Hin und her wegen meiner suchterkrankung?

Hallo, ich habe eine suchterkrankung und habe mich bei der Bundeswehr beworben. Ich bin knapp 3 Jahre clean.

Damals meinte der Karriereberater zu mir ich kann es versuchen mich zu bewerben und werde zu einem Psychologen geschickt. Im Januar war dann mein Auswahlverfahren ich wurde ausgemustert aufgrund meiner suchterkrankung. Laut der Zentralvorschrift hatte ich mich an das karriebüro Gewand da ich die vorschrift anders aufgenommen habe. Der Karriereberater meinte zu mir das sie so einen Fall noch nicht hatten er aber der Meinung ist das es ja eine lange Zeit ist und ich es auch sofern sich nichts geändert habe es richtig aus der zentralvorschrift entnommen habe. Ich sollte es in einer kurz verfassten Email dorthin schreiben und er hat diese weiter geleitet.

Ca 2 Wochen nachdem ich die email geschrieben hatte bekam ich ein Brief, dass sie mir nicht entsprechen können. Ich hatte es dann dabei belassen und mich nicht mehr hingewandt.

Aber dann hatte ich ca 1 Woche nachdem dieser Brief ankam überraschender Weise einen 2. Brief im Briefkasten, wo drinnen stand das ich zu einer zusätzlichen ärztlichen Untersuchung eingeladen werde und gegebenenfalls ein einplanungsgespräch danach stattfindet. 

Ich war heute morgen bei dem Termin, war bei der Ärztin drinnen, sie meinte direkt am Anfang zu mir das eine suchterkrankung ein ausschlusskreterium ist und dies ja eine Vorschrift ist. Und das ich auch trotz dem Psychologen Termin den ich bekam, keine Chance hätte.

Trotzdem hatte sie mich untersucht, einen Psychologen Termin habe ich auch für April bekommen.

Was ich mich frage, warum hat die Bundeswehr es nicht bei dem ersten Brief belassen.? Die suchterkrankung war ja von Anfang an bekannt. Wieso hatte ich dann doch einen Brief im Briefkasten das ich doch eingeladen werde.? Das versteh ich ehrlich gesagt nicht so ganz..

Das ist für mich irgendwie ein hin und her. Ich mein erst bekam ich den Brief das die mir nicht entsprechen können, wobei ich es ja belassen hatte. Kurz darauf kam der Brief das ich zu einer zusätzlichen ärztlichen Untersuchung eingeladen werde, wiegesagt die suchterkrankung war ja von Anfang an bekannt. Und wieso sagt die Ärztin mir ich hätte keine Chance bzw das es eine Vorschrift ist und daran wird sich gehalten? Obwohl ich ja trotzdem eingeladen wurde obwohl das bekannt war.? Ich hoffe ihr könnt verstehen wie ich es meine.? 

vielen Dank im voraus!

Bundeswehr, Recht, Sucht, ärztliche Untersuchung, auswahlverfahren, Ausbildung und Studium
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Warum sind Menschen mit einer psychischen Erkrankung „eingeschränkter“ im Arbeitsleben als Gesunde?

Kurz dazu wie ich darauf komme, ich habe mich bei der Bundeswehr beworben und war bei dem Auswahlverfahren. Laut den Anlagen wurde ich/gehe ich davon aus das ich falsch gemustert worden bin. Ich habe eine suchterkrankung und bin seit knapp 3 Jahren clean, habe von jetzt auf gleich aufgehört als ich erfahren hatte das ich schwanger bin.

ich weiß seit längerem das ich zu der Bundeswehr möchte, denn ich möchte genau einen Job der so vielseitig ist, bei dem man zu lernen kann, der mich fordert und fördert. Nur leider steht meine Sucht Erkrankung im Weg ... ich habe mal spaßeshalber geguckt wie es bei der Polizei wäre .. da steht direkt bei den ausschlusskreterien ‚suchterkrankung‘ .. aber warum?
Ich weiß, in diesen Jobs muss man belastbar sein. Aber kann man das nicht nur weil man psychisch „krank“ ist?
Und ja, diese Erkrankung bleibt ein Leben lang, man kann nur Abstinenz/stabil werden.. aber man kann doch auch seine Grenzen einschätzen. Zumindest ist es so bei mir ... ich fände es schade wenn ich doch falsch liegen sollte, das ich nicht zu der Bundeswehr könnte.. Ich mein mir ist bewusst das es hart wird/werden kann. Und das das kein ponyhof ist, ist mir klar! Ich habe lange Zeit über alles nachgedacht, dass es hart wird, was passieren kann wenn man in einen Einsatz gehen würde.. ich meine so eine Entscheidung trifft man nicht von heute auf morgen! Ja ok vielleicht gibt es Menschen die dies tun, aber nicht alle.

Und schon garnicht wenn man selbst weiß das man eine Krankheit hat über die man nichts heraussagen kann. Aber kann man nicht einfach eine Chance bekommen? Ich mein, klar man kann nicht sagen „ich werde nie wieder rückfällig“, denn man weiß nie was im Leben für Rückschläge durch irgendwelche Situationen kommen können! Aber man lernt mit der Erkrankung umzugehen und was man im Notfall wann tun muss, an wen man sich wenden kann.
Aber warum gibt man Sone Menschen keine Chance? Ja, es gibt bestimmt welche die nicht wissen würden auf was die sich einlassen und es auf die lockere Schulter nehmen würden, aber was ist mit denen die sich über alles im Klaren sind?
Abgesehen davon kann jeder Mensch „auf einmal“ eine psychische Erkrankung bekommen, durch ein Schicksalsschlag, oder generell durch mehrere kleine Situation und irgendwann läuft das Fass eben über..

Ich rede jetzt mal von mir.., ich würde wenn es nur daran liegt, ich WÜRDE alles machen wenn sein muss alle 2 Wochen einen Drogentests abgeben, auch würde ich den selbst bezahlen.
aber warum gibt man sonen Menschen nichtmal eine Chance? Auch mit der klaren Ansage, wird man rückfällig ist man direkt raus.

Warum geht das nicht? Ich finde es ehrlich gesagt wirklich schon ungerecht..

Menschen, Erkrankung, Psychologie, Gerechtigkeit
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Hhillllfeee?

Hallo,

mein Partner meint er nimmt mir unser gemeinesames Kind weg. Es hat vor ein paar Tagen angefangen .. er ist grundlos zum Arzt gegangen und wurde für den nächsten Monat krank geschrieben da er eine OP am Knie hatte und der Arzt beim Röntgen eine gebrochene Schraube festgestellt hat bla bla bla .. naja er war dann die Tage nächtelang weg .. ich bin immer bis in die Puppen wachgeblieben weil ich mir eben Sorgen gemacht habe. Ich brauche viel Schlaf (mehr als normal) und das weiß er ... dann gering mein Schlaf Rhythmus außer Kontrolle ... ich war bis morgens wach und bin dann einfach (ja auch im sitzen auf der Couch) eingeschlafen und habe dementsprechend bis nachmittags geschlafen und immer so weiter .. in der Zeit hat er unseren Sohn in die Kita gebracht und abgeholt. Gestern hatte ich die Nacht durchgezogen und als unser Sohn Mittagsschlaf machte, machte mein Freund auch Mittagsschlaf.. naja ich dann automatisch auch. Ich habe bis ca 3:00 Uhr heute Nacht geschlafen. Als ich aufwachte sah die Wohnung aus wie Sau, überall Schokolade auf der Couch, der Tisch voll der Boden auch!!! So und fing an sauber zu machen. Um ca 5:30 wurde unser Sohn wach, ich habe um ca 6:00 Uhr meinen Freund geweckt da er den kleinen wieder in die Kita bringen soll weil ich ja so viel sauber zu machen habe und er es nicht auf die Kette bekommt selbst sauber zu machen. (Er ist generell unsauber und unhygienisch) er fängt an das lange schlafen gegen mich zu verwenden und sagte „du kümmerst dich nie um dein kind“ weil ich eben die Tage so beschissen geschlafen habe .. als ich ruhig zu ihm meinte die Tage das es mir leid tut das mein schlafrhytmus so kaputt ist meinte er immer „ach kein Problem, es ist ja quasi wegen mir weil du dir Sorgen gemacht hast) und ich versteh das nicht, wieso sagt man im ruhigen ja es ist ok und jetzt so? Und ich glaube er wird es wirklich tun. Genauso wie er jetzt meinte das ich mich ja anscheinend nicht um unser Kind kümmere, aber dass hat damit doch nichts zutun, den einen Tag kann er ihn auch noch bringen damit ich sauber machen kann was ER dreckig gemacht hat...

und wenn er was machen sollte und wirklich zum Jugendamt geht, kann ich dass ja wirklich nicht abstreiten das es so war mit dem schlafen die Tage, aber im ruhigen sagt er erst es ist ok und jetzt wo er angepisst ist stellt er mich als asoziale Mutter da ...

familienprobleme, Gesundheit und Medizin, hilflos, Liebe und Beziehung
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