Wie Bilderrahmen aufhängen?

2 Antworten

Also, zum zweiten Versuch von mir: Leider verstehe ich deinen Kommentar nicht so ganz, wenn du sagst, dass der Rahmen immer wieder verrutsche, weil der Draht nur an einer Stelle aufliege. Mit der einen Stelle meinst du hoffentlich den einen Nagel, den man EIGENTLICH in die Wand einschlagen soll. Bei mir hängen mehrere in der beschriebenen Art aufgehängt Bilder so. Zum Teil schon seit Jahrzehnten (zwischendurch zum Renovieren mal abgenommen, haha). Stößt denn bei dir da dauend jemand gegen das Bild dagegen? Leider kann ich zu deiner Idee, den Rahmen in den Ecken aufzuhängen, so nicht viel sagen, weil ich das Profil des Rahmens nicht kenne. Meist wird das "an den Ecken aufhängen" nur eine halbe Lösung, weil man die Nägel eben NICHT genau in gleicher Höhe in die Wand bekommt. Sofern das Profil des Rahmens es hergibt, hätte ich noch folgende Idee: Zuerst wieder mit Muße planen ... zwei Nägel/Drahtstifte so in die Wand schlagen, dass man den Rahmen darauf legen, ihn aber noch seitlich ca. 4 cm nach links oder rechts verschieben kann. Jetzt "schnitzt" du dir zwei kleine, aber gleich dicke Keile von ca. 4-5 cm Länge, die natürlich von hinten in den Rahmen reinpassen müssen, klebst die mit dem dicken Ende nach außen oben an der Rückseite waagerecht in den Rahmen ein (kannst auch transparentes Silikon zum Kleben nehmen, hält nach 2-3 Tagen Aushärtzeit auch gut genug UND du kannst es später wieder rausknibbeln) und hängst den Rahmen jetzt wieder auf. Durch seitliches Verschieben solltest du immer den Rahmen in die waage-/senkrechte Lage kriegen. Lass hören, ob's klappt! Viel Erfolg! Wenn dir dieser Versuch nicht zusagt, versuch mal ein Foto eine Skizze zu machen,wie/wo du den Draht angeordnet hast und wie das "Kippen" tatsächlich aussieht.

Habe mal versucht, mir auf den IKEA-Seiten die Montageanleitung anzuschauen. Danach musst du 1. Festlegen, ob das Bild "hoch" oder "quer" aufgehängt werden soll. 2. So solltest du es vor dir auf einem Tisch ablegen, die Vorder- oder Ansichtsseite nach unten. 3. Das "Glas" herausnehmen, und die beiden Klammern für den Aufhängedraht von den Seiten her und etwas oberhalb der Mitte des "Glases" (ich setzte das in Anf.-striche, weil es ja meist Makrolon- oder andere Kunststoff-Scheiben sind) aufschieben. 4. An einer Seite den Draht ca. 10 cm durch das Loch in der Klammer schieben, das Ende umbiegen und einigermaßen straff um den langen Draht herumwickeln. Das gleiche jetzt an der anderen Seite genau so machen; der Draht sollte nicht straff gespannt sein, aber minestens so weit durchgezogen, dass er nicht den Rahmen berührt, wenn er zum Aufhängen angespannt wird. 5. Jetzt das "Glas" in der Rahmen einlegen und mit den vier mitgelieferten Winkeln am Rahmen festschrauben. 6. Einen Nagel in die Wand hämmern, ca. 1 cm rausstehen lassen, Bild daran aufhängen. Ich behelfe mich dabei (grammatisch korrekt???) so, dass ich mir ein Stück Pack-Bindfaden o.ä. abwickele, einmal durch den ja zuvor am Rahmen festgemachten Draht ziehe und so tue, als wollte ich das Bild an diesem Bindfaden aufhängen. So führe ich den Draht plus Rahmen über den Nagel, lasse ihn langsam auf den Nagel absinken und ziehe dann den Bindfaden an einem Ende hinter dem Rahmen hervor. Fertig! Glücklich!

Vielen Dank für deine Mühe! Leider verrutscht der Rahmen immer, da der Draht nur an einer Stelle aufliegt. Am liebsten wäre mir eine Befestigung mit Nägeln in der oberen Ecken. Nur sehe ich leider nicht wie ich das hinbekommen kann.

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