Wie pdeleuw schon richtig geschrieben hat, friert das in den Zug eingedrungene Wasser ein. Kurzfristig hilft auftauen, reinigen und schmieren.

Da aber davon auszugehen ist, dass mit dem Wasser auch Schmutz in den Zug eingedrungen ist und – falls nicht bereits geschehen – dieser mit der Zeit rosten und immer schwergängiger laufen wird oder der Zug schon sehr alt ist, solltest Du bei nächster Gelegenheit an einen Wechsel der Züge und Außenhüllen nachdenken. Ob der Zug auch beim Kontakt mit Scheibenenteiser o. ä. rostet, kann ich jetzt nicht beantworten.

Bei der Neuanschaffung solltest Du auf ausreichend gedichtete Endkappen achten oder – noch besser – auf ein vollständig gedichtetes System bzw. durchgehende Liner umsteigen. Diese gibt es von diversen Herstellern, z. B. von Gore, Jagwire oder Nokon, sind jedoch meist etwas teurer. An die Rahmenösen schraubbare Adapter oder ähnliches erlauben die Verlegung durchgehender Zughüllen, durchgehende Liner können auch an den originalen Ösen verbaut werden. Diese Systeme brauchen kaum Pflege.

Mehr Tipps dazu, z. B. auch den diesjährigen Schaltzug-Verschleißtest (lässt sich natürlich auf Bremszüge übertragen) findest Du auf unserer Seite bike-magazin.de

Viele Grüße

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Aufgrund des hohen Gewichts kommen bei Mountainbikes Stahlfedern eigentlich nur noch bei langhubigen Freeridern und Downhill-Bikes zum Einsatz. Dort spielen sie ihre Vorteile voll aus: feines Ansprechverhalten und zuverlässig tolle Performance.

Die Luftfeder bietet die höhere Variabilität und das geringere Gewicht. Über den Luftdruck lässt sich das Fahrwerk individuell auf unterschiedliche Fahrergewichte abstimmen. So macht es schon einen Unterschied, ob man nur mit einer Trinkflasche und Race-Klamotten oder in dicker Montur mit 10-Kilo-Rucksack unterwegs ist.

Fahrwerkstipps und mehr gibt's bei uns auf der Homepage.

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Das kann leider passieren, bei fachgerechtem Gebrauch ist das jedoch ärgerlich. Ich kenne jetzt den Umfang der Pegasus-Garantie nicht, das müsstest Du beim Hersteller anfragen und ggf. auf eine kulanten Service hoffen.

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Temperaturen von 0°C schaden Deinem Bike keinesfalls und Funktionsbeeinträchtigungen gibt's da auch noch keine. Wie schon richtig beschrieben wurde, verändert sich das Ansprechverhalten von Feder-/Dämpferelementen und hydraulischen Bremsen bei niedrigen Temperaturen. Dann muss es aber schon deutlich unter 0°C haben.

Vor dem Winter sollte das Bike jedenfalls gründlich gepflegt werden. Ganz wichtig: gut schmieren. Dann hat Wasser keine Chance, in Freilauf, Lager usw. einzudringen und dort drin zu gefrieren.

Weitere Tipps zum Schrauben, Warten, Pflegen Deines Mountainbikes – egal ob Frühlng, Sommer, Herbst oder Winter findest Du auf bike-magazin.de

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Bei der Gabel handelt es sich um ein einfaches Modell, bei dem nur die Federvorspannung vorgewählt werden kann. Mit dieser beeinflusst Du den Negativfederweg und die Losbrechkraft, die überwunden werden muss, um den Einfedervorgang einzuleiten. Nicht verstellt werden Härte der Federung oder Dämpfung.

Es gibt verschiedene Gründe, warum Du keine Veränderung spürst: generell zu weiche Feder oder – das Gegenteil – zu harte Feder. Da würde ein Federwechsel helfen. Durch Pflegerückstand begründete zu hohe Reibung beeinträchtigt die Funktion ebenfalls massiv.

Diese Gabeln gibt es bereits für sehr wenig Geld neu zu kaufen, sodass sich meist ein Gabelservice im Fachhandel nicht lohnt. Kurz draufschauen lassen könntest Du trotzdem, um zu wissen, ob das Teil überhaupt funktioniert.

Mehr Infos findest Du auf den Seiten bike-magazin.de oder trekkingbike.com

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Deine Gabel braucht Pflege. Was hast Du denn für eine Gabel und wie alt ist sie? Hast Du auch Einbußen im Ansprechverhalten? Ein Grund könnten trockene Dichtungsringe und/oder Gleitlager sein. Diese können nach hohen Kilometerleistungen oder längeren Standzeiten trocken laufen. Eventuell kann es dann schon helfen, das Bike für ca. 15 Minuten auf den Kopf zu stellen. Dadurch läuft Öl an den oberen Abstreifring und die Gleitlager und schmiert diese wieder.

Hilft das nicht, wird ein Service fällig. Je nachdem, wie hoch die Laufleistung ist, kann das aber recht teuer werden. Auf unserer Homepage bike-magazin.de findest Du einige Beiträge zum Thema Gabelservice, auch Service-Anleitungen für typische Mountainbike-Federgabeln von Rock Shox und Fox. Vieles davon kann man als geübter Schrauber auch selbst machen. Ansonsten: Gabel ausbauen (Du sparst Montagekosten) und zum nächsten Fahrradladen, der den Service Deiner Gabel vor Ort machen kann.

Viele Grüße, Dein BIKE Magazin

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Je nach Modell und Hersteller des Rahmens kann/sollte es Beschränkungen bezüglich des maximalen Federwegs geben. Die sollte Dir der Hersteller sagen können. Durch den Einbau längerer Gabeln verändert sich die Geometrie des Bikes. So bewirken 10 Millimeter mehr Einbaulänge der Gabel einen ca. 0,5 Grad flacheren Lenkwinkel. Damit verändert sich nicht nur das Fahrverhalten, sondern auch die auf den Rahmen wirkenden Belastungen.

Ein Plus von 20 Millimetern (entspr. 1 Grad flacherer Lenkwinkel) gilt aber als unkritisch. Und vielleicht schätzt Du die geringfügig höhere Laufruhe sogar ;-)

Viele Grüße aus der BIKE-Redaktion

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Motorradhelme werden in der Regel nach der aktuellen ECE 22/05 geprüft und bei Bestehen freigegeben. Es gibt da zwar Ausnahmeregelungen, der genannte Helm dürfte da nicht darunter fallen. Das kann Dir evtl. der Hersteller sagen. Auf sog. Braincaps trifft das bspw. nicht zu, da sie den Kopf nicht ausreichend umschließen und nicht auf Motorrädern getragen werden dürfen.

Fahrradhelme werden nach einer anderen Prüfvorschrift geprüft (EN 1078). Es gibt Helme, z.B. von Marushin, die sowohl als Bike- als auch als Motorradhelm verwendet werden dürfen.

Die unterschiedlichen Gewichtsangaben (1768 Gramm vs. 1100 Gramm) verwirren allerdings.

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