Von Freundeskreis distanzieren wegen unglücklicher Verliebtheit?

Würde gerne zu meiner aktuellen Situation ein paar Meinungen hören...

Vor ein paar Monaten hab ich mich in einen Typen verliebt, der aber kein Interesse an mir gezeigt hat, sondern ständig nur widersprüchliche Signale gesendet hat. Ich hatte zu der Zeit extrem starke Verliebtheitsgefühle entwickelt und hatte sehr mit der Enttäuschung zu kämpfen, dass er es nicht auch so gesehen hat.

Ich hab mich dann auch nicht mehr gemeldet und habe versucht mich so gut es geht abzulenken, bis es mir einigermaßen besser ging. Jetzt denke ich zwar auch noch oft an ihn, aber ich habe meine Gefühle wieder besser unter Kontrolle und kann auch akzeptieren, dass nichts aus uns wird. Wenn wir uns sehen, geht es mir hinterher wieder schlecht. Ich merke, dass mir das nicht gut tut und ich lieber die Distanz wahren möchte.

Das Problem ist einfach nur, dass wir die selben engsten Freunde haben und er ständig überall dabei ist, weil er auch immer zu den Treffen eingeladen wird. Eine Zeit lang habe ich immer abgesagt, dass ich ihm nicht begegnen muss. Dadurch habe ich zwangsläufig zu keinem der anderen mehr Kontakt gehabt. Jetzt habe ich erfahren, dass sie über die häufigen Absagen sehr enttäuscht sind.

Was soll ich jetzt tun? Soll ich wirklich meine langjährigen Freunde aufgeben, nur wegen dieser Verliebtheitsgeschichte? Anderseits möchte ich diese schlechten Gefühle auch nicht mehr aushalten müssen, wenn ich in seiner Nähe bin. Ansprechen kann ich die Thematik nicht, weil sie ihn ja auch miteinbeziehen und es mir auch so vorkommt, als wollen sie mich bewusst zu Zusammentreffen mit ihm verleiten.

Liebe, Männer, Freundschaft, Gefühle, Psychologie, Freundeskreis, Liebe und Beziehung, verliebtheit, Distanz
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Kann übermäßiges Musikhören emotional schaden?

Hallo,

ich wollte mal ein paar Meinungen zu diesem Thema hören.

Mir ist aufgefallen, dass ich vor allem im letzten Jahr extrem viel und lange Musik höre. Manchmal habe ich mich auch schon gefragt, ob das nicht schon in eine Art "Sucht" übergegangen ist.

Einerseits kann Musik helfen, um abzuschalten und wieder runterzukommen oder auch beim Sport, um die Motivation unterstützen. Erstmal ist da meiner Ansicht nach nichts Negatives dran.

Trotzdem mache ich mir Gedanken, ob es nicht auch zu viel werden kann. An manchen Tagen denke ich, dass ich Musik nur noch dazu benutze, um den Alltag "abzuschalten". Ich stelle mir dann laufend irgendwelche unrealistische Szenarien in meinem Kopf vor. Aus diesen Vorstellungen bilde ich teilweise echte Erwartungen an mich und mein Umfeld und spüre dann so ein durchgängiges Gefühl von Enttäuschung, weil diese Erwartungen von anderen nicht erfüllt werden. Mir ist klar, dass man so nicht denken sollte.

Es stört mich, dass ich beim Musikhören so viel Zeit verschwende, weil ich nebenbei oft nichts mache, außer den Text zu hören und mir Dinge vorzustellen, die nicht sind. Außerdem finde ich, dass es mittlerweile meinen Alltag beeinträchtigt, weil ich mich danach immer so wahnsinnig schlecht fühle und man manchmal denken könnte, dass man in so einer Art "Traumwelt" lebt.

Ich habe mehrmals versucht auf das Musikhören zu verzichten, aber ich schaffe es irgendwie nicht. Nachts stehe ich meistens für 1-2h extra nochmal auf, um noch ein paar Lieder zu hören, weshalb ich häufig viel zu wenig Schlaf bekomme.

Könnte mir bitte jemand Ratschläge zu diesem Thema geben oder hat evtl. eigene Erfahrungen damit?

Musik, Sucht, Psychologie, Liebe und Beziehung
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