Ich verstehe die Welt und das System nicht - Was stimmt nicht mit mir?

Hallo,

Normalerweise wäre heute ein ganz 'normaler' und monotoner Tag für mich gewesen. Doch dadurch das ich mein Handy und meine Geldbörse zu hause liegen gelassen habe , und deshalb nicht mit der Bahn fahren konnte, habe ich mich spontan und voller Verzweiflung am Kreisverkehr hingestellt und die fahrenden Autos beobachtet. 

Ich beobachte auch ( das ich zuvor nie tat) den Mechanismus der Ampeln. Es war wie ein ewiger Kreislauf, wie ein System. Ich sah die Menschen die an mir vorbeigingen, alle sahen gesteuert aus. Und mir kam alles so fremd und unverständlich vor.

 Es war dunkel und ich fing an über mein Leben und über den Sinn des "Da sein's" nachzudenken. Warum leben Wir hier? Wozu gibt es uns , und was machen wir hier überhaupt alle. Mir ist ab diesem Zeitpunkt aufgefallen , das ich nicht für mich , sondern für ein System lebe. Und dass diese Welt voller Hass und Intoleranz ist.

 Wenn man sich nicht anpasst , wird man ausgestoßen und gemieden. Wenn man kein Geld hat , endet man in einer Gosse. Man kann sich wortwörtlich den 'Apfel' nicht selbst pflücken, man muss ihn sich kaufen. Möchte am liebsten ausbrechen aus dieser Welt voller Lügen, Hetze und Profitgeilheit, vermisse Zusammenhalt und Liebe und das wirkliche Leben. Habe keine Lust ständig in der Schule abzusitzen nur um später einen Job, Kinder und ein Haus zu bekommen, nur weil alle das machen und von mir 'verlangen'.

 Möchte wieder glücklich sein, und wünschte mir meine beschränkte Zeit auf dieser Erde kostbar einzuteilen. Aber wie?? Es geht ja nicht! Brauche unbedingt Hilfe, um wieder zufrieden auf dieser Erdkartoffel zu sein. Kann mir irgendwer Tipps geben, stimmt irgendwie was nicht mit mir? LG

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Herzlichen Glückwunsch! Da Du das erkannt hast darf ich auch anerkennen das genau mit Dir und ja mit Dir alles korrekt läuft und das sich Deine Denkmurmel richtig dreht. Dieser Planet hat Dich ausgespuckt um sich über ihn selbst zu wundern. Und daher bist Du eine Schlüsselfigur und nochmals herzlichen Glückwunsch dazu! Denn diese Erkenntnis ist anscheinend nur den wenigsten vergönnt. Wahrscheinlich befällt Dich wie sonst üblich der Blues des Lebens und Du fragst Dich worin hier denn Dein Platz sein könnte.....Nun: indem solche Leute wie Du ihren Hintern vom Sofa entrücken und dem Durchschnittskonsumenten ihre Bestimmung zu erklären. Und das ist frei jeglicher Philosophie, denn die meisten kapieren gar nichts und Du vieles und das rechtfertigt die Mission....aber nur wenn sie der Allgemeinheit und nicht nur Dir selbst dient....das ist das  Wichtige.....ein wirklich weiser Mensch hat mal gesagt:

“Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr, der Planet braucht dringend, Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Arten.
Er braucht Menschen, die gut an in ihren Plätzen leben; Menschen mit Zivilcourage, bereit, sich dafür einzusetzen, die Welt lebenswert und menschlich zu gestalten.

...und ich keinstenfalls ideologisch oder sonstwie religiös verblendet...

 

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2 Tage Reinigung - nichts essen nur Wasser - und Passagesalz nehmen - Achtung daheimbleiben.  Dann 2 Wochen strenge Phase: Max 1500 Kcal, pünktlich alle 5 h was Essen aber wenig - kein Zucker - und absolut keine Kohlehydrate. Und dann in Zukunft sich mit den Kohlehydraten zusammenreißen. Man darf sich mit Obst Gemüse und Fleisch jedoch immer satt essen dann. Kein Bier, Kartoffeln, Weißmehl jeglicher Form, keine Nudeln etc. Habe dadurch 28 kg verloren und konnte dies Problemlos schon 3 Jahre halten..

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aaaalso: Ich bin einer und mache täglich auch so 2 - 4 Ansagen an die Passagiere. Da kommen gleich ein paar Dinge zusammen daß sich das so ergibt: 1. Wird man von der Gesellschaft sachlich und inhaltlich darauf trainiert, was in den Ansagen denn so enthalten sein soll - daher kommt es zu diesem predigtartigen Sermon. Es wurde auch damit experimentiert die Ansagen freier (bzw. witziger) zu gestalten - erstens taten sich damit einige Kollegen hart - und zweitens, was z.B. deutsche Passagiere gut fanden - kam z.B. bei Passagieren aus der Schweiz überhaupt nicht gut an - daher die Vereinheitlichung. 2. Desweiteren gibt es massive akustische Probleme - die sich technisch nicht anders lösen lassen: Der ansagende Pilot überträgt während der Ansage die Kontrolle und den Funk an den anderen Piloten, muß aber dennoch mitverfolgen können was gerade abläuft. Dadurch laufen im Hintergrund noch viele Prozesse ab denen er seine Aufmerksamkeit widmen muss - was heißt er macht seine Ansage eher wie eine untergeordnete Tätigkeit - denn es kann jeden Moment eine Situation entstehen wofür es beide Piloten braucht. Außerdem hört er über den Kophörer/Handset zwar seine eigene Stimme (welche im Hintergrund meist durch den Funkverkehr übertönt werden) die hat aber keine wirkliche Aussage über die Deutlichkeit wie es hinten ankommt. Tendenziell drücken dann viele Kollegen das Mikrophon dichter zum Mund - daher das Genuschel. Es ist also gar nicht mal so einfach das Ganze. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit!

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