was macht ein lenkungsdämpfer?

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Lenkungsdämpfer werden bei Motorrädern eingesetzt, um das gefährliche Lenkerschlagen bei entlastetem bzw. abgehobenem Vorderrad zu vermeiden. Außerdem werden unerwünschte Schwingungen in der Lenkung wie z. B. das Lenkerschlagen oder Hochgeschwindigkeitspendeln verringert. Die Dämpfer arbeiten im Prinzip gleich wie Stoßdämpfer. Die Dämpfung bei Zug und Druck ist gleich. Lenkungsdämpfer in PKWs [Bearbeiten]

Lenkungsdämpfer wurden früher (mit anderen Lenkungs-Konstruktionen) auch bei PKW eingesetzt: Der VW Käfer ab August 1964 (Modelljahr '65) ist ein prominentes Beispiel hierfür: Bei ihm ist (an versteckter Stelle, unter dem Tank quer) ein Lenkungsdämpfer eingebaut. Die Modelle mit sogenanntem langen Vorderwagen (1302 von August '70 bis August '72 und 1303 von August '72 bis August '75, Cabrio bis '80) benötigten ihn aufgrund ihrer Zahnstangenlenkung hingegen nicht. Die alte Fahrwerkskonstruktion mit der leichtgängigen Schneckenlenkung profitierte jedoch sehr von dem Lenkungsdämpfer. Da die Zahnstangen-Lenkung moderner PKW eine ausreichende Eigenreibung besitzt, ist bei diesem heute gängigen Konstruktionsprinzip ein Lenkungsdämpfer zumeist nicht vonnöten. Ausnahmen hiervon sind sportlich ausgelegte Fahrzeuge mit leichtgängiger Lenkung, die ohne Dämpfung zum Flattern neigt: Der Mercedes-Benz SLK bis 2004 beispielsweise verfügt über eine hydraulisch bedämpfte Kugelumlauflenkung.

Quelle: Wikipedia

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