nur befreundet, aber irgendwie fühlt es sich nach mehr an. Oder ich irre mich nur.

Ich weiß oft nicht, was ich tun soll. Es ist oft schwierig, weil er weiß, dass es mir schwer fällt, mit ihm befreundet zu sein, weil ich mehr will und er augenscheinlich nicht.

Deswegen kam es zwischen uns auch öfter zu Reibereien, aber irgendwie kommen wir dann doch immer auf einen grünen Zweig.

Was eh gut ist, aber hätte trotzdem gern mehr von ihm.

Hat jemand Erfahrung mit Sozialphobien? Kann es möglich sein, dass er seine Gefühle nicht zu gestehen möchte, oder ist das wohl nur ein Wunschdenken von mir?

Danke für euren Rat.

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»Wenn den Menschen die Sprache gegeben wurde, um ihre Gedanken zu verbergen, dann war Zweck der Gesten, dise zu offenbaren.«

Es kann durchaus sein, dass das was du in seiner Körpersprache siehst, auf etwas ganz anderes hindeutet, und vielleicht sogar wirklich die Wahrheit ist. Wenn es ist, dann wäre ja genau das was du willst, nur Bedarf es vielleicht noch etwas mehr Zeit und Geduld. Gib dem Menschen, den du Liebst, die Zeit die er braucht. Wenn er sich irgendwann dafür öffnet, dann ist das schön, aber es am Ende nichts wird, ist das genauso in Ordnung. Dann darfst Du das respektieren und bis dahin die Zeit genießen "vor" einer Beziehung, die meiner Erfahrung nach auch sehr aufregend ist und ganz besondere Qualitäten hat, da man als derjenige, der Verliebt ist gerade ganz oft in der Situation ist, nicht ganz genau zu wissen, was denn jetzt Sache ist.

Und das ist okay. So war es bei mir auch und ich bin immer wie ins Vertrauen gegangen und habe die Kontrolle abgegeben. Ihr allen Raum gelassen und die Zeit mit ihr einfach jedes mal genossen.

Nimm dir selbst da den Druck raus. Es ist auch gut für dich in deiner Beobachtung mal etwas Abstand zu gewinnen, etwas mehr Zeit zu haben, um zu Überprüfen, ob du das was Du an seiner Körpersprache siehst, wirklich so ist oder ob du es vielleicht sogar überintepretierst. Gib dir selbst den Raum das zu reflektieren und herauszufinden.

Verbring weiter Zeit mit ihm, Beobachte was passiert und genieße auch die schönen Momente, auch wenn sie jetzt im Rahmen der Freundschadlichen Beziehung sind. Mach das wie's jetzt ist bereits perfekt und Taste dich vielleicht langsam heran in Gesprächen mehr über ihn rauszufinden, mehr in die Tiefe zu gehen.

Nach 1-3 Monaten kannst du dich ja nochmal melden und berichten wie der Stand so ist. Sei aber auch fein damit wenn es nicht so ist, und sei bereit dich auch ganz neu auszurichten. Als Verliebte darfst du dir dessen bewusst sein, dass du den Schritt machst und die aktive Rolle einnimmst. Und wenn du etwas willst, gibt es auch die Möglichkeit es nicht zu bekommen. Und damit musst du im Frieden sein. Er ist nicht verantwortlich dir das zuzusprechen, was du willst. Es kann so oder so ausgehen. Wie es ist und wie es kommt, ist es genau richtig🙏🏼

Alles Gute :)

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Beziehung zu Eltern?

Hallo M17 hier. Meine Freundin W18.

Wir sind jetzt seit genau einem Jahr zusammen, und meine Eltern verstehen sich so toll mit ihr. Meine Eltern sind auch super nett immer und gehen auf sie ein, fragen sie Dinge und machen späßchen. Sie ist schon richtig ein Teil unserer Familie, und vertraut meinen Eltern schon super dolle.

Meine Eltern sind beide Ärzte, mittlerweile ist sie Patientin bei uns und vertraut meiner Mutter zyklusprobleme etc. An.

Meine Eltern lieben sie und sie sie auch, ich finde das richtig gut.

Ihre Eltern hingegen, wollten von Anfang an nicht das sie einen Freund hat. Sie wurde eine Zeit lang nichtmal von ihren Eltern zum Zug gefahren und ist alleine im Dunkeln mit dem Fahrrad gefahren.

Die Eltern haben ihr auch beide gesagt das sie das nicht unterstützen und so. Sie durfte auch nie hier übernachten oder andersrum, und jetzt wo sie 18 ist, macht sie es manchmal einfach, aber trotzdem sind ihre Eltern dann sauer.

Wenn ich da bin sage ich immer Hallo und Tschüss, das ist seit einem Jahr aber das einzige was da kam. Ihre Eltern sprechen nicht mit mir, fragen mich nichts und wollen auch garnichts von mir wissen. Seit einem Jahr bin ich halbe Luft für sie.

Ich traue mich auch nicht sie anzusprechen oder so, der Vater guckt immer böse und ist russisch. Fühle mich auch nicht wohl wenn ich da bin, weil ich weis das sie mich da garnicht wollen.

Der Rest der Familie ist super. Ihre Geschwister mögen mich und die sind auch cool. Ihre Oma und Opa tanten etc haben mich auch zu ihrem Geburtstag eingeladen das fand ich richtig cool.

Naja ich habe das gefühl das ihre Eltern mich nicht mögen.

was würdet ihr in meiner Situation machen ?

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Wenn ihre Eltern so reagieren, haben die wahrscheinlich ziemliche Probleme mit sich selbst. Ich mein offensichtlich gibt es ja kein Problem, aber die Denken irgendwas, Reden sich irgendwas ein, um damit in den Widerstand zu gehen, haben vielleicht irgendwelche ganz komischen Vorstellungen wie ihre Tocher Beziehung zu leben hat. Also von daher würde ich das ganze erstmal niemals auf mich persönlich beziehen.

Ich würde auch immer wieder mit meiner Freundin reden und herausfinden, wie ihre Beziehung zu ihren Eltern ist und was sie denkt. Sie kennt die beiden ja am Besten und dadurch kannst du die Situation vielleicht besser verstehen. Vielleicht kommt auch irgendwann der Punkt, wo sie dich akzeptieren, weil sie merken du tust ihrer Tochter voll gut, aber kontrollieren kannst du das sowieso nicht. Engstirniges Denken zu durchbrechen, musst du dir nicht zur Aufgabe machen.

Solange ihr dennoch eine tolle gemeinsame Partnerschaft lebt, ist an sich ja alles Gut. Fokussiere dich auf das was schön läuft und genießt die Zeit, die ihr habt^^

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Im Grunde genommen verwechselst du wahrscheinlich Liebe mit Anerkennung und bist von dieser gleichzeitig abhängig.

Wenn dein Freund dir sagt: "Ich liebe Dich" ist das nicht unbedingt ein Ausdruck von Liebe, sondern einfach für Dich eine Bestätigung, die du immer und immer wieder brauchst.

Liebe an sich ist viel umfassender und tiefgründiger als pure Worte. Sie ist allumfassend, das Gefühl von Einheit und Verbundenheit. Sie versteht den anderen in seiner Lage und ist in sich Ganz. Sie braucht nicht, gibt aber selbstlos, da sie unendlich ist.

Mach dir bewusst, dass dieser Mangel (diese Art des Denkens) weder für Dich noch für ihn förderlich ist. Es bringt dir nichts, weil du dich ständig aufregst und am Ende für nichts fertig machst und ihm gleichzeitig unbewusst Vorwürfe machst, für Dinge, die an sich belanglos sind.

Ob er Dir am Morgen "Ich liebe Dich" sagt oder nicht sollte Dich nicht unglücklicher machen und deine Liebe zu ihm auch nicht einschränken.

Es ist immer gut, wenn wir uns ins Bewusstsein rufen, wie wertvoll es ist, dass wir diesen Menschen an unserer Seite habe und ihn aktiv in seinem Sein unterstützen, indem wir ihm das Gefühl geben, dass er gut so ist wie er ist.

Und wenn du Ganz bist, dich also nicht durch ihn vervollständigen musst, dann wirst du merken wie er sich von sich aus ändert.

Weil wir die Welt immer von innen nach außen ändern. Wenn du in dir liebevoller und verständnisvoller wirst, dann ist es unmöglich, keine Auswirkungen im Außen zu bewirken. Genauso wie, wenn du noch wütender und frustrierter wirst. All das was du in dir trägst, wirkt nach außen. Anders geht es gar nicht.

Entweder zum Guten oder zum eher nicht so Guten :) Du hast die Wahl^^

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