Warum werden in der literatur Halbwertszeiten und nicht zerfallsfaktoren angegeben (Matheaufgabe)?

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2 Antworten

  • Ich schätze, das ist einfach reine Tradition. Beide Werte sind gleichwertig und ineinander umrechenbar und können zur Berechnung aller Fragestellungen verwendet werden. 
  • Der Grund für diese Tradition liegt wohl darin, dass die Halbwertszeit unmittelbar messbar ist, d.h. man schaut sich die radioaktive Aktivität auf einem Meßgerät an und kann simpel ablesen, wann sie nur noch halb so hoch ist. Dafür muss man nicht einmal die dahinterliegende Physik oder Mathematik verstanden haben. Die Halbwertzeit ist eine experimentell und praktisch unmittelbar zugängliche Größe. 
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Was meinst Du mit dem Zerfallsfaktor? Die Zerfallskonstante λ in
dN/dt = –λN
<=> N = N(t=0)*exp(–λt)
oder die durchschnittliche »Lebens«dauer 1/λ, die natürlich etwas größer ist als die Halbwertszeit ln(2)/λ, weil Atomkerne, die deutlich länger unverändert bleiben, den Durchschnitt nach oben ziehen?
Ich vermute mal, dass die Halbwertszeit benutzt wird, weil sie einfach »griffiger« ist.

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