Wie dein Fall juristisch zu bewerten ist, weiß ich nicht. Allerdings empfinde ich das Verhalten deiner Lehrerin als unpädagogisch, denn es besteht nun die Gefahr, dass sie ein unkollegiales, unkameradschaftliches Verhalten fördert, da du dir in Zukunft vermutlich überlegen wirst, einen Mitschüler noch einmal abschreiben zu lassen.

Aus meiner Schulzeit kann ich mich nicht darin erinnern, dass derjenige, der Abschreiben ließ, auch bestraft worden wäre. Zumal hätte die Lehrerin während des Tests vielleicht besser kontrollieren müssen: Auf frischer Tat beim Abschreiben erwischt - Heft abgeben - ungenügend!

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Dass Homosexualität eine Krankheit sei, predigt vielleicht die Kirche als Institution, aber nicht unbedingt der einzelne Mitarbeiter. Männer, Frauen lass' ich hier außer Acht, die pädophil oder ephebophil veranlagt sind, suchen sich vielleicht eher einen Beruf, der ihnen einen Umgang mit Kindern und Jugendlichen erlaubt. Das bedeutet aber nicht, dass alle diese Männer eine solche Eigenart haben, auch nicht, dass sich alle von ihnen vergreifen.

Wenn pädophile oder ephebophile Männer asexuell sind oder jedenfalls ihren Sexualtrieb beherrschen können, sich ihren Schützlingen also auf seelische Art und Weise verbunden fühlen, dann können sie vielleicht sogar die besseren Förderer als heterosexuelle Männer sein. Der Herr Becker, ein ehemaliger Leiter der Odenwaldschule, war, glaube ich, so ein Talent, er galt wohl, bis man seines Missbrauches an seinen Schülern gewahr geworden war, als Reform- bzw. Musterpädagoge. Tragischerweise konnte er aus irgendwelchen Gründen seine Liebe zu seinen Schülern nicht ausschließlich in die platonische Schiene kanalisieren.

Es hakt vielleicht am Umgang der Kirchenführung mit solchen Mitarbeitern: sorgfältige Auswahl; das Wissen darum, dass gewisse Menschen vom Priesteramt angezogen werden; enger Kontakt mit Fachleuten, um gefährdete Angestellte von einem potentiellen Vergehen vorbeugend abzuhalten; bessere Kontrolle der Mitarbeiter, um eventuellen Heimlichkeiten möglichst bald aufdecken zu können, die Kirchenleitung sollte Beschwerden uneingeschränkt nachgehen, dann würden unverbesserliche Personen eher entdeckt und den Kindern und Jugendlichen entzogen, bestraft; Schulung und Fortbildung der Kirchenoberen durch seriöse Fachleute zum Thema männliche Homosexualität

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Statt zu telefonieren, den Kontakt über E-Mail laufen lassen? Oder, falls möglich, z. B. wegen des Termins persönlich beim Arzt oder in der Fahrschule vorsprechen?

Versuchen der Ursache auf den Grund zu gehen, warum dich auf einmal das Stottern überkommt.

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Den Brief an seine Firma adressieren (zu Händen Herrn ..., Herrn ... persönlich), damit er nicht meint, du spionierst ihm nach. Warum sollst du ihm nicht gratulieren, ist doch nett. Wenn er dir daraufhin nicht dankt oder zum Beispiel schreiben sollte, nun sei es genug mit dem Kontakt, dann weißt du fürs nächste Mal Bescheid. Normalerweise schreibt man seinen Absender auf den Briefumschlag, falls er an dich zurückgeschickt werden muss. (Du könntest etwa die falsche Adresse geschrieben haben.) Wenn du nicht möchtest, dass dein ehemaliger „Kollege“ deine Anschrift kennt, dann natürlich nicht.

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In dem Gedicht "/", [Komma] geschrieben von / im Jahre 1927, [Komma] geht es um die Erinnerung des lyrischen Ich an seine ehemaligen Geliebte.  [Das Thema des im Jahre 1927 geschriebenen Gedichtes ... von … ist die Erinnerung des …]

In der ersten Strophe erinnert sich das lyrische Ich, wie er im Monat September mit seiner Geliebten unter einen Pflaumenbaum saß [ich würde „sitzt“ schreiben] und hinauf in den weißen Wolken sahen [Vorschlag: „sieht“. Ansonsten: … in die weißen Wolken sah, alternativ: und sie hinauf in die weißen Wolken sahen.]

In der nächsten Strophe behauptet das lyrische Ich, dass es sich an nichts erinnert, nicht einmal an das Gesicht des Geliebten, nur an den Kuss.  

In der dritten bzw. letzten Strophe fragt sich das lyrische Ich, ob die Frau mittlerweile Kinder gezeugt [andere Möglichkeit: „gebärt“] hat. Und dass es den Kuss nur wegen der weißen Wolke nicht vergisst. [wäre es besser zu schreiben: „ ... nur der weißen Wolke wegen nicht …“?]

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Ich bin völlig überzeugt, dass es leider fast unmöglich ist, in unserer Gesellschaft ohne das Nutzen der modernen Technik zu existieren. Die Menschen werden [nicht:] immer mehr digitale abhängig. [sondern: digital immer abhängiger.] Der Gewöhnungsprozess läuft sehr schnell und unbewusst. Unsere Gesellschaft erwartet [nicht:] auf [sondern: von]uns, 24/7 aktiv zu sein. Heutzutage [nicht:]betrieben [sondern: betreiben] immer mehr Unternehmen ihre Geschäfte über das Internet.

Die Unternehmen entwickeln **immer mehr moderne *Gadgets, um ihre [nicht:]Produktion [sondern: Produkte] zu verkaufen.

Die Eltern sorgen sich [nicht:] über [sondern: um] ihre Kinder und kaufen verschiedene digitale *Gadgets, um Kinder zu kontrollieren.

*Gibt es ein sinnvolles deutsches Wort für „Gadget“? Falls ja, würdest du zumindest eine Wiederholung vermieden haben.

** „immer mehr“: Wortwiederholung! Vorschlag: ... entwickeln gehäuft moderne ...

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Das Thema der Ballade könnte die Treue sein. Des Ritters Hund, Falke und Geliebte wissen zwar um seinen Tod, es bekümmert sie aber nicht weiter. Kaum ist der Mann gestorben wendet sie sich ihrem Liebhaber zu, die Tiere der Jagd.

Die Raben aber verhelfen dem Ritter zu einem Andenken: „Eine goldene Locke aus seinem Haar, soll wärmen das Nest uns nächstes Jahr.“ Ihr Nest wird die Raben an ihre Beute erinnern. Sie erzählen vielleicht ihren Kindern, dass ein Teil einst zu einem Rittersmann gehörte.

Die Schwüre von Liebe sind hohle Worte: „»Manch einer wird sprechen: Ich hatt' ihn lieb! Doch keiner wird wissen, wo er blieb, …“

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Beispiel eins ist richtig, Nummer zwei eigentlich auch. Man kann sich denken, wie der Satz vom Sinn her aufzufassen ist. Man könnte aber auch lesen oder in einer Geschichte, einem Märchen ist es vielleicht sogar gewollt: Der Garten ist der Besitzer (Eigentümer) des Laubbaumes.

Um keine Unklarheiten aufkommen zu lassen deshalb lieber: Ich muss heute harken wegen des Laubbaumes in meinem Garten.

Wegen des Schwimmens rieche ich nach Chlor, besser vielleicht: Des Schwimmens wegen rieche ich nach Chlor. Wegen dem Schwimmen: Das ist umgangssprachlich ausgedrückt.

„Wegen des“ bezieht sich auf Schwimmen, Wetter, Laubbaum.

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„Kochen und Backen“: Duden-Newsletter (06.05.13)

Weiterhin wird der Singular verwendet, wenn ein Subjektteil selbst im Singular steht und den anderen Subjektteil inhaltlich mit umfasst: „Bello und jeder andere Hund würde das genauso machen.“
Wenn zwei Substantive (meist ohne Artikel) inhaltlich eng miteinander verbunden sind, kann man das Verb in den Singular setzen, wenn man das Subjekt als eine Einheit auffasst: „Seine Kraft und Stärke war beeindruckend.“

https://www.duden.de/sprachwissen/newsletter/Duden-Newsletter-060513

Es kommt Salz und Pfeffer in den Topf. Zumindest falsch ist der Singular demnach also nicht.

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Die Mitteilung meines Klassenlehrers an Sie wiederholend, teile ich Ihnen mit, dass ich am Kurs XY nicht weiter teilnehmen werde, da ich aufgrund mehrmaliger Ausfälle des Lehrganges diesem nur einmal beiwohnen konnte.

Sollte man das auf französisch formulieren? Damit kann ich nicht dienen!

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Das Wort „gefälligst“ ist so ein Wort. Fordert man heutzutage jemanden auf, gefälligst Platz zu nehmen, wird das als grob empfunden. Im neunzehnten Jahrhundert war das nicht so. „Herr Baron, bitte nehmt gefälligst Platz!" Das hieß so viel wie: „Herr Baron, erweist mir bitte den Gefallen und nehmt Platz!“

Auch „merkwürdig“ hat sich vom Positiven zum Negativen gewandelt. Sagte man in alter Zeit über Goethe, er sei ein merkwürdiger Mann, meinte man, er sei es würdig, dass man auf ihn merke. In unser Zeit ist ein merkwürdiger Typ ein komischer, ein eigenartiger Mensch, jemand mit zweifelhaften oder negativen Eigenschaften.

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Auf dem obersten Bild kann ich nichts Schlimmes erkennen. Nach dem Waschen, Duschen oder Baden sofort die Kacheln mit einem Handtuch abtrocknen, Bad lüften, anschließend die Heizung für eine gewisse Zeit aufdrehen (je nachdem wie lange sich dort jemand gewaschen hatte, so ungefähr 30 Minuten nach intensiver Benutzung), erneut lüften und dann die Heizung mäßig anstellen. Die Ritzen sind schwierig trocken zu kriegen, so gefährlich sieht es nicht aus.

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Ist das Zimmer, in dem du arbeitest gut gelüftet? Die Temperatur ist gemäßigt, es ist nicht überhitzt im Raum? Du trinkst ausreichend? Bist du beim Lernen vielleicht so angespannt, dass deine Atmung verkrampft ist? Könnte deine Nase verstopft sein, dass du deshalb nicht gut atmen kannst? Sitzt du, den Kopf ständig nach unten gerichtet? Aus Erfahrung meine ich, dass das auch nicht unbedingt förderlich ist. Vom Lernen an sich bekommt man keine Kopfschmerzen, denke ich.

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Vielleicht hat ihn deine Beleidigung nicht gestört, vielleicht hat sie ihn aber auch sehr getroffen, und du hast es einem Menschen angetan, der in einer schwierigen Lage steckt bzw. besonders empfindlich auf Kränkungen reagiert. Vielleicht ist er es gewöhnt, beleidigt zu werden, dein Verhalten verwundert ihn nicht weiter. Wer weiß!?

Vielleicht sieht er keinen Sinn darin, dich aufzuklären oder sich zu wehren, vielleicht fehlt ihm der Glaube an dein Verständnis für ihn!? (Schlechte Erfahrungen mit anderen)

Du könntest ihn aufsuchen, um ihm zu sagen, dass dir die ganze Sache leid täte und dass du ihn um Verzeihung bitten möchtest.

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Dein Sohn könnte homosexuell veranlagt sein, ein kleiner „Sissy boy“ - das ist doch schön. Wenn er im Sommer in der Schule im Kleid auftaucht, werden die anderen Schulanfänger nicht das Problem sein. So junge Kinder haben sich, denke ich, noch ihre natürliche Toleranz bewahrt. Gefährlich sind eher die Jugendlichen und die Erwachsenen. Die Mitschüler werden ihm vielleicht interessierte und neugierige Fragen stellen, vorausgesetzt, sie sind noch nicht von den Erwachsenen verdorben worden. Du könntest ihm sagen, wenn er im Kleid gehen möchte, dann wäre das in Ordnung. Er müsse aber wissen, dass andere Menschen ihn möglicherweise schief anschauen oder Bemerkungen machen, die ihm nahegehen oder traurig machen könnten. Das sei aber nicht sein Problem, sage ihm, er sei, so wie er ist, gut und fein, sondern das der anderen Leute. Nicht er müsse sich für sich entschuldigen, sondern die anderen Menschen für ihre Intoleranz und für ihre Ignoranz. Du musst deinem Sohn also den Rücken stärken. Falls du den Eindruck hast, er könnte sich Beleidigungen zu sehr zu Herzen nehmen, dann versuche es ihm lieber auszureden ein Kleid zu tragen.

Vor der Einschulung könntest du dich auch mit dem zukünftigen Klassenlehrer/der zukünftigen Klassenlehrerin in Verbindung setzen, damit sich dieser/diese auf die Situation einstellen kann.

Zum Kinderpsychologen musst du wegen deines Sohnes nicht gehen, höchstens um mit seiner Hilfe sein Selbstvertrauen zu stärken. Er hat keine Probleme, die werden ihm höchstens gemacht.

Nicht böse sein, wenn ich schreibe: Ich hoffe, du liebst dein Kind mehr als deine Religion oder deine Ideologie.

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Unbestreitbar ist sicher, dass du dich nicht vorwiegend nur um einen deiner zehn Schützlinge kümmern kannst. Das solltest du dem Jungen erklären. Wahrscheinlich ist es auch, dass er dich und deine Art nett und angenehm findet.

Warum möchte der Junge ständig von dir getragen werden? Und warum klettert er häufig auf deinen Schoß? Wenn er deine Nähe sucht, weil er sich bei dir geborgen fühlt, dann sollte es für ihn eigentlich ausreichen, sich auf deinen Schoß zu setzen, sich an dich zu lehnen oder auf dich zu legen und dergleichen. Ist der Wunsch, herumgetragen zu werden, um das Bedürfnis der Nähe zu befriedigen, notwendig?

Weißt du, dass es den Trage-Fetisch gibt? Manche Leute haben den Fetisch, andere Menschen durch die Gegend zu tragen und manche den Fetisch von anderen Leuten getragen zu werden. Das ist kein seltenes Bedürfnis. Diese Menschen möchte aber nicht jeden X-beliebigen/jede X-beliebige tragen oder von ihm/ihr getragen werden, sondern sie suchen sich dafür das Geschlecht aus, das sie bevorzugen und besonders den Menschen, den sie attraktiv, schön finden, den sie lieben.

Fetisch hat etwas mit Sexualität zu tun. Haben kleine Kinder bereits ein sexuelles Verlangen, ohne sich dessen bewusst zu sein? Vielleicht könnte man es auch als ein Vorverlangen bezeichnen?

Hat der Junge während seines Aufenthaltes auch Kontakt zu deinen Kolleginnen und anderen Kollegen? Bestünde für ihn auch die Möglichkeit von einer Frau, einem Mädchen getragen zu werden oder sie jedenfalls dazu aufzufordern? Falls ihm das möglich wäre, er aber trotzdem auffallend dich, als männliche Person, für seine Bedürfnisse in Anspruch nimmt, ja dann, ich weiß, ich spekuliere sehr, aber dennoch, dann ist er möglicherweise homosexuell veranlagt.

Falls dir meine sehr vage Vermutung nicht ganz unglaubwürdig erscheint, beobachte ihn darauf hin. Manchmal kann man diese Verlangung im Verhalten, oder wie sich jemand gibt, erkennen.

Dass, falls es so sein sollte, keine Elektroschocks, Medikamente, Psychotherapien oder Ähnliches, notwendig sind, versteht sich, hoffe ich, von selber!

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Vorschlag: Ich heiße XY, bin 16 Jahre alt und aus dem LK1 hierhin zu euch gewechselt. Vorher hatte ich die XY Realschule besucht.

Aber sonst fast richtig: Ich heiße XY, bin 16 Jahre alt und vom LK1 hierhin gewechselt. Außerdem komme ich aus der XY Realschule.

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