Es gibt im Deutschen eine Reihe von sogenannten "unpersönlichen Verben", die kein echtes Subjekt haben. In diesen Fällen erfüllt "es" die Funktion eines Ersatzsubjekts.

Ich stimme dir zu, dass dies eine seltsame Eigentümlichkeit des Deutschen ist, zumal es auch subjektfreie Verben gibt (mich friert, ihr schaudert, uns graut, mir ist übel), die kein Ersatzsubjekt fordern.

Leider kann man deine Frage wirklich nur so beantworten, dass "es halt so ist". Es ist eine Eigentümlichkeit des Deutschen und das "es" heißt Ersatzsubjekt. Es erfüllt die Funktion des Subjekts in Sätzen mit unpersönlichen Verben als Prädikat.

Fälle wie es regnet und viele andere Wettererscheinungen wie schneien, blitzen, donnern haben eben kein Subjekt, der dies ausführt. Für mich ergibt es Sinn, hier ein Ersatzsubjekt zu ergänzen.

Bedenke auch Verben, die sowohl persönlich als auch unpersönlich verwendet werden können. Will oder kann man das echte Subjekt nicht angeben, so ergänzt man das Ersatzsubjekt "es":

Peter klingelt an der Tür.
Es klingelt an der Tür. <unbekanntes Subjekt>

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Ja, das ist eine gute Idee.
  • Ja, das ist eine sinnvolle Idee. Mit etwas mehr zeitlichem Abstand zum letzten Orgasmus, wirst du stärker erregt sein und eher kommen.
  • Häufig liegt das "lange durchhalten" oder "Probleme haben zu kommen" aber auch an falschen Masturbationstechniken. Masturbation sollte den Akt nachahmen und erotisch stimulieren, z.B. durch Vor- und Zurückgleiten der Vorhaut. Festes, hartes, eng zugreifendes, fast schon verzweifeltes Masturbieren stumpft den Penis spürbar ab. Wer hart und fest masturbiert, muss sich nicht wundern, dass die sanfte, feuchte, dehnbare Vagina einer Frau dann keinen besonderen Reiz mehr ausübt. Männer, die hart masturbieren, haben oft Orgasmus- oder Erektionsprobleme beim richtigen Sex.
  • Du solltest dir beim Masturbieren mehr Zeit lassen, dich in aller Ruhe in tolles Kopfkino hineinträumen (auf Pornos weitestgehend verzichten) und den Penis sanft und passend zum Kopfkino stimulieren.
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  • Ahornsirup ist keine geeignete Zutat für Schokolade. Der ist viel zu flüssig und verhindert den gewünschten festen Zustand. Auch Mandelmus muss mit Bedacht dosiert und kritisch betrachtet werden.
  • Kakaobutter wäre der beste, wertvollste und typischste Bestandteil von Schokolade. Gerade Kakaobutter ist nun geradezu DER Inhaltsstoff von Schokolade.
  • Kokosspeisefett ist fest, aber als Inhaltsstoff minderwertig und nicht gerade gesundheitsfördernd. Da schießt der Veganismus in die falsche Richtung.
  • Bedenkt zusätzlich, dass ihr das Produkt nicht Schokolade nennen dürft, wenn es mehr als 5% Kokosfett enthält. Lest euch mal zusammen mit dem Lehrer die Schokoladenverordnung / EU-Richtlinie durch. Auch Gesetze und Regeln gehören zur Lebensmitteltechnik! (https://www.gesetze-im-internet.de/kakaov_2003/__2.html)
  • Ratschlag: Ersetzt Sirup durch feinen Zucker und verwendet nur wenig Mandelmus. Reduziert Kokosfett auf max 5 %.
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  • Ja, ich finde Emilia Clarke wunderschön und auch in ihrer Rolle als Daenerys kommt sie sehr gut heraus. Auch in anderen Rollen ist sie echt süß und hübsch.
  • Tolle Ausstrahlung, tolles Lächeln, sehr schöne Gesichtsform, hübsche Augen und Lippen, tolle zierliche und weibliche Figur.
  • In Game of Thrones gibt es aber natürlich viele hübsche Schauspielerinnen und die Geschmäcker sind verschieden.
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Ja stimmt

Ja, der Spruch trifft weit überwiegend zu.

  • Fremdgehen erfordert zwar auch die Gelegenheit und oft auch ein Motiv, aber im Kern setzt Fremdgehen vor allem einen charakterlichen Defekt und einen krassen Mangel an Moral voraus. Und wer über diesen Charakterfehler und den Mangel an Moral verfügt, der ändert sich auch nicht und wird immer wieder in der Lage sein fremdzugehen.
  • Wer dagegen charakterlich nicht zum Fremdgehen neigt, wird auch dann nicht Fremdgehen, wenn er zufällig die Gelegenheit oder ein Motiv dazu hat. Integere Menschen versuchen die Beziehung zu retten oder trennen sich, bevor sie Neues anfangen.
  • Das bedeutet nicht, dass jeder, der schon mal fremdgegangen ist, unbedingt in jeder Beziehung wieder fremdgehen wird. Aber die Veranlagung und Charakterschwäche ist vorhanden, die Möglichkeit muss berücksichtigt werden.
  • Hinzu kommt, dass Handlungen, die das Überschreiten einer Hemmschwelle erfordern, umso eher wiederholt werden, je öfter man sie schon überschritten hat. Das ist ein ganz allgemeines psychologisches Konzept.
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Wenn der Chef voraussetzt, alle Mitarbeiter kommen zur Arbeit immer pünktlich, dann bekommt er Ärger und Kritik.

Wenn der Chef voraussetzt, alle Mitarbeiter kommen immer pünktlich zur Arbeit, dann bekommt er Ärger und Kritik.

Beachte die Reihenfolge der Adverbiale. Mit dem Verb "voraussetzen" ist der Satz zwar formal korrekt, aber er klingt in der nicht-eingeleiteten Form des Nebensatzes wenig idiomatisch. Ein Umwandlung in einen dass-Satz wäre hier idiomatischer. Dieses Problem würde mit Verben wie "glauben, denken" nicht auftreten. Das Wort "dann" ist optional und kann auch weggelassen werden. Beachte außerdem, dass das Komma direkt nach dem Wort folgt und dann das Leerzeichen, also "pünktlich, dann" und nicht "pünktlich ,dann".

Vorausgesetzt , der Chef alle Mitarbeiter kommen zur Arbeit immer pünktlich, dann bekommt er Ärger und Kritik.

Dieser Satz funktioniert so nicht. Es fehlt ein Prädikat im zentralen Satz. Das Wort "vorausgesetzt" ist hier ja extern und gehört nicht zu Chef. Inhaltlich passt das vorne stehende "vorausgesetzt" hier nicht so gut.

Vorausgesetzt, der Chef erwartet, dass alle Mitarbeiter immer pünktlich zur Arbeit kommen, dann bekommt er Ärger.

wie kann man diese Satz ohne (dass) formulieren.geht das?

Hier klappt es nicht gut, aber prinzipiell kann man sehr viele dass-Sätze in uneingeleitete Nebensätze überführen.

Der Chef glaubt, dass alle pünktlich kommen.

Der Chef glaubt, alle kommen pünktlich.

Es funktioniert vor allem dann gut, wenn das Verb in die Kategorie "sagen, glauben" fällt.

Der andere verkürzte Satz funktioniert ebenfalls nicht. Wie kommst du auf diese Idee? Das geht so nicht.

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  • Na ja, ich weiß ja nicht, was du alles weißt oder was du alles nicht weißt. Insofern kann es natürlich schon vieles geben, das dir bisher entgangen ist oder dem zumindest keine ausreichende Aufmerksamkeit zuteil wurde.
  • Aus meiner Perspektive ist wichtig, dass das "Leben an sich" einfach der Lauf der Natur ist und es falsch ist, nach einem "höheren Sinn" zu suchen. Lebe einfach, genieße das Leben, mach das Beste daraus, aber erwarte keine besonderen Dinge davon.
  • Es gibt nicht "das Eine", was du machen, lösen, bestehen musst, sondern quasi unendlich viele Möglichkeiten und du musst nur einfach zupacken und das machen, worauf du Lust hast und was dich befriedigt. Du kannst Hobbys, Sportarten, Freizeitgestaltung nach Belieben ausprobieren, wechseln, intensivieren, was auch immer für dich gerade passt.
  • Ich glaube, viele Menschen verbauen sich mit der "Suche nach dem Bestimmten" die Möglichkeit, das Leben einfach im Hier und Jetzt zu genießen. Mach keine Pläne, sondern tue es erst einmal.
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  • Nein, so einen Punkt gab es in meinem Leben noch nicht.
  • Ich halte "Erleuchtungserscheinungen" auch nicht für normal geschweige denn wünschenswert.
  • Das Leben bietet so viele Facetten, dass man nicht alles auf eine Karte setzen sollte. Nicht genau eine Sache ist wichtiger als alles andere, sondern ganz viele Dinge sind gleichzeitig bedeutsam -- gerade das zu erkennen ist wichtig, finde ich. Es muss schon ziemlich viel zur gleichen Zeit klappen, damit es läuft. Das ist doch gerade die Herausforderung im Leben.
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  • Das kann eigentlich niemand. In einigen esoterischen Kreisen wird Meditation oder ähnliche Prozeduren dafür empfohlen, aber das ist wohl weit überwiegend Mumpitz.
  • Der Mensch denkt nun mal immer an irgendwas. Das ist von der Natur so gewollt und völlig gesund, natürlich, normal und unvermeidbar.
  • Du kannst bestenfalls deine Gedanken in Bahnen lenken, die entspannender, träumender, abwesender sind anstatt grübelnd, beobachtend oder produktiv.
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  • Die Anzahl der Atome ändert sich KEINER chemischen Reaktion.
  • Chemische Reaktionen verändern nur, wie Atome miteinander verbunden sind (und ggf. welche Ladungen sie tragen).
  • Bei der genannten Reaktion waren vorher jeweils zwei Iod miteinander verbunden und zwei Wasserstoff miteinander verbunden. Hinterher ist jeweils ein Iod mit einem Wasserstoff verbunden.
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  • Mehrheitsentscheidungen sind nicht pauschal demokratisch. Gerade Minderheitenschutz und Ausgewogenheit von zuwiderlaufenden Interessen wird durch Mehrheitsentscheidungen nicht ermöglicht.
  • Die bisherigen Vorgehensweise, nämlich dass Parteitage nominieren und wählen, halte ich für besser und ausgewogener.
  • Die SPD nutzt diese Scheindemokratie von Mitgliederabstimmungen derzeit nur, weil sie es selbst nicht auf die Reihe kriegt, richtige Entscheidungen zu treffen und sich zu einigen.
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  • Nein, da besteht kein Zusammenhang.
  • Bei Empathie geht es ja darum, fremde Gefühle und Gedanken nachvollziehen oder nachempfinden zu können. Das ist zunächst erst mal wertfrei und bedeutet nicht, dass man es schätzt, wenn man erkennt, dass jemand gierig, missgünstig, notgeil oder sonstwas ist.
  • Bei Toleranz geht es im heutigen Sprachgebrauch vor allem darum, andere Lebensweisen hinzunehmen, auch wenn sie den eigenen Vorstellungen von richtigem Handeln widersprechen. Das hat mit Empathie rein gar nichts zu tun, sondern vor allem mit Ideologie.
  • Jemand kann definitiv sehr empathisch sein und trotzdem intolerant. Jemand kann auch sehr tolerant sein, aber nur eine geringe Empathie haben. Gerade letzteres ist relativ häufig.
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  • Die Regel ist einfach: Keine absichtlich herbeigeführte Ejakulation im gesamten November. Kein Masturbieren, kein Sex.
  • Mir erschließt sich aber der Sinn dahinter nicht. Masturbation ist gesund und natürlich. Du könntest mal ein paar Tage verzichten, aber dauerhafte Abstinenz ist weder gesund noch wünschenswert.
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Zudem ist sie nicht besonders intelligent, genauso [wenig] wie Emil. Ganz im Gegensatz zu Hans, den man als hochbegabt bezeichnen kann.

Direkt zu deiner Frage: Rhetorisch ist das völlig in Ordnung und es könnte so in einer Rede stehen oder im Dialog gesagt werden.

Allerdings ist der zweite Teil kein vollständiger deutscher Satz, sondern nur ein Fragment. Solche Fragmente kommen recht häufig vor, wenn man sich die Einleitung dazu denken kann. Für einen Schulaufsatz kann das womöglich ein Problem sein, für echte Schriftsteller wäre es kein Problem. Die Zeichensetzung ist korrekt.

Zusätzliche Anmerkung: "genauso wie Emil" klingt wenig idiomatisch, wenn beide nicht intelligent sind. Hier solltest du "genauso wenig wie Emil" schreiben.

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Der Eischnee wird mitgebacken. Also vorher drauf und dann rein in den Ofen.

Achtung: Ganz besonders auf die Temperatur achten und lieber kürzer als länger rein. Wenn es zu heiß ist, wird der Guss schnell dunkel. Wenn es zu lange ist, werden die Zimtsternchen schnell hart und zäh.

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Lies dir mal diesen Wikipedia-Artikel durch. Ich linke direkt auf die Zählpräfixe, aber die andere Abschnitte sind auch interessant:

https://de.wikipedia.org/wiki/Nomenklatur_(Chemie)#Zahlenpr%C3%A4fixe_in_chemischen_Namen

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  • Bei "häufig auftretenden Durchfall" geht es natürlich um solche Durchfall-Ereignisse, die nicht geradlinig durch eine vorübergehende Krankheit oder Lebensmittel erklärbar sind.
  • Wenn man akute Krankheiten wie Noro-Virus und dergleichen mal ausschließt, sollte man nur wenige Male im Jahr Durchfall haben. Meistens weiß man dann ja spätestens hinterher oft, dass es an einem bestimmten Lebensmittel lag, das schlecht war. Solche Fälle sind dann also erklärt und können ebenfalls abgehakt werden.
  • Häufig auftretender Durchfall ist auf jeden Fall dann gegeben, wenn jede Woche mindestens ein nicht weiter erklärbares Durchfallereignis eintritt.
  • Aber auch bei "mehrfach im Monat" ohne ersichtlichen Grund sollte man aufmerksam werden und ggf. Lebensmitteln, Hygiene und sonstige Lebensgewohnheiten überprüfen.
  • Bedenke, dass Ernährungsumstellungen oft Stuhlpobleme zur Folge habe, z.B. Verstopfung oder Durchfall. Der Körper muss sich an veränderte Bedingungen erst gewöhnen. Eine deutliche Erhöhung des Anteils an Ballaststoffen führt oft anfänglich zu Durchfall.
  • Bedenke zweitens, dass du besonders viel trinken musst, wenn du Durchfall hast. Der Flüssigkeitsverlust muss ausgeglichen werden. Viel Trinken führt nicht zu mehr Durchfall. Da besteht kein Zusammenhang.
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Wieso komm ich fast nur an Asoziale ran?

Hallo Community,

ich habe über Instagram 3 Freunde gefunden, einen wirklich normaler Typ( kenne den schon 2 Jahre) und 2 leicht durchgeknallte Mädchen.

Der Junge ist 2 Monate älter als ich, wir verstehen uns gut, trainieren zusammen fürs Probetraining bei seinem Fußballverein und chillen ab und zu auf dem Discord mit seinen Freunden, auch wenn die mich manchmal komisch finden, weil ich Sarkasmus da nicht so stark raus höre, aber ja.

Wie kann ich mich da in den Kreis integrieren?

Dann sind da noch die 2 Mädchen, diese hören nur Deutschrap( Ich nur noch mal, aber meistens Amerikanischen Rap), kiffen jede Woche und saufen auch öfters. Ich sitze meistens in der Ecke, muss mich bei meinen Eltern einem Riechtest unterziehen, weil ich nach Gras rieche, aber aus dem Mund halt nicht. Ich artikuliere mich halt eher gewählt, was beide leicht nervt, aber diese noch tolerieren können. Eine ist, wenn sie bekifft ist, regt sich dauernd über Jungs auf, schreit mich an, weil ich gesagt habe, dass ich sie hübsch finde. Und dann soll ich auch ein Fckboy sein, weil ich das sage.

Die beiden meinen so, obwohl ich denen gesagt habe, dass ich kein Bock auf Hugo, Vodka etc. und besonders auf Gras habe, dass ich mal den Stock aus dem A nehmen soll.

Sollte ich mich von denen entfernen? An sich sind die echt nett, aber man darf denen keine Drogen geben, weil sich sonst der Charakter komplett wandelt oder die n wechselnde Person zwischen total empathisch und total Aggro sind.

Liebe Grüße

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  • Du solltest dich nur mit solchen Leuten umgehen, mit denen du dich wohl fühlst und die bezüglich Wertvorstellungen und Verhalten zu dir passen. Distanziere dich von Personen, die nicht passen. Drogen, Kriminalität, exzessiven Akohokkonsum und unethisches Verhalten sollte man im Bekanntenkreis nicht anziehen, sondern aktiv vermeiden.
  • Du musst DEIN soziales Umfeld ändern, damit du die richtigen Leute kennenlernst. Wähle Sportarten, die niveauvolle Kontakte erwarten lassen, z.B. Klettern, Paartanz, Radfahren, Wandern. Vermeide typisches Unterschichtverhalten und Unterschichtinteressen.
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Tim hat kein Auto und möchte mit dem Bus fahren.

Der Satz enthält KEIN Dativobjekt.

Tim ist Subjekt und steht im Nominativ,

Auto ist Akkusativobjekt .

Die Phrase mit dem Bus ist Präpositionalobjekt. Bus steht zwar im Dativ, aber dieser Teil ist dennoch kein Dativobjekt.

Der Kasus von Bus wird durch die Präposition mit regiert, nicht durch das Verb. Es ist also kein Dativobjekt zum Prädikat.

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Deine Handschrift ist sehr gut leserlich und nun wahrlich keine "Sauklaue". Da gibt es aber weitaus Schlimmeres.

Es fällt auf, dass du die meisten Buchstaben korrekt verbindest, aber manche nicht. Das wirkt seltsam. Schau dir mal "w urde" oder "k leine" oder "b ietet" an. Das könntest du verbessern.

Mich stört im übrigen der i-Strich statt des i-Punktes sehr. Das passt einfach nicht, zumal viele ältere Mitbürger solche Striche über u machen. Bei dem Wort "bietet" (letzte Zeile) sieht es daher fast aus wie "butet" und irritiert ein wenig.

Drittens fällt auf, dass deine Großbuchstaben uneinheitlich sind. Manche sind quasi gedruckt (D, B, M), andere "geschnörkelt" geschrieben (S, J, K). Als 18-jähriger Junge könntest du durchaus alle Großbuchstaben weniger geschnörkelt schreiben.

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Das Körpergewicht ist natürlich eine Ausrede, noch dazu eine, die völliger Blödsinn ist. Gerade leichte Tänzerinnen sind beliebt. Man sollte das Gewicht einer Tanzpartnerin optimalerweise quasi gar nicht spüren. Selbst schwerere Damen sind kaum spürbar, falls sie wirklich tanzen können (aber leider nur dann).

Wahrscheinlich bringt es ihm mit dir wirklich keinen Spaß zu tanzen. Warum auch immer. Vielleicht bist du besonders schwer führbar oder besonders unmusikalisch oder hast eine besonders schlechte Haltung oder machst ihm durch irgendeine andere Angewohnheit das Tanzen zur Qual. So etwas gibt es leider.

Nur ein paar Beispiele:

(1) Manche Frauen legen ihren Arm auf dem Arm des Herren ab, so dass das Gewicht auf ihm lastet. Das wird schnell zur Qual. Die Dame muss sich und ihre Arme schon selbst tragen. Nicht ziehen, nicht drücken, nicht ablegen. Einfach nur sanft deine linke Hand auf seinen Bizeps legen. Die gefassten Hände sanft ineinander und selbst die eigene Hand oben halten.

(2) Manche Frauen bleiben nicht im Arm des Mannes, sondern kommen immer zu nah. Dann kann man nicht führen, geschweige denn tanzen. Die Dame sollte mit ihrem linken Schulterblatt immer Kontakt zu seiner Handfläche suchen und drin bleiben. Nicht tragen lassen oder anlehnen, aber schon Kontakt suchen. Wie eng man dann im Bereich Oberschenkel/Hüfte/Lende tanzt, hängt vom Können und vom einzelnen Tanz ab. Anfangs muss da nicht unbedingt Kontakt sein.

(3) Manche Frauen korrigieren selbsttätig ihre Position und verschieben sich ständig links-rechts zum Herren. Das geht nicht! Der Herr tanzt schon so, wie es die Situation erfordert. Du bleibst mit dem Schulterblatt in seiner Hand und fertig. Der Rest ist seine Aufgabe. Es irritiert sehr, wenn die Dame gegenansteuert.

(4) Manche Frauen tanzen "von alleine" zur Musik und ignorieren den Herren. Richtig ist, dass die Dame ganz leicht verzögert zum Herren tanzt und immer seine Führung abwartet.

Ratschlag für dich: Frag ihn doch mal einfach ganz nett, ob er mit dir z.B. Discofox tanzt und ihr das mal zusammen üben könnt. Das ist der einfachste Tanz und man kann ganz besonders wenig falsch machen. In einer Partnerschaft muss man auch klare Ansagen machen. Sag ihm, dass er ehrlich sagen darf, was du falsch machst und du mit ihm gerne tanzen lernen würdest. Ausreden wie "zu leicht" sind regelrecht albern.

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  • Nicht jeder trennt sich voreilig, aber der Zeitgeist und die Mehrheit tendieren schon zu vorschnellen Trennungen. Diesen Eindruck habe ich auch gewonnen.
  • Der Inhalt von Partnerschaften ist heutzutage einfach ein anderer als früher: Wo früher Wirtschaftsgemeinschaft mit echten Synergieeffekten und Rollenverteilung sowie Familiengründung im Vordergrund stand, geht es heute weitaus mehr um Spaß, Freizeitgestaltung und Sexualität.
  • Wo früher schon aus wirtschaftlichen und familiären Gründen das Kämpfen um die Beziehung und das Eingehen von Kompromissen notwendig und ratsam war, ist es heutzutage eben so, dass bei fehlendem Spaß und unerfüllter Sexualität der Partnerschaft gleich ein bedeutender Teil des Inhalts tatsächlich verloren geht: Wer nur aus Freude und Liebe eine Beziehung führt, der trennt sich eben, sobald Freude oder Liebe nicht mehr gegeben sind. Das ist nachvollziehbar und sogar folgerichtig.
  • Augen auf bei der Partnerwahl! Drittens gilt aber auch, dass heutzutage viele Partnerschaften voreilig und leichtfertig eingegangen werden. Partnerschaften halten vor allem dann lange, wenn man den Partner geschickt wählt und da sollte eben nicht das Aussehen im Mittelpunkt stehen, sondern Wellenlänge und Chemie, Charakter und Persönlichkeit, Ansichten und Wertvorstellungen, Freizeitverhalten, Interessen und Lebenspläne. Geschickte Partnerwahl ist das A und O für eine erfüllende und dauerhafte Beziehung.
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„Psst! Weib, dich hat keiner gefragt!

Ich sehe da gar nicht so viel Männer-spezifisches Potential wie du. Es ist eher eine Frage der Rangordnung, entweder der erhofften, der empfundenen oder der tatsächlichen und das hängt ganz stark vom sozialen Umfeld ab.

Genau dein Spruch kann genau so über Kinder, Junge, Alte, Frauen, Männer, Untergebene gesagt werden. Meine Uroma sagte früher "Wenn der Kuchen spricht, haben die Krümel zu schweigen", ein Nachbar sagt sehr oft "Jetzt reden die Erwachsenen!", um Kinder mundtot zu machen. Sehr viele Vorgesetzte verbieten Untergebenen den Mund. Nicht selten sagen auch Frauen genau so etwas, wenn sich Männer raushalten sollen.

Also insgesamt denke ich, dass man aus dem zitierten Spruch keinen Mann-Frau-Konflikt machen sollte, sondern die konkrete Situation auf Hierarchie-Strukturen untersuchen müsste -- die falsch und gestört oder im Einzelfall vielleicht auch mal gesund und richtig sein können. So oder so mag die Art der Kommunikation fraglich sein, aber auch das ist eine Frage der Schicht und aller Beteiligten, nicht nur des einzelnen Sprechers.

Ganz abgesehen davon, dass es in manchen Situationen eben wirklich so sein kann, dass der andere / die andere eben nicht gefragt war. Da nun wegen des Wortes "Weib" einen Aufstand zu machen, hielte ich für falsch. Das Leben ist nun mal kein politisch-korrekter Abklatsch, sondern halt das echte Leben.

„die würde ich knallen bis sie kaum noch gehen kann.“

Das ist einfach ein primitiver Macho-Spruch, der die eigene Potenz herausstellen soll. Für mich eher peinlich, oftmals völlig unzutreffend und die größten Schnacker sind nicht gerade die, die unbedingt besonderes Stehvermögen im Bett haben. Zumal "kaum noch gehen kann" ja auch nicht das Zeichen eines tolles Liebhabers ist. Solche Sprüche ignoriere ich vollkommen und hake sie unter Primitivismen ab.

Auch hier sehe ich aber weniger Mann-Frau-Konflikt als einfach Dummheit und Primitivität. Wer solche Sprüche nötig hat, der hat insgesamt nicht viel zu bieten. Das ist Angeberei und wie er sich zusammen mit seiner Freundin wirklich verhält, kann man aus so einem blöden Spruch nicht schließen. Vielleicht ist er zuhause der Pantoffelheld.

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Nicht besonders wichtig

Es ist schwierig, so eine Frage zu beantworten, ohne den Maßstab dazu zu kennen. Also im Vergleich zu welchen anderen Werten soll so etwas wichtig oder unwichtig sein? Das muss doch die Frage sein. Absolut gesehen sind quasi alle positiv besetzten Adjektive irgendwie wichtig. Relativ gesehen gibt es dann halt doch wichtige Abstufungen.

Zweitens sind solche Fragen ohne Kontext und Situation immer extrem schwierig, weil sie dazu verleiten, geheuchelte Standardantworten zu geben. Wer würde schon offen gegen Respekt und Achtung argumentieren? Natürlich sind das zwei wichtige Facetten sozialer Interaktion. Gar keine Frage.

Vergleiche das mal mit "Wie wichtig ist dir Freiheit?" ... Ich würde sagen, in meinem Alltag habe ich Null Probleme mit Freiheit, daher grübel ich darüber nicht. In einem Land mit eingeschränkter Freiheit könnte es einer der wichtigsten Punkte überhaupt sein. Zurück zu Achtung und Respekt: Auch damit habe ich im Alltag keine Probleme, daher grübel ich darüber nur wenig. Aber ja, Freiheit und Achtung sind wichtige Punkte.

Ich halte aber ausgerechnet Achtung und Respekt für zwei ganz besonders missbrauchte Vokabeln unserer Zeit. Gerade das Wort Respekt wird leider immer öfter im amerikanischen Sinne interpretiert statt in der deutschen Tradition. Das führt zu Kommunikationsproblemen.

Im Amerikanischen ist Respekt quasi Achtung. Es geht darum, den anderen als Menschen zu behandeln. Im Deutschen ist Respekt traditionell etwas, dass man sich verdient. Hier stehen nicht zwei Konzepte konträr zueinander, sondern es werden dummerweise zwei verschiedene Konzepte mit dem gleichen Wort benannt.

Im klassischen deutschen Sinne der Definition ist Respekt etwas, das man sich verdienen muss. Natürlich kann jemand sagen, er könne seinen Vorarbeiter einfach nicht respektieren, weil er keine Ahnung hat, keine Verantwortung trägt und Fehler immer auf andere abschiebt. Das ist korrekt und richtig. Ich respektiere einen Trainer, weil er kompetent ist. Er verliert den Respekt der Mannschaft, wenn er inkompetent oder unfair ist. So verwendet man das Wort im Deutschen korrekt.

Im amerikanischen Sinne würde die Heuchler jetzt sagen, "man muss jeden Menschen respektieren". Aber es ist ein ganz anderer Respekt, nämlich grundlegende Achtung als Mensch, gemeint.

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Heutzutage fehlt leider sehr oft Authentizität. Es wird immer mehr geschauspielert, es werden Erwartungen erfüllt, es wird der politisch-korrekten Meinung hinterhergeredet, es wird viel geheuchelt. Ich würde mir wesentlich mehr eigene Ideen, eigene Meinung und echte Authentizität wünschen.

Sehr oft vermisse ich heutzutage auch Tiefe bei Gesprächen. Es wird tendenziell immer oberflächlicher, immer mehr Worthülsen, Allgemeinplätze, politisch-korrektes Gerede ohne echte Substanz. Ich möchte nicht immer nur Klimakatastrophe oder Flüchtlingszeugs hören, sondern mal über das eigene Leben sprechen. Also meines oder das des Gegenübers. Über echte Gefühle, Wünsche, Sorgen, neue Ideen, Pläne, was wirklich passiert ist, was man wirklich möchte. Oder Philosophisches, Tiefgründiges, Intelligentes. Das kommt leider sehr oft zu kurz. Immer ist die Zeit knapp, immer kommen allgemeine Themen, nur wenige haben mal über wirklich interessante Themen tiefgründiger nachgedacht.

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Ja
  • Ja, das wäre auch mein Wunsch. Das braucht eigentlich jeder und es ist traurig, dass heutzutage immer mehr Menschen ohne auskommen müssen.
  • Die Familien werden kleiner, das soziale Umfeld wird labiler und volatiler. Die Grundbedürfnisse der zwischenmenschlichen Nähe werden leider immer öfter nicht mehr befriedigt.
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Nein

Nein, das würde ich so pauschal nicht sagen.

Mimik und Gestik sind generell sehr wichtig, aber der Blickkontakt ist nur eine Facette von vielen dabei.

Hinzu kommt, dass es natürlich auch Kommunikation wie Telefongespräch gibt, wo gar kein Blickkontakt möglich ist (und auch Mimik und Gestik unbekannt bleiben) und dennoch sehr viele Facetten der Kommunikation dennoch zum Tragen kommen.

Ich halte Aussagen zu "das Wichtigste" generell für irreführend. Dafür sind solche Themen zu komplex und vielschichtig.

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ansprechen

Nahe Angehörige spreche ich natürlich darauf an. Dafür steht doch "nahe" eigentlich, oder? Also bezüglich Eltern, Kindern oder Partnern ein klares ja.

Alles andere wäre für mich persönlich aber schon nicht mehr "nah" im engeren Sinne. Das muss aber jeder nach dem eigenen Gefühl und dem individuellen Verhältnis entscheiden.

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Vorab: Ich bin selbst weder links-grün noch ansatzweise AfD-Sympathisant. Aber deine Frage lässt sich ja auch beantworten, wenn man selbst politisch in der Mitte steht.

Sigfried Lenz wirkte zur einer Zeit, in der "grün" gar keine Rolle spielte und insofern sind derartige Kategorisierungen nicht relevant. Lenz fokussierte sich weder auf ökologische Themen noch in irgendeiner Form auf Nachhaltigkeit.

Lenz war sicherlich links im Sinne der SPD, nicht aber im Sinne des Kommunismus oder der heutigen Linken. Lenz war nicht radikal.

Das Werk von Lenz, und ganz besonders auch die erwähnte Deutschstunde, beschäftigt sich mit Pflichtbewusstsein und individueller Verantwortung, mit blindem Befolgen versa eigenem Denken. Das ist kein typisch linker Ansatz, sondern eigentlich nur ein gesellschaftskritischer Ansatz in bezug auf den Nationalsozialismus, nicht gegenüber dem Rechtsstaat im Allgemeinen.

Persönlich finde ich durchaus, dass Lenz Werk etliche interessante Gedanken enthält, aber ich fand seine Texte allesamt elendig langweilig zu lesen und nicht gerade stimulierend . Er zeigt mehr die tragischen Seiten als echte Lösungen. Als Schüler fand ich es schrecklich.

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Sicherlich ist das immer noch ein verbreiteter Code, um jemanden noch in die Wohnung einzuladen. Das muss nicht in jedem Falle Sex bedeuten, aber es deutet schon an, dass man eben noch etwas Zweisamkeit will und nach einem schönen Date darf man dann schon Kuscheln erwarten.

Man kann aber sicherlich auch einfach "Kommst du noch ein paar Minuten mit rein?" fragen oder so ähnlich.

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Ist mir egal
  • Dominant/devot spielt in meinem Sexualleben gar keine Rolle. Ich bin nicht an BDSM interessiert.
  • Es ist schön, wenn Sex abwechslungsreich und interessant ist und dazu kanne s auch mal gehören, festzuhalten oder festgehalten zu werden, zu nehmen oder genommen zu werden, aber alles spielerisch und leidenschaftlich. Das würde ich nicht gleich als dominant oder devot bezeichnen im eigentlichen Sinne.
  • Ich fände es eher seltsam, wenn Menschen im Bett ganz anders sind als im sonstigen Leben. Ich erwarte einen authentischen Partner, auch im Bett.
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Das Prädikat kongruiert immer mit dem Subjekt.

Die neuen Tapeten sind voller Klatschmohnblüten.

Hier steht das Subjekt im Plural, also steht auch das Prädikat "sind" im Plural.

Wer oder was ist voller Klatschmohnblüten.

Hier steht das Subjekt im Singular, also steht auch das Prädikat "ist" im Singular.

Man weiß ja vorher nicht, was die Antwort sein wird, sonst bräuchte man ja nicht zu fragen.

"Wer oder was" ist die allgemeine Form, die alle möglichen Antworten erlaubt, Singular wie Plural.

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Die gezeigten Moleküle sind VERSCHIEDEN. Es ist NICHT der gleiche Stoff.

Deine Lösung ist falsch.

UNTEN

  • Das untere Molekül heißt Methanal (Formaldehyd). Es ist ein typisches organisches Molekül auf Schulniveau.
  • Jeder Sauerstoff hat genau zwei Bindungen, jeder Kohlenstoff genau vier, jeder Wasserstoff genau eine Bindung. Wenn du dich an diese Regel hältst, dann zeichnest du immer "erlaubte" oder "korrekte" Strukturen.

OBEN

  • Das obere Molekül heißt Hydroxycarben (Elektronenpaare müssten allerdings angepasst werden). Es ist eine der seltenen Ausnahmen von der vorgenannten Regel und wird erst im Chemiestudium besprochen. Es ist extrem reaktiv und nicht stabil.
  • Solche Strukturen sollte man nur dann zeichnen, wenn man sie wirklich versteht. Auf Schulniveau gelten solche Strukturen schlicht und einfach als Fehler und da muss man auch nicht diskutieren.
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Ich kenne meine Kondomgröße
  • Die in Deutschland üblichen Kondome passen fast jedem. Das Gerede von Spezialgrößen ist weit übertrieben. Nur wenn man einen deutlich kleineren oder größeren Penis hat, benötigt man Sondergrößen. Über 95% aller Männer können die Standardgröße problemlos verwenden.
  • Du solltest einfach mal einen 100er Beutel bei Amazon bestellen, denn dann sind sie erstaunlich günstig, und damit alleine beim Masturbieren üben, bis du sie sicher und problemlos anlegen kannst.
  • Kondome sollten sehr eng sitzen. Beim Abrollen kommen sie einem oft zu eng vor, aber wenn sie erst einmal sitzen, ist es gut, dass sie sehr eng anliegen.
  • Warum will deine Freundin neben der sicheren Pille noch ein Kondom? Bestehen bei euch Unsicherheiten bezüglich Gesundheit oder Treue?
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  • Sexspielzeuge, Gleitgel und Kondome unterliegen KEINER Altersgrenze und dürfen auch an Minderjährige verkauft werden. Im Onlinehandel ist kein Altersnachweise für den Kauf nötig.
  • Viele Sexshops haben Altersgrenzen, um einerseits kichernde Pubertierende auszuschließen und andererseits, weil sie alterslimitierte Artikel wie Pornos anbieten.
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  • Sexspielzeuge, Gleitgel und Kondome unterliegen KEINER Altersgrenze und dürfen auch an Minderjährige verkauft werden. Im Onlinehandel ist kein Altersnachweise für den Kauf nötig.
  • Viele Sexshops haben Altersgrenzen, um einerseits kichernde Pubertierende auszuschließen und andererseits, weil sie alterslimitierte Artikel wie Pornos anbieten.
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  • Ganz generell ist es in Ordnung, wenn zwei Partner einvernehmlich und aus freiem Willen eine offene Beziehung vereinbaren. Dafür kann es zahlreiche Gründe geben, zum Beispiel einfach die sexuellen Vorlieben beider Partner oder Asexualität eines Partners oder oder oder.
  • Im Falle einer Behinderung, die Sexualität auf irgendeine verhindert, finde ich es in Ordnung, wenn man so etwas miteinander absprechen würde. Sexualität ist ein Grundbedürfnis und der intakte Partner würde sonst noch viel mehr leiden, als er es durch die Behinderung wahrscheinlich ohnehin schon tut.
  • Aber es muss halt wirklich einvernehmlich sein und sich für beide Seiten gut und richtig anfühlen. Da bin ich etwas skeptisch. Ich glaube, für die meisten wäre es keine gefühlsmäßig befriedigende Lösung.
  • Realistisch gesehen kommt es nach neu eingetretenen Behinderungen sehr oft zum Beziehungsende. Wenn solche Absprachen das verhindern würden, dann wäre es sicherlich einen Versuch wert.
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Ja, die Szene kommt aus Game of Thrones. In S8E4 versucht Tormund mit Brienne zu flirten und steht zu seiner Angst.

https://www.youtube.com/watch?v=9x-PDzA3DnQ

(ab 00:14)

"Which of you cowards shit in my pants?"
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ALLGEMEIN

Das Wort Vorleben ist sehr allgemein, daher antworte ich auch zu Beginn besonders allgemein.

Ich bin fest überzeugt, dass wir letztlich unser Vorleben sind --also die Summe aus all unseren Erfahrungen, Erlebnissen, Kontakten, Wissen, Entscheidungen, Fehlern, Handlungen und Verhaltensweisen. Das "Jetzt" ist ja nun ein beliebig kurzer Punkt, die Zukunft ist ungewiss. Das, was uns definiert, ist die Vergangenheit.

Nehmen wir das Beispiel "Pünktlichkeit". Niemand ist von der Persönlichkeit her pünktlich, weil er gerade eben gerade pünktlich gewesen ist und schon gar nicht, weil er sich vornimmt, zukünftig pünktlich zu sein. Das nehmen sich Millionen Menschen immer wieder vor und sind es dann doch nicht. Wir sind pünktlich und gelten bei jenen, die uns kennen, als pünktlich, weil wir es in der Vergangenheit fast immer waren.

Das Gleiche gilt für Zuverlässigkeit, Treue, Warmherzigkeit, Gier, Geiz, Missgunst und alle andere Charaktereigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale. Die Vergangenheit macht uns aus und definiert uns. Wir können uns vornehmen, zukünftig anders zu sein, aber meistens gelingt das weniger, als wir uns erhoffen. Natürlich ist es daher richtig, uns an dem Vergangen zu messen.

Für eine Partnerschaft ist es ungemein wichtig, das allgemeine Vorleben des Partners zu kennen. Das ist ein wichtiger Teil der Kennenlernphase. Natürlich fügt jede Information dem Bild, das wir uns vom Partner machen, wichtige Facetten hinzu. In welchen Städten er mal gewohnt hat, ob er mal im Ausland gelebt hat, welche Berufe er gelernt und welche Stellen er ausgefüllt hat, mit wem er befreundet ist, welche Sportarten er früher mal betrieben hat und so weiter.

Manches ist wichtiger, manches unwichtiger, aber man will seinen Partner doch möglichst gut kennen und sich vertraut werden. Man will gemeinsames Terrain entdecken, z.B. weil beide ganz früher mal getaucht haben oder geklettert sind oder als junge Menschen Motorräder liebten. Das verbindet doch oder es zeigt vielleicht auch, auf welchen Gebieten man anders denkt und vorsichtig sein muss.

EX-BEZIEHUNGEN

Trotz all der richtigen Aussagen im oberen Abschnitt rate ich im Allgemeinen dazu, bezüglich Ex-Beziehungen nur wohldosiert zu berichten.

Einerseits sehe ich nämlich den wichtigen Punkt der nach-partnerschaftlichen Loyalität. Dinge, die ich nur aufgrund eines Liebesbeziehung erfahren habe, tratsche ich nicht an den nächsten Partner weiter. Egal ob berufliche Geheimnisse, vertrauliche familiäre Details, intime körperliche Merkmale oder sexuelle Vorlieben des Ex gehen niemand anderen etwas an. Darauf können sich meine Expartner verlassen und das erwarte ich umgekehrt auch von ihnen.

Andererseits hat meine aktuelle Partnerin schon das Recht zu wissen, mit wem ich vorher zusammen war. Es wäre doch peinlich, wenn im Freundeskreis alle bescheid wissen, aber ausgerechnet meine Partnerin mit. Alle wissen, mit wem ich es mal hatte, nur sie steht dumm rum auf der Party? Das kann man doch niemandem zumuten. Alles, was Freunde wissen, darf und muss auch die Partnerin wissen.

Das bedeutet nicht, dass man Rechenschaft über alle Expartner ablegen muss. Aber es bedeutet schon, dass man über jene Expartner berichten sollte, die im Leben noch irgendeine Relevanz haben -- und sei es nur, dass die eigenen Freunde noch drüber reden könnten. Sicher gibt es Dinge, die soweit zurückliegen und so wenig Bedeutung für die aktuelle Partnerschaft haben, dass man sie nicht klein-klein erzählen muss. Man muss keine Listen mit Exen abliefern oder vollständige Rechenschaftsberichte geben.

Es ist aber in der partnerschaftlichen Kennenlernphase (also während man schon fest zusammen ist) durchaus sinnvoll, auch mal grob über Trennungsgründe oder frühere Probleme zu sprechen. Manchmal ist man dann vorgewarnt und ganz oft lernt man seinen Partner besser kennen und weiß, woran ihm liegt.

SEXUELLE DETAILS

Ich rate davon ab, sexuelle Details zu erzählen. Vielleicht mal ein paar besondere Stories ohne Namensbezug, aber generell gilt Loyalität.

Ich habe auch noch nie das Gefühl gehabt, dass sexuelle Details von Expartnern die aktuelle Beziehung irgendwie bereichert hätten. Entweder beunruhigt es, verletzt gar, macht eifersüchtig, neidisch oder sonstwie, aber wirklich positiv ist es nur ganz selten.

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  • Vertrauen ist das Fundament jeder Partnerschaft. Fremdgehen zerstört dieses Vertrauen unwiderruflich. Ohne Vertrauen ergibt eine Partnerschaft keinen Sinn.
  • Fremdgehen ist unterste Schiene und ich verachte solche Menschen. Ihnen fehlt das Nötigste, das einen Menschen ausmacht, den ich achten kann.
  • Heutzutage ist es so einfach, sich zu trennen. Wer mit seiner Partnerschaft nicht zufrieden ist, sollte versuchen, die Probleme zu lösen oder er muss sich trennen. Aber Fremdgehen ist nie eine Lösung, sondern vertieft das Problem nur. Fremdgehen ist moralisch allerunterste Schiene.
  • Fremdgehen zerstört nicht nur Vertrauen, sondern übt auch regelrecht psychische Gewalt auf den Partner aus und kann ähnlich tief verletzen und schaden wie physische Gewalt. Fremdgehen gefährdet zudem die Gesundheit, denn auch Kondome schützen nicht vor allen übertragbaren Krankheiten.
  • Eine einvernehmlich offene Beziehung zählt für mich natürlich nicht zum Fremdgehen. Fremdgehen ist das Vollziehen sexueller Handlungen mit Dritten ohne Einvernehmen des Partners. Heutzutage sollte man Treue und Grenzen klar absprechen, damit sich niemand mit windigen Argumenten herausreden kann.
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Wenn du es einfach und geradlinig, aber trotzdem sowohl linguistisch korrekt als auch allgemeinverständlich halten willst, dann rate ich zu folgender Terminologie:

Komposita bestehen aus mehreren Elementen.

Bei "Türrahmen" ist das rechtsstehende Element "Rahmen" und das linksstehende Element "Tür". Diese Nomenklatur kann jeder sofort verstehen und sie ist auch etabliert und verbreitet.

Bei "Schweinshaxe" tritt zusätzlich ein sogenanntes Fugenelement auf (-s-).

Man kann Komposita auch analytisch charakterisieren und von Grundwörtern (im Deutschen regelhaft das rechtsstehende Element) und Bestimmungswörtern (im Deutschen allgemein das linksstehende Element) sprechen.

Bedenke jedoch, dass dies in anderen Sprachen nicht immer so ist. Daher ist es im Allgemeinen klarer, einfach linksstehend und rechtsstehend zu sagen.

Die Sprechweise mit Grundwort ist aber hilfreich, wenn man zum Beispiel fragen möchte, "Welche Komposita mit dem Grundwort 'Rahmen' kennst du?". Eine Antwort wäre dann z.B. Türrahmen, Bilderrahmen, Abdeckrahmen, Kostenrahmen, Zeitrahmen, Holzrahmen...

Suffix und Präfix sind hier nicht einschlägig. Verwende solche Begriffe nicht für Komposita.

Noch ein Link zu vielen Arten von Komposita-Bildung: http://www.canoonet.eu/services/WordformationRules/Komposition/N-Comp/N-Komp.html?MenuId=WordFormation1150

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Stiesel = langweiliger, wenig umgänglicher, tölpelhafter Mensch

Stümper = inkompetenter, pfuschender, schlechte Arbeit leistender Mensch

So ein Stümper! = So ein unfähiger Kerl!

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im Verhältnis zu den erbrachten Leistungen

Der Artikel "den" fehlt.

Alternativ könnte man schreiben "einen Teil der Vergütung anteilig zu den bereits erbrachten Leistungen". Ich empfinde den Satz "nach dem Leistungsfortschritt" als überflüssig. Genau das wird doch bereits durch "im Verhältnis zu" oder "anteilig zu" ausgedrückt.

Rein rechtlich kann ich dazu nichts sagen. Das müsste ein Anwalt genauer prüfen.

Im Allgemeinen ist eine Teilzahlung unmittelbar im Verhältnis zu den erbrachten Leistungen nicht sinnvoll, da die letzten paar Prozent der Fertigstellung oftmals kaum für die ausstehenden Teilbeträge von einem Drittanbieter erbracht werden können.

Es ergibt meistens mehr Sinn, Teilzahlungen nach Fertigstellung genau definierter Teilleistungen zu vereinbaren und die letzte Tranche ausreichend groß sein zu lassen, so dass der Auftragnehmer Interesse an der Fertigstellung hat.

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Ist man für jemanden gleich dumm und nicht „Studiumsfähig“, wenn man die deutsche Sprache nicht beherrscht?

„Professoren sagen zu ihren Schülern, die nennt man übrigens Studenten, keineswegs 'du'. Aber das ist wahrscheinlich eine Welt, die dir fremd ist und auch immer fremd bleiben wird.“

Eine ältere Person um die 65-70 Jahren, die mich gar nicht kennt, nur mittels meiner Schreibweise/-Stil sich sich das Recht nimmt und mich als minderwertig diskreditieren möchte als andere Menschen, hinsichtlich subjektive Defizite oder weil die Person, die Schule selber nicht machen konnte, mangels Lebensumstände (Krankheiten, Schicksalsschläge, Pech) oder Disziplin usw. seinen Hass von sich aus, auf mich schließt, weil er anscheinend es zu nichts gebracht hat und wähnt akademischer Weg sei was ganz außergewöhnliches und schaut mit Respekt und Erregtheit auf die Hochschüler hoch. Ich kenne einige Sonderschüler/Hauptschüler die auf einer Weiterbildungskolleg im erwachsen Alter alles nachgeholt haben und anschließend studiert und einen guten Hochschulabschluss abgelegt haben (trotzt Sprachbarriere der deutschen Sprache). Vielleicht war es früher in seiner Zeit (1700-1800 rum) etwas sakrosanktes aber heute definitiv nicht mehr schwer zugängliches, sondern sehr einfaches.

Habe mein Abitur mit einem guten Schnitt abgeschlossen und möchte mich bald an „Unität immatrikulieren aber wieso der Mann mich so niedrig sah, aufgrund meiner subjektiven Wertvorstellungen und zuzüglich meiner Schreibweise als Grund genug sah. Mag sein, das ich ein sehr schlechtes Deutsch habe aber deshalb mich als so dumm abzustempeln und in seinem Leben nicht vorstellen kann, dass ich niemals studieren könnte, das zwecks meiner schlechten Sprache? „die dir fremd ist und auch immer fremd bleiben wird.“

Ps. Kenne Anwälte die kein Deutsch können aber in Deutschland studiert haben, wäre auch ein Beispiel.

Wie seht Ihr es, soll ich sowas nicht ernst nehmen oder könnt Ihr mir bitte sagen, wieso einige solche Gedankenzüge und Vorurteile/Meinungen haben, obwohl sie einen nicht kennen und gleich als dumm einschätzen statt abstrakter zu denken und sich nicht alles einfach machen und alle in einen Topf werfen.

Ist doch nur eine Sprache, wieso muss man es jedes Mal anhimmeln, werde ich nie verstehen und das merke ich oft besonders in DE. Jeder Bürger des Landes passt haargenau auf.

Sorry für den Roman :-) hatte echt mal Langeweile. Hoffe ich könnt mir behilflich sein.

Einen schönen Sonntagabend.

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Ich möchte dir einfach nur helfen und die Kritik ist wirklich konstruktiv und nett gemeint. Bitte verstehe es nicht falsch, aber ich versuche deutlich zu sagen, was ich meine.

Bedenke, dass komplizierter Satzbau und hochtrabende Wörter einen Text nicht automatisch besser machen. Deine Texte würden einen erheblich besseren Eindruck hinterlassen, wenn alle Sätze korrekt wären. Also formuliere lieber einfacher und richtig als kompliziert und falsch.

Erst wenn du 100%ig korrekt formulieren und schreiben kannst, solltest du schrittweise zu komplizierteren Konstruktionen übergehen.

Auch gehobene Texte sollten gut verständlich sein. Wichtige und gute Gedanken kann man auch in normalen Worten formulieren.

Du formulierst manche Sätze gezwungen-kompliziert und gewollt-hochtrabend. Das wirkt auf andere nach "Möchtegern". Leider unterlaufen dir dabei dermaßen viele Satzbau- und Wortwahlfehler, dass es eben auch gar nicht mehr gehoben klingt, sondern oftmals regelrecht falsch ist und im negativen Sinne "gewollt" wirkt.

RATSCHLÄGE

  • Schreibe zur Übung alle Konstruktionen als einfache Hauptsätze. Überführe sie dann übungshalber in einfache Nebensätze. Du erkennst dann schneller Satzbaufehler.
  • Nutze in dem endgültigen Text einfachere Konstruktionen. Natürlich solltest du dich nicht auf eine Aneinanderreihung von Hauptsätzen beschränken, aber die hier verwendeten Sätze haben dich offensichtlich überfordert.
  • Wähle nur Wörter und Begriffe, die du beherrscht. Gezwungene Verwendung gehobener Begriffe wirkt negativ, wenn sie nicht genau passen.

BEISPIELE

Eine ältere Person um die 65-70 Jahre n, die mich gar nicht kennt, nur mittels meiner Schreibweise/-Stil sich sich das Recht nimmt und mich als minderwertig diskreditieren möchte als andere Menschen, hinsichtlich subjektive Defizite oder weil die Person, die Schule selber nicht machen konnte, mangels Lebensumstände (Krankheiten, Schicksalsschläge, Pech) oder Disziplin usw. seinen Hass von sich aus, auf mich schließt, weil er anscheinend es zu nichts gebracht hat und wähnt akademischer Weg sei was ganz außergewöhnliches und schaut mit Respekt und Erregtheit auf die Hochschüler hoch.

Das ist bei dir EIN Satz. Das geht nicht. Der Satz ist unverständlich, verworren und enthält so viele Satzbaufehler, dass kaum noch was zu retten ist. Das liest sich eher wie Brainstorming, aber nicht wie ein zusammenhängender Gedanke. Dass solche Sätze andere zur Verzweiflung bringen, ist völlig klar.

Eine ältere Person um die 65-70 Jahre, die mich gar nicht kennt, nur mittels meiner Schreibweise/-Stil sich das Recht nimmt

Der Teil "nur mittels meiner Schreibweise" ist schlichtweg falsch. Richtig wären "aufgrund/wegen meiner Schreibweise". Verwende nicht "mittels", wenn du damit nicht umgehen kannst. Benutze einfachere Wörter, Hauptsache korrekt!

mich als minderwertig diskreditieren möchte als andere Menschen

Satzbaufehler. Man kann im Deutschen "jemanden diskreditieren", aber nicht "als andere Menschen". Das passt einfach nicht zusammen in einen Satz.

hinsichtlich subjektive Defizite

Was soll das bedeuten? Passt gar nicht und ist eine völlig unpassende Verwendung dieser Fremdwörter. Solche Sätze solltest du dir ganz sparen. Drücke dich geradliniger und einfacher aus. Wie gesagt, Hauptsache richtig.

mangels Lebensumstände

"Mangels" passt hier nicht. An Lebensumständen mangelt es ja nicht, sie waren nur mangelhaft. "Aufgrund der Lebensumstände" wäre geradlinig gewesen und hätte völlig gereicht.

seinen Hass von sich aus, auf mich schließt,

Wieder so ein Beispiel für einen Teilsatz, der gar nicht passt.

Man kann von sich auf andere schließen. Aber man nicht "Hass auf andere schließen" Auch "auf mich schließt" ist einfach falsch. Man weiß nicht einmal genau, was du damit eigentlich sagen willst. Der andere hasst dich und schließt von sich auf andere? Aber welchen Schluss meinst du dann?

und wähnt akademischer Weg sei was ganz außergewöhnliches

Wieder ein hochtrabendes Wort, das du falsch verwendest. "wähnt Weg sei was" ergibt doch gar keinen Sinn. "Er wähnt sich etwas Besonders" würde gehen, klingt aber viel zu altmodisch und künstlich-gehoben. Mit solchen Phrasen blamierst du dich selbst dann, wenn sie korrekt wären. Falsch verwendet, ist es dann nur noch peinlich. Ich kann schon nachvollziehen, warum andere darüber den Kopf schütteln.

aufgrund meiner subjektiven Wertvorstellungen und zuzüglich meiner Schreibweise als Grund genug sah. 

Lass "subjektiv" einfach weg, das passt hier gar nicht. "zuzüglich" ist das falsche Wort, "als Grund genug sehen" ist eine unvollendete Konstruktion und passt nicht ans Satzende. Als Grund wofür? Und welche Wertvorstellungen meinst du?

Wie seht Ihr es, soll ich sowas nicht ernst nehmen oder könnt Ihr mir bitte sagen, wieso einige solche Gedankenzüge und Vorurteile/Meinungen haben, obwohl sie einen nicht kennen und gleich als dumm einschätzen statt abstrakter zu denken und sich nicht alles einfach machen und alle in einen Topf werfen.

"statt abstrakter zu denken" ... Was hat das mit abstrakt zu tun? Falsches Wort.

"alle in einen Topf werfen" ... Hat er das denn? Er hat einfach DEINEN Schreibstil gesehen und ihn als sehr verwirrt wahrgenommen. Das ist legitim.

Ich rate dir, deinen Schreib- und Sprechstil zu ändern. Formuliere einfacher und korrekter und deine Gedanken viel geradliniger und wohlüberlegter. So ist es wirklich sehr schwierig, dir zu folgen.

Du solltest die Klarheit deiner Gedanken in den Vordergrund stellen. Was willst du sagen? Sage es auf die geradlinigst mögliche Art.

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Du hast mich geaddet.

Korrekte Grammatik. Mal abgesehen von dem schrecklichen Verb "adden".

Du hast mich geaddet gehabt.

Falsche Grammatik. Diese Form nennt man doppeltes Perfekt (auch Superperfekt). Sie gilt standardsprachlich als falsch und ist oftmals eine Folge dialektaler Sprechweise.

Analog dazu existiert auch das ebenso falsche, nicht standardsprachliche doppelte Plusquamperfekt:

Du hattest mich geaddet gehabt.
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Club , Stadt , Veranstaltungen 
  • Unter den Bedingungen lernen viele niemanden kennen. Ich auch nicht.
  • Erfahrungsgemäß passt etwa jeder 100ste Mensch gut als Partner, passendes Geschlecht, Alter und soziales Umfeld vorausgesetzt. Je jünger oder mehr Mainstream man ist, desto mehr passen vielleicht (etwa jeder 50ste), je älter oder spezieller man ist, desto weniger (vielleicht nur jeder 200ste), aber die Größenordnung bleibt trotzdem richtig. Daher gilt ganz klar, dass man viele neue Menschen kennenlernen muss, damit ein passender dabei sein kann.
  • Typische Tipps sind daher, öfter mal neue Hobbys oder gesellige Sportarten (z.B. Tanzen, Klettern, Wandern) auszuprobieren, sich in Vereinen zu engagieren (z.B. DLRG, Feuerwehr, Sportvereine) und viele Einladungen von Freunden anzunehmen.
  • Sieh nicht in jeder Frau sofort eine potentielle Partnerin, sondern lerne Männer und Frauen locker und entspannt kennen. Plaudere und flirte auch mit Frauen, die als Partnerin nicht in Frage kommen. Gewinne Erfahrung und Routine im Umgang mit neuen Menschen.
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  • Also bei uns in Norddeutschland hört man schon recht oft "Moin" und auch ich sage das manchmal.
  • Meistens sage ich selbst aber im Privaten einfach "Hallo" und dienstlich manchmal "Guten Morgen".
  • "Grüß Gott" verbinde ich ein wenig mit Urlaubsfeeling in Österreich. Beim Wandern trifft man schon noch Personen, die das wirklich sagen. Ansonsten ist es wohl eher am Aussterben.
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  • Nein, das hat mit Krankheit oder Störung rein gar nichts zu tun. Ich bin strikt dagegen, negative Charaktereigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale zu pathologisieren. Nicht alles, was mies ist, ist eine Krankheit.
  • Das Spektrum menschlicher Merkmale ist breit und offensichtlich hat alles evolutiv einen gewissen Sinn, wenn es sich herausgebildet hat. Das manche Eigenschaften eher negativ und andere eher positiv wahrgenommen werden, liegt in der Natur der Sache.
  • Rechthaberei kann schon nerven -- aber es ist keine Störung im Sinne von psychischem Defekt.
  • Interessant ist oft, dass manche Personen anderen Rechthaberei vorwerfen, obwohl sie selbst es sind, die keine Fehler, Schwächen oder Unrecht eingestehen können. Sehr oft entsteht der Eindruck der Rechthaberei überhaupt nur in genau diesem Spannungsfeld. Wenn man offen und problemlos eigene Fehler zugibt, dann muss auch kein anderer auf sein Rechthaben bestehen, sondern es ergibt sich ganz von alleine.
  • Ich habe da schon ganz frappierende Beispiel miterlebt, wo Pärchen oder Freund sich gestritten haben und einer dem anderen dann Rechthaberei vorwarf und ich mir dachte: Meine Güte, hättest du gleich zugegeben, dass du im Unrecht warst, wäre es nie zum Streit gekommen. Also ist sogenannte Rechthaberei oftmals ein zweischneidiges Schwert.
  • In einem gewissen Sinne ist Rechthaberei eine Folge von Gerechtigkeitssinn. Man will eben Recht bekommen, wo man Recht hat. Das empfinde ich rein psychologisch gesehen durchaus als nachvollziehbar. Die Grenze liegt eben dort, wo es um sozialadäquates Verhalten geht, also darum, was Recht bekommen und dafür kämpfen noch angemessen ist und wann man es auch abhaken können sollte.
  • Mich persönlich stört Rechthaberei weniger als Nichtzugeben von Unrecht.
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Die Menschheit wird auf jeden Fall weiter existieren. Der Klimawandel bedroht nicht die Existenz der Menschheit.

  • Natürlich überlebt die Menschheit den Klimawandel. Die meisten Laien verstehen überhaupt nicht, um was für geringe Änderungen in der Durchschnittstemperatur es sich handelt.
  • Der Meeresspiegel kann steigen und einige küstennahe Regionen können überflutet werden. Dafür werden andere Gebiete auftauen und fruchtbar werden. Unwetter und Wetterkatastrophen können sich häufen, die Lebensbedingungen werden sich in manchen Regionen spürbar ändern, in anderen nur wenig.
  • Aber all das bedroht nicht die Existenz der Menschheit als Ganzes. Es gibt mehr als genug Regionen, die nicht unter steigenden Temperaturen leiden und mehr als genug bewohnbare Regionen auf der Erde, selbst wenn der Temperaturanstieg noch drastischer wäre. Die Menschheit überlebt Eiszeiten ebenso wie Klimaerwärmung.
  • Auch jetzt leben Menschen doch in völlig verschiedenen Klimazonen, von Sahara über Tropenwald bis zur artkischen Zone. Selbst wenn die Zonen sich merklich verschieben würden, wird dies nicht zum Massensterben führen, sondern der Mensch kann sich einfach ganz allmählich auf die langsam steigenden Temperaturen einstellen.
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Ein ganz besonderer Mensch -- die Gedanken an ihn versüßen jeden Moment.

Ein ganz besonderer Mensch -- an ihn zu denken, versüßt jeden Moment.

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  • Allenfalls an der äußersten Schicht.
  • Solange noch Restfeuchtigkeit in dem Fruchtfleisch vorhanden ist, steigt die Temperatur nicht drastisch über den Siedepunkt von Wasser. Karamellisierung findet zudem nicht in wässriger Umgebung statt.
  • Du müsstes Zucker/Sahne separat karamellisieren und dann mit den Birnenstückchen mischen.
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Nike

Meine Güte, schlechter hätte man die beiden Optionen wohl nicht kennzeichnen können, oder?

  • Ich spreche die Sportmarke "Neik" [naɪk] aus -- reine Gewohnheit, weil ich sie so kennengelernt habe und es sehr viele so sagen.
  • Die altgriechische Göttin des Sieges wird "Nie-ke" [ˈniːkə] gesprochen. Wenn es ein mythologischer Kontext ist, spreche ich sie natürlich auch so aus.
  • Im Amerikanischen wird die Sportmarke und die Göttin "ny-key" [ˈnaɪ.ki] gesprochen.
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babbele, babbisch, Bagaasch, bei Hemmbels unnerm Soofa, Bembel, Brüggelsche, dabbisch, druff, Ebbelwoi, hibbelisch, hocke, Kaff, naggisch, plärre, schnalle, Schnibbelsche, Schnuud, uffmucke und Wutz, die ich selbst viel benutze.
  • Das ist wirklich alles gerade schon "grober" Dialekt und teilweise lautsprachliche Schreibweise in Abbildung von dialektaler Sprechweise.
  • Mit umgangssprachlicher Standardsprache hat das meiste absolut gar nichts zu tun.

HESSSICH

  • hessisch bei Hemmbels unnerm Sofa > standardsprachlich bei Hempels unterm Sofa -- das wäre die Übersetzung, wie du dir doch selbst vorstellen kannst. Dass die hessisch-verballhornte Schreibweise nur den lautlichen Dialekt abbildet, ist doch leicht erkennbar.
  • Ebeso gilt hibbelisch ist nur hessische Lautschreibung für standardsprachlich hippelig.
  • Wörter wie babbisch, Wutz, dabbisch kenne ich nicht und verstehe sie auch nicht.

STANDARDSPRACHE

  • Kaff ist überregionale, auch norddeutsche Umgangssprache für kleines Dorf.
  • Bagage ist überregional abwertend für eine Gruppe. Die genannte Schreibweise Bagaasch ist wohl eine scherzhafte Lautschreibung der falschen, hessischen Aussprache.
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  • Ohne Spermien kann man natürlich nicht schwanger werden.
  • Lusttropfen können aber Spermien enthalten. Sie enthalten umso mehr, je kürzer die letzte vorige Ejakulation zurückliegt und je weniger seit dem uriniert wurde.
  • Ohne die Zykluslänge wirklich zu kennen, kann man keine Aussagen zu möglichen fruchtbaren Tagen machen. Wenn du deutlich überfällig bist, dann solltest du etwa drei Wochen nach dem letzten fraglichen Akt einfach mal einen Schwangerschaftstest machen. Das wäre also Ende dieser Woche.
  • Grübel nicht weiter, kaufe dir einen Test und führe ihn am Freitag durch. Dann hast du Gewissheit.
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  • Pünktlichkeit, Ordnungssinn, Fleiß... sind immer noch erkennbar typisch deutsch, wenn man mal verschiedene Kulturen kennengelernt hat. Mit Pünktlichkeit fällt man sofort aus im Ausland.
  • Anderen fällt sicherlich auch die deutsche Schuldkultur bezüglich des Dritten Reiches auf sowie die Akzeptanz von hierarchischen Strukturen und Vorschriften.
  • Auch Sauberkeit im öffentlichen Raum, Genauigkeit bis hin zur Pedanterie ist ziemlich typisch deutsch.
  • Typisch sind auch Frezeitaktivitäten wie Wandern, Ausflüge, Naturliebe.
  • Sehr typisch ist die deutsche Vereinskultur. Nirgends gibt es so viele Vereine und so klar organisierte Vereine wie in Deutschland.
  • Deutsche sind wenig religiös und sexuell vergleichsweise unverkrampft, relativ zu anderen Ländern.
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Ja, es gibt signifikante Bedeutungsunterschiede zwischen den beiden Begriffe Aspekt und Facette.

Aspekte sind Gesichtspunkte / Blickwinkel / Betrachtungsweisen. Es geht also darum, wie man einen Sachverhalt betrachten kann.

Facetten sind Merkmale oder Eigenschaften eines Sachverhalts.

Manchmal können sich beide Begriffe überlappen, nämlich dann, wenn die verschiedenen Merkmale (Facetten) als sogenannte Teilaspekte diskutiert werden können.

Ratschlag: Verwende Aspekt, wenn es dir um eine Betrachtungsweise geht, und verwenden Facette, wenn es um das Merkmal selbst geht.

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Fifty-fifty
  • Beide Anteile haben einen wesentlichen Einfluss, aber je nach Aspekt, den wir betrachten, kann das eine 10:90, das andere 50:50, das dritte 90:10 sein. Fifty-fifty ist also stark vereinfachend.
  • Das Problem deiner Fragestellung liegt leider schon mal darin, dass "was wir sind" ein sehr wenig definierter Ausdruck ist. Es gibt so viele Aspekte, die uns definieren, dass es kaum möglich ist, sie zu einem "was wir sind" zu summieren.
  • Beispiel 1: Religiosität -- weit überwiegend reines Umfeld. Niemand wird religiös geboren, man wird dazu erzogen. Ob Atheist, kaum gläubiger Protestant, Erzkatholik oder islamistischer Dschihadist, all das entsteht weit überwiegend durch unser soziales Umfeld. Es mag eine gewisse genetische Veranlagung zu Rationalität vs. Leichtgläubigkeit oder Nüchtern vs. Fanatismus geben, aber Erziehung und Umfeld bestimmen eben, ob wir tiefgläubig werden und eine Religion praktizieren oder nicht. Definitiv ist Religiosität aber eine wichtige Komponente von dem, "was wir sind".
  • Beispiel 2: Sadismus / Fiesheit -- weit überwiegend angeboren. Es gibt mehr als genug Beispiele, in denen Geschwister völlig verschieden sind, obwohl sie gleich liebevoll erzogen wurden. Es gibt mehr als genug kleine Kinder, die schon in jungen Jahren quälen und fies sind oder umgekehrt lieb sind. Grundlegende Charaktereigenschaften sind größtenteils angeboren.
  • Beispiel 3: Intelligenz -- ein gutes Beispiel für eine Mischung aus angeborenen Fähigkeiten und gezielter Förderung. Ohne angeborene Voraussetzungen wird es nichts und manchmal fallen auch Kinder überraschend als außergewöhnlich intelligent auf, obwohl die Familie nichts dafür kann. Trotzdem, das "was wir sind" beruht dann schon darauf, wie so ein Kind durch Eltern, Schule, Umfeld gefördert oder eher zurückgehalten wird.
  • Beispiel 4: Beruf -- eine der wesentlichen Komponente heutzutage, die einen Menschen ausmachen und im sozialen Umfeld definieren. Talente, Eignung sicherlich angeboren, aber ganz offensichtlich ist Berufsausbildung eine Umfeld-Komponente, egal frei gewählt wie bei uns oder aufgezwungen wie in vielen anderen Epochen oder Regionen.
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Nein, weil..
  • Ich steh nicht so auf Spritzen, Löcher im Schädel und Elektroden im Hirn.
  • Ne, das scheint mir doch ziemlich absurd. Aber ich würde mir auch nicht am Körper wegen Schönheit herumschnippeln lassen und trotzdem tun es viele.
  • Musk wird schon genug Versuchskaninchen finden.
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Selbstverständlich kann man mit Blockabsatz sehr gut tanzen. Es gibt da keinerlei Einschränkungen. Herren tanzen doch immer mit Blockabsätzen. Nein, da musst du dich nicht verwirren lassen. Blockabsätze sind vollkommen in Ordnung.

Rein modisch betrachtet finde ich Blockabsätze an Lateinsandalen oder Standardtanzschuhen auch nicht so optimal. Sieht halt etwas plumper aus.

Sehr viele Tanztrainingsschuhe haben Blockabsätze (sogenannte Latein-Trainingsschuhe), etwa dieser hier. Bei so einer Form wirkt ein Blockabsatz auch nicht plump. Gibt es auch in Glattleder statt matt. https://www.amazon.de/Diamant-Trainer-Tanzschuhe-140-034-335-Standard/dp/B01LSM7T66

Spanische Absätze sehe natürlich modisch gesehen besser aus. Flachester Absatz dieser Art ist aber meistens 4 cm, so etwa dieser hier, den ich sehr schön finde. Der eine Zentimeter mehr sollte dich da nicht aufhalten. Die Riemen kreuzen sich sehr schön: https://www.amazon.de/Diamant-148-112-034-Damen-Tanzschuhe-Standard/dp/B017VMNM5E

Noch eine Empfehlubng: Ganz flacher Absatz, sportlich-elegant: https://www.amazon.de/Rumpf-Jazzschuhe-schwarz-Sneaker-Tanzschuhe/dp/B00LN2WR96

Für Standard stört es übrigens nicht, wenn Herr und Dame fast gleich groß sind. Da kommt es auf einen Zentimeter gar nicht an. Für Latein ist eine kleinere Dame natürlich praktisch.

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Das Feld kannst du leer lassen.

Es ist eine englische (britische) Besonderheit, dass manche gehobene Landsitze eigene Namen haben, etwa "Cottonbrook Manor" oder "Charlton House". So etwas gibt es in Deutschland nicht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Herrenhaus_in_England

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Wann meldet sich der Vermieter endlich?

Hallo ihr lieben, ich weiß ich weiß, ich bin total ungeduldig bei sowas. Und zwar brauchen mein Freund, unser Sohn und ich dringend eine Wohnung. Wir haben die perfekte gefunden, waren da auch am Samstag zur Besichtigung. Es hieß er meldet sich kurzfristig.

Wir haben am Tag der Besichtigung eine Nachricht geschrieben und uns bedankt sowie unser Interesse bekundigt und gesagt, das wir uns über positives feedback sehr freuen würden. Er bedankte sich und meinte er melde dich die Tage.

Wir sind lt. Vorgestriger Aussage von einem Bekannten vom Vermieter unter seinen Top 3. Es waren ca. 6 Parteien zum anschauen da. Er wollte sich wahrscheinlich gestern melden. Allerdings kam bisher noch nichts. Ich habe auch so ein Gefühl, dass je später es wird, desto geringer unsere Chancen sind. Das Warten ist für uns einfach so unerträglich.

Die Sache ist die, dass unser Mietvertrag ausläuft und nicht verlängert wird. Wir haben ein Baby und brauchen deshalb eine größere Wohnung. Jetzt bin ich total verunsichert und habe Angst, dass wir die Wohnung nicht bekommen. Kann mir irgendjemand Mut machen, der aus Erfahrung spricht oder so? Meint ihr unsere Chancen stehen noch genauso gut? 😭

UPDATE: So, wir haben angerufen und gesagt bekommen, dass der Herr sowohl privat als auch geschäftlich viel zu tun hat. Es gäbe mit der Auswahl noch keine Fortschritte und meldet sich dann am Wochenende. Das heißt für uns jetzt: Wir sind noch im Rennen, müssen aber noch länger warten. Ich hoffe so sehr das es klappt. Drückt uns die Daumen. 😊

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  • Es ist doch erst Mittwoch! Wie schnell erwartest du denn eine Entscheidung? Auch für den Vermieter ist das doch eine weitreichende Entscheidung, die gut überlegt werden will.
  • Habt Ihr Euch denn perfekt präsentiert und eine übersichtliche Mappe mit Gehaltsbescheinigungen, Schufa-Selbstauskünften, freiwilligem Selbstauskunftsbogen und so weiter vorgelegt? Das steigert die Chancen beträchtlich!
  • Habt ihr denn nicht mehrere Eisen im Feuer? Auf wie viele Wohnungen habt ihr euch beworben?
  • Du kennst doch die Chancen? Was soll man dir da Mut machen? Bestenfalls steht es also 1:3, schlechtestenfalls 1:6.
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Gibt es überhaupt "richtig" und "falsch" in der Moral?

Hallo GuteFrage Community,

heute hätte ich mal eine Frage die der Moral gerichtet ist. Vor allem auch eine kleine Grundfrage, gibt es ein grundsätzliches "richtig" und "falsch"?

Ich habe bis vor kurzem selbst nicht gewusst, dass es sogar zwei Arten von "richtig" und "falsch" gibt. Die Utilitaristische Ethik "Manchmal müssen tausend sterben, damit Millionen leben", und die Deontologische Ethik "Taten sprechen für sich, ungeachtet der Folgen".

Hierbei befinde ich mich in einem leichten Dilemma, in das mich der Anime "Death Note", gebracht hat. Light Yagami ein exzellenter Musterschüler ist der Welt überdrüssig und sieht deren Verderbtheit, die er mehr als satt hat.

Eines Tages findet er ein Notizbuch, doch kein gewöhnliches es ist das death note. Jeder dessen Name er in dieses Buch hineinschreibt, stirbt. Also beschließt er die Welt von Verbrechern und bösen Menschen zu "reinigen" unter seinem Pseudonym "Kira" (Utilitarismus) um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Doch bald wird die Polizei auf ihn aufmerksam und mithilfe eines Meisterdetektivs L. Lawliet auch bekannt unter seinem Decknamen "L" machen sie sich auf die suche nach ihm um ihm das Handwerk zu legen. Da seiner Meinung nach eine böse Tat nicht zu rechtfertigen ist (Deontologie) und um die Welt vor einer Bedrohung zu schützen.

Ich kann so ziemlich beide Seiten nachvollziehen, doch welche Seite liegt eigentlich falsch? Ist es Light á Kira der falsch liegt? Oder ist es Lawliet á L der falsch liegt? Ehrlich gesagt kann ich beide Standpunkte gut nachvollziehen.

Oder ist es einfach nur eine Frage der Einstellung und es gibt keine objektiv richtige Antwort? Und wenn wir gerade dabei sind, ist "Utilitarismus", der Oberbegriff oder "Konsequenzialismus"?

Für jede hilfreiche Antwort wäre ich dankbar.

MfG Dhalwim numero zwo!

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Frage der Einstellung.
  • Es gibt keine absolute Moral, kein absolutes Richtig und Falsch.
  • Innerhalb eines gegebenen moralischen Systems kann man den meisten Verhaltensweisen einen Platz auf der Skala von richtig bis falsch zuordnen, aber verschiedene Moralsysteme können zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.
  • Moral ist relativ, nämlich relativ zu den eigenen Überzeugungen, zu den eigenen Wertvorstellungen. Religion, Weltanschauung, Logik stehen im Wettstreit miteinander, wenn es um die eigene Moral geht, und erst recht, wenn es um gesellschaftliche Konventionen der Moral geht.
  • Persönlich tendiere ich zu "der Zweck heiligt die Mittel". Es kann nicht sein, dass man ohnmächtig sehr viel Falsches hinnimmt, nur weil man wenig Falsches tun müsste. Es kommt auf die Bilanz an. Es gibt keine perfekte Welt, kein perfektes Handeln, aber es gibt das geringste Übel und das größte an Gutem.
  • Sich mit einer falsch-verstandenen absoluten Moralvorstellung selbst im Wee zu stehen und immer wieder und wieder viel Böses zuzulassen, nur weil man nicht bereit ist, Mumm zu haben und Courage zu zeigen, ist für mich keine Moral, die ich vertreten könnte.
  • Philosophisch gesehen bin ich der Meinung, dass es "objektiv Richtiges oder Falsches" nicht gibt. Alles ist relativ zur gegebenen Situation und zur Perspektive desjenigen, der es betrachtet.
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Ob hier 3x Genitiv, also der der der, funktioniert.

Ja, der Satz ist korrekt. Dreimal Genitiv funktioniert problemlos und klingt völlig idiomatisch.

Warum hier das ‚sich‘ stehen kann, also unter welcher Regel.

Der Satz ist falsch. Eine "sich entwickelnde Zahl" ergibt hier keinen oder zumindest den falschen Sinn. Die Zahl entwickelt sich ja nicht aus sich selbst heraus, sondern es geht darum, wie sich die Zahl verändert. Bleibe stattdessen bei den drei Genitiven!

Funktionieren würde zum Beispiel auch "Angesichts der abnehmenden/zunehmenden/sinkenden/steigenden Zahl der Kinder...".

Trotzdem noch eine Antwort zum "sich": Manche Verben sind einfach reflexiv (selbstbezüglich) und erfordern ein "sich". Bei "sich entwickeln" ist dies der Fall. Eine griffige Regel dazu gibt es nicht, sondern man muss das als Sprachlernender im Lexikon nachschlagen.

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Anderes

WÖRTER

Der Plural "Wörter" ist korrekt, wenn die einzelnen Wörter als unabhängige sprachliche Einheiten betrachtet werden:

Dieser Satz hat genau sechs Wörter.

Auch bei Fragen wie "Wie viele Wörter enthält dein Text?" geht es einfach um die Anzahl einzelner Wörter, ebenso bei Begriffen wie Fremdwörter, Hauptwörter, Lieblingswörter.

WORTE

Der Plural "Worte" wird verwendet, wenn man damit eigentlich Redewendung, Zitat, Phrase, Sinnspruch oder allgemein eine Aussage meint. Hier ergeben die Wörter also zusammen einen Sinn und wenn man diesen Sinn meint, dann sagt man "Worte".

Das waren kluge Worte! (= Das war eine kluge Aussage.)

In Begriffen wie Dankesworte, Grußworte, Zauberworte meint man eben nicht die einzelnen Wörter, sondern den Sinn dahinter.

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Bewerbung als Mitarbeiterin im Technischen Support (Home Office)

Das ist eine gute Lösung, die auf jeden Fall korrekt ist.

Du musst den Ausschreibungstext nicht exakt übernehmen.

Du hast zudem den Rechtschreibfehler der Ausschreibung auf diese Art elegant umgangen. Das gefällt mir doppelt gut.

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  • Ja, Wörter können in Verruf geraten. Das ist sprachlich und inhaltlich korrekt.
  • Wenn ein Wort in Verruf gerät, dann hat es einen schlechten Ruf. Man kann es dann nicht mehr aktiv verwenden, ohne dass der schlechte Ruf auf die eigene Äußerung abfärbt.
  • Nicht immer ist ein schlechter Ruf sachlich gerechtfertigt. Manche Wörter geraten nur aufgrund ideologischer Sichtweisen in Verruf. Der Sprachwandel ist stark bestimmt durch gesellschaftliche Strömungen.
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Biblisch wäre der Dornenbuch mit Feuer oder ein Sturm/Wirbelwind, aber nicht beides zusammen. Da hat der Dichter wohl etwas übertrieben.

der Sturm fegt durch den Dornenbusch -- sehr idiomatisch, geradlinig, nicht poetisch

die Windhose erfasst den Dornenbusch -- mit Fokus auf den Wirbelwind, der im deutschen Sprachraum ja rein faktisch seltener auftritt als in anderen Regionen.

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  • Das genannte Stethoskop ist sehr gut und empfehlenswert.
  • Preise um 200 Euro muss man für gute Stethoskope immer rechnen.
  • Ein Arzt kann diese Ausgaben von der Steuer absetzen. Das reduziert die tatsächlichen Kosten erheblich.
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Ich habe ihn teilweise gelesen und finde ihn...
  • Ich habe ihn teilweise gelesen und empfinden ihn als sehr schwierig zu lesen.
  • Die Sure sind nach Länge und nicht nach Inhalt angeordnet und es fehlt daher der innere Zusammenhang, der es gut zu lesen machen würde.
  • Viele Inhalte sind so haarsträubend, dass man aus dem Kopfschütteln nicht mehr rauskommt. Viele andere sind so langweilig, dass es schwer fällt durchzuhalten.
  • Es schadet nicht, mal reinzugucken, aber komplett durchlesen nützt nicht so viel, schätze ich.
  • Ohne Anleitung und Interpretationshilfe kann man mit dem reinen Text wenig anfangen.
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Ja
  • Einen kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs fände ich sehr gut, ideal mit 16, so dass er für die Führerscheinprüfung gilt. Der Kurs sollte aber von Fachpersonal gegeben werden und nicht durch normale Lehrer.
  • Als Unterrichtsfach fände ich Erste Hilfe aber nicht sinnvoll. Da ist der Umfang dann doch zu gering.
  • Medizin (Anatomie, Physiologie) als Unterrichtsfach wäre eine tolle, sinnvolle Ergänzung. Man lernt viel zu viel Quatsch heutzutage, aber Grundlagenwissen zum Körper fehlt.
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Die Aneinanderreihung der Hauptsätze mit Komma ist unschön und verwirrend. Für Sprachlernende rate ich davon ab. Setze einfach den korrekten Punkt oder ein Ausrufezeichen.

Da ist das Mädchen! Ich habe ihm gesagt, es solle nicht herkommen!

So ist es korrekt.

Beachte die korrekte Form des Hilfsverbs bei "ich habe gesagt" und die Verwendung des Konjunktiv I "solle" bei der indirekten Rede im Nebensatz.

 Ich es ihm gesagt, es soll nicht herkommen

Dieser Satz ist FALSCH. Beachte die Verbzweitstellung in deutschen Hauptsätzen.

Ich habe es ihm gesagt. <korrekt, wenn kein Nebensatz folgt.>

Ich habe ihm gesagt, es solle... <mit uneingeleitetem Nebensatz>

Ich habe ihm gesagt, dass es nicht kommen soll. <Alternative mit dass-Satz>

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Also "dadran" ist immer falsch. Das Wort gibt es nicht. Die anderen beiden Wörter existieren.

(1) Das Promoninaladverb "daran" bedeutet "an dieser Sache/Angelegenheit". Es kann umgangssprachlich abgekürzt werden zu "dran". Schriftsprachlich solltest du aber immer "daran" verwenden.

Lass mich mal daran riechen / Kommen wir daran vorbei? / Im Anschluss daran werden wir...

Solche Pronominaladverbien kann man nach dem Schema "da + Präposition" von sehr vielen Präpositionen bilden: Lege es vor den Schrank. Lege es davor. -- Ebenso dazu, darauf, danach und viele weitere.

(2) Das Adverb "dran" ist ein Sonderfall, der zufällig gleich lautet. Er kann NICHT durch "daran" ersetzt werden. Dieses "dran" ist ein eigenständiges Wort und kommt fast nur in der Fügung "dran sein" vor.

Bin ich jetzt dran?
Du bist aber früh dran heute!
An den Vorwürfen ist was dran!

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Er weiß, wovon er spricht.

So ist es richtig.

Hauptsatz und Nebensatz werden voneinander getrennt. Wenn beide Sätze ein konjugiertes Verb enthalten, ist dies einfach: Immer ein Komma setzen.

Beachte: Vor dem Komma kommt kein Leerzeichen, nur danach.

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  • Aus naturwissenschaftlicher und medizinischer Sicht gibt es keine löchrigen Darmwände. Das ist esoterischer, alternativmedizinischer Quatsch.
  • Es gibt einige Krankheiten mit gestörter Resorption durch die Darmwände, sowohl zu stark als auch zu schwach, aber diese seltenen Krankheiten äußern sich durch krasse Symptome und sind klar diagnostizierbar.
  • Das aktuelle Gerede von "löchrigen Darmwänden" ist völliger Mumpitz. Echte Löcher im Darm wären ein intensivmedizinischer Notfall, den man nur wenige Stunden überlebt. So ein Gequassel ist wirklich nicht auszuhalten.
  • Die Darmflora ist sicherlich sehr wichtig, aber "Löcher im Darm" gibt es nicht.
  • Gemeinhin wird bei gestörter Darmflora empfohlen, weniger Zucker und mehr Ballaststoffe zu essen. Auch wenn Alternativmediziner aus dem gleichen Fakten mehr Gerede erzeugen, letztlich läuft es darauf hinaus.
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Weder noch!

  • Frauenärzte beschäftigen sich mit Problemen der weiblichen Sexual- und Fortpflanzungsorgane (z.B. Vulva, Vagina, Gebärmutter, Eierstöcke, Brust), auch inklusive Verhütung und Schwangerschaft.
  • Frauenärzte übernehmen dabei häufig auch einfache urologische Fälle wie Blasenentzündungen, aber sie ersetzen ansonsten keinen Urologen. Da fast jede auch ansonsten gesunde Frau einen Gynäkologen hat, wenden sich viele Frauen auch mit grob ähnlichen Gesundheitsproblemen erst einmal an ihren Frauenarzt.
  • Urologen beschäftigen sich mit den harnbildenden und harnableitenden Organe (Niere, Harnleiter, Blase) sowie der männlichen Geschlechtsorgane (Prostata, Hoden, Penis). Es gibt Überschneidungen mit Nephrologen (Facharzt für Nieren). Spezielle Fachärzte für Männer sind Andrologen, aber sie sind vergleichsweise selten.
  • Allgemeinmediziner sind weder für gynäkologische noch urologische Fragestellungen ausgebildet, sondern überweisen an einen entsprechenden Facharzt.
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  • Du hast eine recht lange und tendenziell eher unregelmäßige Periode. Dennoch kann man grob abschätzen, dass der 22.06 wohl in die fruchtbare Zeit fällt. Eine Schwangerschaft ist also nicht unwahrscheinlich.
  • 36 Tage nach dem 07.06. ist der 13.07. Deine Periode kann also noch nicht überfällig sein.
  • Ratschlag: Warte mindestens bis zum 18.07. ab, bevor zu einen Frauenarzt aufsuchst oder einen Schwangerschaftstest selbst durchführst.
  • Willst du denn schwanger werden? Warum hast du ungeschützten Sex?
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  • Masturbation ist uneingeschränkt natürlich, gesund und normal. Fast ausnahmslos alle Menschen tun es seit ihrer Pubertät und bis ins hohe Alter. Es geben vielleicht nicht alle zu, aber es machen quasi alle. Selbstbefriedigung ist ein verbreitete und natürlicher Bestandteil des menschlichen Lebens.
  • Heutzutage ist Masturbation eigentlich nicht mehr verpönt. Ich halte die Hypothese der Fragestellung daher für unzutreffend.
  • Beim gemeinsamen Liebesspiel ist es normal, sich auch selbst zu berühren, sowohl als Frau wie auch als Mann. Viele finden es spannend und interessant zu sehen, wie sich der Partner selbst stimuliert und welche Berührungen ihm gefallen.
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Wärst du mit einer grösstenteils mütterlichen Frau als Partnerin zufrieden?

Im Bekanntenkreis ist ein Ehepaar mit Sohn. Die Frau ist Mitte 40, recht nett anzusehen, gebildet, berufstätig.

Sie bastelt, näht, strickt, gärtnert und kocht gerne in ihrer Freizeit und trägt zu Hause meist Joggingsachen und einen geflochtenen Gretchenzopf.

Sie ist sehr engagiert im schulischen Umfeld des Sohnes und hilft bei Schulfesten etc.

Ihr Mann trennte sich von ihr, um mit einer selbstbewussteren, eigennützigeren, sexy, feiernden, shoppenden jüngeren Frau sein Glück zu versuchen, weil ihm das Mütterliche nichts gab.

In der Zeit lebte die Ehefrau mit dem Sohn woanders. Irgendwann stellte er fest, dass die Neue zu berechnend und geldfixiert ist (er hat ein Haus) und trennte sich von der Neuen.

Er bewunderte, wie stark seine Ehefrau durch die Trennung geworden war und sagte ihr, dass sie durch diese Stärke unglaublich attraktiv auf ihn wirkt. Sie kamen wieder zusammen und die Ehefrau fiel in das selbe Muster zurück, das Ursache für die Trennung war. Sie strickt neben ihm am Fernseher... er sagt, ich glaube, meine Oma sitzt neben mir...

Abgesehen davon, dass er ihr die Hobbies nicht vorzuschreiben hat, ist es aber deutlich, dass er keine mütterliche Frau will. Sie erzählt das mit der "Oma" uns Freundinnen und für mich klingt es danach, als sei er wieder nicht zufrieden.

Meine Frage an die Männerwelt:

Mögt Ihr das oben beschriebene Mütterliche gern, oder turnt es Euch ab, so wie es ihn abturnt?

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Abgesehen davon, dass er ihr die Hobbies nicht vorzuschreiben hat, ist es aber deutlich, dass er keine mütterliche Frau will. Sie erzählt das mit der "Oma" uns Freundinnen und für mich klingt es danach, als sei er wieder nicht zufrieden.

Sich verändern und weiterentwickeln ist gut, aber sich verstellen und dann in alte Verhaltensmuster zurückverfallen, ist für alle Beteiligten Mist.

Mögt Ihr das oben beschriebene Mütterliche gern, oder turnt es Euch ab, so wie es ihn abturnt?

Also neben mir stricken und alle Gedanken kreisen um Haushalt und Schule würde mich auch äußerst abtörnen. Das macht eine Frau ganz gewiss nicht attraktiv für einen Mann -- also für mich zumindest nicht und auch nicht für den Großteil der Männer.

Gegen kochen und gärtnern hätte ich nichts, aber es müssen eben auch Paar-und Familien-Aktivitäten mal im Mittelpunkt stehen.

Ich nehme an, dass die mütterliche Dame statt stricken öfter mal Interesse an Sexualität und Ausflügen haben müsste, um attraktiv zu bleiben.

Jogginghose zuhause, aber gut anziehen für Fremde ist das, was unterste Schiene ist und dem eigenen Mann klar zeigt, wie unwichtig er einem ist. Man sollte sich auch zuhause nicht gehen lassen.

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Wenn du jetzt noch den Textzusammenhang mitgeliefert hättest, hätte man glatt drauf antworten können! Ein kurzer Absatz oder zumindest ein ganzer Satz wäre gut gewesen!

Ersatzbefriedigung = man konsumiert/nutzt/kauft etwas, um irgendwie was Schönes zu erleben, obwohl man anderes will dringender gewollt hätte (neues Spiel zocken statt mit einer tollen Frau ausgehen; neue Schuhe kaufen statt einen tollen Mann zu daten)

Konsum = Kauf und Nutzung von Verbrauchsgütern

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  • Eier sind ein empfehlenswerter Bestandteil einer ausgewogenen, abwechslungsreichen Ernährung.
  • 20 Eier je Woche sind mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ungesund, aber die Menge lässt mich schon an der Ausgewogenheit zweifeln. Natürlich können Eier Bestandteil sehr vieler verschiedener Gerichte sein, von Kaiserschmarren über Kuchen bis zu Rührei, Spiegelei oder Frühstücksei.
  • Bio-Eier sind nicht per se gesünder als normale Eier. Das ist ein Gerücht.
  • Eier erhöhen nicht den Cholesterinwert. Die alte Gerücht ist längst widerlegt.
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  • Prinzipiell herrscht in Deutschland eine recht gute Meinungsfreiheit. Im Vergleich mit vielen anderen Ländern sogar auf einem der oberen Plätze.
  • Absolut gesehen ist es schwierig Meinungsfreiheit klar zu definieren und z.B. von Verunglimpfung, Verleumdung, Beleidigung, Volksverhetzung und ähnlichen Phänomenen scharf abzugrenzen. Auch zu definieren, was "Meinung" im engeren Sinne ist und was gegebenenfalls falsche "Sachaussagen" sind, ist nicht leicht.
  • Deutschland geht hier einen im Vergleich mit manchen anderen Ländern eher rigiden Weg und wägt das Schutzinteresse vor solchen Phänomenen gegen eine absolute Meinungsfreiheit ab. Daher kann es sein, dass man es manchmal so empfindet, dass die Meinungsfreiheit eingeschränkt ist.
  • Persönlich sehe ich die größte Gefahr für Meinungsfreiheit aber durch Heuchelei und falsch verstandene politische Korrektheit, die uns immer mehr Denkverbote auferlegt. Alle reden von Pluralität und Diversität, aber auf vielen Gebieten ist nur noch eine Denkweise akzeptiert. Das ist eine echte Gefahr für Freiheit und Demokratie.
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Eine andere Sichtweise ist richtiger und zielführender: Wörter nach solchen Indefinitpronomen sind Substantive -- sie werden nicht substantiviert, sie sind es.Sie sind oder wären es auch ohne das Indefinitpronomen.

  • Ich liebe Schönes.
  • Ich liebe etwas Schönes.
  • Ich liebe alles Schöne.

Du solltest dir unabhängig von der Frage der Indefinitpronomen immer die Frage stellen, ob das Wort ein Substantiv ist. Kann man damit wie nach einem Objekt fragen? Wen oder was liebe ich? Das ist es meistens ein Substantiv.

Schwieriger zu erklären ist umgekehrt die eher willkürliche Regelung, dass "die anderen" kleingeschrieben wird. Das muss man sich einfach merken. Pronomen werden halt im Deutschen generell kleingeschrieben.

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  • Die eigentliche Eisenspeicherkrankheit heißt Hämochromatose und ist eine Erbkrankheit.
  • Jeder Arzt kann eine Blutentnahme machen und von einem Labor den Gentest auf Hämochromatose durchführen lassen (HFE-Gentest). Typischerweise kann man dazu jeden Allgemeinmediziner oder Internisten aufsuchen.
  • Ein Gentest wird aber sicherlich nur dann beauftragt, wenn die Krankheit in der Familie bekannt ist oder vorhergehende Untersuchungen dies nahelegen. Hämochromatose ist eine der häufigsten Erbkrankheiten in Deutschland (Prävalenz 1:250 bis 1:400).
  • Andere relevante Blutwerte sind Ferritin, Transferrin und freies Eisen.
  • Typische Symptome sind die Spätschäden Leberschäden, Diabetes und Hautpigmentierung. Früher treten unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Bauschmerzen und Gelenkbeschwerden auf.
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Punkt 1: Wortklasse

  • Beide Wörter, emotional und emotionell, sind Adjektive und können auch adverbial verwendet werden. Die Wortklasse ist hier also NICHT entscheidend.

Punkt 2: Bedeutung

  • Während bei sehr vielen Wörtern die beiden Endungen -al und -ell mit einer grundlegend unterschiedlichen Bedeutung einhergehen, ist der Unterschied hier leider quasi vernachlässigbar.
  • Man vergleiche aber zum Beispiel rational (in Bezug auf die Vernunft, vernunftmäßig) und rationell (wirtschaftlich), formal (in Bezug auf die Form) und formell (förmlich, bezüglich Umgangsformen), funktional (in Bezug auf die Funktion, zweckmäßig) und funktionell (auf die Leistung bezogen, funktionierend) und auch ideal (den höchsten Vorstellungen entsprechend) und ideell (eine Idee betreffend, geistig).
  • Dem gleichem Prinzip könnten eigentlich auch emotional (in Bezug auf Gefühle, gefühlsmäßig) und emotionell (Gefühle betreffend) folgen, aber eine Unterscheidung hat sich hier nie wirklich durchgesetzt.
  • Auch nahe Begriffe wie intellektuell und spirituell führen wohl dazu, dass emotionell als gut in die Aufzählung passend empfunden wird.
  • Persönlich finde ich in fast jedem Kontext emotional als passender. Immer wenn es ebenso gefühlsmäßig, gefühlvoll, mit Gefühlen heißen könnte, sollte man korrekt emotional verwenden.
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Du hast recht, das klingt etwas unsicher. Du musst deine Fragen nicht einleiten, sondern kannst sie einfach direkt stellen. Stelle einfach Fragen, die direkt mit einem Fragewort beginnen.

"Ich wollte mich darüber informieren, wie die Arbeitszeiten genau sind." >> "Wie sind eigentlich die Arbeitszeiten?"

Es spricht aber nichts dagegen, Höflichkeitsfloskeln voranzustellen. Die sind auch kein Zeichen von Unsicherheit.

"Ich würde gerne noch wissen, wie die Arbeitszeiten sind." -- "Könnten Sie mir bitte noch sagen, wie die Arbeitszeiten sind?"

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  • Seine Vorschläge waren wenig durchdacht und zu plump. Ein Mädchen zum ersten Date direkt in die Wohnung des Jungen einzuladen, ist weder geschickt noch angemessen.
  • Beide Vorschläge klingen so, als ob es ihm überwiegend um Sex geht. Filme gucken ist quasi Vorspiel und beim Kochen solltest du das Dessert sein.
  • Bei solchen Vorschlägen war es gut, dass bei dir die Alarmglocken geklingelt haben. Solche Vorschläge sind wirklich absurd für ein erstes Date.
  • Du hast recht, dass man sich erst einmal auf neutralem Boden treffen sollte. Wichtig ist, sich zunächst gut kennenzulernen, viel zu plaudern, einfach bei Unternehmungen Spaß miteinander zu haben und sich dann vielleicht irgendwann ineinander zu verlieben -- und DANN erst Intimitäten zuzulassen. Nicht andersherum.
  • Angemessene erste Dates sind zum Beispiel zusammen ein Eis essen gehen, eine Fahrradtour machen, zusammen Sport treiben, tanzen gehen, über den Jahrmarkt ziehen.
  • Ratschlag: Der war wahrscheinlich nur auf Sex aus. Falls er aber einfach nur ungeschickt war und eigentlich ein ganz anständiger Typ ist, dann wäre es gut gewesen, nicht einfach Nein zu sagen, sondern stattdessen sofort einen konkreten Gegenvorschlag zu machen, also eine nette, harmlose Unternehmung.
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Die Valenz eines Verbes ist fast immer abhängig von der konkreten Verwendung.

Prädikative zählen als Komplement (Valenz).

SEIN

Diese Verb ist besonders komplex und wird in vielfältigster Form angewandt, als Hilfsverb für die Konjugation, als Hilfsverb für die Konstruktion des Zustand-Passivs, für Existenzaussagen, sehr oft neben Prädikativen.

Es ist daher mindestens zweiwertig (wenn dein Lehrer das Subjekt mitzählt, was üblich ist).

Ich denke, also bin ich. (K1: Subjekt)

Ich bin gesund. Ich bin Pilot. (K1: Subjekt; K2: Prädikativ)

Ich bin anderer Meinung. (K1: Subjekt; K2: Genitivobjekt)

Ich bin gegen diesen Plan. Ich bin nicht aus Zucker. ((K1: Subjekt; K2: Präpositionalobjekt)

Ich bin in Berlin/auf einer Demo/bei meiner Freundin. (K1: Subjekt; K2: Adverbialbestimmung)

Ich war spazieren. (K1: Subjekt; K2: Verb)

LASSEN

Üblicherweise zwei- oder dreiwertig, selten vierwertig:

Lass die ständigen Vorwürfe! (K1: Subjekt; K2: Akkusativobjekt)

Ich lasse dir deine Meinung. (K1: Subjekt; K2: Akkusativobjekt; K3: Dativobjekt)

Ich lasse meinen Hund nicht eingesperrt. (K1: Subjekt; K2: Prädikativ; K3: Akkusativobjekt)

Ich lasse Ihnen das Auto für 4000 Euro. (K1: Subjekt; K2: Akkusativobjekt; K3: Dativobjekt; K4: Adverbialbestimmung)

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  • Um Gottes Willen! Bringe bloß keine falsche Aussprache bei! Das schadet deinem japanischem Kumpel doch sehr!
  • Natürlich werden standardsprachlich die letzten Konsonanten mitgesprochen! Deutliche Konsonanten gelten sogar als besonders charakteristisch für das Deutsche!
  • Gerade im Deutschen sind die letzten Konsonanten sehr wichtig und werden normalerweise immer gesprochen. Wie kommst du bloß darauf, dass das nicht der Falls ein könnte? Welchen Dialekt sprichst du? Aus welcher Region stammst du?
  • Richtig ist nur, dass das letzte "e" in spontaner Sprache entfällt zugunsten eines silbischen Konsonanten. "trinken > trinkn" [tʁɪŋkn̩]. Aber gerade das "k" ist absolut unverzichtbar und wird immer mitgesprochen.
  • Bitte unterrichte nicht Aussprache, wenn du sie nicht wirklich sicher standardsprachlich beherrscht!
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Ich lebte nur für diese Serie.
  • Na ja, wortwörtlich ist diese Option natürlich weit übertrieben. Aber ich GoT ist schon die beste Serie aller Zeiten bis her und das mit großem Abstand.
  • Auch die nicht ganz so tolle letzte Staffel kann diesen Gesamteindruck nicht schmälern. GoT hat einfach Maßstäbe gesetzt, an die so schnell niemand herankommen wird.
  • Game of Thrones ist für mich auch jetzt nach dem Ende die mit großem Abstand beste Serie, was Storyline, Schauspieler und Komplexität angeht. Ich kann mir keine andere Serie vorstellen, über deren Handlung es Tausende Youtube-Videos und ausgefeilte Theorien zu warum-wieso-weshalb gibt
  • Die Locations, die Requisite, CGI-Computertechnik sind allesamt überragend und weit oberhalb normaler Serien-Qualität.
  • Außerdem ist es sicherlich so, dass die mitelalterliche Phantasy-Welt sehr attraktiv zu schauen ist und die genialen visuellen Effekte mit lebensechten Drachen und Untoten überragend sind. Damit hat Game of Thrones neue Maßstäbe gesetzt
  • Die Geschichte ist besonders tiefgründig und komplex, vor allem aufgrund er exzellenten Romanvorlage für die Staffeln 1-6. Alleine schon an diese Tiefe kommt keine andere Serie auch nur annähernd heran.
  • Die Handlung ist fein durchdacht und die vielen parallelen Handlungsstränge ergeben eine packende, spannende, unterhaltsame Mischung.
  • Es gibt so viele wichtige und tolle Charaktere, die nicht schwarzweiß gezeichnet sind, sondern nuanciert und detailliert, glaubhaft und interessant. Es geht nicht einfach um Gut gegen Böse, sondern um Intrigen, Schlachten, Phantasy und vor allem Emotionen einer Vielzahl von Charakteren.
  • Gerade die ersten Staffeln 1-4 waren dadurch geprägt, dass keine scheinbare Hauptfigur sicher war und immer wieder wirklich wichtige Charaktere starben. Niemand war sicher, alles konnte passieren. Das hat die Spannung und Glaubwürdigkeit spürbar erhöht und war wirklich etwas Besonderes für eine Serie.
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  • Game of Thrones ist die mit großem Abstand beste Serie bisher.
  • Die Geschichte ist besonders tiefgründig und komplex, vor allem aufgrund er exzellenten Romanvorlage für die Staffeln 1-6. Alleine schon an diese Tiefe kommt keine andere Serie auch nur annähernd heran.
  • Die Handlung ist fein durchdacht und die vielen parallelen Handlungsstränge ergeben eine packende, spannende, unterhaltsame Mischung.
  • Es gibt so viele wichtige und tolle Charaktere, die nicht schwarzweiß gezeichnet sind, sondern nuanciert und detailliert, glaubhaft und interessant. Es geht nicht einfach um Gut gegen Böse, sondern um Intrigen, Schlachten, Phantasy und vor allem Emotionen einer Vielzahl von Charakteren.
  • Gerade die ersten Staffeln 1-4 waren dadurch geprägt, dass keine scheinbare Hauptfigur sicher war und immer wieder wirklich wichtige Charaktere starben. Niemand war sicher, alles konnte passieren. Das hat die Spannung und Glaubwürdigkeit spürbar erhöht und war wirklich etwas Besonderes für eine Serie.
  • Die Locations, die Requisite, CGI-Computertechnik sind allesamt überragend und weit oberhalb normaler Serien-Qualität.
  • Außerdem ist es sicherlich so, dass die mitelalterliche Phantasy-Welt für viele Zuschauer attraktiv ist und geniale visuelle Effekte mit lebensechten Drachen und auch mit Untoten wirklich überragend sind. Damit hat Game of Thrones neue Maßstäbe gesetzt.
  • Jeder hatte seine Lieblingsfiguren, alles war polarisierend, man fieberte mit, es kam immer wieder zu überraschenden Wendungen und unerwarteten Geschehnissen.
  • Game of Thrones ist für mich auch jetzt nach dem Ende die mit großem Abstand beste Serie, was Storyline, Schauspieler und Komplexität angeht. Ich kann mir keine andere Serie vorstellen, über deren Handlung es Tausende Youtube-Videos und ausgefeilte Theorien zu warum-wieso-weshalb gibt.
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  • Ich erwarte, dass ich es weiß und es nicht vor mir verheimlicht wird. Es ist unangenehm, wenn Dritte vielleicht von der Beziehung wissen, aber man selbst als aktueller Partner nicht.
  • Ich schätze es, wenn Kontakte mit dem Ex einfach so knapp und distanziert gehalten werden wie möglich. Kurzes Grüßen und fertig. Tiefere Exkontakte sind für alle Beteiligten nur unangenehm.
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