meine pit hündin hatte ihre prüfung mit 5 rottweilern.

teil 1: wiederlegung der gefährlichkeit

als erstes wurden übungen mit anderen hunde durchgeführt, indem jeder halter einzelnt slalom um die anderen halter mit ihren hunden gehen mussten.

(ein rottweiler kam erst garnicht bis zur ersten übung - durch sein mehrmaliges "ausrassten" an der leine, wurde er von der prüfung ausgeschlossen

ne andere übung war aufeinander zuzugehen, aneinander vorbeigehen.

danach kamen übungen ohne die anderen hunde, da mussten die anderen halter um uns hergehen, herjoggen, mal den schlüssel und mal was anderes vor uns fallen lassen, mal nen schirm aufmachen usw.

dann musste ich sie anleinen, hinter einer wand ausser sichtweite gehen (man konnte durch ein guckloch zugucken. da wurde sie gestest, wie sie reagiert, wenn ich nicht dabei bin.

dann musste ich ihr das maul öffnen können ohne das sie negativ reagiert.

dann war soweit alles im grünen, damit hatte sie die maulkorbbefreiung bestanden.

teil 2: gehorsamkeitsprüfung

dann kamen übungen für die leinenbefreiung.

dazu lief sie dann auf dem gelände frei und ich musste übungen durchführen, sie abrufen, gegenstände wegwerfen (ball-hund rennt natürlich hinterher) sie musste immer zurückkommen...mir die gegenstände auch überlassen, wenn ich sie haben wollte.

damit war das dann auch erledigt...

es gibt immer unterschiede in den prüfungen, jenachdem wo man sie ablegt usw...

(ein amtstierarzt musste natürlich anwesend sein, weil das bei kat.1 hunden in nrw, so vorgeschrieben ist)

später bekam ich eine urkunde zugeschickt, mit der ich die maulkorb und leinenbefreiung beantragen konnte. wenn der ordnungsbeamte guter dinge ist, stellt er die auch im normalfall (auf wiederruf) aus. prüfung 100 + antrag für befreiung 40euro (nähe köln)

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und das ende vom lied ist: das amt für öffentliche ordnung erteilt keine haltungserlaubnis, weil der rollstuhlfahrer nicht, wie es in allen landeshundegesetzen gefordert ist, in der lage ist, den hund sicher zu führen. welch eine wohltat dass sirgonzo hier nichtmehr drauf antworten kann...

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Selbstverteidigung bei Hundeangriff - was ist erlaubt?!

Hallo Ihr Lieben!

Mir sitzt der Schreck noch ganz schön in den Knochen... Komme gerade vom Hundespaziergang und hatte eine Begegnung mit zwei "Höllenhunden"... Ich sehe, wie meiner sich auf den Bauch legt, wie Hunde es so manchmal machen, wenn ihnen andere Hunde entgegen kommen. Ich spähe in den Wald und seh' nix. Ich rufe meinen - er kommt nicht... Ich will hin und ihn holen, da brechen zwei riesige, gleich aussehende Hunde aus dem Unterholz und stürzen sich kommentarlos auf meinen - der sofort wie am Spieß zu quieken anfängt und auf mich zurennt, um sich hinter mir in Deckung zu bringen. Die anderen hinterher. Ich stelle mich in den Weg, der eine rennt mich um, ich knalle auf den Allerwertesten, meine Tasche fliegt und streut ihren Inhalt in die Umgebung und das Hundekind quietscht und quietscht... Ich rappel' mich auf und sehe mir gegenüber zwei riesige, fletschende Hundegesichter. Ich brülle und brülle, halte beiden meine ausgestreckten Handflächen entgegen - die Hunde bleiben tatsächlich stehen, fletschen aber weiterhin die Zähne... Gemächlichen Schrittes kommt der Hundehalter aus dem Wald, ruft seine Hunde, die nicht kommen. Kommt schließlich, leint die Tiere an, zerrt sie weg, sagt im Gehen: "Was brüllen sie so, es ist doch nichts passiert..." und macht sich vom Acker, nicht ohne noch über die Schulter zurück zu sagen: " Sie wissen doch sicher, das Rüden manchmal schwierig sind..." Und das mir...^^

Es ist ja wirklich nix passiert, wahrscheinlich, weil ich sooo stinksauer gewesen bin... Aber: Wäre es rechtens, in so einer Situation Pfefferspray oder Elektroschocker zu benutzen?! Als mich der eine Hund umrannte, dachte ich echt: Das war's jetzt... Tschüß Beutelkind...

Ratschläge? Erfahrungsberichte? Aufmunternde Worte?! Büddbüdde!!

Erschrockene Grüße vom Beutelkind.

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das der typ die hunde bei dem genannten verhalten frei laufen läßt ist absolut inakzeptabel! das rechtfertigt eine anzeige! (siehe gründe in den diversen hundegesetzen, durch die ein hund als "gefährlich" erklärt wird!)

waffen benutzen...mit rumschleppen... das ist immer so ne sache... da möchte ich mich nicht zu äußern und jeder der schlau ist wird das auch nicht (sich dazu äußern in "tipp" form für diverse waffen). fakt ist, in einer notsituation, wie sie zumindest aus deiner sicht zuerst aussah, ist es gerechtfertigt alles mögliche zu verfügung stehende als waffe oder was man so mit sich rumschleppen mag, zu benutzen!

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hallo, es geht sich bei der anmeldung der hundesteuer um die hunde die in einem haushalt leben. das hat nichts damit zu tun wer den hund im haushalt hällt. um einen hund zu erwerben und anzumelden muss man volljährig sein (seltsam das du sowas nicht weißt) - was aber selbst wenn deine tochter volljährig wäre nichts bringen würde - es gibt keinen steuervorteil! ausser bei listenhunden habe ich übrigens noch nie von so einer enorm höheren steuer für den 2. hund gehört! woher kommst du?

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wenn die wirklich gefährlich sind dem ordnungsamt bescheid geben. wenn die nur bellen und theater machen und niemand kommt zu schaden, obwohl die mit fremden in kontakt kommen, sind die auch nicht so " gefährlich" wie du behauptest

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hallo, die stadt oder gemeinde erläßt mit der haltungserlaubnis eine auflage zur länge der leine. im normalfall lieggt die bei listenhunden zwischen 1 und 2 metern. aber es kommt darauf an was euer ordnungsamt festlegt!

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