Grundsätzlich gilt für alle Ziervögel:

  1. Vögel IMMER paarweise oder in der Gruppe halten

  2. Vögel brauchen einen großen Käfig oder idealerweise eine Voliere. Die Vögel sollten im Käfig viel Bewegungsfreiheit haben. Dass ein Standard-08/15- Käfig nicht genügt, sollte klar sein.

  3. Die Vögel sollten täglich in der Wohnung bzw. im Zimmer fliegen können damit sie fit und munter bleiben

  4. Vögel machen Dreck und auch viel Lärm. Bist du bereit, das in Kauf zu nehmen?

  5. Längst nicht alle Vögel lassen sich zähmen. Kannst du das akzeptieren?

  6. Die meisten Ziervögel können sehr alt und auch mal krank werden. Bist du bereit, Geld für einen Tierarzt auszugeben?

Für welche Vogelart du dich letzendlich entscheidest, musst du ganz allein wissen.

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Naja, "Truthahn" beschreibt unter anderem auch einfach nur die Geflügelart. So wie man z.B. einfach nur Katze, Gans, Huhn, Ente, Schwein usw. sagt obwohl es ein Männchen ist. Das Geschlecht des Tieres wird ja nicht immer gleich erkannt bzw. es spielt keine Rolle.

Zu einem weiblichen Truthahn sagt man durchaus Truthenne/ Truthuhn oder auch Pute (ist geläufiger). Zum männlichen Truhahn sagt man auch Puter, das ist richtig.

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Die Vögel überfressen sich nicht. Auch im Vogelhäuschen oder bei Meisenknödeln ist ja permanent Futter vorhanden, aber die Vögel fressen sich deswegen trotzdem nicht fett. Also keine Sorge: die Vögel fressen eigentlich nur wenn sie Hunger haben.

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Es gibt KEINE Vogelart, die man einzeln in einen Käfig sperren sollte. Alle Vögel (und besonders die Papageienvögel) sind hochsoziale Tiere, die Artgenossen um sich herum brauchen. Hält man Vögel einzeln, kommt es nicht selten zu Verhaltensstörungen. Und unter denen leidet nicht nur der Vogel, sondern auch der Mensch...

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Das ist ein Star. Genauer gesagt nennt man ihn mit dem Prachtgefieder "Perlstar". Diese weißen Federspitzen wetzen sich innerhalb einiger Monate ab, sodass das Gefieder dann im Spätfrühling (zur Brutzeit) unscheinbarer wirkt.

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Es gibt fertiges Winterfutter für Wildvögel, aber nach meiner Erfahrung werden viele dieser Körner nicht gefressen. Ich mische mir das Wintervogelfutter selber. Ich verwende hauptsächlich Sonnenblumenkerne, Fettfutter, Haferflocken, ungesalzene zerkleinerte Nüsse, zusätzlich mische ich noch etwas Kanarienvogel-oder Wellensittichfutter hinein. Mit dieser Futtermischung kann man verschiedene Vögel anlocken: Meisen, Spatzen, Rotkehlchen, Amseln, Grünfinken, Kleiber, Kernbeißer usw.

Meisenknödel etc. sind auch sehr beliebt. Für Amseln und Rotkehlchen kann man auch halbierte Äpfel bereitlegen.

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Naja, Nymphensittiche sind ziemlich misstrauische und vorsichtige Vögel. Besonders am Anfang sind sie recht ängstlich und zurückhaltend. Erst nach einer Weile tauen sie auf und werden neugierig. Dann lassen sie sich aber auch gut zähmen. Das geht am besten mit Futter. Wie lange die Zähmung dauern wird, kann man nicht vorhersagen, das ist von Vogel zu Vogel anders. Manche Nymphensittiche werden auch gar nicht zahm.

Bei meinem Nymphensittichweibchen hat es etwa ein Jahr gedauert, bis es relativ zutraulich wurde und Futter aus der Hand gefressen hat. Mein Nymphensittichmännchen war allerdings schon ziemlich zahm als ich ihn bekommen habe. 2 Vögel sind sowieso meistens mutiger als einer allein, was die Zähmung beschleunigen kann.

Bedenke aber, dass Nymphensittiche heftig beißen können, wenn man ihnen zu nahe kommt! So ein Nymphensittichschnabel ist ja doch ein größeres Kaliber als beim Wellensittich...

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Lass dir das am besten von einem Tierarzt zeigen. Denn wenn man die Krallen falsch oder zu viel abschneidet, kann es zu Problemen (Verwachsungen, Blutungen) kommen. Also gehe mit deinem Kanari lieber zum Tierarzt und der kann dir dann genau erklären, wie und ob du die Krallen schneiden musst. Das kostet auch nicht viel, höchtens 5-10 Euro, manche Tierärzte machen das sogar gratis. Dann kannst du in Zukunft deinem Vogel selber die Krallen schneiden.

Übrigens kann man übermäßigem Krallenwuchs vorbeugen! Tausche einfach alle Sitzstangen im Käfig gegen natürliche Äste aus, die halten die Krallen auf natürliche Art in Form. Man kann außerdem einen rauhen Stein (z.B. Sandstein, Lavastein) auf den Käfigboden legen. Wenn der Vogel dann dort rüber läuft, werden die Krallen gepflegt. Hüten sollte man sich jedoch vor diesen Sandpapiersitzstangen! Die scheuern nur die Füße des Vogels wund, was zu üblen Entzündungen führt.

Außerdem solltest du wissen, dass man Kanarienvögel immer zusammen mit Artgenossen (gegengeschlechtlich) halten soll. Einzelhaltung ist nicht artgerecht, ja fast schon Tierquälerei...

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Man sollte solch ein befallenes Futter besser in den Müll werfen. Durch den Milbenbefall gelangen ja auch ungesunde Bestandteile ins Futter wie z.B. der Milbenkot. Außerdem enthält das Futter dann auch kaum noch Nährstoffe. Das Futter ist dann einfach von schlechter Qualität und sollte nicht mehr verfüttert werden. Man kann dieses Futter jedoch draußen für die Wildvögel noch verwenden. Aber für Ziervögel sollte man nur gutes Futter nehmen.

Außerdem sind die Sonnenblumenkerne für Kanarien und Wellensittiche zu fetthaltig. Man sollte diese Körner höchstens mal als Leckerli geben.

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Es KANN zu dem sogenannten Sandmagen kommen, wenn ein Vogel extrem häufig Sand und Steinchen schluckt. Das kommt aber eher selten vor. Die Vögel wissen eigentlich instinktiv, wieviel Sand okay ist. Nur gelegentlich gibts regelrechte "Sandfresser" unter den Ziervögeln. Das kann dann durchaus schädlich für den Piepmatz werden.

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Also ich habe selbst als Schülerin ein Praktikum im Tierheim gemacht. Meine Aufgaben waren:

  • die Katzenräume/ Katzenhäuser reinigen

  • die Katzentoiletten, die Futternäpfe saubermachen

  • Hundezwinger/ Hundeauslauf reinigen

  • das Tierheimgelände sauber halten (fegen, Unkraut zupfen)

  • mit den Hunden Gassi gehen, spielen oder bei der Erziehung, beim Training helfen

  • die Katzen bespaßen (also mit ihnen schmusen oder spielen)

  • beim Füttern helfen

  • wenn vorhanden Kleintierkäfige (Vögel, Meerschweinchen usw.) reinigen

  • Fotos von den Tieren machen, um sie z.B. in der Zeitung oder auf der Homepage zu veröffentlichen

Also Schriftkram musste ich als Praktikant nicht machen.

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Hast du deinen Vögeln mal frische Äste und Zweige gegeben? Nymphensittiche lieben es, die Rinde von den Ästen zu pulen. Da können die sich stundenlang mit beschäftigen. Meine beiden Nymphis sind immer ganz begeistert, wenn ich neue Zweige in den Käfig hänge. Geeignete Baumarten sind: Weide, Haselnuss, Ahorn, Eberesche (Vogelbeerbaum), Pappel, Erle, Apfelbaum, Birnbaum.

Im Zoofachhandel kann man auch oft Korkäste kaufen (eigentlich für Terrarien gedacht). Diese Äste sind die Zweige der Kork-Eiche. Da die Rinde relativ weich ist (Kork eben), knabbern die Sittiche sehr gern daran herum und sitzen auch gern auf diesen Ästen. Also ich habe neulich einen solchen Kork-Ast (etwa 10€) gekauft und meine Nymphis lieben den! Da haben sie schon sehr viel Rinde abgeknabbert.

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Besonders Nymphensittiche reagieren sehr sensibel, wenn sie in eine neue Umgebung (in ein neues Zuhause) kommen. Meist brauchen die Vögel mehrere Tage bis sie sich halbwegs eingewöhnt haben. Als ich damals meinen zweiten Nymphensittich geholt habe, hat er auch fast 3 Tage bewegungslos im Käfig gesessen und hat kaum gefressen. Allerdings sollte man den neuen Vogel so oft wie möglich in Ruhe lassen, damit der Vogel sich beruhigt und sich ans Futter traut. Hilfreich ist es, wenn du einen Stängel Kolbenhirse gut erreichbar in dem Vogelkäfig befestigst. Kolbenhirse lieben eigentlich alle Vögel und wird auch in Stresssituationen meist gefressen. Achte auch darauf, dass die Futter-und Wassernäpfe für den Sittich leicht zu erreichen und gut sichtbar sind. Manche Vögel kennen z.B. Näpfe "mit Dach" oder Wasserspender nicht. Da kann es sinnvoll sein, das Futter und das Wasser in offenen Näpfen oder flachen Schalen zu servieren.

Außerdem erscheint mir der Käfig für deinen Nymphensittich als zu klein. Ein Käfig, der mehr hoch als breit ist, eignet sich für Nymphensittiche nicht. Ein Vogelkäfig sollte immer breiter als hoch sein, denn nur so können die Vögel auch ein wenig darin fliegen/flattern. Für Nymphensittiche sollte der Käfig mindestens einen Meter breit sein. Vögel sind ja keine Hubschrauber, die senkrecht fliegen können. Deswegen nützt ein sehr hoher, aber schmaler Käfig dem Vogel überhaupt nicht. Also wäre es gut, wenn du dir eventuell einen anderen, nymphensittichgeeigneten Käfig besorgst.

Und ganz wichtig: bitte kaufe deinem Nymphi unbedingt einen weiteren Nymphensittich als Kumpel bzw. Freundin dazu! Einen Vogel einzeln in einen Käfig sperren ist Tierquälerei. Besonders Nymhensittiche neigen bei Einzelhaltung zu Verhaltensstörungen wie z.B. Federn rupfen, ständig herumschreien, Aggression usw. Auch 2 Nymphensittiche können sehr zutraulich werden. Ich habe selber 2 Nymphis (ein Männchen & ein Weibchen) und beide sind ziemlich zutraulich geworden.

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Leider kommen diese Motten (das sind Getreide-bzw. Lebensmittelmotten) häufig im Vogelfutter vor. Gering befallenes Futter kann man im Tiefkühlfach lagern, dann sterben die Viecher ab. Bei starkem Befall sollte man es den Vögeln jedoch nicht mehr zu fressen geben und wegwerfen!

Wechsle dann am besten mal die Futtersorte oder kaufe das Futter in einem anderen Geschäft.

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Grundsätzlich ist so eine Sitzstange am Nistkasten keine schlechte Idee. Aber unbedingt notwendig ist sie nicht. Man macht es den Vögelchen damit lediglich etwas bequemer. Und vor allem Stare mögen es, wenn am Nistkasten solche Sitzstangen dran sind. Aber auch alle anderen Vögel nutzen sie.

Man muss aber bedenken, dass solch eine Sitzstange den Nesträubern (wie z.B. Elstern, Krähen, Eichelhäher) einen Vorteil verschaffen, weil diese dann ganz einfach an die Eier oder an die Jungvögel heran kommen. Aus diesem Grund sollte man abwägen, ob es sinnvoll ist, Sitzstangen an die Nistkästen zu montieren.

Ich persönlich baue aber immer Nistkasten mit Sitzstangen.

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Entweder, du verkaufst einiger deiner Jungvögel oder du nimmst die Eier weg und tauschst sie gegen künstliche Eier aus (solche künstlichen Eier gibts im Zoohandel oder im Internet). Du kannst die echten Eier auch einfach abkochen und anschließend wieder ins Nest legen. Dann schlüpfen garantiert keine Küken mehr. Und deine Goulds können trotzdem brüten, nur eben ohne Erfolg.

Man darf jedoch niemals einfach nur die Eier wegnehmen, denn ansonsten würde das Weibchen jedes Mal neue Eier legen, bis es an Schwäche stirbt. Deswegen IMMER die Eier gegen künstliche austauschen oder halt abkochen. Oder du musst eben zur Not das Nest wegnehmen. Denn durch das Nest wird der Bruttrieb immer wieder angeheizt.

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Es ist tatsächlich NICHT normal, wenn im Vogelkot unverdaute Körner drin sind. Unverdaute Körner sind fast immer ein Anzeichen für eine organische oder parasitäre Erkrankung. Häufig stecken die sogenannten Megabakterien (Megabekteriose) dahinter. Diese Krankheit endet oft tödlich und nur ein guter (vogelkundiger) Tierarzt kann feststellen, ob deine Vögel diese Infektion haben.

Bist du dir ganz sicher, dass die Körner mit dem Kot ausgeschieden wurden? Also hast du einen wirklich frischen Kothaufen untersucht? Manchmal kommt es nämlich vor, dass Körner einfach nur in die Kothäufchen hereinfallen wenn die Vögel fressen.

Hier kannst du mal was über die Megabakteriose lesen: http://www.birds-online.de/gesundheit/gesinfektion/gls.htm

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Um eine Zuchtgenehmigung zu bekommen, musst du:

  • mindestens 18 Jahre alt sein (in manchen Städten gehts auch ab 16 Jahre)

  • einen schriftlichen Antrag auf Erteilung der Zuchtgenehmigung beim Veterinäramt/ Ordnungsamt/ Gesundheitsamt stellen

  • eine mehr oder weniger umfangreiche Sachkundeprüfung machen (abgefragt wird zum Beispiel: Wie ist die Fortpflanzungsbiologie/der Brutverlauf bei Wellensittichen? Welche Vögel darf man miteinander verpaaren und welche nicht (Genetik)? Was hat es mit der Beringung auf sich und wie führt man sie durch? Wie fühte man das Nachweisbuch/Zuchtbuch? Welche gesetzlichen und hygienischen Aspekte muss man beachten? Wie erkennt man die relevanten Krankheiten (speziell Psittakose)? Wie muss man sich verhalten, wenn Verdacht auf Psittakose besteht? Wie erkennt man Probleme und Komplikationen während der Brut (Legenot, die Elternvögel sterben, Mangelernährung, Spreizbeine)? Und was kann man dagegen tun (Handaufzucht, geeignete Nistkästen)?

  • außerdem wird sich ein Amtstierarzt deine Vögel, deren Unterbringung (Käfig) und das Vorhandensein eines hygienisch einwandfreien Quarantäneraumes ("Krankenzimmer für die Vögel") überprüfen

  • erst, wenn der Amtstierarzt sein Okay gibt, bekommst du eine Urkunde, mit der du ein eingetragener Züchter bist; dann darfst du auch die amtlichen und vorgeschriebenen Fußringe für deine Vögel kaufen

Allerdings ist es meist sehr unterschiedlich, wie letztendlich die Zuchterlaubnis erteilt wird. Es gibt Amtstierärzte/ Behörden die äußerst pingelig sind und andererseits gibts auch solche, wo es beinahe ein Kinderspiel ist, wenn man die Zuchtgenehmigung haben will. Auch bei den Preisen gibts teilweise große Unterschiede: manche Züchter mussten 20€ bezahlen, andere sogar 60-100€ um die Zuchterlaubnis zu bekommen. Das ist von Stadt zu Stadt, von Bundesland zu Bundesland anders.

Dennoch muss ich einigen meiner Vorredner hier recht geben: Warum willst du, dass deine Vögel sich vermehren? Es gibt schon so viele Züchter und auch in den Tierheimen sind teilweise viele Vögel, die auf ein neues Zuhause warten. Musst du dann auch noch unbedingt Vögel produzieren? Bei einem Wellensittichgelege können 4-6 Küken schlüpfen... für die musst du dann ein gutes neues Zuhause finden! Und glaub mir: das ist gar nicht so leicht! Vogelzucht ist zwar was schönes, bringt aber auch sehr viel Verantwortung und Sorgen mit sich. Ich habe aus diesem Grund meine kleine Vogelzucht aufgegeben, denn es ist nicht leicht, für die jungen Vögel dann neue Besitzer zu finden und es fällt einem auch häufig schwer, wenn man die Vögelchen dann weg geben muss.

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Deine Idee ist zwar gut gemeint, aber gänzlich naiv. Das ist falsch verstandene Tierliebe und wird nicht funktionieren. Die Vögel finden nicht wieder zurück. Auch wenn du glaubst, dass deine Vögel die Umgebung kennen weil sie oft im Käfig auf dem Balkon stehen. Überleg doch mal: die Vögel sehen vom Balkon aus nur in etwa wie es draußen aussieht (also wo welche Häuser und Bäume stehen) aber die Vögel wissen doch nicht, wie DEIN Wohnhaus von außen aussieht! Verstehst du? Die können sich dann gar nicht orientieren, zu welchem Haus, zu welchem Fenster sie müssen, um wieder nach Hause zu kommen.

Außerdem geraten Ziervögel draußen schnell in Panik, wegen all den unbekannten Sinnesreizen. Dann fliegen die Vögel einfach wild drauf los und kommen nie mehr wieder. Noch dazu fällt so ein bunter Piepmatz überall auf. Ein Raubtier wie Katze, Habicht, Sperber, Falke usw. macht schnell Jagd auf solch einen auffälligen Vogel. Und auch nicht wenige Menschen würden versuchen, diese bunten Vögel einzufangen. Tja, und das war`s dann...

Übrigens sind Rosenköpfchen allgemein recht laut, eigentlich macht jeder Vogel Lärm. Meine beiden Sittiche sind auch nicht immer leise, aber ich würde NIEMALS auf die Idee kommen, die Vögel deswegen draußen fliegen zu lassen! Da kann es nur helfen, wenn du deine Vögel ordentlich beschäftigst. Frische Äste und Zweige zum Knabbern sind z.B. ganz toll geeignet für die Beschäftigung der Vögel!

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