Du denkst zu viel

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Und genau das find ich hässlich. Wieso verdammt nochmal will jeder gleich aussehen? Ich steh auf Gesichter mit Charakter

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Das kannst du nicht beurteilen. Bei mir war's erst Heim dann verschiedene Pflegefamilien dann Obdachlosenunterkunft und schließlich Straße

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Ich habe seit Jahren starke Schukdgefühle, was tut man dagegen?

Mit 14 habe ich eine Story erfunden und sie meinen Freunden und einer Lehrerin "anvertraut". Ich habe das nicht aus dem Wunsch nach Aufmerksamkeit getan, sondern eher aus Verzweiflung.

Mir ging es zu der Zeit sehr schlecht, ich habe mich regelmäßig selbstverletzt und habe überlegt mir das Leben zu nehmen.

Hauptsächlich, weil ein älterer Junge aus meiner Schule mich sexuell belästigt hat. Er hat mich über zwei Schuljahre hinweg regelmäßig angefasst, geküsst oder dazu genötigt ihn zu befriedigen. Ich habe es einfach über mich ergehen lassen, weil ich mental zu schwach war mich zu wehren. Er wusste aber ganz genau, dass ich das nicht wollte. Denn ich habe manchmal währenddessen geweint. Es war mir peinlich, dass ich nichts nennenswertes getan habe.

Irgendwann habe ich es nicht ausgehalten und habe es einer Lehrerin gesagt. Aber nur so ganz wenig, weil es mir so peinlich war. Sie hat mir geholfen und ich habe mich super wohl bei ihr gefühlt,sie hat mich verstanden. Die Gespräche mit ihr waren toll,aber als das geklärt war, war es vorbei.

Irgendwie ging es irgendwann noch mehr berg ab. Habe geplant mich umzubringen. Doch irgendwie haben meine Freunde mich dazu ermutigt nochmal mit ihr zu reden. Doch in dem Moment habe ich mich nicht getraut darüber zu reden, also habe ich eine Story erfunden. Denn irgendwie kam mir mein Problem damals auch zu lächerlich vor, um andere damit zu belästigen.. War ja irgendwie selbst schuld.

Ich habe ihr erzählt, was der Klasse Kamerad mit mir gemacht hat, nur habe ich so getan als wäre es ein Fremder gewesen. Sie hat viele Fragen gestellt, ich habe mich in meinen Lügen verrannt und es wirkte wie eine ausgedachte Vergewaltungsstory.

Was es ja auch war. Aber vieles stimmte ja, nur wurde ich nicht vergewaltigt, sondern genötigt, durch meine ungenaue Formulierungen (Scham) kam das aber nicht so rüber. Im Endeffekt wirkte das ganze also viel schlimmer als es war.

Sie hat mir geholfen. Doch nun Jahre später plagen mich Schuldgefühle. So starke, dass ich probiert habe die Story selber zu glauben. Jeden Tag hatte ich Panikattacken. Habe mich immer wieder selbstverletzt. Kam dann auch in die Psychiatrie und habe eine Therapie gemacht.

Jetzt 5 Jahre später geht es mir gut. Ich verletze mich nicht mehr selbst, ich mache Sport und liebe meinen Beruf. Es fällt mir nur schwer mit Männern intim zu sein, ich bekomme Panik.

Ich schäme mich sehr für mein Verhalten, denn ich weiß, dass meine Lehrerin das ganze belastet hat. Und es tut mir leid.. Aber ich kann es nicht mehr ändern.

Ansich verläuft mein Leben super, aber immer wieder kommen Schuldgefühle hoch und der Gedanke, das ich mich selbst bestrafen muss. Dass ich es nicht verdient habe zu leben etc.

Diese Schuldgefühle sind das einzige, was mich davon abhält 100% glücklich zu sein.

Ich habe es nie jemandem gebeichtet, weil ich mich so sehr dafür verurteile.

Wie verzeihe ich mir? Habe ich es überhaupt verdient?

Bitte seid respektvoll zu mir.

Soll ich wieder eine neue Therapie machen?

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Egal. Ist Vergangenheit

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Nordischer oder keltischer Typ. Alles andere ist für mich uninteressant

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Nennt sich Realitätsflucht

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