Der Mensch ist stark dazu veranlagt, Muster zu erkennen und Kausalzusammenhänge in ihnen zu sehen. Wir haben schnell eine Hypothese gebildet, und neigen dann dazu, jene Ereignisse bewusst wahrzunehmen, die die These bestätigen (Musik geht aus wenn Akkuschrauber alle ist), und solche zu ignorieren, die ihr widersprechen (Handy geht aus und sonst passiert rein gar nichts).

Das ist also ein rein psychologischer Effekt, der experimentell gut belegt und verstanden ist. Leider fallen wir trotzdem ständig drauf rein, und glauben Dinge, wie z.B. dass Homöopathie wirken würde (weil man ja “gute Erfahrungen“ damit gemacht hat), obwohl es einer systematischen Untersuchung nicht standhält.

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Der Kehrwert der Nanosekunde ist das Gigahertz. Also hast du überall, wo es um Gigahertz geht, Prozesse, die in der Größenordnung von Nanosekunden stattfinden.

Besonders häufig ist das in der „Mikrowellentechnik“, einem Gebiet der Elektrotechnik.
z.B.

  • Radar (typ. 1-100GHz)
  • Mikrowellenofen (2.45Ghz)
  • Handies/Smartphone/WLAN (typ. 0,8 bis 5GHz)
  • Satelliten-TV (10GHz)
  • Beschleunigungsstrukturen einiger Teilchenbeschleuniger

Aber auch moderne Digitaltechnik (die Chips/Prozessoren in deinem Handy, PC etc. ) ist häufig im GHz-Bereich getaktet.

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Im Draht? Du meinst vermutlich eher das halbwegs homogene magnetische Feld im Innern der Spule, oder?

Für lange Spulen gilt näherungsweise

magnetische Feldstärke H = Windungszahl*Stromstärke/Länge

Da fehlt dir aber die Länge, und der ohmsche Widerstand, um den Strom zu berechnen.

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Die Funktion ф(z) ist das Integral der Normalverteilung von minus unendlich bis z. Du hast mit Ф(1)=0,8413 also ausgerechnet, wie wahrscheinlich es ist, dass der Wert kleiner als 505 ist.

Wenn du wissen willst, ob er größer als 505 ist, benötigst du also die Differenz zu 100%:

  • 1-Ф(1) = 1-0,8413 = 0,1587
  • oder 1-Ф(1) = Ф(-1) = 0,1587 wegen Symmetrie der Ф-Funktion.
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Bash ist Turing-vollständig und kann über das Dateisystem mit der Hardware kommunizieren. Also kannst du mit der Bash vermutlich so ziemlich alles machen, was denkbar ist.

Du kannst aber ebenfalls mit reinem Maschinencode alles machen. Die Wahl der Sprache ist in erster Linie keine Frage der Mächtigkeit, sondern von Performance, Komfort, Sicherheit, Qualität der verfügbaren Compiler und dergleichen. Deshalb gibt es auch so viele Programmiersprachen.

In Python kannst du z.B. sogenannte Dictionaries anlegen, eine sehr effiziente Datenstruktur um benannte Einträge in Listen zu finden (z.B. die Telefonnummer von "Clarissa Müller"). Klar kannst du versuchen, dir in Bash diesen Datentyp nachzubauen, aber damit schreibst du dir im Endeffekt eine andere Sprache auf der Grundlage von Bash.

Die Wahl der Programmiersprache ist eigentlich immer von der Anwendung abhängig (und ob man die Sprache bereits beherrscht 😉 ). Bash-Skripte sind eine fantastische Methode, Abläufe zu automatisieren, die man so auch manuell im Terminal erledigen würde. Beruflich mache ich persönlich meine Berechnungen und Datenauswertungen mit Python, weil dafür mit Numpy/Scipy/Matplotlib sehr mächtige und effiziente Bibliotheken zur Verfügung stehen.

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Zur ersten Frage: Ja, mit Vakuum meint man eps=eps0, mu=mu0, rho=0, sigma=0, J=0, also keine Materialien und keine Anregungen

Zur zweiten Frage: Versteh ich nicht. Wie soll sich die Ausbreitgsgeschindigkeit ändern? In der homogenen Wellen-DGL taucht nur ein 1/mu*eps auf als einziger umgebungsabgängiger Term. Wenn mu und eps sich nicht ändern, ändert sich die DGL auch nicht.

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Probier mal „firefox.exe“. Wenn das klappt, dann „proxychains firefox.exe“

Hab leider gerade kein Win10 hier, aber über Google das hier gefunden:

https://docs.microsoft.com/de-de/windows/wsl/interop

Falls er firefox.exe nicht findet, Probier es mal mit den ganzen Pfad (müsste sowas wie /mnt/c/programs/mozilla/firefox.exe sein, wenn ich mich nicht irre)

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Frequenzselektive Filter kann man auf sehr unterschiedliche Arten bauen. Passive Filter kannst du mit Kondensatoren, Spulen und Widerständen bauen. Es gibt Hochpassfilter, Bandpassfilter, Tiefpassfilter und noch ein paar mehr, und je nachdem wie die genauen Anforderungen sind, werden sehr unterschiedliche Schaltungen verwendet. Google mal Filtertheorie, es ist ein großes und spannendes Thema.

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Ja, er hat Recht.

Der IQ ist eine Maßzahl, die beschreibt, wie gut eine Person darin ist, den dazugehörigen IQ-Test durchzuführen. Diese testen in der Regel bestimmte Mustererkennungsfähigkeiten der Person ab. Also Fähigkeiten, die sich extrem gut trainieren lassen und zumindest in ihrer Ausprägung nicht angeboren sind.

Ich würde es als Glück bezeichnen, das IQ-Tests nicht sonderlich aussagekräftig sind. Wenn wir eine Methode hätten, Menschen nach ihrer „Qualität“ zu sortieren, wäre das für unsere Gesellschaft eine Katastrophe.

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https://kb-de.sandisk.com/app/answers/detail/a_id/6526/~/umfeldtoleranz-der-sandisk-karten-%28wasserdicht%2C-temperatur%2C-magnetfelder-und

Sandisk verspricht, das ihre SD-Karten röntgensicher sind.

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Es gibt das Modell des "ideal elastischen" Stoßes. Dabei gilt, das die Summe der kinetischen Energien und die Summe der Impulse der beiden beteiligten Körper vor und nach dem Stoß identisch sein müssen.

Die Frage ist jetzt: Gibt es solche "ideal elastischen Stöße" in der Natur? Für maktroskopische Körper kann man das Klar verneinen. Die Flummies können noch so gut sein, die Atome in ihrem Innern müssen aneinander reiben, und Energie geht in Wärme verloren.

Bei Elementarteilchen hingegen ist die Frage schon etwas schwieriger zu beantworten. Elektronen haben keine innere Struktur. Der sogenannte Coulomb-Stoß zwischen zwei Elektronen wird daher meines Wissens normalerweise als ideal angenommen. Es gibt aber andere, etwas kompliziertere Verlustmechanismen, die zwar extrem klein, aber theoretisch da sind. Z.B. wird bei dem Stoß sogenannte Bremsstrahlung emittiert, die dem System wieder Energie nimmt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es sowas wie "ideale" Prozesse oder Dinge in der Natur eigentlich nie gibt. Man kann aber verdammt dicht drankommen.

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Gravitation ist eigentlich extrem schwach. Die elektrische Kraft zwischen zwei Elektronen ist um Größenordnungen stärker als die gravitative Kraft zwischen ihnen.

Das besondere an der Gravitation ist, dass Massen sich immer anziehen und nie abstoßen. Während sich also die Elektronen und Protonen durch ihre positive und negative Ladung sich im Mittel elektrisch neutralisieren, addieren sich ihre gravitativen Kräfte auf. Und so ein Planet oder eine Sonne oder sonst ein Himmelskörper besteht halt aus verdammt vielen Atomen.

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Weil es ein statisches Feld ist, und für Induktion braucht man Änderung.

Stell dir vor, du hast eine große Leiterschleife mit einem Voltmeter an den zwei Klemmen.

Jetzt stellst du diese Leiterschleife so auf, dass das Erdmagnetfeld senkrecht durchgeht.

Die Spannung, die du jetzt misst, ist null. Weil nämlich keine Änderung stattfindet.

Entweder kannst du jetzt die Schleife um ihre senkrechte Achse rotieren lassen, oder das Erdfeld pulsieren lassen. In beiden Fällen würdest du eine Wechselspannung messen.

Im ersten Fall käme allerdings die Energie aus der Drehung, und nicht aus dem Feld.

Und den zweiten Fall gibt es halt nicht, das Erdmagnetfeld ist und bleibt statisch.

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Ich vermute, du hast die Funktion mit einer Software oder einem Taschenrechner geplottet. Diese Geräte haben dann zu wenig Pixel im Display, um die vielen Schwingungen im Intervall von, sagen wir, 0 bis 10 korrekt darzustellen (sogenanntes Aliasing).

Plotte die Funktion in einem sinnvollen Bereich, z.B. 0 bis 0,1. Dann siehst du wieder einen ordentlichen Sinus.

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Zigarette

Wenn du bereits nikotinabhängig bist, ist es definitiv besser, auf Dampf umzusteigen, da die schwere karzinogene Belastung wegfällt. Das zweite große Problemfeld, nämlich die Herz-Kreislauferkrankungen, werden aber leider durch das Nikotin selbst ausgelöst. Man sollte also definitiv nicht als Nichtraucher mit dem Dampfen anfangen.

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Je niedriger die Frequenz, desto größer die Wellenlänge.

Wellenlänge ist Lichtgeschwindigkeit durch Frequenz:

(300.000 km/s) / (100Hz) = 3000km

Antennen werden erst halbwegs effizient, wenn sie ca. eine Viertel Wellenlänge lang sind, also 750km bei 100Hz. Das ist eine verdammt lange Antenne!

Trotzdem funktionieren aber auch deutlich kürzere Antennen ("Hertzscher Dipol"), sie sind nur extrem ineffizient.

Technisch wird ELF kaum genutzt, weil es in der Regel nur Nachteile hat (große Antennen, niedrige Datenrate). Die große Ausnahme sind U-Boote. Elektromagnetische Wellen werden nämlich im Salzwasser extrem stark gedämpft, und je höher die Frequenz, desto schlimmer ist es. Deshalb schleppten manche U-Boote hunderte Meter lange Antennen hinter sich her, um noch ein Minimum an Kommunikation über ELF zu bewerkstelligen.

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Amazon EC2 bietet Dir ein Jahr lang eine schwachbrüstige Instanz kostenlos an. Ob die jetzt für deine Zwecke reicht, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ich denke aber schon.

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Wo hast du das 1/4 her? c=lambda*f sollte genauso korrekt sein wie für Laufwellen.

lambda bezieht sich allerdings immer auf eine komplette Sinusperiode. Also null-positiv-null-negativ-null. Vielleicht ist dein Beispiel eine Flöte mit einem offenen und einen geschlossenen Ende, und du siehst deshalb nur eine viertel Periode.

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Radar arbeitet im Mikrowellenbereich. Mikrowellen werden u.a. von wasserhaltigen Körpern (wie z.B. Menschen) zu einem Teil adsorbiert und in Wärme umgewandelt.

Wie sark eine Radaranlage deinen Körper aufwärmt, hängt von der Leistung ab, die bei dir ankommt. Wenn du direkt vor einem Sender stehst, der mit 1kW arbeitet, bist du nach ein paar Minuten gar. Die Bereiche in der direkten Umgebung von derartigen Sendeanlagen müssen daher immer unzugänglich sein.

In normalen Abständen erreichen dich in der Regel Mikrowatt bis Femtowatt. Das reicht nicht einmal, um einen winzigen Tropfen Wasser leicht zu erwärmen.

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