Du beschreibst leider nicht, wie sich die Nervosität äußert? Was macht er denn? In welchen Situationen? Ist es immer so oder nur ab und an?

Grundsätzlich werden viele Pferde mit Anbruch der kalten Jahreszeit wieder "spritziger"... meine ist auch seit ca. 3 Wochen wieder sehr unkonzentriert bei der Arbeit und glotzt überall. Da hilft nur Beschäftigung und konsequentes Training. Woran das liegt, würde ich auch gern mal wissen. In Boxenhaltung kann ich es nachvollziehen, weil sie ja meist weniger rauskommen, aber meine steht im Offenstall und hat genausoviel Platz wie im Sommer auch und es ist trotzdem so... wahrscheinlich fühlen sie sich bei den Temperaturen jetzt einfach wieder wohler...

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Welche Daten sollten in die Quittung für diesen "speziellen" Pferdekauf?

Morgen!

Ich schildere einfach mal eine Situation. Person A ist Züchterin und Hat Person B im Voraus ein bestimmtes Fohlen versprochen. So dieses Fohlen ist dann geboren, und Person B wurde selbstvesrtändlich benachrichtigt dass es da ist. Da die Personen gut befreundet sind, gab es nie etwas schriftliches - nur das versprechen dass dieses Fohlen für einen Preis von 1000€ ihr gehört bzw reserviert wird. Person B möchte sich das Tier natürlich vorher anschauen. Am Tag der Geburt kommt aber Person C ins Spiel. Person C möchte das Fohlen haben - ihr wird von Person A gesagt Sie soll abwarten wie Person B sich entscheidet.

Person B hat sich das Fohlen angeschaut und möchte es haben, erfährt von Person C und wird unsicher. Nach langem hin und her sagt Person B - unter Voraussetzung eines Vorkaufsrechtes kann Person C das Fohlen für den gleichen Preis bei IHR (also NICHT bei Person A) kaufen. Person C sagt zu.

Dann kommt raus, dass Person den Kaufpreis doch an Person A übergeben soll, da Person B ihr den Preis noch (durch private Abmachungen) schuldet.

Person A und B haben ausgemacht, dass Person C das Fohlen bekommt und die 1000€ bar an Person A ,also der Züchterin übergibt. ____________________________________________________

Person C bezahlt die besagten 1000€ bei Person A und freut sich. Pflegt das Fohlen weiter, bezahlt Ausrüstung, bestellt den Hufschmied her und arbeitet mit dem Tier. Den Pass muss Person C auch selbst beantragen - ist gerade dabei.

Jetzt ist dies schon fast ein halbes Jahr her, und Sie hat noch nichts schriftliches. Person A sagt, Sie würde eine Quittung ausstellen. Aber keinen Kaufvertrag, da das Fohlen ja eigl. nicht mehr ihr, sondern durch einen mündlichen Kaufvertrag Person B gehört und Person C diesen also bei Person B verlangen muss, was auch abgesprochen aber noch nicht erfolgt war.

So. Durch etwas hin und her und gezicke, sagt Person A nun : Du kannst eine Quittung fertig machen die ich dir ausfülle bzw unterschreibe (oder Ich mache eine) in der steht was Du bezahlt hast, wofür, dass ich das Geld stellvertretend für Person B entgegengenommen habe, dass ... als Zeuge bei der Geldübergabe (was auch so wahr keine Panik) dabei war , Adressen vom Zeugen, Person A, B und Dir (also pers. C) Und dass mit dieser Quittung alles erledigt wäre, Person C keinen Kaufvertrag mehr von Person B annehmen oder verlangen muss und es rechtlich okay ist - also dass Person B nix mehr machen kann und das Fohlen wirklich Person C gehört.

Ist etwas verwirrend. So. Jetzt würde ich gerne wissen wollen : Stimmt das ? Es gab definitiv einen mündlichen Kaufvertrag zwischen Pers. B und C , und es gibt auch Zeugen dafür. Person B hat auch mit Züchterin Pers. A darüber gesprochen.

Reicht so eine Quittung tatsächlich aus ?

Und sollte dann zu dieser Quittung auch lieber noch drauf dass mit Person B ein mündlicher Vertrag stattfand und auch hier die Zeugen auflisten und unterschreiben lassen ?

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Wenn ich das Wirrwarr richtig verstanden hab, habt ihr einfach einen abgekürzten Zahlungsweg konstruiert.

B kauft Fohlen von A und verkauft es an C weiter (mit Schutzvertrag, Vorkaufsrecht, was auch immer). Nun müsste B das Geld an A zahlen und C dieselbe Summe an B. Statt das Geld durchzureichen, bezahlt C direkt an A. Wenn sich alle einig sind, am Ende der Richtige die Eigentumsurkunde hat und es für alles Zeugen gibt, wo ist das Problem?

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in der Zeit lernst du vielleicht, ein Pferd selbständig zu putzen, zu satteln und kannst - je nach Talent - schon ohne Longe Richtung und Gangart bestimmen.

Aber sicher in allen Grundganarten, dass man ohne Reitunterricht reiten kann wirst du bei einmal wöchentlich Reiten nach 6 Monaten noch nicht sein... vor allem nicht, ohne dem Pferd zu schaden... dazu braucht es wirklich schon etwas mehr Reiterfahrung.

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Da du sie selber ausgebildet hast, brauchst du den Ausbildungsstand, der ja auch gerademal "angeritten" ist, doch nicht nochmal bezahlen.

Im Übrigen kommt es stark auf ihre Papiere und Herkunft an...

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Also direkt Berlin ist quasi unmöglich (da kaum Weideland vorhanden). Auch im Berliner Umland ist es schwierig, gute Ställe, v.a. Offenställe zu finden und dann auch noch mit den Öffis erreichbar, mit Reithalle und max. 300€... ich bin seit drei Jahren auf der Suche und habe mir wirklich viele Ställe in und um Berlin angeschaut und sowas war definitiv nicht dabei...

Wir stehen jetzt nördlich von Berlin (OHV) bei einer Freundin von mir. Offenstallhaltung in geschlechtergetrennten Herden, Allergikerbereich mit bedampften Heu und individuellem Weidegang, Heu ad Libitum, Hafer aus Fresssäcken bis dreimal täglich, Medigabe, vorstellen beim Schmied und zum Impfen etc. inklusive. Keine Reithalle, aber beleuchteter Allwetterreitplatz (swingground), schönes Ausreitgelände ab Hof, 300€ ... allerdings nicht mit den öffentlichen zu erreichen...

Mehr gerne per PN...

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Bachblüten werden das Problem nicht beheben. Versuche es mal damit, ihr mehr Sicherheit zu geben. Geh mit ihr spazieren und reite mit anderen ins Gelände, aber ein Pferd, dass allein im Gelände unsicher ist, sollte man auch nicht allein ins Gelände reiten, wenn man sein Leben nicht riskieren will! Da ändern auch Bachblüten nix dran!

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Das klingt nach einem Klein-Mädchen-Traum ehrlich gesagt.

Klar, 2 ha reichen für zwei Pferde, aber da steckt der Teufel doch im Detail:

1)Was machst du mit Pferd zwei, wenn du Pferd eins bewegst?

2)Was willst du mit so vielen Decken? Und vielen Halftern? und wirklich für jedes Pferd zwei Sättel gleich mal von vornherein?

3)Willst du das Zeug wirklich in nem unbeheizten Stall lagern, wo im Winter nachts nebendran die Tiere stehen? Das ist nicht unbedingt toll für’s Leder und deine Decken kriegst du nie trocken... lieber im Haus aufbewahren. Am besten so Bundeswehrschränke hinstellen, pro Stück 100-150€.

4)Warum willst du die im Winter nachts einsperren? Da frieren die mehr, als wenn sie sich frei bewegen könnten.

5)Wer pflegt die Weiden (wer hat das wissen und die Maschinen)?

6)Heu und Stroh in einem Holzstall lagern... da wird sich die Versicherung über horrende Prämien freuen

7)Jeweils ein Ballen, d.h. du holst im Winter spätestens alle zwei Wochen einen neuen? Kannst keine Mengenrabatte nutzen etc.

8)Was ist mit Wasser und Strom? Habt ihr nen Brunnen? Mit Leitungswasser ist das viel zu teuer...

9)Reitplatz gut und schön... müsste ja ein Allwetterplatz sein und beleuchtet, denn im Winter müssen die Pferdchen ja auch geritten werden. 20x40m ca. 20.000-30.000 Eur ohne Beleuchtung und Umrandung...nur der Belag (braucht ne Baugenehmigung, weil ist ne Befestigung von Flächen)

10)Ob so ein Textilplatz bei so wenig Nutzung funktioniert, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Mag sein, dass du damit nur Ärger hast, weil der Boden sich nicht ordentlich verdichtet. Alle Sand- und Mischböden sind aber nicht frostfrei und müssen regelmäßig bearbeitet werden (abziehen und wässern). Dafür brauchst du denn wieder extra Maschinen (Zugfahrzeug und Bahnplaner)

Sei’s drum... mal kurz hochgerechnet (eher großzügig, damit man im Notfall Reserven hat):

Stallgebäude mit 2x15 qm Boxenfläche und sagen wir mal 5 qm Sattelkammer (unbeheizt, Heizung käme extra): 75.000

Kleiner Lagerstand für Heu und Stroh (bitte wirklich nicht direkt im Stall!): 10.000

Reitplatz: 30.000 Boden plus 5.000 Umrandung und Beleuchtung

Zäune 2 ha Land, Außenzäune und Winterpaddock massiv plus Steckzäune zur Weideportionierung: 10.000

Kleingeräte: ca. 500

Mistplatte: ca. 5.000

Tränken (inkl. Leitung legen): ca. 2.000

Sattelkammereinrichtung: 500

Dazu kommen so Sachen wie Gebühren für Genehmigungsverfahren, Tore, wenn ihr nicht überall nur Litzen haben wollt, ggf. Bodenaustausch, wenn euer Boden nicht gründungsfähig ist usw. Ihr bewegt euch also bei 140.000-150.000€ Minimum.

Auch von den Unterhaltskosten: Versicherung, Instandhaltung, Arbeitsaufwand kommt ihr mit zwei Pferden mit Sicherheit nicht günstiger, als wenn ihr irgendwo einstellt. Und wie gesagt: was, wenn du mit einem Pferd arbeitest oder vielleicht auch mal eines in die Klinik muss? Was ist dann mit dem anderen?

Ich persönlich ließe lieber die Finger davon...

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