Ich finde sagen, dass es dafür keine stimmige Ursache gibt. Asexualität ist meiner Meinung nach eine sexuelle Orientierung, genauso wie Hetero- Homo - oder Bisexualität auch und wird mit dem Eintreten in die Pubertät meist in Frage gestellt.. "Wer bin ich?" / "Was fühlt sich gut für mich an?" / "Wer will ich sein?"

Ob Asexualität von außen beeinflussbar ist, also ob man sagt, ich bin asexuell weil ich eine schlechte Erfahrung gemacht habe, bezweifel ich. Aber durch Erfahrungen, die man im Laufe seines Lebens macht, kann sich das sexuelle Verhalten ändern und man selbst entdeckt sich neu, oder findet Antworten für ein Verhalten, was man zuvor nicht verstanden hat.

Wichtig zu unterscheiden ist die Asexualität vom Libido.

Asexualität: wenig oder keine sexuelle Anziehung zu anderen Menschen

Niedrige Libido: wenig sexuelles Verlangen allgemein

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Es gibt nichts, was "unnormal" ist!

Nein, du bist damit nicht allein - es gibt genug Menschen, die asexuell oder demisexuell, etc sind!

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Ja,

... weil ich dieselbe Sexualität teile:)

Sex ist für mich kein ausschlaggebendes Kriterium, für eine echte Liebe. Intimität entsteht bei mir nicht durch das Fehlen der Kleidung, sondern durch emotionale Bindung und Vertrauen

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Wie handhabt ihr Liebe und Beziehungen als Asexuelle Person?

Da für viele Menschen sexuelle Handlungen ein wichtiger und normaler Bestandteil einer Liebesbeziehung sind, haben es Asexuelle Menschen beim Dating oft schwer.

Denn anders als manche denken, bedeutet Asexualität ja nicht gleich Aromantik. Viele Asexuelle Menschen können sich trotzdem verlieben und sehnen sich nach einer romantischen Beziehung, aber eher ohne Sex.

Manche haben in Beziehungen ihrem Partner zu Liebe trotzdem manchmal Sex und können eventuell sogar selbst Spaß daran haben. Aber es gibt eben auch viele Asexuelle, die Sex nicht nur nicht brauchen, sondern ihn auch wirklich nicht haben wollen, weil sie sich damit sehr unwohl fühlen würden. Dies macht romantische Beziehungen, sofern man ein Bedürfnis danach hat, häufig komplizierter und einen Partner zu finden gestaltet sich schwieriger.

Manche Asexuelle konzentrieren sich aus diesem Grund eher auf platonische Bindungen, selbst wenn sie auch gern eine romantische Beziehung hätten. Andere wollen unbedingt eine romantische Beziehung und suchen trotz der Schwierigkeiten nach einem Partner. Und wieder andere handhaben es nocheinmal anders.

Diese Frage richtet sich dementsprechend nur an Asexuelle Personen oder Menschen, die so eine Person persönlich kennen und davon erzählen können.

Erzählt mir gerne, wie ihr zum Thema romantische Beziehungen steht und inwiefern eure Asexualität in der Beziehung relevant ist bzw gehandhabt wird, falls ihr einen Partner habt.

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Ich bin asexuell und wünsche mir eine romantische Beziehung

Sex ist für mich absolut kein ausschlaggebendes Kriterium, für echte Liebe. Ich brauche die ganzen Aktivitäten nicht, die im Bett stattfinden. Kuscheln, Küssen mache ich sehr gerne, auch gerne etwas intensiver, aber wenn man merkt, dass “da jetzt mehr drauß werden kann”, dann merke ich, wie ich blocke…

Eine Partnerschaft wünsche ich mir auf jeden Fall für die Zukunft. Meine letzte Partnerschaft war eine 2,5 Jahre lange Fernbeziehung. Da hat der Sex kein Thema gespielt, da lief alles über die krasse emotionale Bindung 😉

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Ich bin gerade in der Findungsphase - vielleicht helfen Dir meine Gefühle also, deine Gefühle besser einzuordnen.
Als erstes kann ich sagen, dass es sich immer wieder gut anfühlt, wenn ich zu mir selbst sage "ich brauche Sex nicht" oder "ich allein entscheide, wann, mit wem und wie oft ich Sex habe. Und wenn ich es nie mehr wieder haben werde, dann ist das so und ich muss mich dafür nicht rechtfertigen oder labeln"

Ich selbst bin pansexuell und hatte bis Anfang diesen Jahres noch nie Sex gehabt. Wie auch immer ist egal, aber es kam dazu, dass ich zuerst mit einer Freundin Sex hatte und ein paar Wochen später es auch mit einem Freund ausprobiert habe. Beide waren unabhängig voneinander total einfühlsam und haben auf mich geachtet. Wenn ich stop sagte, dann war auch stop, egal, ob es denen gerade Spaß gemacht hat. Also kann ich schonmal sagen, dass meine Gedanken nicht daher kommen, dass ich schlechte Erfahrungen gemacht habe.

Es liegt einfach nur daran, dass ich bei beiden Male folgende Gedanken hatte:
"Was mache ich hier überhaupt?" "Irgendwie mache ich das gerade nur für den anderen und nicht für mich."
Ich fühlte mich in beiden Malen wortwörtlich nackt und wollte eig aus der Situation fliehen.
Den Gedanken an Sex fand ich schon immer ganz nice, aber in dem Moment habe ich es als eklig gefunden, dass der jeweils andere durch mich geil wurde.
Ich habe es als falsch und unangenehm empfunden mich verwöhnen zu lassen und zu sagen, was ich mag. Auch den jeweils anderen zu berühren wurde vom Gedanken "so macht man das halt" gesteuert und nicht von "ich möchte das"..

Für mich war jedoch noch vor den beiden Malen klar, dass wahre Liebe nicht auf der Regelmäßigkeit von Sex basiert, sondern vielmehr darauf, wie sehr man emotional verbunden ist, wie sehr man sich vertrauen kann, etc... das habe ich für mich also schon herausgefunden, da ich davor in einer 2,5 Jahren langen Fernbeziehung war und ich und sie uns nie gesehen hatten.

Ich kann dir auf den Weg mitgeben, dass du dich nicht für eine Seite entscheiden musst! Du musst dich weder labeln, noch outen, noch für irgendwas rechtfertigen! Entscheide im Moment:)

Ich kann dich aber auch verstehen, dass du Antworten auf deine Fragen haben möchtest. Das hat der Mensch so an sich.. es muss für alles eine Erklärung geben. Der Mensch kann nicht mit Ungewissheit.
Wenn du also mal darüber sprechen möchtest, dann kannst du mir gerade hierrüber eine Nachricht schreiben:)

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kann funktionieren

Ja, eine Fernbeziehung kann funktionieren! Ich selbst bin seit 1,8 Jahren in einer Fernbeziehung mit einer Distanz von 6,700 km. Wir haben uns noch nie gesehen, nur über Facetime.
Meiner Meinung nach ist aber eher selten die Distanz das Problem, weshalb eine Beziehung nicht funktioniert. Die meisten scheitern an zu wenig oder der falschen Kommunikation, zu wenig Vertrauen und Unehrlichkeit. Man muss den Willen haben, man muss Durchhaltevermögen zeigen! Man muss es ganz einfach wollen.

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Deine Mutter darf dir nicht verbieten mit jemanden zusammen zu sein, solange du schon 18 bist.
Und auch wenn du Minderjährig bist, dürfen sie dir die Beziehung nicht einfach so verbieten. Verbieten dürfen sie es erst, wenn der Verdacht auf Missbrauch oder Anstiftung zum Drogenkonsum, etc. besteht.

Aber grundsätzlich schlimm ist es nicht, wenn du mit ihm zusammen wärst (nur wäre es glaube ich bisschen angebrachter, nicht gerade das Wort "Zigeuner" zu verwenden)

Und so am Rande erwähnt: ich bin als Mädchen mit einer Inderin zusammen... da treffen auch zwei Religionen und Kulturen zusammen mit der sexuellen Orientierung aufeinander. Und die Kommunikation findet auf Englisch statt - möglich ist also echt alles!!!

Wünsche euch alles gute!

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Es gibt sehr verschiedene Formen von Familien. Ich würde sogar ein kinderloses Paar mit Hund als eine kleine Familie bezeichnen. Und darüber hinaus ist es egal, ob das Paar ein Gleichgeschlechtliches ist, oder nicht.

"Familie" kann jeder für sich entscheiden.

Allerdings: wenn man ein Kind zusammen hat und sich dann scheiden lässt, ist es keine Familie mehr. Rein rechtlich als auch augenscheinlich betrachtet. Das Kind muss dann für sich entscheiden, ob es in einer Familie mit getrennten Elternteilen lebt, oder wirklich nur bei einem Alleinerzieher (auch wenn der jeweils andere Partner noch im Leben des Kindes präsent ist)

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Deine Eltern haben das Recht zu bestimmen, wer in das Haus kommen und sich dort aufhalten darf. Dieses Recht werden sie auch immer behalten, auch wenn du 18 wirst, weil sie nun mal die rechtmäßigen Eigentümer sind.
Ich denke allerdings nicht, dass dir deine Eltern die Freundschaft zwischen dir und deiner Freundin verbieten dürfen.
Die Treffen würden nach gegebenen Umständen allerdings mehr draußen oder bei deiner Freundin zuhause stattfinden.

Denn:

Ob deine Eltern nicht mit ihr klarkommen, ist allerdings unabhängig davon, ob du mit ihr klarkommst. Solange ihr euch versteht und sie dir nicht unsympathisch rüberkommt, wirst du wissen, was du machst. Und ich sag mal so: bei neuen Bekanntschaften kann man immer etwas aufpassen;) es wird sich schon mit der Zeit herausstellen, ob man es ernst meint, oder nicht.

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"Schlechter" würde ich das nicht nennen, aber eher etwas "Einseitig". Wir hätten einfach nicht die Vielzahl an Kulturen, was ich echt schade finden würde.

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Du kannst jemanden nicht dazu stimmen, sich in dich zu verlieben. Das muss vom Herzen und nicht vom Hirn kommen.

Zeige dich aber stets von deiner besten Seite, habe aber immer etwas mystisches an dir. Sei nett und behandle Menschen, mit denen du nicht viel zu tun hast, grundsätzlich so, als wenn sie für dich einen "Nutzen" haben. Das kommt gut rüber;)

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Durch den emotionalen Missbrauch an anderen Menschen lässt der Narzisst sich selbst glänzen. Er braucht die Bestätigung, dass er derjenige sei, den jeder bräuchte und der der alles weiß. Und eben dadurch, dass er sich selbst gebraucht fühlen muss, bringt er andere Menschen dazu, zwangsweiße an seiner Seite zu bleiben. Und sind wir mal ehrlich und betrachten das ganze von Außen: wenn einem jemand sehr viel Liebe schenkt, dann bleibt man doch gerne bei dieser Person, oder nicht?

(Das jz mal sehr grob erklärt)

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Erstmal finde ich es sehr mutig über ein solch sensibles Thema zu schreiben!

An der Situation an sich kann eine Psychologin in diesem Sinne nichts ändern. Das ist auch nicht ihre Aufgabe, wenn sie deine Psychologin ist. Über die Situation und die Gesundheit deines Vaters kümmert sich eine andere Psychologin.

Spreche das Thema aber auf jeden Fall an. Sie wird dir Ratschläge geben. Du kannst dich zum Beispiel an das Jugendamt wenden, das wird deine Psychologin schon einschätzen können. Außerdem kann sie auch mit deiner Anwesenheit mit deiner Mutter reden können und euch beiden Ratschläge geben. So wie ich das rauslesen kann, leidet deine Mutter ja auch unter der Situation.

Ich an deiner Stelle als minderjährige Person würde diesen Fall bei meiner Therapiestunde ansprechen und so gut es geht auf Abstand zu meinem Vater gehen. Vielleicht kannst du auch immer mal wieder bei einer Freundin schlafen?

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Ich könnte mir das folgendermaßen erklären:

Menschen vergleichen sich sehr gerne. Es wird immer nach den anderen geschaut. Und da so ziemlich jeder Mensch den Drang danach hat, sich selbst voranzubringen und was zu erreichen, wird meistens auf das von den anderen geschaut, was diese erreicht haben. Und dann wird wieder verglichen...
Man bemerkt somit nur das an sich, was man im Gegensatz zu den anderen nicht schon selbst erreicht hat. Das man selbst schon Ziele erreicht hat, usw... langt dabei in den Hintergrund und wird meistens nicht beachtet.

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Option B

Habe Option "B" gewählt, aber bin auf den "Abstimmen"-Button statt auf "Begründung hinzufügen" gegangen.🙈

Ich finde das Wort "bezaubernd" bezaubender als das Wort "hinreißend" - das ist nicht so hinreißend. 😂
Nein, im Ernst. Ich finde, es kommt natürlicher rüber. Wenn mir ein Junge oder ein Mädchen sagen würde, ich währe hinreißend, sowohl charakterlich als auch optisch, würde ich mich zwar grundsätzlich erstmal freuen, aber es würde sich anfühlen, als wenn er/sie sich den Satz vorher zurecht gelegt hätte.. (meine Meinung)

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